2. Lehr- und Gebetsseminar IFI-Deutschland in Gießen 2014 – Kommentar/Berichte

Teilnehmerberichte zum 2. Lehr- und Gebetsseminar IFI-Deutschland

Das erste Seminar von IFI-Deutschland befasste sich mit grundlegender Lehre zum Thema "Israel und die Nationen". Wir als Zuhörer und Beter verspürten sehr schnell, dass es diesmal unter dem Thema "Jerusalem – Laststein für alle Völker" weit darüber hinaus gehen sollte.

Als Start führten uns unsere Brüder aus Jerusalem, Eliyahu Ben Haim und Ofer Amitai, in die biblische Bedeutung der Stadt Jerusalem, die das gesamte Werk der Erlösung, die Braut des Lammes, den Wohnort Gottes und die neue Schöpfung repräsentiert. Wir hörten und erkannten Zusammenhänge, wie sie nur von unseren Brüdern aus Zion an uns weiter gegeben werden konnten. Unser Vater im Himmel führte uns so in ein entscheidend tieferes Verständnis Seines Wortes.

In einem zweiten Schritt konzentrierten sich Eliyahu und Ofer auf die gegenwärtige Situation des Leibes Jesu bei uns in Deutschland und bei ihnen in Israel, die geprägt ist von Täuschung und Verwirrung. Es war für viele von uns eine schockierende und herausfordernde Botschaft, die die Gefahr aufzeigte, in der wir in unseren Tagen stehen: der Feind versucht mit allen Mitteln, uns über die Wahrheit, wie Gott sie in Seinem Wort offenbart hat, zu täuschen und zu verwirren. Eliyahu benannte sehr konkret die Täuschungsmanöver des Feindes in Deutschland als Warnung und Aufforderung zu dringlicher Fürbitte vor Gott für den Leib Jesu, Ofer konzentrierte sich in diesem Zusammenhang auf das Thema der falschen Propheten, die einen falschen Geist über die Gemeinde und über Jerusalem bringen.

Jeder von uns erkannte, dass es entscheidend ist, dass wir wissen, ob etwas von Gott ist oder nicht. Es gilt, wachsam zu sein und aus einem ungeteilten Herzen mit dem Herrn zu leben. Wir können Gott nur dankbar sein, dass Er uns durch unsere Brüder vorbereitet und ermutigt! Ich kann nur jedem empfehlen, die Audio-Aufnahmen der Konferenz zu hören – auch die konkreten Gebetsimpulse zu den Gebetszeiten waren sehr wichtig und hilfreich für uns.

Dieter H.

Nochmals vielen Dank für die Ausrichtung der Konferenz in der vergangenen Woche. Es war dicht und bewegend.

Ganz besonders dankbar bin ich für die Unterstreichung des Themas "Aliyah", was ja den Gläubigen an sich vertraut ist. Wie sehr jedoch das Thema jetzt aktuell ist und wie sehr es dem Herrn auf dem Herzen ist "for such a time as this", ist mir neu deutlich geworden. Die Kraft des "Corporate Prayer of Agreement" habe ich dabei neu erlebt. Es hat mir gefallen, dass die Geschwister "an einem Strick" gezogen haben und wir uns nicht verfranzt haben, ich habe das innere Zeugnis dafür, dass das die Gebete beim Herrn angekommen sind. Mögen die Verheißungen aus Jesaja 49 sich erfüllen.

Desweiteren bin ich dankbar, dass zu erfahren war, dass  "zehn Männer aus allerlei Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann bei dem Zipfel ergreifen ..." (siehe Sacharja 8,23):  An einem Abend war es tatsächlich so, dass eine Gruppe von ungefähr 15 Leuten um Ofer Amitai herum standen und ihm gewissermaßen an den Lippen hingen. Er hatte soviel wichtiges mitzuteilen und auf den Punkt zu bringen. Wir brauchen das Wort des Herrn aus Jerusalem.

Auch ergänzende Kommentare zur Ersatztheologie waren hilfreich, m. E. müssen wir als in Deutschland lebende Christen wirklich über die Materie Bescheid wissen und es auch beim Namen nennen. Jeder sollte wissen, dass die prophetischen Worte aus dem AT, die Israel gelten, nicht einfach für eine andere Nation angewandt werden können, sie stehen für Israel.

Die Konferenz wurde beendet mit dem starken Jesajawort aus Jesaja 64,3-4, wo es heißt: "Kein Ohr hörte, kein Auge sah je einen Gott außer dir, der an dem handelt, der auf ihn harrt."

Nochmals vielen Dank und weiterhin viel Segen für den Dienst!

M.R.

Ich war zum 1. Mal bei der IFI-Konferenz in Deutschland mit meinem Mann und meiner Schwiegermutter. Wir waren hier richtig, wenn auch die Themen keine „leichte Kost“ waren und ein Durchatmen am Nachmittag bei Spaziergängen und Gesprächen hilfreich.  Die Gebetszeiten waren ermutigend, da wir gemeinsam Gott bestürmen und ihn an sein Wort erinnern konnten.

„Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem“ (Jes. 2,3).

Unsere lieben Brüder aus Israel haben uns auf eine sehr eindrückliche Weise mit dem Wort gedient. Ich empfand Ernsthaftigkeit und Tiefe bei den Lehrvorträgen. Ich wurde wachgerüttelt bei dem Thema „Verführung durch falsche Propheten“ und herausgefordert, alles was gesagt wird, zu prüfen am Wort Gottes. Es ist wichtig für Leiter und auch für mich selbst zu beten, unterscheiden zu können, was von Gott kommt und was nicht.

Betont wurde auch, das unsere Gebete auf dem Wort Gottes basieren sollten, damit wir Gottes Absichten beten und nicht unsere eigenen Meinungen und Auffassungen.

Der Antisemitismus in Europa nimmt auf eine erschütternde Weise zu, wie einer der Brüder uns durch Umfragen, die gemacht worden sind, vermittelte.

Das Gebet für die Aliyah wurde und wird umso dringlicher, weil Gott sein Volk sammeln und nach Hause führen will.

Tröstlich und hoffnungsvoll ist es, dass Gott sich erbarmen will über seinem Volk, das sich von ihm abgewandt hat. Er wird ihnen den Schleier von ihren Augen nehmen und sie werden Jesus erkennen.

Wir aus den Nationen werden zittern und beben, wenn wir an Israel Gottes große Güte sehen werden.

Treten wir ein für Israel, damit seine Herrlichkeit an Israel sichtbar wird.

S.R.