Heinz-Jürgen und Dorothea Heuhsen


heuhsen

Seit 1980 sind wir mit dem Herrn unterwegs. Bei unserem ersten Besuch in Israel zum Laubhüttenfest der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem im Jahr 1982 fing der Herr an, uns Seine prophetischen Pläne der Rückkehr Seines Volkes ins Land Israel nahezubringen. Während unserer Bibelschulzeit in Wolfenbüttel und später in Gandersheim erlebten wir dann das internationale Fürbitteteam mit Steve Lightle, das in die damalige Sowjetunion ging, um dort den geistlichen Weg für die Juden im Gebet zu bahnen. Wir lernten über Gebet, über Dimensionen der Fürbitte, über die Berufung Israels – und auch über den geistlichen Weg unserer Nation.

Als Fürbitter für Deutschland (FFD) 1985 zusammen mit Ari Ben Israel (Ruf zur Versöhnung) zu einer Bußveranstaltung nach Nürnberg aufriefen, dämmerte es uns, dass Deutschland vom Herrn viel Gnade braucht. So wurde Gottes Weg mit Deutschland und Israel zu unserem Herzensanliegen.

Auf einem Treffen der Internationalen Fürbitter, auf dem sich damals 1990 unter der Leitung von Johannes Facius Fürbittegruppen aus aller Welt in Deutschland trafen, lernten wir zum ersten Mal Fürbitter für Israel kennen. Als Eliyahu Ben-Haim dort angesichts der sich zuspitzenden Situation in Israel zur Internationalen Gebetskonferenz im Januar 1991 nach Jerusalem einlud, waren wir sehr angesprochen. Das war der Anfang eines kontinuierlichen Kennenlernens der Arbeit von Fürbitter für Israel in Jerusalem. Seitdem durften wir – manchmal einer von uns, manchmal beide - fast jedes Jahr an der Januar Konferenz und der sich anschließenden Gebetstour teilnehmen. Die intensive Lehre, die gemeinsame Fürbitte unter der Leitung der Brüder und deren Vorbild sind uns sehr wichtig geworden. Gottes Gnade hat uns auf diesem Weg an die Wurzeln unseres Glaubens geführt, ohne die wir uns unser geistliches Leben nicht mehr vorstellen können.

Nach der Bibelschulzeit ging es weiter im Beruf und in der Arbeit zunächst mit Christliche Freunde Israels, dann mit Christen an der Seite Israels.

Das Herzensthema ist geblieben: Das Reich Gottes und im besonderen Deutschland- Israel / Israel-Deutschland und in diesem allen unser Weg mit dem Herrn als Gemeinde Jesu in Deutschland.

Nun deutet sich für uns eine neue Etappe in dem Ringen um wirksame Fürbitte in unseren sich zuspitzenden Zeiten an. So traf die Anfrage unserer Geschwister aus Jerusalem, unter ihrer Leitung einen Zweig IFI-Deutschland ins Leben zu rufen, auf vorbereiteten Boden. Wir freuen uns!

„Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unsrer Hände bei uns. Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!“ (Ps 90,17)