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Watchmen from Jerusalem 1/2013

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Schalom Freunde,

die Ereignisse im Mittleren Osten (MO) erregen den Zorn und die Angst der Welt, sie werden von den Mächten Satans vorangetrieben und sind darauf aus zu verhindern, dass Israel sein Eigentum in Besitz nimmt (Obad 1:17). Dennoch richtet sich das Ziel dieses Krieges nicht gegen die Nation Israel oder das jüdische Volk oder die Gemeinde. Es ist Satans allerletzter Versuch die Rückkehr des Messias Yeshua zu verhindern, indem er Gottes Namen, Sein Wort und Sein Königreich zerstört. Der Vater der Lügen (Joh 8:44) möchte zeigen, dass das, was Gott sagt und ist, eine Lüge ist. Lasst uns diesen Angriff auf Seinen Namen ansehen. 

Was steht im MO wirklich auf dem Spiel? Gottes Name

„Name“ steht im biblischen Hebräisch symbolisch für das Wesen oder den Ruf einer Person. Satans Angriff gegen Israel ist ein Versuch, beides dadurch zu zerstören, dass er beweist, dass Gott nicht treu ist oder nicht in der Lage ist zu tun, was Er sagte.

„Ich sehe einen Mandelzweig“, sagte Jeremia, als Gott ihm eine Vision zeigte. Gott antwortete: „Du hast recht gesehen; denn ich will über meinem Worte wachen, es auszuführen!“ (Jer 1:11-12). Im Hebräischen ist das ein Wortspiel: „Mandel“ und „wachen über“ kommen aus derselben Wurzel. Der Mandelbaum ist der Baum, der in Israel als Erster blüht – aber einer der Letzten, der Frucht trägt. Gott sagt damit, dass Sein prophetisches Wort ergangen ist, aber man oft Geduld braucht bis man sieht, dass es „Frucht trägt“. Dies ist der Kern des Glaubens. „Denn das Gesicht gilt noch für die bestimmte Zeit und eilt dem Ende zu und wird nicht trügen; wenn es verzieht, so harre seiner, denn es wird gewiss kommen und sich nicht verspäten. Siehe ... der Gerechte wird durch seinen Glauben leben“ (Hab 2:3-4).

Die Schrift sagt klar, dass Gott tun wird, was Er gesagt hat. „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und es nicht halten?“ (4 Mo 23:19; vergl. 4 Mo 11:23; Ps 33:10-11; Jes 14:24;46:9-10; 55:11)

Watchmen from Jerusalem 4/2012

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten 

Schalom aus Jerusalem,

Diese Woche war sehr spannungsreich – sowohl auf nationaler als auch auf persönlicher Ebene. Die Leiter von IFI waren sich nicht sicher, ob sie dafür beten sollten, dass Israel eine Bodenoffensive in Gaza starten sollte, oder ob ein Waffenstillstand mit der Hamas richtig sei. Viele aus dem IFI Team hätten persönlich mit einbezogen sein können oder haben Söhne, die an einer Bodenoffensive beteiligt gewesen wären. Wir rangen mit diesem Thema die ganze Woche im Gebet. Wir wollten, dass Israel einen überwältigenden Sieg gegen die dämonisch inspirierten Terrorgruppen in Gaza davontragen sollte, die auf israelische Zivilisten schießen und sich dabei hinter palästinensischen Zivilisten verstecken. In diese Richtung bewegten sich unsere Überlegungen, während wir gleichzeitig in unseren Herzen unsere Kinder wieder zu Hause bei ihren Familien haben wollten.

Israel schloss letztendlich einen Waffenstillstand, der zur Zeit noch hält. War das der Wille Gottes, oder war das eine Fehlentscheidung der Regierung? Nur die Zeit kann das klären. Als wir uns dann zum IFI – Morgen - Gebet trafen, wurde uns bewusst: unser Gott sitzt immer noch auf dem Thron (Psalm 103:19). Er regiert immer noch! So begannen wir, von Herzen zu danken und zu loben.

Die Hamas sagt, der Waffenstillstand sei ein “Sieg für Allah.” Wir haben ähnliches am Ende des Libanonkrieges gehört, als die Hisbollah bombastisch “Sieg” verkündete. Aber dann haben sie es vier Jahre lang vermieden, Israel zu provozieren.

Während die Hamas ein anderes mal weiter kämpfen will – und sie wird das – hat Premierminister Bibi Netanyahu wichtigere Angelegenheiten im Blick. Seit über 20 Jahren richtet er sein Augenmerk auf die existentielle Bedrohung Israels durch eine iranische Nuklearwaffe. Es war ihm bewußt: wenn Israel in Gaza eine Bodenoperation begonnen hätte, hätte sich die Unterstützung eines Großteils der westlichen Staaten für Israel, sich zu verteidigen, verflüchtigt. Mit diesem Waffenstillstand bekommt Israel die Zustimmung des Westens für die Art, wie es gekämpft hat. Man kann im Vergleich dazu noch einmal bedenken, wie Israel einhellig von der Welt verurteilt wurde für die Operation “gegossenes Blei”, für den Einsatz in Gaza 2006 oder als es sich gegen die türkische Flotilla zur Wehr setzte, als diese versuchte , die rechtmäßige Seeblockada von Gaza zu durchbrechen. Sollte Israel jetzt den Iran angreifen, ist der Westen vielleicht nicht so schnell geneigt, Israel zu kritisieren. 

Watchmen from Jerusalem 3/2012

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten 

Schalom aus Jerusalem,

was bestimmt unser Weltbild? Was beeinflusst unser Denken? 

Durch welchen Filter beurteilen, wissen und nehmen wir wahr, was in unserem Leben, in unseren Gemeinden, in unseren Ländern und in der Welt geschieht? Wenn es nicht Gottes Wort ist, vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung, dann bewegen wir uns auf dünnem Eis.

Warum? Gott, unser Schöpfer, sieht das ganze Bild. Er ist tatsächlich der Einzige, der das kann, denn Er ist nach Seiner eigenen Beschreibung „heilig“, das heißt  abgesondert“ – abgesondert von Seiner Schöpfung. Wir dagegen sehen nur „mittels eines Spiegels undeutlich“ (1.Kor 13,12).

Gott schuf die Zeit. Er befindet sich außerhalb der Zeit und sieht von Anfang an das Ende. Das ist einer der Gründe, warum Er „das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende“ genannt wird (Jes 48,12; Offb 22,13). Deshalb kann Er auch die Zukunft „vorhersehen“.

„Das Frühere habe ich längst schon verkündet. Aus meinem Mund ist es hervorgegangen, und ich habe es hören lassen; plötzlich tat ich es, und es traf ein.“ (Jes 48,3; vgl. 42,9; 46,10).

Wenn der Mensch glaubt, er könne soziale Vorgänge und das Weltgeschehen ohne Gott und Sein Wort beurteilen, dann ist das nichts anderes als Arroganz. Als Teil der Schöpfung ist unser Denken begrenzt. Bei den Themen, die in Gottes Wort angesprochen werden, ist es klug, auf Seine Gedanken zu achten (Jes 55,8-11). Dazu gehört, wie man zu ewigem Leben kommt (Joh 17,3; vgl. 14,6), wie Gott wirklich ist (Er ist nicht nur Liebe!), nach welchen moralischen Grundsätzen Menschen leben sollten (Ehebruch, Unzucht, Homosexualität und vieles mehr, das heute zur Schau gestellt wird, ist unmoralisch!) und wie wir auf die Kirche und auch auf Israel schauen.

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