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Watchmen from Jerusalem 3/2016

Schalom aus Zion,

Gott ist ein Zionist! „... der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt ... die Stadt des großen Königs“ (Ps 48,3b; vgl. Matth 5,35); „Der Herr liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen in Jakob“ (Ps 87,2; vgl. 132,13); „Der Herr ist zornig auf alle Völker ... Das ist der Vergeltungstag des Herrn, ein Jahr der Abrechnung mit den Feinden der Zionsstadt" (Jes 34,2a u. 8; vgl. 31,4; Joel 4,16-17); „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel“ (Jes 62,1); „Ich eifere für Jerusalem und Zion mit großem Eifer“ (Sach 1,14b; vgl. 8:2).

Da Gott sich nicht schämt, ein Zionist zu sein, sollten wird, die wir nach Seinem Namen genannt sind, uns auch dessen nicht schämen.

„Wenn die Grundlagen zerstört sind, was haben die Gerechten getan?“

So kann Psalm 11,3 auch aus dem hebräischen übersetzt werden, und dies erscheint sehr sinnvoll, da der Westen Israel unter Druck setzt, Gottes Land zu teilen. Viele Gemeinden, die sich mit „Politik“ nicht befassen wollen, haben ihre Nationen nicht gewarnt, dass Gottes Gericht über die kommt, die das tun (Hes 35,12-15; Joel 4,1-2; Sach 12,9).

Amerikas Stellung als Supermacht könnte bald beendet sein. Seit Präsident Bush Senior Israel gezwungen hat, in Madrid an dem „Friedensgipfel“ teilzunehmen, haben zunehmend schwerere Gerichte das Land unserer Geburt heimgesucht. Es hat auch den Anschein, dass Gott es zulässt, dass die US ungehindert dem „Fleisch“ (Rö 1,24-32) nachgeht und sie nicht mehr zurückhält. Unabhängig davon, wer gewählt werden wird, lässt die vorsätzliche Blindheit gegenüber Israel und der Mangel an Gebet für Israel  nichts Gutes für die US ahnen. 

In 1 Mose 12,3 droht Gott denen, die Israel fluchen (vgl. 4 Mose 24,9b). Israel zu „fluchen“ hat die Wortbedeutung: schlechtmachen, nicht achten, schändlich sprechen oder herabsetzen. Gläubige erzählen Chuck immer wieder, dass sie mit ihren Gemeindeältesten über Israel sprechen, aber die Ältesten sich dann häufig weigern, die Wahrheit offen auszusprechen – nicht, weil sie diese nicht erkannt haben, sondern weil sie in ihrer Gemeinde keine Auseinandersetzung oder Spaltung hervorrufen wollen. Deshalb verschweigen sie, wie Gott Israel zu Seiner Verherrlichung wieder herstellt. 2017 ist der 500te Jahrestag der Reformation. Was wäre geschehen, wenn die Reformatoren, nachdem sie die Wahrheit des Wortes Gottes erkannt hatten, aus Menschenfurcht oder aus Furcht vor Auseinandersetzungen in ihren Gemeinden nichts gesagt hätten? „Gott der HERR hat geredet: wer sollte nicht als Prophet reden?“ (Amos 3,8)

Watchmen from Jerusalem 2/2016

Shalom aus der Stadt des großen Königs,

Im 19. Jahrhundert begann man verstärkt, Gottes Wort und Sein Wesen anzugreifen. In den vorangegangenen Jahrhunderten war die Bibel in verschiedene lebende Sprachen übersetzt worden, was dazu führte, dass viele Menschen errettet wurden und die Wahrheit über Gottes ewigen Bund mit Israel erkannten.

Der endzeitliche Angriff auf Gott

Schauen wir uns kurz drei Ausprägungen dieses Angriffes an:

Evolution: Darwins Schrift ‚Über die Entstehung der Arten‘ wurde 1859 veröffentlicht. Dieses Thema war bis dahin bereits rund 50 Jahre lang in akademischen Kreisen diskutiert worden. Obwohl diese Schrift wissenschaftliche Beweise darlegt, werden bis heute zwei völlig unbewiesene Annahmen aus dieser Theorie dazu benutzt (die zufällige Entstehung des Lebens und die Mutation der Arten), Gottes Identität als Schöpfer anzugreifen, die Er dem Menschen in der grundlegenden Offenbarung Seiner selbst gezeigt hat (1. Mose 1,1 und Johannes 1,1-3).

Wissenschaftliche Bibelkritik: Diese Methode hat im 17.Jahrhundert als Frucht des Rationalismus das Studium des Wortes Gottes durchdrungen. Ihr größter Vertreter, der deutsche Bibelgelehrte Julius Wellhausen, verschaffte ihr in den 1870er-Jahren in theologischen Kreisen Ansehen. Dieses methodische System sucht die Bibel aus einer menschlich-logischen Sichtweise heraus zu verstehen. Die bibelkritischen Gelehrten beurteilen demnach selbst das Wort Gottes und entscheiden, was wahr und was nicht wahr ist. Übernatürliche Geschehnisse der Bibel werden als Mythen und Legenden betrachtet. Wenn der Mensch jedoch Gottes Wort ausschließlich mit seinem begrenzten Verstand beurteilen will, verschließt er sich der Realität, dass geoffenbarte Wahrheiten oftmals höher sind als menschliches Denken begreifen kann. (1. Korinther 13,12)

Reformjudentum: Das Reformjudentum nahm seinen Anfang im Jahr 1810 und fand breitere Akzeptanz und sogar Ansehen in den 1840er- und 1850er-Jahren. Es kann alles mögliche beinhalten: von säkularem Humanismus über einen individuellen Gottesentwurf oder gar eine Schöpfervorstellung bis hin zu persönlich-progressiven Gottesoffenbarungen. Es stellt die Existenz Gottes in Frage und lehnt es ab, dass Juden „auserwählt“ sind. Das führt dazu, dass sich solche Juden in ihrem jeweiligen Umfeld assimilieren. Sie werben für die Vorstellung einer Heilserwartung in einem messianischen Zeitalter, lehnen aber die Vorstellung eines Messias-Königs ab. Diese Bewegung schadet Gottes Volk und Seinem Plan. Gott erwählte die Juden als Volk für Sich selbst (5. Mose 7,6-8), als ein Volk, das ausgesondert leben soll, damit es seine geistliche Identität nicht durch die Vermischung mit anderen Nationen verliert (4. Mose 23,9b).

Gottes Antwort: Biblischer Zionismus

Gottes Antwort auf all diese Angriffe auf Sein Wesen, Sein Wort und Sein Volk ist die moderne zionistische Bewegung - die Rückkehr Seines auserwählten Volkes in Sein Land. Diese Bewegung nahm in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts ihren Anfang und geht bis heute weiter. Sie war auch eine Antwort auf die Gebete von englischen Puritanern und schottischen Convenantern, die im 18. Jahrhundert die Bibel in ihrer Muttersprache lesen konnten und die Notwendigkeit verstanden, dass die Juden in ihr Land zurückkehren müssen, damit Yeshua, der Messias, wiederkommen kann.

Watchmen from Jerusalem 1/2016

Shalom aus der Stadt des großen Königs,

Es ist nicht neu, dass das Volk Gottes Probleme damit hat, die Gerichte Gottes zu verstehen. „Selbst der Storch ... weiß seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt das Rech (engl. judgement = Gericht) des Herrn nicht! ... siehe, sie haben das Wort des Herrn verworfen, – was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?“ (Jer 8,7-9). Gottes Volk wird blind für die Gerichte Gottes, wenn es Sein Wort ignoriert. Im Kontext hier geht es darum, dass es sich von Seinem Gesetz und dem Alten Testament (Tanach) abwendet. 

Paulus stimmt dem zu, indem er sagt, dass wir unseren Glauben durch die Kenntnis seines Wortes in diesen „schlimmen Zeiten“ schützen. Er sagt: „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, ... die heiligen Schriften (im Kontext, Tanach),  die ... dich weise machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Die ganze Schrift (Tanach) ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“ (2 Tim 3,1 + 14-17)

„Neutestamentliche Theologie“ ist eine Fehlbezeichnung

da alle NT Lehren sich auf das beziehen, was im Tanach (2 Tim 3,16) offenbart wurde. Der Leib des Messias braucht heute biblische Theologie die das gesamte Buch Gottes als heilige Einheit ansieht.

Wir vertrauen dem Gott von 1 Mose genau so wie dem Gott der Offenbarung, denn Er ist derselbe (Mal 3,6). Und während das levitische Priestertum und das Opfersystem von unserem Hohepriester Yeshua erfüllt wurden – Sein Tod am Kreuz ist völlig ausreichend, um uns zu reinigen und heiligen – löscht das nicht die Wahrheit über das aus, was der Tanach dazu sagt, wie Gott Sünde ansieht und das Sünde ein Sühnopfer erforderlich macht. Ohne die Wahrheiten, die in 3 Mose offenbart werden, gibt es keine theologische Basis, um die Notwendigkeit und Wirksamkeit Seines Kreuzes zu erkennen!

Wenn die Gemeinde heute dieselbe Wertschätzung für den Tanach wie für das NT hätte, gäbe es über Israel – als Nation, Volk und Land – keine Debatten mehr, da Gott ja im AT mehr als 200 mal versprochen hat, Israel dieses Land zu geben. Wenn man aber das AT verachtet, wird man auch Sein Volk verachten. Das führt dazu, dass ein Fluch auf diejenigen in Seinem Leib kommt, die das tun (1 Mose 12,3; Gal 3,17-18) – dadurch wird Sein Heiliger Name verlästert. Der Anfang von all dem liegt darin, wie man den Tanach ansieht.

„Öffne meine Augen, dass ich erblicke die Wunder in deinem Gesetz ... Auf ewig, o Herr, steht dein Wort im Himmel fest“ (Ps 119,18 + 89 + 105)

Einer Gehirnwäsche unterzogene Palästinenser

Ein Verantwortlicher von „Palestinian Middle East (ME)“, Bassam Tawil, sprach mit einigen Palästinensern, die „an der anhaltenden Welle des Terrorismus gegen Israel“ beteiligt waren. Er fand heraus, dass „diese Mörder ein angenehmes Leben führten und unbegrenzten Zugang zu Ausbildung und Arbeit hatten.“

Watchmen from Jerusalem 4/2015

Shalom aus Jerusalem,

Wie reagieren wir auf die Ereignisse in unserer Welt, die möglicherweise prophetische Bedeutung haben? Ereignisse wie: der anti-Israel, pro-Hamas Politiker Jeremy Corbin gewählt, um die Labour Partei in England zu leiten; Papst Franziskus trifft US Präsident Obama an Yom Kippur; der Papst spricht zu der Generalversammlung der UN (GA) und sagt, er komme in seinem eigenen Namen (Joh 5,43); die Flagge von „Palästina“ wird zwei Tage nach dem 4. roten Mond – dem einzigen „Blut“-Mond, der über Jerusalem zu sehen war – gehisst; eine islamische Jihad-Invasion des nach-christlichen Europas, bei der die meisten EU Leiter durch ihre politische Korrektheit gelähmt sind; Iran von der Weltgemeinschaft akzeptiert, besonders von der EU, während die EU versucht, Israel zu boykottieren; russische und iranische Truppen in Syrien, unmittelbar nördlich der israelischen Grenze; eine Sturmflut an Antisemitismus und eine Zunahme an Aliyah.

Wir leben in den letzten Tagen vor der Rückkehr des Messias. Yeshua hat uns bereits gesagt, wie wir reagieren sollen: unsere Häupter erheben und wachen und beten (Lk 21,28; Mk 13,33).

Eine unbiblische Sicht Gottes

... führt zu Täuschung darüber, wer Gott ist, was Er tut und was er tun will. In einer Zeit wie dieser, in der Nationen gegen Jerusalem vorgehen, aber Juden zunehmend nach Israel zurückkehren; in der Täuschung zunimmt in der Gemeinde und Gewalttätigkeit die Gesellschaft durchdringt wie zu Zeiten Noahs; in der Unmoral Gläubige und Ungläubige erstickt und der Islam seine Drohung wahr macht, gegen alles vorzugehen, was uns heilig ist – da ist es für die Nachfolger des Lammes Gottes äußerst wichtig, Gott und sein Wesen zu kennen – so wie Er entschieden hat, sich in Seinem Wort zu offenbaren. 

Häufig betont eine unbiblische Sicht eines Aspekt Seines Wesens, während sie andere Aspekte unterdrückt. Ist Er ein Gott der Liebe? Er ist auch ein Gott des Krieges (2 Mo 15,3; Ps 24,8; Jes 42,13; Offenb 19,11). Ist Er ein Gott der vergibt? Er ist auch der Richter der ganzen Erde (1 Mo 18,25; Offenb 20,12). Eine unvollständige Sicht des Gottes der Bibel macht Gläubige blind für einiges von dem, was heute als Sein Werk durch Seine Hand geschieht.

Dies genau ist die abscheulichste Frucht der Ersatz/Erfüllungstheorie – die Proklamation eines unbiblischen Gottes, verbunden mit dadurch verursachter Blindheit für Sein gegenwärtiges Handeln. Wenn Israel keine Bedeutung mehr hat oder in biblischer Theologie keinen zentralen Platz mehr einnimmt – warum sollen wir uns dann beschäftigen mit: der Entdeckung unserer hebräischen Wurzeln, dem Land Israel, Aliyah und der IDF, Drohungen des Islam, die Juden zu zerstören und damit Yeshuas Rückkehr nach Jerusalem zu verhindern, und noch vieles mehr?

Die göttliche Salbung zur Heilung für diese geistliche Blindheit besteht darin, Sein ganzes Wort für das anzunehmen, was es tatsächlich ist – das Wort des lebendigen Gottes! Statt das wir das Wort Gottes beurteilen, muss sein Wort uns beurteilen. Studiere das Wort, aber nähere dich ihm mit der Furcht vor Seiner absoluten Reinheit, damit – selbst wenn wir die Bedeutung einmal nicht völlig verstehen – es in unserem Geist und Sinn immer noch als Gottes Wort erhalten bleibt, und wir auf Seine Erleuchtung warten.

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