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Watchmen from Jerusalem 3/2017

Shalom aus Israel,

während wir auf das Jahr 2018 zueilen, staunen wir darüber, wie viel von dem, was in der Bibel über die Geschehnisse in den letzten Tagen gesagt ist, gerade geschieht: die Wiederherstellung Israels erregt die Nationen; das Evangelium wird auf der ganzen Erde gepredigt und die riesige Endzeit-Ernte geschieht; die Zunahme des Wissens; das Drängen nach einer Welt-Regierung; Gottes Gericht über Nationen, die Sein Land teilen wollen; Gottes Übergabe von ganzen Gesellschaften an einen verwerflichen Sinn, sodass plötzlich LGBT auftaucht und als normal betrachtet wird; der Krebs des Antisemitismus und die Freisetzung des grünen („fahlen“) Pferdes aus der Offenbarung (grün = die offizielle Farbe des Islam). Diese Liste reicht aus um darauf aufmerksam zu machen, dass Gott ein unvorhergesehenes Werk tut, um dieses Zeitalter zum Abschluss zu bringen.

In diesem Licht ist es entscheidend, der biblischen Wahrheit zu vertrauen, dass unser Gott regiert. Während der Feind und die Menschheit vielleicht ein wenig Spielraum haben, lenkt doch Gott den Lauf der Geschichte. Wie nahe ist die Rückkehr Yeshuas? Nur Er weiß es, aber angesichts des 70. Jahrestages der Wiedergeburt Israels im kommenden Jahr 2018, ist es wichtig, dass wir weiter wachen und beten, denn das Ende aller Dinge könnte bald nahegekommen sein (1 Petr 4,7).

Die Wurzel trägt dich

„... so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“ (Röm 11,18).

Die Heiden im Messias Yeshua sind jetzt in Israels Ölbaum eingepfropft. Diese Wahrheit wird von der „Wurzel“ unterstützt, die Gottes Verheißung an Abraham, Isaak und Jakob ist, dass in ihrem Samen alle Familien der Erde gesegnet werden würden (1 Mose 12,3; 22,18; 26,4; 27,14). Paulus bezeichnet diese Verheißung als Evangelium, gute Nachricht, für die Heiden (Gal 3,8). In Röm 15,8-12 sagt er, dass dies ein wichtiger Grund für den Messias war, zum jüdischen Volk zu kommen und ihm zu dienen.

Paulus warnt davor, mit Gottes Volk arrogant umzugehen (Röm 11,19-23). Ein Großteil der westlichen Gemeinde hat genau das getan, indem sie die Gläubigen gelehrt hat, das Alte Testament (den Tanach) durch den Filter des Neuen Testamentes zu interpretieren, obwohl das Neue Testament (NT) den Tanach als Beleg gebraucht, um zu beweisen, dass seine Theologie von Gott ist (2 Tim 3,15-17).

Mache mal folgendes aufschlussreiche Bibelstudium: gehe allen neutestamentlichen Verwendungen des Wortes „Schrift“ nach und setze dafür „Altes Testament“ ein. Das ist es, worauf sich historisch gesehen das NT bezieht. Dann frage dich, ob du wirklich glaubst, was das NT über den Tanach feststellt. Falls du das nicht glaubst, frage dich, weshalb du dich als neutestamentlichen Gläubigen bezeichnest, wenn du diesem äußerst grundlegenden Beweis nicht glaubst, dass das NT das Wort Gottes ist – nämlich die Fortsetzung und Erfüllung der einzigen Schriften, die die Gemeinde im Neuen Testament besaß? Es ist einfach. Wenn du nicht glaubst, dass der ganze Tanach immer noch Gottes Wort ist, dann glaubst du auch nicht an das Neue Testament.

Watchmen from Jerusalem 2/2017

Shalom aus Israel,

Wir haben die letzte Ausgabe im Januar versandt. Weil wir in Israel leben und in den Nationen dienen, wird unsere Zeit und Energie häufig an anderer Stelle als zum schreiben des „Watchmen“ eingesetzt. Wenn ihr die Freitags-Gebetspunkte von Fürbitter für Israel bekommt könnt ihr einfach für die Kernanliegen für Israel und die Gemeinde beten: www.ifi-deutschland.org.

Unser letzter zweiteiliger Lehrbeitrag – Nieder mit der Mauer der Trennung – der sich mit der falschen, von Menschen gemachten Trennung zwischen Alten und Neuem Testament beschäftigt, ist ebenfalls auf unserer Internetseite.

Bitte betet für uns um Weisheit, damit wir erkennen, ob wir den Watchmen weiter schreiben sollen. Diese Arbeit ist zeitintensiv und herausfordernd, aber wenn es Sein Wille ist, wollen wir es weiter tun. Danke im voraus für eure Gebete – und denen, die uns finanziell unterstützen, danken wir für diese Unterstützung und auch die Ermutigung, die dies mit sich bringt.

Der Tempelberg, Gottes „heiliger Berg“ (Ps 2,6; 3,5)

... ist häufig Zentrum der Aufmerksamkeit in Israel und in der moslemischen Welt. Im Juli wurden Gewehre in den islamischen „heiligen“ Bereich geschmuggelt und benutzt, um zwei nicht-jüdische israelische Polizisten zu ermorden. Beide waren Drusen. Danach stellte Israel Metalldetektoren an den moslemischen Eingängen auf. An allen anderen Eingängen zum Tempelberg gab es diese bereits.

Die PA, Hamas, andere islamische Instanzen und andere Nationen beschuldigten Israel, dass es damit den „Status quo“ geändert haben. Der aber wurde geändert, als die drei Terroristen die Israelis von diesem Bereich aus ermordeten.

Nach tödlichen Krawallen, bösartigen Terrorangriffen und weltweitem Druck hat die israelische Regierung dem Tyrannen nachgegeben – dem Geist des Islam. Diese Entscheidung war in der Situation zwar nützlich, verheißt aber für die Zukunft nichts Gutes – aber Gott weiß das, und regiert immer noch! (Ps 103,19)

Antisemitismus und Antizionismus – die gute & schlechte Nachricht

Die gute Nachricht ist, das Gottes Feinde seit Jahrhunderten versuchen diese Nation und sein Volk auszulöschen – ohne Erfolg. „Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk ... Wohlan!, sprechen sie, lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“ (Ps 83,2-5) Dies wurde vor Jahrtausenden geschrieben und es ist heute immer noch das Ziel derer, die Gott hassen. Aber Israel und die Juden sind immer noch da, und Gott erfüllt sichtbar Sein prophetisches Wort mit ihnen und an ihnen zu Seiner Verherrlichung (Ps 115,1-3).

Watchmen from Jerusalem 1/2017

Schalom aus Zion,

was auch immer dieses Jahr 2017 für uns bringen wird, lasst uns konzentriert bleiben auf das letztendliche Ziel des Königreiches Gottes: dass nämlich Er durch die Erhöhung Seines Sohnes verherrlicht wird. „...und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ (Phil 2,11; s. auch Joh 12,27-28).

Die Gläubigen z.Zt. des Alten Testamentes wussten dies und es war oft die Grundlage ihrer Gebete. „Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen! (Ps 79,9); „Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen!“ (Ps 115,1)

Diese Zielsetzung geht deutlich aus der ganzen Schrift hervor und ist heute Gottes Ziel bei der Wiederherstellung Seines Volkes in Seinem Land. „Denn ich will das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und will sie bauen wie im Anfang ... Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem tue“ (Jer 33,7.9a). „Da tat es mir Leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entheiligte unter den Heiden, wohin sie auch kamen. Darum ...Ich tue es nicht um euretwillen, ihr vom Hause Israel, sondern um meines heiligen Namens willen... ich will meinen großen Namen... wieder heilig machen. Und die Heiden sollen erfahren, dass ich der Herr bin... wenn ich vor ihren Augen an euch (Israel) zeige, dass ich heilig bin“ (Hes 36,21-23).

Gott ist nicht zu übertrumpfen...

Egal wer aufgerichtet wird, um Nationen zu führen – unser Gott herrscht. König Nebukadnezar hat dies auf die harte Tour gelernt. Ihm wurde eine Zeit lang die Autorität entzogen, „damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie geben kann, wem er will, und einen Niedrigen darüber setzen“ (Dan 4,14; s. auch V 22b und 31).

Biblisch gesehen muss Präsident Trump Israel – Gottes auserwählte Nation – segnen, um ein Segen für Amerika sein zu können (Ps 33,12; Ps 106,5), denn Israel ist Sein besonderes Volk (5 Mose 7,6), Sein Augapfel (Sach 2,12). Damit er das tun kann, braucht er die Gebete amerikanischer Gläubiger zu diesem schicksals-entscheidenden Thema – und zwar gezielte Gebete. Der größte Teil der amerikanischen Gemeinde hat jedoch keine Ahnung davon, dass ihre Nation zutiefst gespalten ist, weil während der vergangenen drei Jahrzehnte jede Regierung versucht hat, Gottes Land zu teilen (3 Mose 25,23; Joel 4,1-2).

Trump’s Wunsch, den „ultimativen Vertrag“ zwischen Israel und den Palästinensern zustande zu bringen, ist sehr beunruhigend. („President Trump & the Art of the ‚Ultimate‘… Peace Deal,“ Elliot Abrams & Uri Sadot, FP, foreignpolicy.com, 4 Dec. 2016) 

Watchmen from Jerusalem 4/2016

Schalom aus Zion,

Das Ergebnis der amerikanischen Wahlen wurde bekannt, als dieser Nachrichtenbrief fast fertiggestellt war. Während eine Präsidentschaft von Trump für Israel gut sein kann, ist jedoch die noch für Obama verbleibende Amtszeit gefährlich. Er könnte Trump in vielen Bereichen die Hände binden – einschließlich der Einbringung oder Billigung einer Resolution im UN Sicherheitsrat (UNSC) zur Festlegung der letztgültigen Rahmenbedingungen des israelisch-palästinensischen Konflikts unter Umgehung direkter Verhandlungen und Ignorierung der Situation und Zustimmung Israels.

Zur Anleitung fürs Gebet in dieser Sache und in anderen Israel betreffenden Themen, halte dich durch die Freitagsgebetsbriefe der Fürbitter für Israel auf dem Laufenden. Du kannst dich dafür hier anmelden: www.ifi.org.il

2017 – ein Jahr wichtiger Jubiläen

Die unten angeführten Daten stammen aus der Jerusalem Watchman Website von Stan Goodenough, wo sie prophetisch mit „der Wiederherstellung des Landes Israel für das Jüdische Volk in Vorbereitung für das Kommen des Herrn“ verknüpft sind („Coming soon: A plethora of prophetic events,“ S. Goodenough, 26 Apr. 2016, jerusalemwatchman.org).

Wir werden bald sehen, wie sich das Jahr 2017 prophetisch einordnet. Möge Gott uns helfen, die biblischen Aufforderungen zu wachen, zu beten und in diesen letzten Tagen einen klaren Sinn zu bewahren, zu beherzigen (Mk 13,33; Lk 21,36; 1 Thess 5,6; 1 Petr 4,7). 

Im Jahr 2017 ist:

  • das 500. Jubiläum der Reformation (31. Okt. 1517), welche „die Bibel für einfache Christen zugänglich gemacht hat“, sodass jeder selbst Gottes Verheißungen über die Wiederherstellung Israels lesen konnte.
  • der 100. Jahrestag der Schlacht von Beersheba (31. Okt 1917), die nach 626 Jahren islamischer Herrschaft „zur Befreiung des Landes Israel von den Türken“ führte.
  • der 100. Jahrestag der Balfour Erklärung (31. Okt 1917 – dasselbe Datum wie oben), welche die Wiederherstellung „der jüdischen nationalen Heimat im Land Israel“ unterstützte.
  • der 70. Jahrestag der Teilungs-Resolution der UNO Generalversammlung (29. Nov. 1947), die den Weg für die Wiederherstellung Israels als Nation bahnte.
  • der 50. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges (Beginn 5. Juni 1967), in dem die Juden arabische Bemühungen vereitelten, den verminderten Staat Israel zu zerstören. Damit wurden die 19 Jahre der Besatzung von Judäa, Samaria und des Golan durch Jordanien und Syrien beendet. Auch Jerusalem wurde befreit und wiedervereint (7. Juni 1967), „wodurch die Juden zum ersten Mal in 2000 Jahren in ihrer eigenen Hauptstadt Souveränität erlangten“.

Alle Gebiete, die Israel 1967 befreite, werden heute fälschlich als „besetzte Gebiete“ bezeichnet, obwohl der richtige Name nach internationalem Recht allenfalls „die umstrittenen Gebiete“ sein müsste.

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