Watchmen from Jerusalem 2/2013

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Schalom Freunde,

Im Watchmen #1 2013 fingen wir an aufzuzeigen, warum die Nationen toben, wenn Israel Seinen von Gott gegebenen Besitz in Besitz nimmt (Obadja 1:17). Offensichtlich hetzt Satan sie auf – aber warum? Die jüdische Nation dient ja noch gar nicht ihrem Messias – König und hat häufig auch eine unbiblische Sicht von Gott. Dennoch wird Israel angegriffen, denn der Teufel weiß besser als viele Christen, dass Gottes Ziel bei der Wiederherstellung Israels die Rückkehr Yeshuas ist. Wenn Israel zerstört würde, hätte der Teufel das Wort Gottes als Lüge dargestellt (Jer 31:35-37) und bewiesen, dass Gott unzuverlässig und nicht in der Lage ist, das zu tun, was Er verspricht. Das würde die Grundlage zerstören, auf der Gottes Name (Sein Ruf), Sein Wort und Sein Königreich stehen. Kann Satan Gottes Wort als Lüge bloßstellen, indem er die Wiederherstellung Israels in sein von Gott versprochenes Erbe verhindert?

Worum geht es wirklich im Nahem Osten?

Um Gottes Wort.

Paulus ermahnt Timotheus, auf Gottes Verheißungen aus dem Tanach (AltesTestament) zu vertrauen, auf denen unsere Errettung beruht. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, ...weil du von Kindheit an die heiligen Schriften (hier im Kontext: der Tanach) kennst, welche dich weise machen können zum Heil durch den Glauben in Christus Jesus (2.Tim 3:14-15).

Was Gott über die Wiederherstellung in der Endzeit verheißt, muss auch in Erfüllung gehen – sonst wäre auch unsere Errettung, die auf denselben Verheißungen beruht, nicht sicher.

Von Anfang an war Satan sehr geschickt darin, Zweifel an der Wahrheit des Wortes Gottes zu wecken: Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten? (1 Mose 3:1) Aber Gott zeigt, dass Sein Wort zuverlässig ist, denn es basiert auf dem, wer Er ist und was Er tut. Durch Bileam sagt Er: Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und es nicht halten? (4.Mose 23:19b) Und durch Jesaja sagt Er: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende  (Jes 55:11). König David hat das verstanden, als er schrieb: Denn du hast dein Wort groß gemacht über deinen ganzen Namen (Ps 138:2). Im Hebräischen kann „über“ mit „auf“ übersetzt werden – Gottes Wort ist groß, weil es auf dem basiert, wer Gott ist!

Unser auferstandener Messias konfrontiert die Jünger, indem Er bekräftigt, dass unsere Errettung mit der buchstäblichen Erfüllung des Wortes Gottes verbunden ist: O ihr Toren! Wie langsam ist euer Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht Christus solches leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften(Tanach) aus, was sich auf ihn bezog (Lk 24:25-27). Yeshua sagt, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit (Joh 17:17).

Da der Tanach das Wort Gottes ist und Yeshua und die Schreiber des Neuen Testaments es benutzen um zu beweisen, dass Er der Messias ist – sollten wir dann nicht dasselbe von all den Versen annehmen, die von Israels Wiederherstellung handeln? Gott sagt: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade so lange bewahrt! Ich will dich wiederum bauen, und du sollst gebaut werden, du Jungfrau Israel ... Wiederum wirst du auf den Höhen Samariens Weinberge pflanzen ...(Jer 31:3b, 4a, 5a). Samaria ist Teil des Gebietes, das die Welt heute als „besetzte Gebiete“ bezeichnet.

Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln (Sach 12:2-3). Jerusalem und Juda bilden den anderen Teil der „besetzten Gebiete“.

Wenn Gott diese Worte über Israel nicht buchstäblich erfüllt – Prophetien, von denen Er gesagt hat, dass Er sie von ganzem Herzen und mit ganzer Seele tun will (Jer 32:41) – wie können wir dann darauf vertrauen, dass Er gewillt oder fähig ist, all das zu tun, was Er bezüglich unserer Errettung versprochen hat? Unerrettete Juden in Sein/ihr Land zurück zu bringen, sie zu schützen und sie dort erfolgreich sein zu lassen ist viel einfacher als das, was Er Seiner Braut verheißen hat: ...welcher mächtig genug ist, euch ohne Fehl zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen (Judas 1:24-25).

Präsident Obamas Charme Offensive („Charm Offensive“) – war anstößig (was offensive)

Im März besuchte Obama Israel zum ersten Mal als Präsident der USA. Sein Ziel war, die Herzen und Sinne der Israelis für sich einzunehmen, da Meinungsumfragen belegen, dass die meisten von uns hier in Israel ihm nicht trauen. Das Weiße Haus bezeichnete dies offiziell als „charm offensive“. Wenn man im englischen Wörterbuch Synoyme für „charm“ nachschlägt, stößt man auf folgende Erklärungen - Dinge, mit denen Israel konfrontiert war: Zauberei, Talisman, Amulett, verhexen, verzaubern, in den Bann ziehen, fesseln, binden.

Als Obama den letzten Tag in Israel war, erhob sich ein starker Ostwind aus der Wüste, die Temperaturen stiegen und es fiel eine Menge Staub – der schlimmste sharav seit Jahrzehnten. Die Sicht war stark eingeschränkt und manche trugen zum Schutz der Lungen Atemmasken. 

Am Abend zuvor hatte Obama seine Hauptrede gehalten. Er hatte es abgelehnt, vor Israels Volksvertretern in der Knesset (Parlament) zu sprechen. Er wollte zu eingeladenen Universitätsstudenten sprechen – es sei denn, deren Universitäten lägen in „besetzten Gebieten“ wie die in Ariel. In schamloser Weise forderte Obama die Studenten auf, Israels Regierung unter Druck zu setzen, damit ‚Palästina’ entstehen könne – ein neuer islamisch/arabischer judenfreier Staat auf dem Land, von dem Gott wollte, dass Israel es nicht abgeben sollte (3.Mose 25:23). Israels neue Regierung hat diesen Punkt noch nicht einmal in der Koalitionsvereinbarung, da die Mehrzahl der Israelis inzwischen weiß, dass ein Staat ‚Palästina’ nicht zum Frieden führen würde.

Deshalb werteten wir diesen sharav als Symbol für Obamas „Charm Offensive“. Die Sichtweite wurde getrübt, es gab weniger Licht, um Dinge zu erkennen; normale Aktivitäten wurden behindert; und es blieb eine Menge Dreck zurück, der eine Säuberungskampagne erforderlich machte. Wenn jemand behauptet, er sei dein Freund, dich dann aber unter Druck setzt, etwas zu tun, was dem Willen Gottes zuwider läuft, würdest du diese Person zu recht als getäuscht ansehen. Obama tut das mit Israel, und das schafft eine gefährliche Situation. Wir urteilen nicht über seine Herzenshaltung – aber seine Worte und Handlungsweisen sollen wir beurteilen (Mt 7:15-20; 1.Kor 2:15a).

Israel Today entlarvte die widersprüchliche Botschaft Obamas. Bei seiner Ankunft „bestätigte er klar und eindeutig die historische und biblische Verbindung des jüdischen Volkes zu diesem Land. Einen Tag später...im Hauptquartier der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Ramallah sagte er: ‚Es den Juden zu erlauben, Häuser zu bauen und im biblischen Kernland in Judäa und Samaria zu leben ist ‚problematisch’, ‚nicht konstruktiv’ und hilft dem Friedensprozess nicht...’ Was meint er denn wirklich? Haben Juden eine historische Verbindung zu diesem Land, das sie berechtigt, hier zu leben – oder haben sie sie nicht?“

Wie der Rest der Welt macht Obama einen Unterschied zwischen der „Westbank“ und dem übrigen Israel. Er sagt, es sei „für Juden in Ordnung, im letzteren zu leben, aber Tabu, im erstgenannten zu bauen“. Aber Judäa und Samaria sind die Gebiete, wo die meisten biblischen Ereignisse stattgefunden haben – einschließlich eines Großteils des Dienstes Yeshuas, wie er in den Evangelien beschrieben wird. Aber man sagt uns, dass Juden dort nicht leben dürfen („Obamas widersprüchliche Botschaft: Juden sollten das biblische Kernland verlassen“, Israel Today 21. März 2013).

Barry Rubin (Prof. an der Universität Herzlya; Autor; Experte für Nahostfragen) analysierte Obamas Rede an die Studenten und die Pressekonferenz mit PA Präsident Abbas: „In seiner Rede sprach Obama ausführlich über Israels Geschichte, Sorgen und verwandte Themen um zu zeigen, dass er ‚durchblickt’, soweit es um Israel geht. Aber er nannte mehrere Dinge die zeigen, dass er in Wahrheit ‚keinen Durchblick hat...’“.

Obama versuchte die Studenten davon zu überzeugen, dass „Frieden besser sei als andauernder Konflikt und viele Vorteile habe.“ Nun, das wissen wir bereits! „Sie sind diejenigen, die in der Armee dienen müssen und dort ihr Leben riskieren“; sie sind diejenigen, die „wissen, dass sie und ihre Angehörigen Ziele des Terrorismus und Krieges sind.

Obama hat keine Frage angesprochen, die „den Tag danach“ betrifft. Zum Beispiel: wenn Israel und die PA ein Friedensabkommen schließen, was hindert die Hamas, die Kontrolle zu übernehmen, so wie sie es in Gaza getan hat? Wie soll Israel mit der Forderung der PA umgehen, dass „Millionen von Palästinensern das Recht haben, nach Israel zurück zu kehren und dort zu leben? Warum sollte Israel irgendwelchen Garantien und Zusicherungen der USA oder Europas vertrauen, wenn diese in der Vergangenheit wiederholt gebrochen wurden...?“

Schließlich hat Obama „die veränderte Situation in der Region nicht ernsthaft mit einbezogen außer dadurch, dass er äußerte, die USA sei für Demokratie in der arabisch sprechenden Welt und würde sich darum bemühen sowie dafür, dass Ägypten den Friedensvertrag mit Israel einhalte. Nichtsdestotrotz unterstützt er Islamisten, die nach Macht streben oder sie bereits inne haben und möchte gleichzeitig, dass Israel „große Zugeständnisse macht und Risiken angesichts radikaler islamistischer Regimes auf sich nimmt“, die sich im Nahen Osten (NO) herausbilden.

In Ramallah hat Obama „die Vorteile einer Zwei-Staaten-Lösung vor Augen gemalt. Er hat Israel sogar als jüdischen Staat bezeichnet – eine bedeutungsvolle Formulierung.“ Aber Abbas sagte, „er würde mit Israel nur verhandeln, wenn bestimmte Vorbedingungen erfüllt seien; dazu gehören unter anderem ein neuer Baustop in bereits bestehenden israelischen Siedlungen  ... und Israel müsste auch sein endgültiges Angebot zum Grenzverlauf vorlegen“ („As Obama Continues Visit...,“ B.Rubin, RubinReports, 21. März 2013).

Charles Krauthammer zitierte aus der Rede Obamas in Jerusalem. „Ich glaube wirklich, dass dann, wenn israelische Eltern und palästinensische Eltern sich zusammensetzen würden, beide sagen: „Ich wünsche, dass diese Kinder erfolgreich sind.“ Krauthammer: „Sehr richtig. Aber was denkt die andere Seite über israelische Kinder?“ Mariam Farhat aus Gaza ist die am meisten geehrte Mutter der Palästinensern. Warum? Ihre drei Söhne starben „bei dem Versuch, Israelis zu ermorden ... sie rühmt sich ihrer ‚Märtyrer’ – Söhne und wünschte sich, sie habe 100 solcher Söhne, die sie Allah ‚opfern’ könne. Sie wurde von den Palästinensern als „Mutter des Kampfes“ verehrt, ins Parlament gewählt und bei ihrem kürzlichen Tod weithin betrauert“.

Die PA benennt „Straßen, öffentliche Plätze, Ferienlager, sogar einen Kindergarten... nach Selbstmordattentätern und anderen Massenmördern. So viel zu der Vorstellung, dass Frieden möglich wäre, wenn den Israelis die Kinder der Araber wichtig wären“ ("What Obama's visit really means for Israel," C. Krauthammer, Mercurynews.com, 29 Mar. 2013). Die frühere PM Israels, Golda Meir, sagte: „Der Friede wird dann kommen, wenn die Palästinenser ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.“

Martin Sherman, der politische Analysen für die Jerusalem Post verfasst, schrieb: „...wenn man genau zugehört hat, was Obama in Jerusalem sagte, entfaltet sich ein erschreckendes Bild ... von einem Mann, der sich im Nahen Osten derart realitätsfremd bewegt, dass man sich die Frage stellt, ob diese Position ... erschreckende Ignoranz oder gerissene Böswilligkeit ist.“

Obama sagte zum Beispiel: „Sie leben in einer Umgebung, wo viele ihrer Nachbarn ihr Existenzrecht abgelehnt haben. Ihre Kinder wachsen in dem Bewusstsein auf, dass Menschen, die ihnen nie begegnet sind, sie hassen wegen dem, was sie sind ...“. Und wie sollte Israel darauf reagieren? Indem es „gefährliche Zugeständnisse an die Nachbarn macht, die Israels Existenzrecht ablehnen und die Israelis hassen ...“.

Er forderte seine Zuhörer auf, verhängnisvolle Fehler der Vergangenheit außer Betracht zu lassen und bestand darauf, dass der einzige Weg nach vorn Friede durch Gründung eines Palästinenserstaates sei. Obama erwähnte den zunehmenden Extremismus der Palästinenser nur kurz, drängte dann aber Israel, einen fast 80 Jahre alten Abbas „und seinen unpopulären, noch nicht einmal gewählten PM Fayyad als ‚wahre Friedenspartner’ zu akzeptieren – wobei er entweder nicht wusste oder es ihm egal war, dass ein mit diesen Personen geschlossener Vertrag wenig Chancen hat, dass sie auch dafür sorgen, dass er eingehalten wird. Dazu der neueste Stand: Fayyad ist inzwischen zurückgetreten, Abbas hat den Rücktritt akzeptiert – obwohl Amerika und die EU ihn gedrängt hatten, dies nicht zu tun.

Obama bestätigt, dass „Veränderungen durch die arabische Welt fegen, die Region unsicher ist und religiöse politische Parteien entstehen“. Aber anstatt „zur Besonnenheit zu raten, eine Denkpause einzulegen und die Langzeitauswirkungen dieser Entwicklung an Israels Grenzen zu bedenken, führt er dies als Grund an, mit noch größerem Nachdruck dieselbe Zwei-Staaten-Politik zu verfolgen, die er begünstigte, ehe all diese Wandlungen eintraten“.

Obama: „Jetzt, wo mehr Regierungen sich dem Volkswillen beugen, sind die Tage vorüber, wo Israel mit einer handvoll autokratischer Führer Frieden suchen konnte. Frieden muss mit Völkern geschlossen werden, nicht nur mit Regierungen.“

Sherman: „Könnte es Gedankenlosigkeit gewesen sein, dass er vergaß, dass es genau diese ‚nicht-säkularen’ Regierungen und diese ‚Menschen auf der Straße’ sind ... die die Verursacher des Hasses gegen Israel und die Israelis sind? Obwohl die Bedingungen, die in der Vergangenheit eine Zwei-Staaten-Lösung wünschenswert machten, nun weggeschwemmt werden, wird diese Lösung jetzt als noch wünschenswerter präsentiert, weil sie weggeschwemmt werden.“

Obama äußerte sich bekümmert über die Situation der Palästinenser: „Es ist nicht richtig, dass Palästinenser daran gehindert werden, ihr Land zu bebauen; dass die Bewegungsfreiheit von Studenten in der Westbank eingeschränkt wird; dass palästinensische Familien aus ihren Häusern vertrieben werden“ – wobei er damit unterstellte, dass all dies ein „Ergebnis einer bösartigen, völlig unnötigen Initiative von Seiten Israels“ sei. Welch eine Verdrehung der Wahrheit. Diese Härten sind ein direktes Ergebnis der „unermüdlichen Anstrengungen ihrer Leiter, den Juden zu schaden..“

Wie soll Israel diesen „Verweis auf die palästinensische Misere“  interpretieren? „Wie anders ... denn als Missbilligung jeder zwingenden Maßnahme, die Israel unternehmen könnte, um seine Bürger vor Gewalt zu schützen, die ausgeübt wird, ‚einfach, weil sie existieren’?“ ("Obama in Israel: sinister subtext?" M. Sherman, JP Op-ed, 4 Apr. 2013).

Wahnsinn: der Versuch einer Zwei-Staaten-Lösung – immer wieder aufs Neue

Einstein hat gesagt: „Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und zu erwarten, dass andere Ergebnisse dabei herauskommen.“ Sind also alle Versuche, die israelisch-arabische Krise durch die Schaffung eines ‚Palästina’ zu lösen, wahnsinnig?

Israels neue Regierung steht einer Welt gegenüber, die wieder einmal einen trügerischen arabisch/israelischen Frieden anstrebt. Hier ist der Beweis. Bei dem abschließenden Bestätigungsverfahren für  den amerikanischen Außenminister John Kerry sagte dieser: „So viel von dem, was wir erreichen wollen und global tun müssen...hängt damit zusammen, was mit  Israel-Palästina geschehen kann oder nicht.“

Moslems töten Moslems in Syrien, Moslems töten Christen in Ägypten, Moslems töten amerikanische Vertreter im Nahen Osten, islamische Selbstmordattentäter töten Moslems im Irak und in Afghanistan – all das ist „ein Ergebnis einer mangelnden Übereinkunft zwischen Israel und den Palästinensern“? („Hier kommt der Druck“, John Hasten Jerusalem Post 30. Jan. 2013). Besessensein von einem israelisch-arabischen Frieden führt zum Wahnsinn.

Kerry traf sich mit dem Außenminister Jordaniens, welcher sagte: “Frieden im Nahen Osten...ist für den Rest der Welt Frieden der Gesinnung...Dies ist ein globaler Konflikt mit globalen Auswirkungen...“ („Die USA und Jordanien sagen ‚das Fenster geht zu’ für einen Nah-Ost-Friedensprozess“, Israel Hayom 14. Febr. 2013).

Elliot Abrams, ein langjähriges Mitglied des Instituts für Nah-Ost Studien im Rat für außenpolitische Beziehungen, schreibt über Kerry’s Ziel eines israelisch/arabischen Friedensabkommens in der zweiten Amtsperiode Obamas. In kürzlichen Gesprächen haben Kerry und seine Berater den europäischen, israelischen und arabischen Vertretern den Eindruck vermittelt, Kerry sei „bis zur Besessenheit entschlossen“ , dies zustande zu bringen. Eine Quelle sagte sogar: „Er betrachtet es als die heilige Mission seines Lebens“ („Kerry & der ‚Friedensprozess’“, E. Abrams, Israel Hayom Op-ed, 26.Febr. 2013). Kerry wird versagen, weil das, was er anstrebt, Gott überhaupt nicht mit einbezieht.

David Weinberg  weist darauf hin, dass Wahnsinn ansteckend sein könnte. Nachdem der britische Außenminister Hague Kerry getroffen hatte, wiederholte er das Mantra ‚ es gäbe  2013 keine wichtigere außenpolitische Priorität  als die Wiederaufnahme der israelisch/palästinensischen Verhandlungen.

Doch die Palästinenser sind nicht scheu, ihr Ziel der Zerstörung Israels offen auszusprechen, wie ein PA Unterhändler einer amerikanisch-jüdischen Gruppe im Beisein Weinbergs kürzlich sagte: „Wir Palästinenser werden nicht, ich wiederhole NICHT mit Großbuchstaben, niemals Israel als einen jüdischen Staat anerkennen, weil das bedeutet, dass Israel das Recht von Palästinensern  auf Rückkehr nach Jaffa, Haifa, Ein Kerem blockieren wird.“ („Entspannt euch, Obama und Kerry“, D.M. Weinberg, Israel Hayom Op-ed, 28.Febr. 2013). Genau!

Der Historiker Dan Calic sagte, dass eine Zwei-Staaten-Lösung ausprobiert worden und fehlgeschlagen sei. Im Jahr 1947 teilte die UNO Resolution 181 ‚Palästina’ in „zwei Staaten für zwei Völker“, aber die Araber „haben die UNO Abstimmung abgelehnt und angegriffen“, als Israel seine Unabhängigkeit erklärte. Seit damals „hat es zahlreiche Kriege, zwei Intifadas, tausend israelische Terroropfer und die Gründung einer Menge von Terrororganisationen mit nur einem Ziel gegeben – Israel zu zerstören...“. Bis heute sind die Araber keine Kompromisse eingegangen. Sie lehnen einen Staat ab, wenn „dazu das Akzeptieren Israels als ein jüdischer Staat erforderlich ist...“.

Im Jahr 2012 hat eine gemeinsame palästinensisch/amerikanische Umfrage gezeigt, dass „61% der Araber/Palästinenser zwei Staaten für zwei Völker nicht akzeptieren; 66% würden zwei Staaten nur als ersten Schritt für einen arabisch/palästinensischen Staat akzeptieren; 92% sagten, Jerusalem müsse allein palästinensische Hauptstadt sein. Selbst „angesichts unwiderlegbarer historischer und archäologischer Beweise (72%)... lehnen sie jegliche jüdische Beziehung zum Land oder zu Jerusalem ab...“.

„Eine Frage an die Linke ist, wie man verhandeln oder Kompromisse mit Leuten finden soll, die nicht glauben, dass man ein Existenzrecht hat?“ („Warum die Linke nicht Recht hat“, D. Calic, Ynetnews Op-ed, 13. März 2013).

Die palästinensische Jugend – die verlorene Generation

Khaled Abu Toameh, ein israelisch-arabischer Moslem, zeigt, weshalb es die Palästinenser für Israel unmöglich machen, ihnen oder ihrer nächsten Generation zu vertrauen. In Gaza erhalten tausende von Schulkindern „militärisches Training...um sie auf den Jihad (heiliger Krieg) gegen Israel vorzubereiten“. Ein leitender Hamas Vertreter sagte, dass „etwa 9000“ Teenager darin unterwiesen worden sind, unterschiedliche Typen von Waffen zu gebrauchen und mit Sprengstoff umzugehen“, um sie zu trainieren „für die ‚Befreiung Palästinas vom (Jordan) Fluss bis zum (Mittel) Meer’, mit anderen Worten ganz Israel“.

Abu Toameh: „Wie kann irgendjemand über eine Zwei-Staaten-Lösung sprechen“, wenn palästinensische Teenager dafür trainieren, „Israel durch einen islamistischen Staat zu ersetzen?“

„Es ist nicht überraschend, dass Eltern...gegen diese Form von Kindesmissbrauch nicht protestiert haben...Beunruhigender ist, dass nur ein paar der Dutzende westlich finanzierter Menschenrechtsorganisationen (in Gaza)...ihre Stimme gegen den Missbrauch von Kindern durch die Hamas erhoben haben.“ Selbst die UNICEF der UNO hat kein Wort zu diesem Übel gesagt.

Jegliche Hoffnung auf Frieden – außer in Yeshua, unserem Messias – ist durch diese Vergiftung der Herzen und der Sinne verloren. „...die Hamas baut eine ganze Generation von Palästinensern auf  der Verherrlichung von Selbstmordbombenattentätern, auf Jihad und Terrorismus auf.“ Bete dafür, dass diese dämonisch verführten Kinder errettet werden. („Palästinensische Jugendbewegung im Nazi Stil bereitet sich auf den Jihad vor“, K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 1.Febr. 2013).

Gibt es eine Hoffnung für die EU?

Die Bibel warnt wiederholt davor, dass die Nationen danach gerichtet werden, wie sie mit Gottes Nation umgehen. Deshalb führen kürzliche Entscheidungen der EU diese Nationen tiefer in das Tal der Entscheidung von Joel 4:2: „...will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben...“.

Im März haben wir gelesen, dass „diplomatische Vertreter in Jerusalem zunehmend frustriert sind von...Brüssels pro-palästinensischer Neigung“. Ein israelischer Vertreter sagte: „Während die EU fortgesetzt darüber redet, Produkte aus den Siedlungen zu kennzeichnen oder Statements über palästinensische Hungerstreiks in israelischen Gefängnissen oder (diplomatische Proteste) über Bautätigkeiten jenseits der Grünen Linie herausgibt, ist sie nicht in der Lage, die Hisbollah als Terrororganisation zu klassifizieren und war auch langsam und (zurückhaltend) darin, die kürzlich vom türkischen Premierminister (PM) Erdogan ausgesprochene Charakterisierung von Zionismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verurteilen.“

Diese tendenziöse Sicht war auch zu sehen, als 2013 der „jährliche Bericht der EU Generalkonsuln in Jerusalem und Ramallah...an die Presse durchsickerte“. Der Bericht rief alle EU Nationen dazu auf, „jegliche finanziellen Transaktionen...innerhalb der EU zur Unterstützung von Siedlungsaktivitäten (Judäa, Samaria und Jerusalem), Infrastruktur und Diensten zu verhindern“.

Der israelische Vertreter sagte, dass der Brüsseler Bericht jedes Jahr kritisch sei. „Sie veröffentlichen niemals einen Bericht über Probleme innerhalb der PA, den Missbrauch von Geldern oder Menschenrechtsverletzungen dort“ („Zunehmende israelische Frustration über die EU Politik“, Herb Keinon JP 8. März 2013).

Eine Frucht der EU Position gegen Israels Wiederherstellung ist an Gottes Gericht über die EU Ökonomie zu erkennen. Bedauerlicherweise ist Zypern, das gute Beziehungen zu Israel hat, ein Opfer davon geworden. Das könnte zum Aufbau der Bühne für das Erscheinen des Antichristen beitragen, welcher seine Macht durch die Kontrolle von Finanztransaktionen verfestigt (Offb 13:16-17).

Ein Herausgeber der JP sagte kürzlich hinsichtlich der Maßnahmen, die die EU gegen Zypern ergriffen hat: „Die Machthaber der Euro-Zone...forderten heftige Abgaben von allen zyprischen Banken. Das ist drakonisch und beispiellos im freien Handel des Westens. Ein gefährlicher Präzedenzfall wurde durch die Tatsache geschaffen, dass die europäischen Top Finanzautoritäten überhaupt gebilligt haben, ihre kollektive Hand in die Ersparnisse rechtmäßiger Anleger zu mischen...“.

„Die Kreditkrise von 2008 verfolgt immer noch Europa, was versucht, besorgten Investoren zu versichern, dass der Zerfall der Eurozone nicht eine vorherbestimmte Schlussfolgerung ist... Mit einem grausamen Stoß einer unglaublich unüberlegten Maßnahme gegen sein wehrlosestes Opfer hat Europa jedoch eine Erschütterung des Vertrauens von Unternehmern und normalen Haushaltsvorständen auf der ganzen Welt in die bestehende politische und finanzielle Ordnung Europas bewirkt... Das ist ein Rezept für Instabilität, die die Welt sehr lange Zeit nicht erlebt hat... Durch den Vorschlag von direkten Strafen für unbescholtene Individuen hat Europa die Linie weit überschritten – nicht nur moralisch sondern auch pragmatisch“ („Krise in Zypern“, JP editorial 23. März 2013).

Vorsicht! Wohlwollender Ethnozentrismus voraus!

Nur die Gesellschaftssysteme, die auf einer biblischen, judäo-christlichen Weltsicht basieren – die also die Menschheit als in Gottes Ebenbild geschaffen verstehen, was respektiert und geschützt werden muss -  hatten Erfolg damit, ‚demokratische’ und ‚freie’ Gesellschaften aufzubauen, die ansonsten in der Geschichte nicht vorkommen.

Yoram Ettinger sagt, dass wohlwollender Ethnozentrismus – d.h. die Annahme, dass andere Kulturen bereit sind, die eigenen Standards und Weltanschaungen zu übernehmen -  häufig „moralisch makelbehaftet und strategisch selbst zerstörerisch“ ist. Die Geschichte lehrt, dass die Leiter der freien Welt „die Täuschung meiden sollten, dass die Mehrzahl der nicht-demokratischen Gesellschaften ihre jahrhunderte alten Werte aufgeben würden, dass sie Engagment der Konfrontation vorziehen, Frieden dem Krieg, Toleranz dem Fanatismus, Freiheit der Unterdrückung -  wenn man ihnen ausreichende diplomatische und wirtschaftliche Anreize bietet.“

Die Leiter der freien Welt sollten erkennen, dass „grundlegende demokratische Werte ... Leben, Freiheit, Streben nach Glück, friedlicher Koexistenz und der Glaube, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, von den meisten nicht demokratischen Kulturen als tödliche Bedrohung angesehen werden ... Sie sollten übermäßige Simplifizierung und übermäßige Globalisierung in einer höchst verschiedenartigen, konfliktbeherrschten Welt vermeiden - einer Welt, die seit Jahrtausenden von unlösbaren Konflikten, von Unvorhersehbarkeiten, Instabilität, wechselnden Strategien und gewalttätiger Intoleranz geplagt wird.“

Ettinger gibt Beispiele für die gefährliche Frucht des wohlwollenden Ethnozentrismus. Dies schließt die Unterstützung der USA für „Ayatollah Khomeini und andere anti-Schah Elemente“ im Iran ein. Die Leiter der USA haben den Kollaps der UdSSR irrtümlich dafür angesehen, dass nun „eine neue Weltordnung anbrechen würde - ein Wetteifern um Demokratie, das „Friedensdividende“ erbringen würde. Stattdessen kam es zu einer neuen Weltunordnung mit den Höhepunkten der Invasion von Kuwait durch den Irak, dem Streben des Iran nach Nuklearwaffen und der Ausbreitung des islamischen Terrorismus. Präsident Clinton, Rabin und Peres in Israel begrüßten ‚Arafat als einen Botschafter des Friedens’, und den Oslo Friedensprozess als Tür zu einem neuen Nahen Osten. Stattdessen brachte Oslo eine beispiellose Erziehung der Palästinenser zu Hass, Terrorismus und Nichterfüllung von Abkommen. ... US Präsident Bush ging davon aus, dass Wahlen in einer gewalttätigen Gesellschaft (Irak) „frei“ sein und zu Demokratie führen könnten. Stattdessen wurde im Irak beispielloser Terrorismus freigesetzt, der die Desintegration des Landes beschleunigte und Bagdad zu einem Sateliten Irans machte ...“

2011 dachte die freie Welt, Straßenunruhen würden einen „arabischen Frühling“ herbeiführen. Heute erleben wir das Heraufziehen eines islamischen Winters, der von skrupellosen Instanzen angeführt wird, die weniger vertraut, weniger vorausberechenbar, verräterischer, gewalttätiger und bedrohlicher .. für die westliche Welt sind. Aber selbst im Fall des Iran „zieht die freie Welt immer noch diplomatische und wirtschaftliche Maßnahmen der Konfrontation vor ... Die Täuschung, dass Ayatollahs durch grundsätzlich ineffektive wirtschaftliche Sanktionen angreifbar seien und diese dann zu den demokratischen Werten von Verhandlungen ... der friedlichen Koexistenz und der Verbesserung von Bürgerfreiheiten führen würden, übersieht die Realität, die in der Tatsache sichtbar wird, dass harte Sanktionen Nordkorea nicht davon abgehalten haben, Atomwaffen zu produzieren ("…beware of benevolent ethnocentrism," Y. Ettinger, Israel Hayom Op-ed, 1. März 2013).

Uri Heitner zeigt ebenfalls einen Aspekt auf, an dem westliches Denken auf den Irrweg geraten ist. Er bemerkt, dass häufig folgendes Argument angeführt wird: „Welches Recht haben wir, den Iran anzuklagen, wenn Israel auch Atomwaffen besitzt und sich weigert, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen? Dies ist ein Argument der Heuchelei und Selbstgerechtigkeit, die fester Bestandteil der Kultur des ‚politisch Korrekt- seins’ sind. Gemäß diesen heuchlerischen Standards sind Israel und der Iran Länder, die mit gleichem Maß gemessen werden sollten.

Das Gegenteil von politischer Korrektheit ist Moral, wobei ein Unterschied zwischen Gut und Böse gemacht wird (Hervorhebungvon uns). Es gibt gute Länder und böse Länder. Es gibt Länder, die Menschlichkeit fördern und solche, die sie einschränken. Man kann eine liberale Demokratie und eine fanatisch fundamentalistische Diktatur nicht gleichsetzen ...

Gemäß politischer Korrektheit sind britische Nuklearwaffen gleich nordkoreanischen Nuklearwaffen. Beide Nationen haben Nuklearwaffen, aber das Ziel der Briten ist, die Menschheit vor Bösem zu schützen, während es das Ziel Nordkoreas ist, die Menschheit im Namen des Bösen zu bedrohen ...

Israels nukleare Option soll dazu dienen, durch Abschreckung die Zerstörung Israels und die Vernichtung des jüdischen Volkes zu verhindern. Sie soll als Waffe nur eingesetzt werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Viele Leben – sowohl von Juden als auch von Arabern – sind im Laufe der Jahre gerettet worden, weil die arabischen Länder davon ausgehen, dass Israel derartige Waffen besitzt.

Die nukleare Option des Iran soll dem Jihad dienen. Sie soll die freie Welt bedrohen und das ‚zionistische Gebilde’ zerstören. Die freie Welt muss diese Wahrheit zur Kenntnis nehmen und sich verpflichten, den Iran daran zu hindern, sein dämonisch inspiriertes Ziel zu erreichen. Die Zeit ist gekommen, dass westliche Demokratien aufhören, fanatischen Ländern wie Iran und Nordkorea die Eigenschaft verantwortlichen Handelns  zuschreiben, die in der freien Welt üblich ist. Nationen wie diese müssen in ihrem wahren Wesen erkannt werden“ ("Learning the North Korean lesson," U. Heitner, Israel Hayom Op-ed, 2. April 2013).

Antisemitische Lehre von Dämonen

Im März druckte eine libanesische Tageszeitung einen Artikel von einem Libanesen, in dem er schrieb, dass an Passah „die zionistischen Juden ungesäuertes Brot essen, das bei der Zubereitung mit Blut vermischt würde – aber das Blut müssen von einem nicht-Juden stammen! ...

„Wie kann die Welt von uns erwarten, mit einem Volk zu verhandeln, das nach dem Blut von menschlichen Wesen giert – nicht nur in seinen Kriegen, sondern sogar an seinen Feiertagen?“ ("Lebanese Writer: Jews make…Matzah with blood of non-Jews," MEMRI, www.memri.org, 29. März 2013). Wie kann die Welt erwarten, dass Israel mit Nachbarn verhandelt, die tatsächlich derartige satanische Lügen glauben – und sich darum bemühen, sie zu verbreiten?

Mehr Bibelstudium in Israel

Vor einer Zeit rief PM Natanyahu wieder die Bibelstudiengruppe des Premierministers ins Leben. Jetzt hält auch die Knesset wöchentlich eine Bibelstudiensitzung. Die Initiative geht auf die neue Zentrumspartei Yesh Atid zurück; beteiligt sind sowohl säkulare als auch religiöse Abgeordnete.

„Trotz der Tatsache, dass sie in ihrer Wahlkampagne ein Ende der Befreiung vom Armeedienst für die Orthodoxen und ein Ende der übertriebenen Sozialhilfezahlungen an die orthodoxen Juden gefordert haben, und sie daraufhin von den ultrareligiösen Leitern als antireligiös bezeichnet wurden, ist Yesh Atid seit seiner Wahl die Partei, die sich am stärksten dafür einsetzt, dass mehr Israelis die Bibel studieren sollen.“ Mitte Februar wurde das erste Bibelstudium in der Knesset abgehalten, an dem mehr als 30 Abgeordnete teilnahmen. 

Rabbi Lipman von Yesh Atid sagte: Es gibt eine zunehmende Einsicht in Israel, dass die Bibel die Grundlage der Kultur und der Politik des Staates bilden muss, dass aber die Ultraorthodoxen kein Monopol für die Bibelinterpretation haben und was es bedeutet, ein Jude zu sein“ ("New Knesset Bible study group off to strong start," Israel Today, 22. Februar 2013).

Im März lesen wir folgendes: „(die Parteien) Jewish Home und Yesh Atid wurden von den Ultraorthodoxen als ‚antireligiös’ gebrandmarkt ... aber in dem Koalitionsvertrag, mit dem sie der Regierung beigetreten sind, heißt es: ‚Der Staat Israel erkennt die Wichtigkeit und zentrale Bedeutung des Thorastudiums als grundlegenden Wert des jüdischen Volkes und des Staates Israel an’...

Beide Parteien fordern flächendeckend Bibelstudium an israelischen Schulen ... Welche anderen Nation in unserer Zeit benennt als zentrale Säule der herrschenden Regierung die Bedeutung des Bibelstudiums?“ ("Israel's new gov't…the importance of Bible study'," Israel Today, 14 Mar. 2013)

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht für meinen Pfad. (Psalm 119:105)

Chuck & Karen Cohen

Quellen & Webseiten: Arutz-7 = arutzsheva.org; ICEJ = icej.org.il; IMRA = imra.org.il; Israel Hayom = israelhayom.com;  Israel Today = israeltoday .co.il; JP = jpost.com; MEMRI memri.orgPMW = pmw.org.ilYnetNews = ynetnews.com


News von IFI-Deutschland

Wir möchten herzlich einladen:

vom 29.5. bis 2.6. 2013

Lehr- und Gebetsseminar in Gießen mit Eliyahu Ben Haim und Ofer Amitai

Da unser Konferenzhotel nicht so groß ist wie das Dan Jerusalem :-) d.h. nur eine begrenzte Zimmerzahl anbieten kann, bitten wir um Verständnis, dass die Unterbringung in der Reihenfolge der Anmeldungen erfolgt.

Weitere Informationen auf unserer Internetseite: www.ifi-deutschland.org/index.php/veranstaltungen


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

Ankündigungen für Deutschland auf der Internetseite unter Veranstaltungen

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194

Mai 2013 – Gebetsschule mit Lance Lamber, Reading, England

Juni 2013 – Internationale Gebetskonferenz von IFI in Schottland sowie weitere Veranstaltungen


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
Kontonummer: 40269425
Bankleitzahl: 710 520 50
Bank: Sparkasse Trostberg-Traunstein
IBAN: DE77 7105 2050 0040 2694 25
SWIFT-BIC: BYLADEM1TST