Watchmen from Jerusalem 1/2020

Shalom aus Zion,

Israels moderne Wiederherstellung spielt eine zentrale Rolle in dem, was Gott heute tut! Gott gibt Seinem Volk sein versprochenes Erbe – das Land Israel – zurück und zwar mit Seinem ganzen Herzen und Seiner ganzen Seele (Jer 32,41). Amos 9,15 sagt, dass Israel, sobald es in seinem Land sesshaft geworden ist, nie wieder aus seinem Land ausgerissen werden wird. Hesekiel 39,28 sieht einen Tag kommen, an dem keine Juden mehr außerhalb des ihnen von Gott gegebenen Landes leben werden. Der Prophet Sacharja beschreibt ein zukünftiges Jerusalem, dessen Straßen voll alter Menschen und Kinder sein werden (Sach 8,1-8). In Kapitel 12,2-3 beschreibt der Prophet, was ihm zu seinen Lebzeiten angesichts des in Trümmern liegenden Jerusalems vielleicht weit weg erschien: Gott sagte ihm, Jerusalem würde eines Tages das Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit werden!

Andere Prophetien, die sich heute erfüllen (Ps 147,2; Hes 36,1-38; 37,1-14; Joel 4,1-2; Mal 1,5 usw.), heben Israels Wiederherstellung als wichtig in Gottes Plan hervor. Gott liebt Wahrheit (3 Joh 1,3). Er ist kein Mensch, der lügt (4 Mose 23,19). Sein Wort kehrt nicht leer zurück, sondern richtet aus, wofür Er es aussendet (Jes 55,11). Gott wacht über Seinem Wort, um es auszuführen (Jer 1,12).

Gott gebraucht Seine Vorkenntnis der Zukunft als Beweis dafür, dass Er der ist, von dem Er sagt, wie Er ist (Jes 46,9-10; 2 Petr 1,19). Wenn also diese prophetischen Worte bezüglich Israel nicht eintreten würden ...

Israels dritter Wahlgang

Unser Vertrauen, dass Gott regiert, wurde geprüft, als wir die kleinkarierten Argumente der israelischen Politiker hörten, weshalb sie nicht Teil einer von Netanyahu geführten Regierung sein würden. Das Ego gewann die Oberhand, sodass Israel am 2. März 2020 zum dritten Mal nacheinander zur Wahl gehen wird.

Eine gute Nachricht ist, dass die Übergangsregierung von Premierminister Netanyahu angeführt wird. Wenn es um die Sicherheit und die außenpolitischen Beziehungen Israels geht, gibt es derzeit niemanden, den wir lieber auf diesem Posten sehen würden.

Intercessors for Israel hat von einigen Fürbittern gehört, dass das derzeitige Fehlen einer dauerhaften Regierung Israels Schutz vor dem Friedensplan „Deal of the Century“ von US-Präsident Trump sein könnte. Die Zeit allein kann es zeigen – denn niemand weiß, was dieser Plan beinhaltet.

Wir beten weiter. Bitte betet auch ihr mit dafür, dass Gott eine Regierung aufstellen möge, durch die Er allein verherrlicht wird (Ps 115,1-3).

Die Freitagsgebetspunkte von IFI können entweder online gelesen werden oder man kann sich anmelden, um sie per E-Mail zu bekommen: http://www.ifi-deutschland.org/

Die liberale linke Gefahr

Der Autor Daniel Gordis sagte, bei den israelischen Wahlen im September hätten viele amerikanische Juden gehofft, dass Netanyahu endlich verlieren würde. Die meisten von ihnen sind „Demokraten und Liberale“ und interessieren sich nicht für Israels lang amtierenden Premierminister. Nach ihrem Verständnis beleidigte Bibi Ex-Präsidenten Obama und versuchte, sein iranisches Atomgeschäft zu stoppen. Außerdem machte er sich stark für das „Gesetz von 2018, das Israel zum Nationalstaat des jüdischen Volkes erklärt“, was von vielen US-Juden als Aushöhlung der israelischen Demokratie angesehen wird. Netanyahu wird auch dafür verantwortlich gemacht, dass es noch keinen Frieden mit den Palästinensern gibt.

Es gibt jedoch ein echtes Missverständnis der israelischen Demokratie durch US-Juden. Die Unabhängigkeitserklärung der USA beginnt mit: „Wenn im Laufe der menschlichen Ereignisse“, während die Unabhängigkeitserklärung Israels mit der Aussage beginnt: „Das Land Israel war der Geburtsort des jüdischen Volkes.“ Amerika wurde als Zufluchtsort für „zusammengedrängte Massen, die sich danach sehnen, frei zu atmen“, wie das Gedicht auf der Freiheitsstatue besagt, gegründet. Israel wurde jedoch, wie die britische Balfour-Erklärung von 1917 besagt, als „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ geschaffen. Daher dürfen US-Juden nicht erwarten, dass Israel dieselben Prioritäten setzt wie die USA.

Viele US-Juden fordern die Beendigung der Besetzung; aber Israelis wissen, dass die Räumung von Judäa und Samaria dazu führen würde, diese Gebiete „zu einem Nährboden für Terroristen zu machen, wie es bereits im Gazastreifen geschehen ist ...“

US-Juden sehen den Konflikt „mit den Palästinensern als eine Frage der Bürgerrechte. Israelis sehen ihn als eine Frage des Überlebens.“ Die erste Verpflichtung einer Nation ist die Sicherheit ihrer Bürger, „und jede Regierung, die von Israel gewählt wird, versteht das.“

US-Juden und Amerikaner im Allgemeinen müssen anerkennen, dass „die USA und Israel trotz aller Ähnlichkeiten“ radikal unterschiedliche Zielsetzungen haben. Die Zielsetzungen Amerikas schlossen alle Menschen ein, während die Zielsetzung für Israel die Rettung des jüdischen Volkes ist.“ („What American Jews just don‘t get about Israel,” D. Gordis, NY Post Op-ed, 7 Sept. 2019)

Eric Mandel sagte: „Die meisten Israelis ... sind uneingeschränkt stolz darauf, jüdisch zu sein“, und leben mit einem „Verständnis der 3000-jährigen Geschichte ihres Volkes, das „mit Gottes Hilfe wieder in die Geschichte zurückgekehrt ist und als Nation in seinem alten Heimatland lebt“.

Dieser biblische Zionismus beängstigt die „progressiven amerikanischen Juden“, die das Judentum so sehen, wie es die Palästinenser definieren: als „eine Religion ohne legitime nationale Rechte“. Sie können „Geschichten von machtlosen, verfolgten Juden ertragen, vor allem die aus dem Holocaust, aber wenn sich Israelis verteidigen und erfolgreich sind, werden sie des Kolonialismus und der Kriegsverbrechen beschuldigt. („Progressive Jewish Americans & the legiti- macy of Zionism,” E. R. Mandel, Israel Hayom Op-ed, 25 Oct. 2019)

Der Kampf gegen westliche biblische Grundlagen

Der italienische Journalist Giulio Meotti weist darauf hin, dass Europa seine Geschichte und Zivilisation ablehnt, indem es alle Verbindungen zu seinen christlichen Wurzeln abschneidet und sich für den Islam öffnet. Diese antigöttliche Haltung birgt eine große Gefahr. „Der Zerfall von westlicher Nationalstaaten ist eine reale Möglichkeit. Multikulturalismus ... eine massive Entchristlichung und kulturelle Selbstverleugnung“ führen zum Zerfall der EU und zum Ende westlicher Zivilisation. („European dreams vs. mass migration,“ G. Meotti, Gatestone Institute, 1 Sept. 2019) [Da die EU die Teilung von Gottes Land fordert, sehen wir, dass Gott die EU zerteilt (Joel 4,1-2; Gal 6,7]

In einer Rede an der Universität „Notre Dame“ kritisierte der amerikanische Generalstaatsanwalt Wm. Barr, ein gläubiger Katholik, in aller Schärfe die „militanten Säkularisten“ und deren „Angriffe auf jüdisch-christliche Werte“. Er sagte, „das Problem ist nicht, dass irgendjemandem Religion aufgezwungen wird“, sondern dass glaubenden Menschen „säkulare Werte aufgezwungen werden …“.

„Uns wird gesagt, dass wir in einer nachchristlichen Ära leben. Was jedoch hat das jüdisch-christliche Moralsystem ersetzt? Was ... kann das spirituelle Loch in den Herzen des einzelnen Menschen füllen? Und welches Wertesystem kann das soziale menschliche Zusammenleben gewährleisten?“ („AG Barr blasts ‚militant secularists‘ in speech on religious freedom,“ Fox News, 15 Oct. 2019)

Die britische Kolumnistin Melanie Phillips sieht den Westen im Krieg gegen seine eigenen „christlichen Grundlagen ... und die moralischen Vorgaben der hebräischen Bibel, die diese untermauern.“ Dieser Angriff „durch die vereinten Kräfte von Säkularismus und marxistischen Überzeugungen, die sich als Liberalismus ausgeben“, zielt darauf ab, eine neue Weltordnung zu schaffen, in der Gott durch die Menschheit entthront ist, die biblische Moral von der säkularen Ideologie ersetzt und Wahrheit der Macht untergeordnet wird.

Moralischer und kultureller Relativismus „ersetzen das, was richtig oder wahr ist“ durch das, „was für mich richtig oder wahr ist“. Das biblische Beispiel einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau wird z.B. durch die „Wahl des Lebensstils“ ersetzt. Die Menschheit als Krönung der Schöpfung mit dem „Auftrag, die geschaffene Welt zu schützen“, wird „ersetzt durch den heidnischen Glauben an die Überlegenheit der natürlichen Welt über der Menschheit.

Biblische Gesetze – die Grundlagen für die westliche Zivilisation – gelten heute als unmenschlich, veraltet und nicht mehr gültig. Die amerikanische Verfassung basierte jedoch auf biblischen Prinzipien, wie sie im alten Königreich Israel zu finden waren. „Deshalb stehen traditionelle, bibeltreue amerikanische Christen dem jüdischen Volk zur Seite und gehören weltweit zu den stärksten Befürwortern des Staates Israel – mehr noch als viele Juden.“ („The contemporary clash between faith & politics in the West,” M. Phillips, Israel Hayom Op-ed, 9 Nov. 2019)
Der israelisch-palästinensische Frieden – ein Hirngespinst

Wie es ein Meinungskommentar der Zeitung Israel Hayom formulierte, ist sich „Die israelische Linke sicher, dass der Konflikt zwischen uns und den Arabern um etwas Bestimmtes geht, wie z.B. das Recht auf Land und darum, dass Juden und Araber Kompromisse eingehen und sich versöhnen können.“ Das ist jedoch „westliches Denken“, gemäß dem Menschen sehen, was sie im gegenseitigen Einvernehmen gewinnen können, da ja jeder „in Frieden leben will“. Man sucht einen Kompromiss, auch wenn er schmerzhaft ist, „denn das ist besser als ein andauernder blutiger Konflikt.“

Doch die arabisch/islamische Denkweise ist anders. „Der Dschihad [heiliger Krieg] hat Vorrang vor allem“, erklärt ein Bericht über die Sommerlager der Hamas und des palästinensischen Islamischen Dschihad [PIJ] im Gazastreifen. Es gibt keine Schwimmbäder oder Turnhallen, keine Musik, keinen Tanz, sondern Tausende von Jugendlichen „trainieren als Armee für den Tag des Gerichts“. Zu den Aktivitäten gehören Hindernisparcours und gezieltes Training mit echten Waffen. „Es gibt keine Vorträge über Versöhnung oder Frieden mit Juden“, da man sich auf nur ein Ziel vorbereitet: „Die Juden zu vertreiben – und zwar vollständig.

Bislang wurden mehr als 300.000 Kinder in Sommerlagern einer Gehirnwäsche unterzogen. („The Left lives in a fairy tale,” Dud Elharar, Israel Hayom Op-ed, 30 July 2019)

Viele arabische Nationen wollen Beziehungen zu Israel und haben es satt, dass ihnen die palästinensische Frage im Weg steht. Doch die meisten westlichen Nationen, mit Ausnahme der USA, fordern immer noch die sog. „Zwei-Staaten-Lösung“. Bei der UNO kritisierte Deutschland den damaligen amerikanischen Botschafter für Nahost-Frieden, Greenblatt, bezüglich der Annäherung der amerikanischen Regierung an den israelisch-palästinensischen Frieden mit der Begründung, Amerika habe „den internationalen Konsens verlassen“. Später bemerkte Greenblatt: „Wir konnten noch nicht einmal einen internationalen Konsens erreichen, um die Hamas zu verurteilen“, eine Terrororganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Israel zu zerstören und tausende Raketen auf israelisches Staatsgebiet abzufeuern. „Wenn es darüber keinen internationalen Konsens gibt, dann gibt es überhaupt keinen internationalen Konsens für irgendeine Resolution.“ („US peace envoy: There‘s ‚no international consensus‘ on ME conflict,” TOI, 10 Aug. 2019)

Josh Hammer sagte, die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) „versuche, den einzigen jüdischen Staat der Welt wirtschaftlich, diplomatisch, militärisch und kulturell auszugrenzen, zu untergraben und – ja – zu zerstören.“ Sie wurde vom US-Repräsentantenhaus in einer Abstimmung mit 398 zu 17 Stimmen „eindeutig aufgegeben“. Sie forderten Israel jedoch auf, eine „Zwei-Staaten-Lösung“ umzusetzen.

Als Antwort schickten „21 konservative Mitglieder des israelischen Parlaments ... einen knapp gefassten Brief, um dem Haus für seine Anti-BDS-Resolution zu danken“, kritisierten zugleich aber die „Zwei-Staaten-Lösung“ und sagten, die „Gründung eines palästinensischen Staates wäre für Israel weitaus gefährlicher als BDS.“

Hammer: Die „Zwei-Staaten-Lösung“, die auf den Osloer Friedensabkommen basiert, erwartet, dass der jüdische Staat Israel eine islamische „Hochburg“ auf seinem „nationalen Staatsgebiet in der Größe von New Jersey“ schafft, indem er sich auf eine „rechtliche Bedeutungslosigkeit“ unter internationalem Recht, in den Grenzen von 1967 reduziert. Das wäre ein Staats-Gebilde, das an der schmalsten Stelle neun Meilen breit und nicht zu verteidigen ist“ – ein Gebiet, das so unhaltbar ist, dass es von vielen israelischen Militärs und Politikern als „Auschwitz-Grenze“ bezeichnet wird. Auch Judäa und Samaria, das biblisch-jüdische Kernland „wäre in einem zukünftigen Palästina ‚Judenrein‘, d.h. frei von Juden. Dieses Gebiet ist jedoch geografisch für die Sicherheit des jüdischen Staates unverzichtbar.“

Außerdem sind die Palästinenser nicht in der Lage und bereit, einen eigenen Staat zu haben. Sie haben das Gotteskriegertum (Jihadismus) „als erstrebenswerte ethische Lebensweise angenommen“. Sie lehnen es ab, Israel als jüdischen Staat zu akzeptieren und suchen dessen Zerstörung durch militärischen Krieg und durch Krieg auf Gesetzesebene (lawfare).

Sie haben keinerlei zivilisierte Gesellschaft entwickelt, sondern investieren sich stattdessen in die Unterstützung von Juden-mordenden Jihadi ‚Märtyrern‘. („Yes, a Palestinian State is ‚far more dangerous to Israel‘ than the BDS movement,” J. Hammer, The Daily Wire, 20 Aug. 2019)

Gaza – die Wahrheit

Der Rückzug Israels aus dem Gazastreifen war sowohl für die Israelis als auch für die Bewohner von Gaza eine Katastrophe. Mehrmals im Jahr schießen die dortigen Hamas-Terroristen mit Raketen auf israelische Zivilisten und rufen jeden Freitag zu hasserfüllten zerstörerischen Demonstrationen entlang des Sicherheitszauns im Gazastreifen auf. Doch was soll Israel tun?

Bis es beschließt, seinen Besitz zurückzuerobern (Obadja 1,17) – Gaza ist Teil des Erblandes Judas (Jos 15,1.47; Ri 1,18) – kann es die Terrorherrschaft dort nur immer wieder beschneiden und eingrenzen. Wenn Israel Gaza erobert, wird die Welt verlangen, dass es der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) übergeben wird, die von einer getäuschten Welt als gemäßigt eingeschätzt wird! Die Trennung zwischen Gaza und der „West Bank“ ist ein weiterer Grund, weshalb kein „Palästina“ geschaffen werden kann, weil Israel dadurch in zwei Teile geteilt würde mit einem terroristischen Korridor von der „West Bank“ nach Gaza.

Der israelisch-arabische Journalist Khaled Abu Toameh schreibt, dass der iranische Erfüllungsgehilfe im Gazastreifen – der „Palästinensische Islamische Jihad“ (PIJ) –, der neben der Hamas die größte Terrorgruppe in Gaza ist, den Menschen im Gazastreifen „weitere Leiden, Gewalt und Blutvergießen“ verheißen hat, bis Israel vernichtet ist. Die Gruppe feierte im Oktober ihr 32-jähriges Bestehen mit einer Vielzahl von Teilnehmern an ihrer Kundgebung unter dem Motto „Unser Jihad: Das Versprechen wird bald erfüllt“. Sie erneuerten ihr Gelöbnis, Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan zu befreien – ein bekannter Euphemismus für die Zerstörung Israels“.

Es ist sehr seltsam und unwirklich, wie viele Bewohner von Gaza, die unter „Armut und Arbeitslosigkeit“ leiden, immer noch den PIJ unterstützen. „Ihr Hass auf Israel scheint stärker zu sein als jeder Wunsch, ihre Situation zu verbessern ...“

Der PIJ hat iranische Gelder nicht zum Bau von Schulen, Krankenhäusern oder zur Schaffung von Arbeitsplätzen verwendet, sondern „das Geld floss stattdessen in den Bau von Tunneln, in denen tausende Raketen und Mörser für den Angriff auf Israel hergestellt und geschmuggelt wurden.“

Die Hamas gratulierte dem PIJ und bekräftigte dieselben Drohungen der Zerstörung Israels. Abu Toameh fragt: „Wann wird die Internationale Gemeinschaft“ erkennen, dass mit der Show, die Gruppierungen wie „die Hamas und PIJ produzieren, Gaza die humanitäre Katastrophe bleibt, für die Israel so schmerzlich verantwortlich gemacht wird?“ („What Iran‘s friends are doing in Gaza,” K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 7 Oct. 2019)

Die gute Frucht von Trumps Aufgabe der Kurden

Herb Keinon sagte, dass Trumps „Entscheidung im Oktober, die US-Truppen aus Nordsyrien abzuziehen“ sehr besorgniserregend sei, da dieser Schritt deutlich mache, „dass Israel sich letztendlich nur auf sich selbst verlassen kann“.

Das ist die gute Frucht von Trumps schlechtem Schachzug. Während wir Gott für die Unterstützung der USA gegenüber Israel danken – insbesondere durch Trump –, beten wir auch dafür, dass Israel kein neuzeitliches „Ägypten“ zu seinem Schutz macht, sondern nur Gott selbst, den Heiligen Israels (Jes 31,1; Ps 118,8-9).

Israel betrachtete Trumps Entscheidung im Licht der iranischen Angriffe auf Saudi-Arabiens Öl-Anlagen im September, auf die es keinerlei amerikanische Reaktion gegeben hat. Israels strategische Planer sehen jetzt, dass „die USA unter einer sehr freundlichen Regierung Israel bei den Vereinten Nationen unterstützt“, ihm finanzielle Unterstützung für Waffen gewährt, es „moralisch unterstützt und gegen internationalen Druck verteidigt, „doch dass Israel, wenn es um militärische Aktionen geht, bereit sein muss, sich selbst zu verteidigen.“ („After Trump abandons Kurds, Israel knows it can’t rely on anyone,” H. Keinon, JP Op-ed, 7 Oct. 2019)

Das skandalöse Anti-Siedlungsgesetz der EU

Alan Baker, internationaler Anwalt und ehemaliger israelischer Botschafter in Kanada, verurteilte in aller Schärfe das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 12. Nov. 2019. Dort heißt es: „Nahrungsmittel, die aus den von Israel besetzten Gebieten stammen, müssen als Waren aus israelischen ‚Siedlungen‘ gekennzeichnet werden. Diese von der EU-gesteuerte Politik“ soll Israel – und allein Israel – schaden. Es ist eine gezielte politische Maßnahme und ein Mittel, politischen Druck auf Israel auszuüben“. Ihre Quelle ist die einseitige Prämisse, dass Israels Siedlungen dem internationalen Recht widersprechen. Es gibt jedoch andere „Rechtsauffassungen zur Legitimität der israelischen Siedlungspolitik in Übereinstimmung mit den anerkannten internationalen Normen für die Verwaltung von Gebieten“.

Außerdem sind die Siedlungen gemäß Oslo „ein anerkanntes Verhandlungsthema zwischen Israel und der PLO“, was die Entscheidung des EuGH zu einer „Einmischung und Vorwegnahme einer vereinbarten Verhandlungsfrage zwischen Israel und den Palästinensern“ macht.

Ein JP Editorial sagte, das Timing des Europäischen Gerichtshofes sei schrecklich, weil zu diesem Zeitpunkt „halb Israel wegen des aktuellen Raketenbeschusses seiner Bevölkerung aus Gaza“ lahmgelegt war. Diese Entscheidung, die „zu jeder Zeit umstritten ist“, kam ausgerechnet, als israelische Kinder von den Schulen fernbleiben mussten und unter Sirenengeheul in Notunterkünfte rannten. Der frühere Vorsitzende der Jewish Agency, Sharansky, sagte, „Israel herauszugreifen“ sei eines der „drei D‘s“, die „Antisemitismus von legitimer Kritik an Israel unterscheiden: Israel delegitimieren, Israel dämonisieren und Israel doppelten Maßstäben unterwerfen“. Diese doppelten Standards des EuGH liegen auf der Hand, da es nirgendwo sonst auf der Welt ein „Kennzeichnungsmandat für andere Gebiete in territorialen Konflikten“ gibt.

Die Europäer haben eine „Geschichte, in der sie Juden befohlen haben, wo sie leben können – öfter jedoch, wo sie nicht leben können – und mit wem sie Geschäfte machen dürfen ...“ Die Kennzeichnung von Produkten aus Judäa und Samaria fördert und ermutigt Boykotte, die gegen Juden in den dunkelsten Kapiteln europäischer Geschichte gerichtet waren.

„Indem man jüdische Betriebe in Judäa und Samaria als illegal deklariert“ – d.h. in Wahrheit jüdisches Leben – stimmt die EU mit der PA darin überein, dass diese Gebiete „Judenrein“ sein sollen. Das ist genau das, was PA-Präsident Abbas wiederholt sagt. Wie können EU-Gerichte heutzutage „Judenreinen“ Gebieten zustimmen? Was Europa nicht sieht, ist, dass die Zeit, in der sie „Juden sagen konnten, wo sie leben oder ... Geschäfte machen können, vorbei ist. Europa sollte sich schämen.“ („Shame on Europe,” JP Editorial, 14 Nov. 2019)

Trump-Regierung: Israelische Siedlungen nicht illegal

Während die EU Israel drängte, sein biblisches Kernland zu verlassen, sagte US-Außenminister Pompeo, Israels Siedlungen seien „nicht illegal“. D.h. die USA haben bekräftigt, dass die Siedlungen „legal“ sind, was biblisch und im Einklang mit dem Völkerrecht ist.

Israels ehemaliger UN-Botschafter Dore Gold fügte hinzu, dass „das Osmanische Reich, der letzte Souverän über das Territorium, nach dem Ersten Weltkrieg auf seine gesetzlichen Rechte an dem Land verzichtet hat“. 1922 unterstützte der Völkerbund die „dichte Ansiedlung“ von Juden in diesem Gebiet, das damals als britisches Mandat bekannt war. „Diese historischen Rechte des jüdischen Volkes wurden durch Artikel 80 der UN-Charta gewahrt“.

Nach dem arabisch-israelischen Krieg von 1949 eroberte Jordanien die Westbank und annektierte sie, doch „selbst die arabischen Staaten weigerten sich, Jordaniens Souveränität dort anzuerkennen“. Als Israel dieses Gebiet 1967 in einem Selbstverteidigungskrieg eroberte, gab es dort keinen anerkannten Souverän ...“ („A long awaited correction,“ D. Gold, Israel Hayom Op-ed, 18 Nov. 2019)

Melanie Phillips sagt, dass Pompeos Aussage „von Israels Verteidigern mit Bewunderung und von seinen Feinden mit Angriff begrüßt wurde“. Sie stimmt zu, dass „Israel die umstrittenen Gebiete nicht besetzt, weil nach internationalem Recht“ nur Land eines souveränen Staates „besetzt“ werden kann, und dieses Gebiet aus dem einfachen Grund „niemals den Palästinensern gehört hat, weil es niemals eine palästinensische Nation gegeben hat, der es hätte gehören können“.

Pompeo glaubt, dass die Anerkennung durch die USA zu einer friedlichen Beilegung führen werde. Er betrachtet die Sache als einen territorialen Streit, der „durch Verhandlungen beigelegt“ werden müsse. Dies ist jedoch ein „Vernichtungs-Krieg gegen Israel, und die einzig angemessene Antwort ist, diejenigen zu besiegen, die versuchen, Israel auszulöschen“. Verhandlungen belohnen nur „ihre Aggression, indem sie ihnen einen Teil des Territoriums anbieten, das sie angreifen“. Dies ist ein Zeichen der Kapitulation, das zu weiteren Angriffen ermutigt, was genau „das ist, was der Westen seit Jahrzehnten tut“. („Settlements are not just a land dispute up for negotiation,” M. Phillips, Israel Hayom Op-ed, 23 Nov. 19)

Moderne Erscheinungsformen des Antisemitismus

Liora Henig-Cohen schreibt, dass „die wachsende Flut von Antisemitismus auf der ganzen Welt nicht zu leugnen ist ... von den radikalen Rändern der Rechten oder der Linken oder ... den verschiedenen Strömungen des Islam und des Christentums“. Um diesem Trend entgegenzuwirken, verabschiedete die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) von über 30 Regierungen im Jahr 2016 eine „Arbeitsdefinition“ zur Identifizierung von Antisemitismus und fügte die „De-Legitimierung des Staates Israel“ als neue Form hinzu ... Die IHRA hatte auf ihrer Liste auch, „das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung zu leugnen, Israels gegenwärtige Politik mit den Nazis zu vergleichen, doppelte moralische Standards gegenüber Israel anzuwenden etc.“. Kürzlich unterzeichnete Trump per Präsidentenverfügung einen Gesetzesentwurf gegen Antisemitismus an Hochschulen, der mit der Definition der IHRA in direkter Verbindung steht.

Viele Nationen und globale Einheiten „nahmen die Definition an“, doch der Weltkirchenrat (WCC), ein Zusammenschluss von etwa 350 nicht-katholischen Kirchen, lehnte sie ab. „Leitende Vertreter des Weltkirchenrates sehen Israel als allein verantwortlich für ‚Schwierigkeiten, mit denen Christen im Heiligen Land konfrontiert sind‘. Sie lehnen es ab, die Christenverfolgung durch die PA einzugestehen, und leugnen jedwede Verbindung zwischen dem Land Israel und dem jüdischen Volk.“ („Anti-Semitism under the guise of human rights,” L. Henig-Cohen, Israel Hayom Op-ed, 7 Aug. 2019)

Ginette Weiner sagt, die „neuen Koalitionen ewiger Opfer“ brauchen jemanden, der „für ihre Leiden verantwortlich ist“, also geben sie den Juden die Schuld, die jetzt als „privilegierte Weiße“ verleumdet werden. Sie fügt hinzu: „Wir hatten das ‚Privileg‘, jahrhundertelang von Christen verfolgt zu werden, weil wir Jesus abgelehnt haben; von den Moslems, weil wir Mohammed ablehnen. Uns wurde das Wahlrecht entzogen, wir hatten kein Recht auf Staatsangehörigkeit oder Eigentum. In Ghettos zusammengepfercht, den Zugang zu Universitäten verweigert, inhaftiert und in Pogromen getötet, bis an die Enden der Erde verstreut, enthauptet, vergewaltigt, versklavt und durch Millionen im Holocaust abgeschlachtet ... Heute haben wir das ganz besondere ‚weiße Privileg‘ der Rekordzahl von Hassverbrechen gegen Juden auf der ganzen Welt ...“ („All who are ‚woke‘: Go back to sleep,“ G. Weiner, Israel Hayom Op-ed, 11 Aug. 2019)

Sogar die UNO ist über den wachsenden Antisemitismus besorgt und veröffentlicht einen Bericht „des Sonderberichterstatters für Religionsfreiheit“, in dem dieser seine Besorgnis über die zunehmende Verwendung antisemitischer Metaphern durch weiße Rassisten, einschließlich Neonazis und Angehörige der radikalen islamistischen Gruppen in Parolen, Bildern, Stereotypen und Verschwörungstheorien, äußert, durch die Feindseligkeiten, Diskriminierung und Gewalt gegen Juden angestachelt und gerechtfertigt werden.

Maldivian A. Shaheed, der von den Vereinten Nationen beauftragte Experte, verfasste diesen „beispiellosen“ Bericht, kritisierte sogar die BDS-Bewegung und sagte, Boykotte seien „legitime Formen des politischen Ausdrucks“ – wenn sie allerdings auf „antisemitischen Metaphern oder Stereotypen beruhen“, die das Existenzrecht Israels ablehnen oder Juden diskriminieren, weil sie Juden sind, sollten sie verurteilt werden. Er fügte hinzu: „Antisemitismus ist giftig für die Demokratie und ... bedroht alle Gesellschaften, in denen er nicht in Frage gestellt wird.“ („UN report alarmed by growing anti-Semitism criticizes BDS,” JP, 24 Sept. 2019)

Eine aktuelle Umfrage des American Jewish Committee unter amerikanischen Juden ergab, dass 90% den Antisemitismus als Problem in den USA ansehen und viele dessen weitere Zunahme befürchten. („9 out of 10 US Jews worry about anti-Semitism, and most think it‘s getting worse,” TOI, 23 Oct. 2019)

Einer Umfrage der Anti-Defamierungs League zufolge haben 25% der Europäer eine „stark negative Einstellung gegenüber Juden“, wobei die Mittel- und Osteuropäer eine deutliche Zunahme antisemitischer Überzeugungen verzeichnen. Außerdem sind europäische Muslime noch „anfälliger dafür, antisemitische Stereotype zu akzeptieren ...“. („ADL survey: 25% of Europeans anti- Semitic, East European bigotry rises sharply,“ TOI, 21 Nov. 2019)

Arutz 7 News berichtete über dieselbe Umfrage, dass die muslimische Gewaltrate dreimal so hoch ist wie die von Menschen mit „extremistischen Ansichten des rechten Flügels“. Die Ausnahme ist Deutschland, „wo der Prozentsatz der Angriffe von links wie von rechts im Wesentlichen gleich war“. Die antisemitische Gewalt von links ist etwas höher als die Gewalt oder Bedrohung von rechts. („ADL finds extreme Antisemitism among Muslims 3X national rate,“ Arutz 7, 23 Nov. 2019)

Der islamische Reformer M. Nawaz erklärte: „Jeder Rassismus ist gleichermaßen böse. Antisemitismus ist die gefährlichste Form von Rassismus, weil er die Faschisten der extremen Linken, die Rechtsradikalen und die Islamisten miteinander zu vereinen kann.“ („The ‚Old-New‘ kind of anti-Semitism in NYC,” D.Hilkind, Israel Hayom Op-ed, 21 Nov. 2019)

Iran und seine apokalyptische Theologie

Die Autorin Lela Gilbert, eine Expertin für religiöse Verfolgung, erklärt, warum der Iran ständig damit droht, „Israelis abzuschlachten“, „seinen Feinden schreckliche Gewalt anzutun“ und dass seine Handlanger ihre Aggression ständig verstärken. Viele denken, dass all dies „die prahlerische Art des Iran ist, sich den US-Wirtschaftssanktionen zu widersetzen“ und auf Trumps Rückzug aus dem schrecklichen iranischen Atomabkommen zu reagieren. Der wahrer Grund ist jedoch der „apokalyptische Glaube“ der iranischen religiösen Führung. Im August sagte ein hochrangiger iranischer Ayatollah: „Damit der Verborgene Imam wieder erscheinen kann, müssen wir uns auf weitreichende Kämpfe mit dem Westen einlassen“. Dies führte sowohl zu Angriffen auf Öltanker am Persischen Golf und einem Angriff auf ein saudisches Ölfeld als auch zu den ständigen Schlachtrufen „Tod Amerika!“ ​​und „Tod Israel!“.

Obwohl sich Amerikaner und Westeuropäer „der zutiefst religiösen Natur des iranischen Regimes bewusst“ sind, spielen sie die „religiösen Einflüsse in internationalen Angelegenheiten herunter“. Es darf jedoch nicht ignoriert werden, dass der Verborgene oder 12. Imam für die Schiitische Theologie von zentraler Bedeutung ist. Das sog. „Zwölfertum“ ist das grundlegende Glaubenssystem der iranischen Führung. Es ist „eine messianische Überzeugung, dass der Verborgene Imam am Ende der Tage inmitten eines gewalttätigen apokalyptischen Szenarios erscheinen wird“, wenn viele Menschen abgeschlachtet werden.

2013 enthüllte der iranische Gelehrte S. Ghasseminejad den regierenden Ayatollah Khamenei als einen Hardcore-Vertreter des „Zwölfertums“. Auch viele seiner „Beamten und Entscheidungsträger“ vertreten apokalyptische Überzeugungen. Die Unterschätzung des Einflusses dieser Glaubensüberzeugungen – besonders angesichts der Bemühungen des Regimes, Atomwaffen zu bauen – führt zu „gefährlichen falschen Schlussfolgerungen“. („Iran‘s aggression & Shi‘ite Apocalypse,” L. Gilbert, JP Op-ed, 17 Aug. 2019)

Der Präsident des Internationalen Amerikanische Rates für den Nahen Osten, Majid Rafizadeh, sagte: „Bösartiges Verhalten in der Welt“ ist das Ergebnis der Weigerung von Menschen mit Macht, „das zu korrigieren, was falsch ist“. Der Iran profitiert davon. Seit seiner Islamischen Revolution von 1979 hat der Iran „unter Verletzung von Kapitel 1 der UN-Charta“ die Existenz Israels bedroht. Da die meisten Nationen den Iran nicht zurechtweisen, schüchtert er Israel ein und hackt dauernd auf ihm herum. Gleichzeitig trifft er „Vorkehrungen zur Verteidigung seiner Bürger und seiner territorialen Integrität“.

Wenn Israel jemals äußern würde, es werde „den Iran in einer halben Stunde“ zerstören, wie es der Iran gerade in Bezug auf Israel getan hat, würde der UN-Sicherheitsrat Israel sofort kritisieren, und die meisten Nationen würden „Solidarität und Unterstützung für den Iran“ zusichern. Während Israel das niemals tun würde, hat der Iran „einen Freifahrtschein“ damit zu drohen, „Israel von der Landkarte zu streichen“.

Generalmajor Salami, „Befehlshaber des Korps der Islamischen Revolutionsgarde des Iran“, schwor kürzlich, das zionistische Israel auszulöschen und wiederholte, dass das, was er heute gesagt habe, mit der Gnade Allahs möglich sei. Das zionistische Regime „kann vernichtet werden“. („Iran ready to ‚Wipe the Zionist regime off the map‘,“ M. Rafizadeh, Gatestone Institute, 9 Sept. 2019)

Der Kolumnist Jonathan Tobin sagte, Salamis Aussagen werfen schwierige Fragen auf, wie zum Beispiel, warum die EU-Handelspartner des Iran es ablehnen, eine Nation zu bestrafen, die den „Völkermord an Juden als legitimes politisches Ziel“ verfolge. Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben eine Umgehung der US-Sanktionen eingeführt, und sechs weitere EU-Staaten haben sich gerade angeschlossen. Hat Europa hat den Holocaust schon vergessen? („A state that threatens Jewish genocide isn‘t normal,” J. Tobin, Israel Hayom Op-ed, 10 Oct. 2019)

Der amerikanische Botschafter in Deutschland, R. Grenell, verurteilte die Regierung von Bundeskanzlerin Merkel für die „blasierte Abweisung“ der iranischen Drohung, Israel zu zerstören. Er bezog sich auf einen anderen iranischen Beamten, der äußerte: „Wenn Israel oder Amerika einen Fehler machen, wird Israel nicht mehr länger leben als 20 oder 30 Minuten“, sowie auf Salamis Drohungen.

Grenell nannte die Äußerungen antisemitisch. Als jedoch ein Merkel-Sprecher und das deutsche Außenministerium sie lediglich als „antiisraelische Rhetorik“ bezeichneten, sagte ein deutscher Antisemitismus-Experte: „Für eine deutsche Regierung ist es gewissenlos und unverschämt, nach dem Holocaust dazu zu schweigen und nicht mit Entschiedenheit und äußerster Empörung auf, die Drohungen des iranischen Regimes, Israel zu zerstören, zu antworten.“ („US Amb. slams Merkel‘s dismissal of Iran‘s call to destroy Israel,” JP, 2 Nov. 2019)

Sei stark im Herrn

Das Wort Gottes sagt uns, dass wir „stark im Herrn sein“ sollen, jedoch ein humanistischer Geist, der sich in die biblische Lehre einmischt, sagt, dass wir „stark für den Herrn“ sein sollen.
Das Neue Testament sagt, dass unsere Position „im Messias“ ist und dass wir ohne Ihn nichts tun können (Joh 15,5). Wenn wir jedoch in Ihm bleiben, können [wir] alles durch den Messias Jeschua tun, der [uns] stärkt. „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht“ (Phil 4,13b).

Vertrauen wir wirklich auf Jeschua, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens (Hebr 12,2)?

„Selig sind die geistlich Armen; denn ihrer ist das Himmelreich!“ (Mt 5,3)

Chuck & Karen Cohen

HINWEIS: Dies ist ein persönlicher Nachrichtenbrief von Chuck und Karen Cohen. Die hierin gemachten Aussagen und Erklärungen werden von Chuck und Karen verantwortet.

 


Hinweis

"Von Zion wird die Lehre ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem" (Micha 4,2). Wir sind über unsere lange Beziehung und Freundschaft zu Ofer Amitai und den Beitrag, den er zur Stärkung des Leibes Jesu in Deutschland geleistet hat, sehr dankbar.

Da er uns ja nicht auf dem geplanten Lehr- und Gebetsseminar dienen konnte, wollen wir euch immer wieder Beiträge von ihm mit Simultanübersetzung auf der Seite des Israel Prayer Center Jerusalem zur Verfügung stellen, als nächstes: „Zurück nach Ägypten?“

Link: https://www.israelprayercenter.org/video-englishgerman.html

 


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