Watchmen from Jerusalem 4/2012

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten 

Schalom aus Jerusalem,

Diese Woche war sehr spannungsreich – sowohl auf nationaler als auch auf persönlicher Ebene. Die Leiter von IFI waren sich nicht sicher, ob sie dafür beten sollten, dass Israel eine Bodenoffensive in Gaza starten sollte, oder ob ein Waffenstillstand mit der Hamas richtig sei. Viele aus dem IFI Team hätten persönlich mit einbezogen sein können oder haben Söhne, die an einer Bodenoffensive beteiligt gewesen wären. Wir rangen mit diesem Thema die ganze Woche im Gebet. Wir wollten, dass Israel einen überwältigenden Sieg gegen die dämonisch inspirierten Terrorgruppen in Gaza davontragen sollte, die auf israelische Zivilisten schießen und sich dabei hinter palästinensischen Zivilisten verstecken. In diese Richtung bewegten sich unsere Überlegungen, während wir gleichzeitig in unseren Herzen unsere Kinder wieder zu Hause bei ihren Familien haben wollten.

Israel schloss letztendlich einen Waffenstillstand, der zur Zeit noch hält. War das der Wille Gottes, oder war das eine Fehlentscheidung der Regierung? Nur die Zeit kann das klären. Als wir uns dann zum IFI – Morgen - Gebet trafen, wurde uns bewusst: unser Gott sitzt immer noch auf dem Thron (Psalm 103:19). Er regiert immer noch! So begannen wir, von Herzen zu danken und zu loben.

Die Hamas sagt, der Waffenstillstand sei ein “Sieg für Allah.” Wir haben ähnliches am Ende des Libanonkrieges gehört, als die Hisbollah bombastisch “Sieg” verkündete. Aber dann haben sie es vier Jahre lang vermieden, Israel zu provozieren.

Während die Hamas ein anderes mal weiter kämpfen will – und sie wird das – hat Premierminister Bibi Netanyahu wichtigere Angelegenheiten im Blick. Seit über 20 Jahren richtet er sein Augenmerk auf die existentielle Bedrohung Israels durch eine iranische Nuklearwaffe. Es war ihm bewußt: wenn Israel in Gaza eine Bodenoperation begonnen hätte, hätte sich die Unterstützung eines Großteils der westlichen Staaten für Israel, sich zu verteidigen, verflüchtigt. Mit diesem Waffenstillstand bekommt Israel die Zustimmung des Westens für die Art, wie es gekämpft hat. Man kann im Vergleich dazu noch einmal bedenken, wie Israel einhellig von der Welt verurteilt wurde für die Operation “gegossenes Blei”, für den Einsatz in Gaza 2006 oder als es sich gegen die türkische Flotilla zur Wehr setzte, als diese versuchte , die rechtmäßige Seeblockada von Gaza zu durchbrechen. Sollte Israel jetzt den Iran angreifen, ist der Westen vielleicht nicht so schnell geneigt, Israel zu kritisieren. 

Ein anderer Faktor sind die Wahlen in Israel am 22. Januar. Wenn die IDF einmarschiert wäre und viele Israelis wären gestorben, wären Bibi und seine Partei nicht wieder gewählt worden – und bei der gleichzeitgen Wiederwahl Obamas wäre das ein Desaster für Israel gewesen. Sollte der Waffenstillstand gebrochen werden, würde das natürlich auch gegen Bibi verwandt werden. Er braucht unsere Gebete.

Wir haben viel für das Alles gebetet, und kamen nach Gethsemane: “Abba, nicht unser Wille, sondern Dein Wille geschehe.” Wir vertrauen darauf, dass Er das tut, was wir in Übereinstimmung mit Seinem Willen gebetet haben (1.Joh 5:14-15).

Fürbitter für Israel versendet Sondergebetsanliegen sowie wöchentliche Gebetspunkte, um euch über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten und euch zu informieren, wie IFI in Jerusalem betet. Ihr könnt bei www.ifi-deutschland.org unter “Gebet” nachlesen oder unter “Abonnnements” als Mail persönlich bestellen.

Prophetien zu Gottes “Offene-Punkte-Liste”

Wie sollen wir uns verhalten, wenn einige christliche Zionisten glauben, das eine Entrückung vor der Trübsalszeit stattfindet, worauf dann die Zeit von “Jakobs Trübsal” beginnen würde – in der Millionen Juden abgesschlachtet würden – und danach ein Überrest zu Yeshua ruft, dass Er sie rettet? – Erst einmal sollten wir zugeben, dass niemand im Detail weiß, wie Gott Sein prophetisches Wort erfüllt, bis Er es tut. Wir können übereinstimmen, dass wir nicht übereinstimmen – und nicht deswegen eine Spaltung zulassen.

Wir glauben an “die Entrückung”, aber sind nicht überzeugt, dass sie vor der großen Trübsal geschehen wird, die in Mt 24:21 erwähnt wird. Aber wir beten, dass wir bereit sein mögen, und wenn es in dieser Form geschieht – Hallelujah!

Gehen die Juden durch noch einen Holocaust, ehe sie zum Glauben kommen, oder war der Holocaust das Ereignis, was in Jer 30:7 “Jakobs Bedrängnis/ Trübsal” genannt wird und dazu geführt hat, dass viele Juden ihr Herz auch für den Glauben an die Existenz Gottes verhärtet haben. Warum sollte ein weiterer Holocaust ein anderes Ergebnis hervorbringen? Paulus sagte, dass die Güte Gottes zur Buße führt (Röm 2:4); warum sollte Sein übervolles Gericht etwas Besseres hervorbringen? Viele Juden – sowohl in Israel als auch im Exil – wenden sich heute Gottes messianischem König zu. Dies ist eine Zeit, in der Er in Seinem Erbarmen Sein Land und Seine Stadt Jerusalem wiederherstellt. Du wollest dich aufmachen und dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihr gnädig seiest, die Stunde ist gekommen (Ps 102:13).

Wir können die beiden folgenden prophetischen Verheißungen für Israel (neben den vielen anderen, die dieselbe Aussage machen) einfach nicht mit einem Szenario in Einklang bringen, in dem Israel einen weiteren Holocaust erfährt. . . .und ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Denn also spricht der HERR: Wie ich all dieses große Unglück über dieses Volk gebracht habe, also will ich auch alles Gute über sie bringen, das ich über sie geredet habe (Jer 32:41-42). Ich will Menschen und Vieh bei euch (Berge Israels) zahlreich machen, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; ich will euch . . . mehr Gutes erweisen als je zuvor, und ihr sollt erfahren, daß ich der HERR bin (Hes 36:11).

Warum sollten wir davon ausgehen, dass „Jakobs Bedrängnis“, die einmal in der Schrift erwähnt wird, mit der „großen Trübsal“ identisch ist? „Jakobs Bedrängnis“ wird spezifisch für die Juden vorausgesagt, während die „große Trübsal“ über die gesamte Welt kommt. Tatsache ist, dass wir jetzt schon Anzeichen davon sehen.

Schließlich – wie kann Israel „abgeschlachtet“ werden, wenn viele Prophetien voraussagen, dass Gott die Juden, wenn sie zurückkehren, zu einer mächtigen Armee macht und sie gebraucht, um seinen Feinden verheerenden Schaden zuzufügen? (5 Mose 33:26-29; Jes 41:10-16; Hes 37:10; Micha 4:11-13; Sach 9:13-17; 12:6 usw.)

Wir glauben, dass Yeshuas Rückkehr näher bevorsteht als manche glauben, deshalb beherzigen wir Sein Wort: Ihr Weltbewohner alle und die ihr auf Erden wohnt: wenn das Banner auf den Bergen aufgeworfen wird, so sehet hin, und wenn man ins Horn bläst, so merket auf! (Jes 18:3)

Die amerikanischen Wahlen und Prophetie

Wir haben gebetet und auf eine Veränderung gehofft – gehofft, dass Gott den Mann im Weißen Haus ablösen würde. Unser letztendliches Ziel aber war, dass Gott verherrlicht werden sollte. Das kann auch durch den schlimmsten Menschen geschehen, wie Nebukadnezar (Dan 3:26-30; 4:2-3) oder Cyrus, den Gott „Meinen Gesalbten“ genannt hat und wo es keinen Beweis dafür gibt, dass er mehr war als ein heidnischer Herrscher (Jes 44:21-45:6). Gott wird also auch Obama für Seine Zwecke gebrauchen.

Diese Wahl wird Amerika oder der Welt keinen „Frieden und Wohlstand“ bringen. Obama hat die USA von ihrer Berufung als Nation weiter weggeführt. Owohl Gott die USA oft gebraucht hat, um den Vormarsch übler politischer Systeme zu stoppen, fühlen sich Nationen dieser „Supermacht“ gegenüber heute weniger verpflichtet, besonders da ihr Präsidnet nicht glaubt, dass Amerika das Recht habe, Dinge richtig oder falsch zu nennen. Dies ist die Frucht einer Mentalität, die die amerikanische Erziehung, Politik und Medienbereiche durchdringt, die Gottes Wort ignorieren, ja sogar verachten, und das Leben stattdessen durch eine säkulare humanistische Brille betrachtet. 

David Weiberg sagte, dass eine Meinungsumfrage unter Amerikanischen Israelis (2 Staatsbürgerschaf- ten) ergeben habe, dass 85% Romney gewählt hätten. „Man kann nicht behaupten, Obama hätte die israelische jüdische Öffentlichkeit für sich gewonnen – im starken Gegensatz zu der Bewunderung, die ihm die amerikanischen Juden entgegen bringen. Da die Mehrzahl von ihnen „historisch, instinktiv, reflexiv  und ideologisch liberal gesinnt sind“, ist Obama in vielen sozialen Fragen eins mit ihnen. Man würde hoffen, dass dass Amerikas „Führungsanspruch in der Welt und seine Verteidigung Israels“ auch ein entscheidender Faktor wäre, aber 70% der amerikanischen Juden habe abgestimmt und „jemanden wieder gewählt, der unter dem Strich dafür verantwortlich ist, dass jetz die größte Kluft zwischen den USA und Israel seit der Staatsgründung 1948 besteht“.

„Obendrein wurde diese Kluft mit Absicht aufgetan. Das hat Obama persönlich geäußert. Kein Präsident hat je zuvor einen israelischen Premierminister so gedemütigt, wie Obama das mit Netanyahu getan hat. Kein Präsident der USA hat jemals den Protest eines israelischen Premierminister bei existentiellen Sicherheitsfragen als ‚Störgeräusch’(‚noise’) abqualifiziert. Kein US Präsident hat jemals die 1967 Linien zur Basis für israelisch-palästinensische Verhandlungen erklärt – ohne jegliche Koordination mit Israel. Kein Präsident hat jemals die jüdische Entwicklung unserer Hauptstadt Jerusalem zu einem Thema gemacht.“

Heute, wo eine „starke, zuversichtliche Haltung der USA notwendig wäre, um die wachsende Macht des Iran, des radiklaen Islam und Russlands zu konfrontieren,“ vermittelt Obama der Welt den Eindruck, dass Amerika unter seiner Leitung „an strategischer Ermattung leidet . .  so dass es kein Stehvermögen mehr habe, um einen nuklearen Iran wahrhaftig zu konfrontieren; dass es an strategischer Verwirrung leidet und keine Ahnung davon hat, wie es sich im Nahen Osten verhalten soll . . Obamas Mischung aus verlegenem Selbstzweifel und strategischer Ermüdung macht die Welt zu einem sehr, sehr unbequemen Ort für Israel,“ und für den Rest der ziviliserten Welt (‚Brief an meine amerikanischen jüdischen Brüder“, D.Weinberg, Israel Hayom Oped, 2. Nov 2012) .

Chaos und Anarchie werden zunehmen. Die Menschheit wird eindringlich nach einer Antwort, einem Retter suchen, und Satan hält einen bereit – den vorausgesagten letzten Anti–Christ (2.Thess 2:8; Offb 13:1-18 und alle anderen Bezugnahmen auf das „Tier“ in der Offenbarung). Werden aber Gläubige, die an ihrem Dogma über die Entrückung vor der Trübsalszeit festhalten, ihn erkennen – besonders, da sie ja davon ausgehen, dass sie „entrückt“ werden, ehe der Anti–Christ offenbar wird? Werden wir in der Lage sein, die Realität zu erkennen, wenn es nicht so abläuft, wie es unsere prophetische Tabelle vorzeichnet?

Unabhängig von unserem prophetischen Verständnis sollten wir besonnen sein und dieses Wort beachten: Sehet zu, wachet und betet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist  . . wachet nun, denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt . . auf daß nicht, wenn er plötzlich kommt, er euch schlafend findet. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet! (Mark 13:33-37).

Am Abend der Wahl in den USA ging überraschend ein Regenschauer in ganz Israel nieder. Da Israel Regen als Ausdruck des Segens ansieht, denken wir, dass Gott damit sagte: „ICH schütze euch, trotz allem, was da in Amerika geschieht.“

Wahlen in Israel – 22. Januar 2013

Premierminister (PM) Bibi Netanyahu hat Neuwahlen angekündigt, die „zufällig“ mit dem ersten ganzen Tag der Internationalen Gebetskonferenz in Jerusalem 2013 der Intercessors for Israel zusammen fallen. Wir sind uns dessen bewusst, dass das eine besondere Fürbittelast und ein Privileg für uns ist. Bitte steht mit uns und betet, dass Gottes Wille geschieht.

Der Sieg Obamas macht es absolut notwendig, dass Netanyahu und die gemeinsame Liste Likud-Yisrael Beteinu das Mandat bekommen, Israel zu leiten. Niemand anders scheint fähig zu sein, dem Druck der Welt standzuhalten, die versucht, gegen Gottes Willen das Land und Jerusalem zu teilen. Beachtet diese Entschlossenheit:

Die Jerusalem Post fragte Netanyahu über die Meinungsunterschiede zwischen ihm und Obama in Bezug auf den Iran. Er sagte, dass der Leiter Israels „manchmal kein Blatt vor den Mund nehmen darf, wenn er Dinge in einer anderen Perspektive sieht als Washington. Nicht weil Washington irgendetwas anderes als Freundschaft Israel gegenüber empfinde, sondern weil es 3000 Meilen entfernt sei und viel größer und weniger verwundbar sei als Israel. Wir haben die Pflicht, die Verantwortung und das Recht, Alarm zu schlagen.“ Der Iran droht fortwährend, Israel zu vernichten, er verbreitet die schlimmsten antisemitischen Äußerungen seit einem halben Jahrhundert; er droht mit der Weltherrschaft . . und entwickelt zu diesem Zweck Atomwaffen,...“ (PM zur „Post“: „Klare Linie gegenüber dem Iran“ Herb Keinon; JP, 16. Sept 2012).

Im September hielt er eine Rede vor der jährlichen UNO Generalvollversammlung. „(Wir) haben seit tausenden von Jahren im Land Israel gelebt“. Sogar im Exil haben wir „nie den Traum aufgegeben, in unser historisches Heimatland zurück zu kehren. Wir haben uns über die Gesetze der Geschichte hinweggesetzt.  Wir... haben unsere im Exil Lebenden gesammelt, unsere Unabhängigkeit wieder gewonnen und wieder nationales Leben aufgebaut. Das jüdische Volk ist nach Hause gekommen, und wird nie wieder entwurzelt werden . . .“(siehe Am 9:15).

Er erklärte kühn, dass der militante Islam seine Wurzeln in „dem bitteren Boden der Intoleranz habe ... die sich zuerst gegen seine moslemischen Mitmenschen, danach gegen Christen und Juden, Buddhisten und Hindus, säkulare Menschen und gegen jeden richte, der sich nicht ihrem unerbittlichen Glaubensbekenntnis unterordnet ...“.

„Dies muss vereitelt werden, aber zu welchem Preis? „Vor etwa 70 Jahren hat die Welt eine andere fanatische Ideologie erlebt, die auf Weltherrschaft aus war (den Faschismus der Nazis). Dieser ging in Flammen unter, hat aber dabei Millionen von Menschen mitgerissen. Die, die diesem Fanatismus widerstanden, hatten zu lange gewartet, ehe sie handelten. Am Ende siegten sie – aber um welchen Preis. Meine Freunde, wir wollen das nicht wieder zulassen.“

In Bezug auf den Iran: „Können wir uns vorstellen, wie die Welt mit einem atomar bewaffneten Iran aussähe . . . Stellen wir uns ihre Langstrecken – Raketen vor, mit Atomsprengköpfen versehen, ihre Terrornetzwerke mit Atombomben ausgerüstet . . Wer wäre da irgendwo noch sicher?“

„Da sind solche, die glauben, man könne einen atomar bewaffneten Iran abschrecken wie die Sowjet Union. Das ist eine sehr gefährliche Annahme. Militante Dschihadisten verhalten sich völlig anders als säkulare Marxisten. Es gab keine sowjetischen Selbstmordattentäter. Aber der Iran bringt sie in Massen hervor.

„Abschreckung war bei den Sowjets möglich, weil sie jedes Mal, wenn sie zwischen ihrer Ideologie und dem Überleben wählen mussten, sich für das Überleben entschieden.“ Aber ein hochrangiger Spezialist für den Nahen Osten, Prof. Bernhard Lewis, sagte, dass für die Ayatollahs im Iran „gegenseitig versicherte Vernichtung keine Abschreckung, sondern ein Anreiz ist“. Sie glauben, dass der shiitische Messias im Kielwasser eines verheerenden Heiligen Krieges erscheinen und dafür sorgen wird, dass ihr Zweig des radikalen Islam die Erde regieren wird . . .

„Sanktionen haben das iranische Atomprogram nicht unterbunden“. Die einzig verbleibende Option außer einer Militäraktion besteht darin, klare rote Linien zu ziehen. „Rote Linien führen nicht zum Krieg, sie verhindern Krieg . . „ („PM Netanyahus Rede vor der UNGA“, 27. Sept. 2012).

Vor kurzem hat Netanyahu wiederholt, dass er nicht darauf aus ist, mit dem Iran Krieg zu führen, aber dass er dazu bereit ist, sollte es notwendig werden. „Als wir keinen Staat und keine Armee hatten, haben unsere Feinde uns bedroht und dann einen Völkermord begangen. Wir Juden haben andere um Hilfe gebeten. Heute bitten wir nicht, wir bereiten uns vor („Zum Iran: ‚Wir bitten nicht, wir bereiten uns vor’“, Israel Hayom, 6. Nov. 2012)

Netanyahu liebt das Wort Gottes, Sein Land und Sein Volk, aber er ist nicht der Messias. Wie Aaron und Hur die Hände von Mose gestützt haben, während die Israeliten kämpften ( 2. Mose 17:11-13), so braucht Bibi täglich unsere aufs Wort gegründeten schützenden und unterstützenden Gebete.

Spaltung, Spaltung überall

Die amerikanischen Wahlen zeigen, das die Vereinigten Staaten sich bemühen, ‚vereint’ zu bleiben. Michael Freund zeigt, dass in Europa fast jede große Nation sich „ aufsässigen  Sezessionsbewegungen gegenübersieht, die letztendlich die Landkarte der gesamten Region neu gestalten könnten“. Er nennt die Forderung der Katalonen nach Unabhängigkeit von Spanien, schottische Nationalisten, die versuchen, sich 2014 „von der Herrschaft der Engländer“ durch ein Referendum zu befreien, wodurch das Vereinigte Königreich geteilt werden könnte, Belgien, das mit „zunehmenden Rufen nach der Unabhängigkeit Flanderns“ konfrontiert ist  und Frankreichs jahrzentelanger Kampf mit „baskischen und korsischen Seperatisten.“ Diese Bemühungen jagen den Leitern Europas einen gehörigen Schrecken ein, die sie zu Recht als eine Bedrohung der territorialen Integrität wahrnehmen, die ihre Länder zum Blühen gebracht hat.  

Freund sagt, dass diese Länder sich dafür selbst die Schuld geben müssten, weil sie 1999 einen gefährlichen Präzedenzfall schufen. „Die Nato hat einen militärischen Schlag gegen Serbien ausgeführt um es zu zwingen, dem Kosovo die Unabhängigkeit zu gewähren“. Was immer man von den Serben halten mag, Europa und die USA haben „einen unabhängigen Staat gezwungen, einen Teil seines Territoriums abzutreten. . .“ – ein krasser „Fall von Einmischung“ in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Die Befreiungsarmee des Kosovo (hauptsächlich islamische Albaner) führte eine Terrorkampagne „gegen die verfassungsmäßig legale Verwaltungsbehörde. Mit welchem Recht haben Washington und Brüssel eingegriffen, um eine Regelung nach eigenem Gutdünken durchzusetzen?“

2008 hat „der Kosovo einseitig seine Unabhängigkeit erklärt.“ Über 90 Nationen, einschließlich der USA und eines Großteils der EU haben ihn anerkannt. Jetzt sehen sie sich ihren eigenen Sezessionsbewegungen gegenüber. („Vom Kosovo nach Katalonien“, MFreund, JP Op-ed, 19 Sept 2012).

Dann gibt es im Nahen Osten die tödliche Spaltung zwischen sunnitischen und shiitischen Moslems. In Syrien und im Irak findet darüber ein offener Krieg statt, und im Libanon, in Saudi Arabien und den meisten anderen arabischen Nationen ist das nicht ganz so offen. Der Iran ist der Anführer der Shiiten, während Ägypten und Saudi Arabien die Sunniten anführen. Es gibt die Spaltung zwischen den Palästinensern – die Hamas setzt sich vehement mit der PA/Fatah/PLO auseinander.

Wir beten regelmäßig dafür, dass der Herr die Feinde Zions verwirrt (Ps 129:5), und Yeshua hat gesagt, dass sich vor Seiner Wiederkunft eine Nation gegen die andere erheben wird – wörtlich: „ethnische Gruppe gegen ethnische Gruppe“ (Mt 24:7).

Wir sehen, wie hier ein biblisches Prinzip wirksam wird. Irret euch nicht; Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten (Gal 6:7). Diese Nationen haben Israel gezwungen, sein Gott-gegebenes Land zu teilen, und jetzt fahren sie die Ernte dieser Teilung ein; Gottes Gericht wird auf sie angewandt. Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenen Judas und Jerusalems zurückbringen will, da werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen und daselbst mit ihnen rechten wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und mein Land verteilt haben (Joel 3:1-2).

Wenn Gläubige nicht erkennen, dass dies die Hauptursache für nationales Gericht ist und für ihre Nation in den Riß treten, wird Gericht weiter zunehmen. Gott hat Israel – Seine Vorbildnation für die anderen – gewarnt, dass ein siebenfaches Gericht über sie kommen würde, wenn sie nicht durch Schuldbekenntnis und echte Buße umkehren würden. Seine Drohung wurde viermal wiederholt ( 4.Mose 26:18, 21, 23-24, 27-28). Lasst uns Gottes Gericht über die Welt für diese letzten Tage (1.Kor 10:11) kurz vor der Wiederkunft Seines Sohnes ansehen: sieben Siegel, sieben Trompeten, sieben Donner, sieben Schalen – viermal ein siebenfaches Gericht!

Dies werden alle Nationen erfahren, die versuchen, Gottes Pläne für Israel zu durchkreuzen. Trifft das für deine Nation zu? Willst du dafür eintreten, dass Sein Wille geschieht, damit Er Sein Land und Sein Volk wiederherstellen kann? Wenn ja, dann wirst du ein Kanal der Gnade für deine Nation sein (Hes 22:30).

Wird das ausreichen, damit deine Nation überlebt? Nur Gott weiss es. Aber zumindest wirst du treu gewesen sein, und Er wird dir den Lohn für deine Mühe geben (1. Kor 15:58).

Prophetische Wegweiser

Israel zu schwächen liegt jetzt „im Interesse Russlands wegen der natürlichen Gasvorkommen, die an der Küste vor Haifa gefunden wurden“ und eine Bedrohung darstellen für Russlands „Monopol für die Versorgung Europas mit Brennstoff und damit seine Einflussmöglichkeiten auf die (EU) Politik verringern.“ („Vorsicht vor der ägyptischen Illusion“, Ze’ev Jabotinsky, Israel Hayom Op-ed, 22 August 2012). Dies könnte ein Hinweis auf die „Beute“ sein, durch die Gog und Magog verführt werden, Israel anzugreifen (Hes 38:8-13).

Auf der Konferenz der blockfreien Länder in Teheran hat Irans wesentlicher Drahtzieher, Ayatollah Khamenei, gesagt, Israel sei „ein Staat ‚blutdürstiger zionistischer Wölfe’, der die Weltmedien kontrolliere.“ Niemand hat den Saal verlassen – noch nicht einmal der UN Generalsekretär. („Schaurige Botschaft der NAM“, JP Analysis, 30. August 2012). Dies ist ein weiteres Zeichen, wie Sacharja 12:2-3 sich gerade schrittweise erfüllt.

Bibi nannte diese Konferenz „eine Schande und ein Schmutzfleck für die Menschheit . . . Vor 70 Jahren wurden sechs Millionen meines Volkes in einem Akt des Völkermordes ausgerottet. Die Welt hat gelobt: ‚nie wieder’; sie hat Völkerrechtsvereinbarungen gegen Genozid verabschiedet; die UNO wurde gegründet ... (Und doch sind) im Iran über 120 Länder vertreten, erweisen einem Regime die Ehre, das nicht nur den Holocaust leugnet, sondern gelobt, den jüdischen Staat zu vernichten, sein eigenes Volk brutal unterdrückt, bei der Ermordung tausender unschuldiger Syrer mitwirkt und Millionen in dem Ruf anführt ‚Tod für Amerika, Tod für Israel’“ („ NAM . . ein Schandfleck für die Menschheit ...“ Israel Hayom, 30. August 2012).

Der religiöse Leiter der ägyptischen Moslem Bruderschaft (MB) hat einen öffentlichen Appel zum Jihad, demheiligen Krieg, gegen Israel herausgegeben. Das Simon Wiesenthal Zentrum, eine jüdische NGO für Menschenrechte, sagte, dass dies ihre „lange vertretene Ansicht“ bestätige, dass „die ägyptische MB heute weltweit die gefährlichste antisemitische Organisation sei“ („Wiesenthal Zentrum drängt die USA, die MB zu verurteilen“, Israel Hayom, 14. Oktober 2012).

Gleichzeitigkeiten sind häufig Belege für Gottes Souveränität. Die Zeitlinie der tragischen Ereignisse in Lybien, die zum Tod des amerikanischen Botschafters und drei weiteren Amerikanern führte, ist sehr ernüchternd. Gott richtet häufig dadurch, dass Er Seinen Schutz abzieht. Haben wir das da erlebt? Alle Nachrichten, die sich auf den Nahen Osten bezogen, konzentrierten sich auf die „widersprüchlichen Berichte“, ob Obama die Bitte Netanyahus abgelehnt habe, sich mit ihm zu treffen, wenn beide bei der UNO wären.

Netanyahu und US Beamte hatten wochenlang über „rote Linien für den Iran“ gestritten, wie Bibi das dann sagte: „Die Nationen, die sich weigern, dem Iran eine rote Linie aufzuzeigen, haben kein Recht, für Israel eine rote Linie zu ziehen“.

Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit war darauf gerichtet, dass es kein solches Treffen geben würde. „Als sich diese Nachricht verbreitete und das Weiße Haus schließlich eine Änderung durch einen Anruf spät am Abend versuchte herbeizuführen“, rückte diese Geschichte in den Hintergrund durch die Schlagzeilen über den Angriff auf das Konsulat der USA in Lybien und die Todesopfer. „Ein Anti – Islamischer Film. . . in Kalifornien produziert“ wurde als Auslöser der Gewalttat bezeichnet, „aber inzwischen wird eingestanden, dass der Angriff vorhergeplant war. Er fand am 9/11 statt! („Wird Lybien das Spiel ändern?“ H.L.Kreiger, JP Features, 13. September 2012). Gott richtet immer noch Nationen wegen der Art, wie sie Israel behandeln (1. Mose 12:3; Jes 60:12; Sach 2:8-9; 12:9 usw.).

Dan Margalit schrieb: „Mit (Obamas) übereilter Reise nach Kairo, um sein Glaubensbekenntnis über die Großartigkeit des Islam abzulegen bis zu dem Angriff (in Lybien), hat die USA gezeigt, dass sie nicht versteht, wie die Dinge im (moslemischen) Nahen Osten ablaufen; dass der kulturelle und diplomatische Kodex, der in dieser Region gilt, es zulässt, auf einem Gebiet mit jemandem zusammen zu arbeiten, und gleichzeitig in einem anderen Bereich deinem Partner ein Messer in den Rücken zu stechen.“

Die amerikanische Außenministerin wiederholte immer wieder den Satz: „Ich verstehe das nicht“, da sie die Unterstützung der USA für die lybischen Rebellen gegen Gadhafi hervorhob. Trotzdem hat sie versprochen, „weiterhin die Regimes, die durch den arabischen Frühling entstanden seien, zu unterstützen – auch nach der Ermordung von Botschafter Stevens . . .das kann auch kein Israeli vestehen – das heißt, Amerika verstehen.“ („Ein weiteres Glied in einer gewalttätigen Kettenreaktion“, D.Margalit, Israel Hayom Op-ed, 13. September 2012).

Wenn Obama Amerikas Beziehung zu Israel verschlechtert hat, sollten wir Anzeichen für Gottes Missfallen erkennen. Der ABC Nachrichtensender berichtet: „In einem Jahr voller Trockenperioden im Süden, Tornados im Mittleren Westen und Überschwemmungen an der Ostküste hat President Obama bekannt gegeben, dass 2011  99 Katastrophen registriert wurden.“ Der Sender berichtete, dass „während seiner Präsidentschaft das Wetter verheerender war als in den vergangenen 30 Jahren“. Dabei sind die letzten Höhepunkte – wie der „Frankensteinsturm“ Sandy, wütende Feuer und eine weitere Zunahme von Trockenperioden und Überschwemmungen und . .  noch nicht mitgerechnet (siehe Jer:30:23-24) („Obama verkündet die Rekordzahl von 99 Desastern im Jahr  2011“; ABC News, abcnews.go.com, 14. Sept 2012).

Das Straußensyndrom und die Bedrohung durch den Iran

Efraim Inbar, ein Professor für Politikwissenschaft der Bar-Ilan Universität, der auch Leiter des Begin – Sadat Zentrums für Strategische Studien ist, sagt, die Nationen seien von dem „Straußensyndrom“ befallen.

Zum Beispiel: „Die meisten Staaten ignorieren die extrem revolutionäre Wesensart des Regimes im Iran. Seit 1979 ... wollen die Mullas ihre radikale, shiitische Version des Islam exportieren und haben dazu eine Jihad Agenda angewandt. Aber man will uns weiss machen, sie seien rational, so wie wir.“ Irans Leiter sind „verantwortlich für die Ermordung von Westlern im (Nahen Osten) . . . der Iran hatte geplant, den Botschafter Saudi Arabiens in den USA zu ermorden ...“. Irans Leiter bringen ihr „Verlangen, Israel von der Landkarte auszulöschen“ zum Ausdruck, doch sagt man uns ständig, sie seien rational, genau wie wir.

In gleicher Weise hat der Westen „seit über zehn Jahren den Fortschritt in Irans Nuklearprogramm ignoriert und hält an der Illusion fest, dass letztendlich Gespräche sie vom Bau einer Atombombe abhalten würden. Der Iran wurde der Lüge gegenüber der IAEA in Bezug auf sein Nuklearprogramm überführt, aber Israel sagte man, es gebe genügend Zeit, Verhandlungen zu führen. Der Iran hat eine Anreicherungsanlage in Natanz gebaut ... und man sagte uns, es gäbe genügend Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Der Iran hat diese Anlage erweitert ... eine neue Anlage bei Fordow gebaut ... einen 5% Anreicherungsgrad erreicht, dann 10%, vor kurzem wurden 20% erreicht ... und jedes Mal sagt man uns, es sei noch Zeit. Der letzte Bericht der IAEA besagt, der Iran habe genug spaltbares Material für eine Atombombe, und in einem Jahr vielleicht genug für 10 Bomben ... und man sagt uns wieder, es sei noch Zeit...“.

Außerdem verharmlosen die meisten Nationen die realen „Auswirkungen eines nuklear bewaffneten Iran. Bedenken, dass der Iran die Öl produzierenden Länder im Golf und das kaspische Becken dominieren könnte, die Ausbreitung der nuklearen Bewaffnung im Nahen Osten zunehmen würde, iranischer Nuklearterrorismus, eine Sicherheitsbedrohung für alle Staaten in einem Radius von 2500 km sei, der Verlust westlicher Glaubwürdigkeit nach wiederholten Erklärungen, dass ein nuklearer Iran nicht zu akzeptieren sei - werden alle als israelische Übertreibungen oder unbegründete Panikmache abqualifiziert“.

Westliche „Experten“ glauben, der Iran könne abgeschreckt werden. Aber der Iran müsste erst einmal abgeschreckt werden, ehe er eine Nuklearwaffe hat. „Hat die USA Iran von seiner Einflussnahme im Libanon abgeschreckt? Nein. Die Hisbolla hat das Land übernommen. Hat die USA den Einfluss Irans in der palästinensischen Politik eingeschränkt? Nein. Die Hamas hat Gaza übernommen ...Hat die USA den Iran davon abgehalten, den Irak in seinen Satelliten zu verwandeln? Nein ... Hat die USA den Iran davon abgehalten, Assad zu unterstützen, damit er in Syrien an der Macht bleibt? Nein“.

Abschreckung wird wirksam, „wenn eine vernunftgemäße Sensibilität in Bezug auf die Kosten vorhanden ist. Unglücklicherweise macht die theologische Sichtweise der iranischen Leiter sie bereit, sehr hohe Kosten zur Erreichung ihrer Jihad Agenda zu zahlen. Ja, die iranischen Leiter haben erklärt, sie seien bereit, Millionen von Leben dafür zu geben, wenn dadurch der jüdische Staat zerstört würde. Und das innerstaatliche Leid, das durch die Sanktionen hervorgerufen wird, hat die Nuklearpolitik des Regimes bisher nicht geändert“.

Inbar kommt zum Schluss: „In diesem späten Stadium nach so vielen Jahren, wird das Nuklearprogramm durch nichts afugehalten werden können außer Gewalt ... Da eine schnelle Genesung vom Straußensyndrom nicht zu erwarten ist, sind wir dazu verdammt, in einer bestialischern Welt zu leben.“ („Netanyahus Rede und das Straußensyndrom“, E. Inbar; JP Op-ed, 10. Oktober 2012).

Wie bestialisch? Der iranische Präsident Ahmadinejad sagte zu einer Gruppe von Botschaftern aus islamischen Ländern: „die Auslöschung des zionistischen Regimes (ist der) ... Schlüssel, um die Probleme der Welt zu lösen“ („Ahmadenijads bisherige antisemitischste Rede“, Arutz 7, 5. August 2012).

In einer anderen Rede sagte er, die Existenz Israels sei „eine Beleidigung für die Menschheit ... ein bösartiger Krebs ... Zionisten auf nur einem Zentimeter palästinensischen Territoriums sind gefährlich.“ Er sieht es als unerlässlich an, Israel zu konfrontieren, um „die Würde aller menschlichen Wesen zu schützen“ („Israels Existenz ‚eine Beleidigung für die Menschheit’ ...“ Israel Hayom, 17. August 2012).

Irans Leiter sprechen von einer ‚neuen Weltordnung’, aber ihre Vision ist eine islamische in allen Bereichen und auf allen Ebenen. Und der Iran sieht das Dahinschwinden der USA als ein Zeichen für das Ende der westlichen Leitungsrolle in der Welt. Auf dem NAM Gipfeltreffen sagte Ayatollah Khamenei, „das Sichtbarwerden neuer Supermächte verläuft parallel zu dem Kollaps“ der alten.

Bei der UNO beendete Ahmadinejad im November seine Rede, indem er sich auf „die lang erwartete Rückkehr des Mahdi ( der verborgene 12. Imam gemäß shiitischer Eschatologie) bezog, der verspricht, eine neue Weltordnung herbeizuführen und gleichzeitig die Shiiten zu retten.“ („Die neue Weltordnung – nach der Art Irans“ Boaz Bismuth; Israel Hayom Op-ed, 27. Sept 2012).

Blinde Hirten leiten den Westen

Clifford D. May, der Präsident der Stiftung zur Verteidungung von Demokratien, erlebt die Leiter des Westens als blind. „Konzepte sind von Bedeutung. Die Nazis hatten Konzepte, abscheuliche Konzepte, aber trotzdem Konzepte ... Roosevelt und Churchill ... waren sich deseen bewusst, dass die Bedrohung durch die Nazis genauso auf ideologischer wie auf dem militärischer Ebene bestand. Deshalb wählten sie im Januar 1943 „eine Politik, die ausschlaggebend für einen Sieg der Alliierten und die Niederlage der Achsenmächte war, deren Ziel nicht darin bestand, die Bevölkerung von Deutschland, Italien oder Japan zu vernichten, sondern die die Philosophien dieser Länder zu zerstören, die in Eroberung und Unterwerfung anderer Völker bestand.“

Die Jihad Ideologie des Islam entspringt demselben Geist. Der verstorbene Pater R.J.Neuhaus hat die Ideologie des Jihad  treffend als religiöse Ideologie definiert, die auf der Lehre basiert, „dass es die moralische Verpflichtung aller Muslime ist, alle notwendigen Mittel einzusetzen, um die Welt dem Islam zu unterwerfen“.

Aber die Mehrzahl der westlichen Leiter will noch nicht einmal „offen über dieses ‚Gotteskriegertum’ sprechen ... einige sind in Sorge, dass Muslime dadurch verärgert würden“.

Andere finden es grotesk, dass es in der Welt heutzutage „immer noch Leute sind, die glauben, Gott würde Kriege gutheißen, habe keine Abneigung gegen Gewalttätigkeit und sähe Eroberung als die tugendhafteste aller Beschäftigungen an“. Oder, wie Hillary Clinton sagte, kurz nachdem sie Außenministerin wurde: „Ideologie ist von gestern.“ Diejenigen, die Amerika als Allahs Feind ansehen, sind anerer Meinung.

"Roosevelt und Churchill hatten verstanden, was viele Analytiker nicht verstehen: Um gegen die Feinde (des Westens) Erfolg zu haben, ist kinetische Kriegführung notwendig, aber nicht ausreichend ... es muss auch ein Krieg der Ideen geführt werden. Und an dieser Front haben wir noch nicht einmal angefangen zu kämpfen („Ist Al Quaida besiegt?“ C.D.May, Israel Hayom Op-ed, 18 Oktober 2012).

Wie ist das mit dem Leib des Messias? Haben wir die dämonische Natur des Islam erkannt und uns bemüht, seine theologischen Grundlagen zu bekämpfen, indem wir seine Lügen ins Licht der Wahrheit des Wortes Gottes ziehen? Wenn nicht - warum nicht?

 

Denn also hat mir der Herr befohlen: Gehe, bestelle den Wächter; er soll anzeigen, was er sieht! (Jes 21:6)

Chuck & Karen Cohen

 

 

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