Watchmen from Jerusalem 1/2019

Shalom aus Zion,

zu Beginn dieses Neuen Jahres 2019 erkennen wir viele „prophetische“ Ereignisse, die in unserer Welt Wirkung zeigen: Gott-gelenkte Klimaänderungen, Kriege und Kriegsgerüchte in Israel und anderen Nationen des Nahen Ostens, der Einsatz wirtschaftlicher Macht durch den amerikanischen Präsidenten, um zu kontrollieren, wer von den USA kauft, und wer an die USA verkauft, das Ansteigen des Antisemitismus im Westen, die weltweite Zunahme der Verfolgung des Leibes Jesu – auch im Westen ... All dies und noch viel mehr bestätigt uns, dass wir der Rückkehr unseres Herrn Yeshua näher sind als viele denken möchten.

Unsere Schwierigkeit mit prophetischen Tabellen oder dogmatischen prophetischen Lehren ist, dass das erste Kommen des Messias im Alten Testament, dem Tanach, deutlich erwähnt ist, obwohl es niemand erkannte – außer hinterher.

Auf welcher Tabelle war abzulesen, dass der Messias in Bethlehem geboren werden würde, dann aus Ägypten gerufen würde und dennoch aus Nazareth kam? Im Rückblick erkennen wir, wie das alles geschehen ist, doch damals sahen die Menschen Gottes Plan wie durch einen dunklen Spiegel (1 Kor 13,12a).

Wenn wir nach vorne blicken, stellen wir schlaue Vermutungen an, doch jeder, der meint, Gott müsse so handeln, könnte das Handeln Gottes verpassen, weil Er nicht nach ihren Vorstellungen handelt.

Ich erinnere daran, was Petrus zu Pfingsten/Shavuot in Apg 2,16 sagte: „... dies ist das, was durch den Propheten ... gesagt worden ist“. „Dies ist das“, kann mit Gewissheit nur nach dem Geschehen gesagt werden.

Beten mit biblischer Perspektive

Wie vermeiden wir es nun, über unsere eigenen Interpretationen der endzeitlichen Ereignisse – nämlich wie Gott handeln könnte oder nicht – ins Stolpern zu kommen? Wir lesen und studieren das ganze Wort Gottes und beten entsprechend dem, was Gott uns zeigt. Auf diese Weise beten wir „mit dem Verstand“ (1 Kor 14,15), weil uns Gottes Wort durch Seinen Geist, der uns auch im Gebet leitet, offenbart wird. In diese Spur finden wir nur hinein, wenn wir sowohl einen beständigen Hunger nach Seinem Wort (Jer 15,16) als auch eine tiefe Hingabe zu ausdauerndem Gebet haben (Lk 18,1).

Bei Intercessors for Israel erleben wir es, dass Gott uns, wenn wir immer wieder für eine Sache mit dem Verständnis, das wir haben, beten, Er uns neue Einblicke in dieses Thema geben kann – einschließlich von Dingen in Seinem Wort, die wir bis dahin in diesem Zusammenhang noch nie gesehen haben.

„Doch wenn des Menschen Sohn kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ (Lk 18,8). Diese Frage ist der Höhepunkt eines Gleichnisses Jesu zum Thema Gebet: „das sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten“ (Lk 18,1). Der Kontext zeigt, dass der Messias laut darüber nachdenkt, ob wohl irgendjemand von Seinen Nachfolgern in den letzten Tagen da sein wird, der ausdauernd dafür Fürbitte tut, dass Sein Wille auf der Erde geschieht. Mögen im Jahr 2019 mehr Menschen zur Gemeinschaft der Beter hinzukommen.

Säkularer Humanismus

Im unserem neuen Lehrheft „Humanismus – der letzte Riese“ (Erscheint demnächst) wird der Terminus „säkularer Humanismus“ nicht verwandt, da dies ein falscher Terminus ist. Humanismus ist die Ablehnung Gottes und dessen Ersetzung durch die Menschheit. Damit ist die Menschheit selbst ihr eigener „Gott“. Da Humanisten allein menschlichen Ideologien folgen, interpretieren sie die Realität notwendigerweise als für sie logisch. Sie unterwerfen sich ihrem eigenen Verständnis, was nicht bloß „säkular“, sondern reines Heidentum ist! Der ultimative Humanist – der Anti-Christ – wird eine Person mit Gott-ähnlicher Power sein. Er/sie/es wird der am stärksten satanisch Besessene und Gefährlichste von allen sein, welchen jedoch der wahre Christus bei Seiner Rückkehr „durch den Geist seines Mundes aufreiben“, d.h. zerstören, wird (2 Thess 2,8).
Israel contra humanistische anti-Gott UN

Die heutige UN scheint sich in die Richtung zu bewegen, in die die Nationen nach Gottes Aussagen in den letzten Tagen gehen werden (Sach 12:2-9; 14:1).

Der israelische Premierminister Bibi Netanyahu kritisierte die UN Generalversammlung im September scharf für ihre Feindseligkeit gegenüber Israel: „Israel brachte äthiopische Juden in einer einzigartigen Luftbrücken-Aktion in die Freiheit und in ein neues Leben nach Israel ... Doch hier in der UN wird Israel in absurder Weise des Rassismus beschuldigt. Israels arabische Bürger stimmen in unseren Wahlen mit ab, dienen im Parlament, haben den Vorsitz in unseren Gerichten und genießen genau dieselben persönlichen Rechte wie alle anderen israelischen Bürger. Doch hier in der UN wird Israel in schändlicher Weise der Apartheid beschuldigt. Heute gibt es mindestens fünf Mal so viele Palästinenser wie 1948 ... Doch hier in der UN wird Israel in abscheulicher Weise der ethnischen Säuberung bezichtigt.“

Netanyahu betrachtet all dies als lediglich eine neue verschrobene Variante von Antisemitismus. „Einst war es das jüdische Volk, das verleumdet und mit anderen Maßstäben gemessen wurde. Heute ist es der jüdische Staat ...“. Dann fügte er hinzu: „Seitdem Abraham und Sarah vor fast 4000 Jahren ihre Reise ins Verheißene Land machten, war das Land Israel unser Heimatland. Es ist das Land, in dem David regierte und Jesaja predigte ... das Land, von dem aus wir ins Exil gingen und zu dem wir wieder zurückgekehrt sind und unsere alte und ewige Hauptstadt Jerusalem aufbauen. Die Nation und der Staat Israel sind der einzig Ort, wo wir als jüdisches Volk mit Stolz unser kollektives Recht auf Selbstbestimmung ausleben können. Dieses Recht wurde vor fast einem Jahrhundert vom Völkerbund und vor über 70 Jahren durch die UN anerkannt“, als man mit Wohlwollen für „die Errichtung eines jüdischen Staates stimmte“. (PM Netanyahu‘s speech at the UNGA, TOI, 27 Sept. 2018)

Anlässlich des jährlichen Treffens zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk, der am Jahrestag der UN Abstimmung zur Teilung „Palästinas“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat (29. Nov. 1947) abgehalten wird, wurde ein Statement von PA Präsident Abbas verlesen, in dem Israel sowohl der „Apartheid“ und des „Kolonialismus“ ohne Bezug zur Wahrheit angeklagt wird, als auch beansprucht, dass die „PA Hetze und Terror bekämpft habe, all ihren Verpflichtungen des Oslo Abkommens nachgekommen sei und niemals Verhandlungen abgelehnt habe“. („UN: Eastern Jerusalem must be capital of ‚Palestine‘,“ Arutz 7, 29 Nov. 2018)

Danach „billigte die UNO sechs anti-Israel Resolutionen, einschließlich zwei, in denen jegliche Beziehungen der Juden zum Tempelberg ignoriert werden. Die Hauptresolution „leugnete Israels Souveränität in Jerusalem“.

Mehrere andere erwähnten den Tempelberg ausschließlich „mit seinem moslemischen Namen“ und eine Resolution forderte „von Israel den Rückzug vom Golan“ und dessen Rückgabe an den Massenmörder Assad, den Präsidenten von Syrien.

Der ständige israelische Vertreter sagte, Resolutionen, die jüdische und christliche Beziehungen zu Jerusalem leugnen, offenbaren eine „palästinensische Weigerung, historische Realität“ anzuerkennen. Die Nationen sollten eine „derart krasse Leugnung von Geschichte“ nicht billigen und „derart unverfrorene Versuche, Israel zu delegitimieren, nicht zulassen“. („148 Nations disavow Jewish ties to Jerusalem, Temple Mount,“ JP, 2 Dec. 2018)

Im Dezember lehnte die UNO eine Resolution ab, durch welche die Hamas für „Raketenangriffe auf Israel, für seine Terrortunnel und für seine Verwendung von brandstiftenden Ballons gegen israelische Ortschaften ...“ verurteilt werden sollte. Mit Hilfe eines Verfahrenstricks wurde die Abstimmung von einer Zweidrittelmehrheit abhängig gemacht und deshalb trotz einer Mehrheit von 87 Stimmen abgelehnt.

Die amerikanische UN Botschafterin Nikki Haley trug die Resolution vor und sagte vor der Abstimmung: „Die uns hier vorliegende Frage ist, ob die UN Terrorismus als akzeptabel betrachtet, wenn er gegen Israel gerichtet ist ... Ist der Hass auf Israel so stark“, dass sie eine Terrorgruppe verteidigen? Sie fügte unverblümt hinzu: „Es gibt nichts anti-semitischeres als zu sagen, Terrorismus sei nicht Terrorismus, wenn er gegen das jüdische Volk und den jüdischen Staat eingesetzt wird“. („Haley at the UN: Is hatred of Israel so strong?“ Arutz 7, 7 Dec. 2018; „Despite broad support, US fails to win UN condemnation of Hamas,“ Israel Hayom, 7 Dec. 2018)

Bassam Tawil, ein moslemischer Araber des Nahen Ostens, hasst die Heuchelei der Welt im Umgang mit Israel. Er schrieb, dass die Ablehnung dieser Resolution ein Geschenk der UN an die palästinensischen Terroristen sei, die sie als „international sanktionierte Erlaubnis betrachteten, weiterhin Juden zu töten ...“. Hamas dankte den Nationen, die mit „Nein“ stimmten – Nationen, die „Selbstmordbomben und Raketenanschläge“ gegen Juden nicht als „terroristische Handlung“ betrachten. („UN Approves Terror, Torpedoes Peace,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 10 Dec. 2018)

Gottes rote Linie

Die „Internationale Gebetskonferenz“ von IFI 2019 in Jerusalem ist gerade zu Ende gegangen. Der Respekt, den viele amerikanische Better für US Präsident Trump haben, war offensichtlich. Amerikas Wirtschaft geht es viel besser, und er bekämpft die illegale Einwanderung. In der Außenpolitik macht er alles mögliche – ist aber einer der israelfreundlichsten Präsidenten unserer Zeit. Er macht die PA für den Terrorismus verantwortlich und hat die US Botschaft nach Jerusalem verlegt – Israels ewiger Hauptstadt.

Gleichzeitig war den US-Konferenzteilnehmern bewusst, dass die rote Linie für Gott – wie Er mit den US umgeht – das Verhalten Trumps in Bezug auf das Land Israel und sein Verhältnis zur wiedererweckten Nation Israel ist (3 Mose 15,23; Jes 60,12; Joel 4,1-2; Sach 12,9).

Die Gläubigen aus Großbritannien haben sehr dafür gebetet, dass GB die EU verlassen und wieder eine unabhängige, souveräne Nation werden möge. Wenn das geschieht, aber ihre Regierung trotzdem – wie die derzeitige von Theresa May geführte – weiterhin darauf besteht, das Land Gottes zu teilen, wird sich GB dem zunehmenden Gericht Gottes ausgesetzt sehen – Brexit oder keine Brexit. Dies gilt für alle Nationen. Das ist Gottes rote Linie.

Trump, Bibi und Gottes rote Linie

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanyahu bei der UN sagte Trump den Reportern: „Ich mag die Zwei-Staaten-Lösung.“ Dies war nicht nur das erste Mal, dass er diese unbiblische Lösung befürwortete, sondern er fügte hinzu, dass zu einem Frieden zu kommen „schwieriger ist, weil es eine Grundbesitzvertrag ist ...“. Trump spielt mit dem Feuer – Gottes Feuer – wenn er Israel als irgendein Stück „Grundbesitz“ betrachtet. Seitdem hat seine Präsidentschaft eine Krise nach der anderen erfahren.

Bibi war von all dem nicht erschüttert. Er dankte Trump für seine Unterstützung und seinen Rückzug aus dem Nuklear-Deal und fügte hinzu: „In der UN hat niemand Israel unterstützt wie du. Das schätzen wir.“ („At UN, Trump backs two-state solution …,“ Israel Hayom, 27 Sept. 2018)

In einem CNN Interview danach sagte Netanyahu, er werde den Friedensplan Washingtons mit „Offenheit“ ansehen, sprach sich aber Gott sei Dank nicht explizit für eine Zwei-Staaten-Lösung aus ...“. Als er gefragt wurde, ob er zwei Staaten als die Antwort ansehe, wich Bibi aus. „Ich habe entdeckt, dass man nicht sehr weit kommt, wenn man irgendwelche Etiketten benutzt, weil verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge meinen, wenn sie „Staaten“ sagen ... Ich würde gerne über Inhalte sprechen.“ Israel möchte, dass die Palästinenser alle Macht haben, sich selbst zu regieren aber keine Macht, Israel zu bedrohen. Die israelischen Sicherheitskräfte müssen die Kontrolle behalten, sonst wird dieser „Staat“ von islamischen Terroristen überrollt werden Die Leute können entscheiden, ob das dasselbe ist wie ein palästinensischer Staat, aber für Netanyahu ist dies der Kernpunkt. („PM vows to keep ‚open mind‘ on US peace plan; won‘t voice support for 2 states,“ TOI, 30 Sept. 2018)

Fehlgeleitetes Denken

Im November wurde Trump von der Presse gebeten, CIA Berichte zu kommentieren, in denen der saudische Kronprinz bin Salman beschuldigt wurde, die Ermordung des in den USA tätigen saudischen Journalisten Khashoggi angeordnet zu haben. Er benutzte Israels Sicherheit, um seinen Stand an der Seite der Saudis zu rechtfertigen. „Israel wäre ohne Saudi-Arabien in großen Schwierigkeiten“, womit er darauf hinwies, dass der jüdische Staat ohne die Anwesenheit der Saudis ausgerissen werden würde. Saudi-Arabien ist „ein sehr starker Verbündeter“, sagte er und fügte hinzu: „Dazu hilft es, die Ölpreise niedrig zu halten“.

Zuvor hatte er gesagt: „Die USA beabsichtigt, ein fester Verbündeter Saudi-Arabiens zu sein, um die Interessen unseres Verbündeten Israel“ und anderer Nah-Ost Partner sicherzustellen. („Trump: Israel would be in big trouble without Saudi Arabia,“ TOI, 22 Nov. 2018) Und in einem Interview der Washington Post sagte er, dass die amerikanischen Truppen im Nahen Osten abgezogen werden könnten, doch werde es wegen Israels Sicherheit nicht tun. („Trump indicates concern for Israel requires US troops remain in ME,“ TOI, 28 Nov. 2018)

Falls Trump wirklich denkt, Israels Sicherheit hinge davon ab, was er oder Amerika tun, dann liegt er irgendwie schief. Wo sind seine christlichen Ratgeber, die ihn vor Arroganz und dem warnen, was Ps 121,4 und Jer 31,10 erklären?

Eyal Zisser, Professor der Universität Tel Aviv für Geschichte des Nahen Ostens, äußerte: „Israel hat im Weißen Haus einen wahren Freund, der Israels Sicherheit stark verpflichtet ist“, dennoch sind die Aussagen „für Jerusalem ein Warnsignal“. Seitdem die USA Mitte der sechziger Jahre Israels engster Verbündeter geworden ist, hat Israel klargestellt, dass es niemals darum bitten werde, dass amerikanische Soldaten für es kämpfen. Die USA haben Israel „finanzielle Hilfe, die besten amerikanischen Waffen und Technologien gegeben“, damit es „seinen qualitativen Vorsprung über seine Feinde sichern“ kann ...

Israel hat sowohl gezeigt, dass es „sich selbst verteidigen kann“ als auch dass es „ein regionaler Verbündeter und echter strategischer Gewinn“ ist. Außerdem hat die Geschichte gezeigt, dass die israelisch-amerikanischen Beziehungen „Amerikas Beziehungen zu den Arabern nicht geschadet haben“.

Trumps Betonung, dass Israels Schutz das Ziel seiner Außenpolitik sei, „könnte Israel zur Zielscheibe der Kritik von allen Teilen Amerikas machen. Dann könnte Israel dafür die Schuld bekommen, dass die amerikanischen Steuergelder in Übersee vergeudet werden und - noch schlimmer – für jeden gefallenen amerikanischen Soldaten in Nahen Osten verantwortlich gemacht werden“. („The US is Israel‘s ally, not its sponsor,“ Prof. E. Zisser, Israel Hayom Op-ed, 3 Dec. 2018)

Ende 2018 schockierte Trump die Republikanische Partei, seine Berater und Verbündeten mit dem Plan, alle 2000 amerikanischen Soldaten aus Syrien abzuziehen. Seine Begründung: der IS sei dort besiegt und somit keine Truppen „mehr notwendig“. Die Republikaner warnten ihn, dass dies sowohl Russland als auch den Iran in Syrien stärken werde und die „Allianz aus kurdischen und arabischen Milizen“ – auch bekannt als syrische demokratische Kräfte, die am erfolgreichsten gegen ISIS gekämpft haben und gegenwärtig von der Türkei bedroht werden – ungeschützt lassen werde. („Trump says ISIS defeated, announces US withdrawal from Syria,“ Israel Hayom, 20 Dec. 2018)

Seitdem hat er seine Meinung geändert. Nun werden die Truppen nach und nach abgezogen und die Sicherheit der Kurden wird zugesagt. Seine erste Entscheidung war jedoch ein Weckruf. Ein Leitartikel der Jerusalem Post bemerkte, dass Amerika zwar „Israels stärkster Verbündetet“ ist, dass jedoch in letzter Zeit Risse zu sehen seien. „Trump, indem er die USA in eine zunehmend isolationistische Politik führt, lässt Israel wie unter Obama erkennen, dass es sich letztendlich nur auf sich selbst verlassen kann“. („Trump‘s Gift,“ JP Editorial, 20 Dec. 2018)

Während viele dies als für Israel gefährlich ansehen, betrachten wir es auch als Antwort auf Gebet, dass Gott doch die Realitäten so arrangieren möge, dass Israel erkennt, dass Er der Einzige ist, auf den sie vertrauen können. Selbst die Verbalisierung des inzwischen modifizierten Planes von Trump ist ein Schritt auf Israels Errettung und die Wiederkunft seines Messias, Königs und Herrn Yeshua zu.

Der Hintergrund, weshalb Trump entschied, die amerikanischen Truppen aus Syrien abzuziehen, war sehr beunruhigend.

Der türkische Diktator Erdogan forderte ihn in einem Telefonat heraus, das anberaumt worden war wegen „Erdogans Androhung, eine militärische Operation gegen die von den USA unterstützten kurdischen Rebellen im Nordosten Syriens, wo sich die US Truppen aufhielten, durchzuführen“. Trumps nationales Sicherheitskabinett gab ihm eine „Liste von Gesprächspunkten“ und bedeutete ihm, er solle Erdogan auffordern, davon Abstand zu nehmen. Doch Trump „ignorierte die Liste“ und schlug sich auf die Seite Erdogans, der Trump mit seinen eigenen Worten provozierte, dass die amerikanischen Truppen bloß in Syrien seinen, um ISIS zu schlagen. Dann fragte Erdogan, da dieses Ziel zu 99% erreicht war: „Warum sind sie immer noch hier?“ Er sagte, die Türken mit den restlichen ISIS-Kämpfern fertigwerden, und dann versprach Trump, den Abzug schnell durchzuführen. („Trump decided on Syria pullout during phone call with Erdogan, ignored advisers,“ TOI, 21 Dec. 2018)

Später lobte Trump diesen anti-semitischen türkischen Führer und schrieb in einem Tweet: „Ich hatte gerade ein langes produktives Telefonat mit Erdogan“. Wir haben über ISIS, über „unser wechselseitiges Engagement in Syrien und den langsamen und höchst koordinierten Abzug der amerikanischen Truppen“ von dort gesprochen. „Wir haben auch über die starke Erweiterung von Handelsbeziehungen gesprochen.“ („Trump: Turkey‘s Erdogan is the man for the job in Syria,“ Arutz 7, 24 Dec. 2018)

Doch genau dieser Erdogan warnte die türkische Jugend: „Tritt nicht den Feind, den du zu Boden gebracht hast, mit Füßen. Ihr seid kein Jude in Israel“. Und vor einer Woche sagte er, die Palästinenser seinen „einer Politik von Druck, Gewalt und Einschüchterung unterworfen, die nicht weniger gravierend sei, als was den Juden im 2. Weltkrieg, im Holocaust, geschehen sei.“ In seiner Rolle als Champion der Palästinenser hat er auf Israel eingeschlagen und ihn als „faschistischsten und rassistischsten Staat der Welt“ bezeichnet. („Turkey: Israel must ‚end brutal oppression‘,“ Arutz 7, 23 Dec. 2018)

In einer Pressebesprechung verdeutlichte Trump seine Gedanken. Er meinte zu Recht, Nachbarstaaten sollten mehr Verantwortung für ihre Regionen übernehmen, anstatt dass eine weit ab liegende USA alle Arbeit tut. Außerdem sagte er, obwohl die USA aus Syrien abzieht, ist das Timing jedoch flexibel und fügte hinzu: „Wir möchten die Kurden schützen, aber auch für immer in Syrien bleiben. ISIS bedroht Russland und den Iran, weshalb soll Amerika kämpfen, um sie zu beschützen?“

Obwohl alle diese Punkte richtig sind, waren doch die regionalen Reaktionen sehr verhalten, „weil zwei Wochen Ungewissheit die amerikanische Politik als schwankend und ohne ausreichend Klarheit gezeigt hat.“ („Trump‘s Iran, Kurdish and Afghanistan comments leave ME perplexed,“ Seth Frantzman, JP, 3 Jan. 2019)

Israelis verwirrt durch US-Präsident

Das ist auch für Israel sehr verwirrend. Kann man diesem Mann vertrauen, dass er auch tut, was er sagt – oder ändert er vielleicht plötzlich seine Meinung? Dazu kommt, dass sich manche Israelis fragen, ob Trump versteht, was er tut, besonders als er Anfang 2019 sagte, der „Iran sei frei zu tun, was immer er will“ in Syrien. Israels schlimmster Albtraum ist, dass der „syrische Bürgerkrieg Irans Weg gewesen ist, um dort eine militärische Präsenz aufzubauen“, von der aus er „den jüdischen Staat weiter bedrohen kann“. Die militärische Präsenz der USA an der syrisch-irakischen Grenze hatte es „dem Iran erschwert, Soldaten und Ausrüstung“ nach Syrien hineinzubringen, während zugleich Dinge, die durchkamen, von israelischen Luftschlägen zerstört wurden. Wenn die amerikanischen Truppen raus sind, hat der Iran freie Bahn bis an Israels Grenzen. Wenn Trump auf diesem Hintergrund sagt, die „Iraner könnten tun, was sie wollen“, dann ist das furchterregend.

Die israelische Regierung hat nicht offiziell geantwortet, aber anonyme israelische Quellen haben Ynet news gesagt: „Man sagt, Trump achte nicht auf geheimdienstliches Material. Ich bin ... schockiert. Trump weiß einfach nicht, was in den syrischen und iranischen Verschanzungen los ist.“ („‚Trump Doesn‘t Know What He‘s Doing,‘ Bemoans Israeli Expert,“ Israel Today, 3 Jan. 2019)
Wir sind von Trumps pro-Israel Haltung überzeugt und auch davon, dass Gott ihn für diese Zeit ins Amt gebracht hat (Dan 2,20-21; 4,17). Deshalb treten wir weiter in Fürbitte für ihn ein (1 Tim 2,1-3).

Frieden oder Wahnsinn?

Wahnsinn wurde definiert, dass jemand, obwohl er dasselbe wiederholt tut, er doch andere Ergebnisse erwartet. Das beschreibt fast alle modernen Pläne für einen israelisch-palästinensischen Frieden.

Prof. Zisser betrachtet den gegenwärtigen Denkansatz zum „Frieden“ als zutiefst fehlerhaft. Erstens, weil wir es nicht mehr mit einer „Zwei-Staaten-Lösung“ zu tun haben, sondern mit drei Staaten: Israel, „Palästina“ in Judäa & Samaria – anders ausgedrückt „die West Bank“ und „Hamastan“ in Gaza.

Zweitens: kein arabischer Führer wird über den Kopf von Abbas hinweggehen, wenn es sich um die Annahme eines Deals handelt. Und damit kommen wir zum letzten Grund: die Leiterschaft der PA weigert sich, historisch notwendige Entscheidungen zu treffen.

Zum Schluss sagt er: „Internationale Verträge sind selten von ‚Gerechtigkeit’ geprägt, ganz zu schweigen von der palästinensischen Version ‚absoluter’ Gerechtigkeit.“ Die jüdische Gemeinschaft hat das 1948 verstanden und so erfolgreich einen Staat zur Geburt gebracht. („Dealing with Iran must come first,“ Prof. E. Zisser, Israel Hayom Op-ed, 2 Oct. 2018)

In der UNO sagten 8 europäische Nationen: „Die EU ist völlig davon überzeugt, dass die Errungenschaften einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage der Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt beider Staaten ... der einzig durchführbare und realistische Weg zur Beendigung des Konflikts und zur Erreichung eines gerechten und andauenden Friedens ist“. Sie fügten hinzu, dass jeder erfolgversprechende Plan, israelischen und palästinensischen Sicherheitserfordernissen genügen müsse und – den palästinensischen Zielen von Eigenstaatlichkeit und Souveränität, das Ende der Besatzung und die Lösung aller anderen Themen in Übereinstimmung mit allen vorangegangenen UN Vereinbarungen. („Eight EU states warn Trump peace plan will fail unless based on ‚67 lines,“ JP, 19 Dec. 2018) Diese Definition des Wahnsinns beschreibt die Herangehensweise der EU. Dieser verrückte Ansatz wird schließlich zu einer militärischen Intervention führen, um Jerusalem zu teilen, was die Zeit zu beschreiben scheint, wenn Israels Messias und König zurückkommt (Sach 14,1-3).

PA Fatwa = schlechte Nachricht

Bassam Tawil schreibt: „Wenn jemand noch einen weiteren Beweis dafür gebraucht hat, dass kein palästinensischer Führer jemals Israels Existenzrecht würde anerkennen können, dann wurde er ihm kürzlich in Form einer religiösen Verfügung geliefert, einer Fatwa, die der Großmufti von Jerusalem, Sheikh Hussein, herausgegeben hat und besagt, dass „kein Moslem Land an die ‚Feinde’ verkaufen darf“, d.h. an Juden. Jeder, der diese fatwa verletzt, muss mit einer Strafe „angefangen von persönlicher Boykottierung bis zur Todesstrafe“ rechnen.

Diese fatwa von Mitte Juli „erhielt weder in den etablierten Medien Aufmerksamkeit“ noch bei irgendjemandem, der „Frieden zwischen den Palästinensern und Israel“ zu schaffen sucht. Menschenrechtsgruppen scheinen sich um „derartige Drohungen gegen Moslems nicht zu kümmern“.

Dieses Verbot „geht zurück auf den Anfang des letzten Jahrhunderts“, d.h. „es gibt nichts Neues bzgl. eines islamischen Führers, der ... ein Todesurteil gegen palästinensische Landverkäufer oder Makler ausspricht.“ Dennoch müssen derartige fatwas ernst genommen werden. Der Mufti, der sie ausgesprochen hat, ist ein Amtsträger der PA, der ein Gehalt aus den Finanzen erhält, die die Nationen an die Palästinenser geben. Er ist die „höchste religiöse Autorität ... und hat das letzte Wort in den meisten religiösen und nichtreligiösen Angelegenheiten“. Wenn der Mufti „eine rechtliche Meinung oder eine religiöse Verordnung herausgibt“, wird von allen Palästinensern erwartet, dass sie sich daran halten.

Überdies „repräsentieren seine Entscheidungen oft den Konsens der leitenden islamischen Persönlichkeiten“ innerhalb des Islam und – da kein höherer moslemischer religiöser Führer diese fatwa in Frage gestellt hat – gilt er für alle Moslems!

Diese fatwa widerspricht Abbas’ angeblicher Unterstützung einer „Zwei-Staaten-Lösung“ und ist für jeden Moslem „eine weitere Kriegserklärung gegen die Anwesenheit von Juden im Nahen Osten. Es ist auch eine Kriegserklärung gegen jeden Moslem, der über Frieden mit Israel nachzudenken wagt.“

Stell dir die Reaktion der vor Welt, wenn „der Oberrabbiner von Israel eine Verordnung herausbringt, die den Juden verbietet, mit den Moslems Handel zu treiben“. Aber wieder einmal „ignoriert die Welt einfach die Rassentrennung und Terrorisierung ihres eigenen Volkes“ der palästinensischen Führer. („Palestinians‘ Latest ‚Apartheid Fatwa‘,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 17 July 2018)

Der Geist von Persien wütet weiter

Der iranische Präsident Rouhani sagte auf der Generalversammlung der UN im September: „Ein nuklear bewaffnetes Israel stellt die größte Bedrohung für Frieden und Stabilität in der ganzen Region und der Welt dar!“ („‘Nuclear Israel is biggest threat to world peace,‘…“ Israel Hayom, 26 Sept. 2018)

Der größte Teil der UN-Rede Netanyahus im September konzentrierte sich auf den Iran. Er sagte, dass 2015 „von den 200 Ländern, die in dieser Halle sitzen, offen nur Israel gegen den Nuklear-Deal mit Iran gewesen seien“, da dieser Israels Existenz bedroht, indem er „dem Iran den Weg zu einem nuklearen Arsenal öffnet und durch die Aufhebung von Sanktionen, Irans Kampagne von Massaker und Eroberung im ganzen Nahen Osten fördert“.

Der Deal gründete sich auf „die Lüge, dass der Iran keine nuklearen Waffen zu entwickeln suche. Israel hat dies Lüge bloßgestellt“ (im Februar 2018), indem es Irans geheimes Atom-Archiv überfiel, über 100 000 Dokumente und Videos erhielt und damit eindeutige Beweise für Irans Pläne, nukleare Waffen zu bauen ...“ All diese Beweise hat Israel mitgeteilt und noch mehr mit den P5+1 Nationen und der Internationalen Atom Energie Behörde“. Dennoch hat diese Behörde bis zum heutigen Tag nichts unternommen.

Dann enthüllte Bibi noch eine weitere geheime Anlage im Iran, wo „eine Riesenzahl von Ausrüstungen und Materialien aus dem iranischen nuklearen Waffenprogramm“ gelagert ist. Danach sagte er zu den iranischen Führern: „Israel weiß, was sie tun; Israel weiß, wo sie es tun; Israel wird niemals zulassen, dass ein Regime, das Israels Vernichtung anstrebt, nukleare Waffen entwickelt ...Wir werden gegen sie in Syrien vorgehen ... im Libanon ... im Irak ... wo immer, wann immer wir handeln müssen, um unseren Staat und unser Volk zu verteidigen.“

Im Jahr 2015 hatte Bibi die UN gefragt, ob „irgendjemand ernsthaft glaubt, dass die Überschwemmung der radikalen Theokratie Irans mit Waffen und Bargeld deren Aggressionswillen zügeln würde?“ Viele taten es, aber sie hatten nicht recht. Iran gebraucht diese Gelder, „um seine enorme Kriegsmaschinerie“ zu finanziere“. Allein im Jahr 2018 „hat der Iran die Kurden im Irak angegriffen, die Sunniten in Syrien abgeschlachtet, die Hisbollah im Libanon bewaffnet, die Hamas in Gaz finanziert, Raketen nach Saudi Arabien abgefeuert und die Navigationsfreiheit“ mehrerer größerer Seeschifffahrtsstraßen bedroht. Die Aggression des Iran war nicht auf den Nahen Osten beschränkt. „Irans Agenten wurden in Amerika und in Europa festgenommen, weil sie Terroranschläge geplant hatten“. Doch während Amerika den Iran mit neuen Sanktionen konfrontiert, „beschwichtigen Europa und andere den Iran“, indem sie ihm helfen, Sanktionen zu umgehen. Bibi: „Ich habe gerade ein starke Wort benutzt – Appeasement.“

Genau in der Woche, als „der Iran versuchte, europäische Bürger zu ermorden“, rollten die europäischen Führer den roten Teppich für Rouhani aus und versprachen, „dem Iran sogar noch mehr Geld zu geben“. „Haben diese europäischen Führer nichts aus der Geschichte gelernt? Werden sie jemals aufwachen?“ Trotz der offenen und andauernden Warnungen durch Israel, hat der Nuklear-Deal „den Krieg noch näher an unsere Grenzen gebracht“ durch einen Iran, der die anti-Israel Aktivitäten in Syrien, im Libanon und in Gaza überwacht.

Doch dieser Deal hatte auch positive Frucht. „Dadurch, dass der Iran so gestärkt wurde, führte dies Israel und viel arabisch Staaten näher zueinander ... in einer Vertrautheit und Freundschaft ... die vor ein paar Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre.“ (PM Netanyahu‘s speech at the UNGA, TOI, 27 Sept. 2018)

In einem Leitartikel der JP hieß es, der Westen sähe Rouhani als „gemäßigt“ an, deshalb war er „der Hauptverantwortliche dieses Deals auf iranischer Seite …“ Aber Ende 2018 „zeigte er sein wahres Gesicht“, weit davon entfernt, moderat gegenüber Israel oder den US zu sein.

Er sagte auf der jährlich stattfindenden Konferenz zur Einheit des Islam in Teheran: „Eines der Ergebnisse des 2. Weltkrieges war die Schaffung eines Krebsgeschwüres (Israel) in der Region“ und fügte hinzu: „Der Westen schuf das künstliche israelische Regime und tötete und vertreib die historische Nation Palästina.“ Oh … ein Moment! Welche historische Nation? („Iranian aggression,“ JP Editorial, 25 Nov. 2018)

Tawil schrieb: „Der Iran hat entschieden, den ‚Familien getöteter Palästinenser‘, die bei den wöchentlich von der Hamas geförderten Ausschreitungen an der Grenze Gaza-Israel ums Leben kamen, Gehälter zu zahlen.“ Der Iran sagt ihnen: „Wenn ihr Geld und ein gutes Leben wollt, schickt eure Kinder an die Grenze zu Israel, damit sie dort sterben.“ Diese Entscheidung wurde kurz nach der Aussage Rouhanis in Teheran bekanntgegeben, womit seine Worte „eine Bestätigung von Irans öffentlich erklärten Ziel der Zerstörung Israels“ waren.

Es ist klar: „Der Iran ist bereit, seinen Kampf gegen Israel und die USA bis zum letzten Palästinenser oder Araber oder Moslem zu führen … Die Frage ist: wird die internationale Gemeinschaft es zulassen, dass dieser Plan zustande kommt. Oder wird sie erkennen, dass der Iran noch viel mehr als Israel und die USA im Visier hat? („Why Iran Funds Palestinian Terrorists,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 3 Dec. 2018)

Anwachsen eines alten Hasses – Antisemitismus

2004 war Nathan Sharansky Leiter der Jewish Agency. Er entwickelte den „3 D“ Test für den – wie er es nannte – „neuen Antisemitismus“. Dämonisierung: „wenn Israels überdimensional aufgebläht werden und dabei Vergleiche zwischen Israel und Nazis gemacht werden sowie zwischen PA Flüchtlingslagern und Auschwitz. Doppelstandard: wenn Israel selektiv kritisiert und der jüdische Staat ausgesondert wird … Delegitimierung … wenn Israel das Existenzrecht verweigert wird.“

Die BDS-Kampagne ist Teil des neuen Antisemitismus. Sein Ziel, eine „ein-Staat-Lösung“ soll „das Vorhaben des Zionismus beenden … das zur Schaffung des einzigen jüdischen Staates der Welt führte.“ („New Antisemitism,“ JP Editorial, 15 Sept. 2017)

Es ist unglaublich, dass einige Gläubige sich dieser Bewegung anschließen und all israelischen Produkte boykottieren wollen. Sie könnten mit ihren Bibeln anfangen – ein Produkt „Made in Israel“ – und dann könnten sie den Messias Yeshua boykottieren, der hier geboren wurde.

Der deutsche Politiker M. Weber, Vorsitzender der EVP und Mitglied der CSU in Bayern sprach auf einer EU Konferenz über Antisemitismus. Bei einem Interview von Israel Hayom sagte er, das Anwachsen des europäischen Antisemitismus „ist ein absolutes Warnsignal …“ In Frankreich wuchsen „gewalttätige antisemitische Vorfälle um unvorstellbare 69%“ im Jahr 2018. In Großbritannien gab es 30% Zuwachs, und in Deutschland werden auch wieder Menschen angegriffen, weil sie Juden sind. „Der wachsende Antisemitismus beunruhigt mich. Nicht nur die Angriffe in der Öffentlichkeit, sondern die ‚Relativierung‘ des Antisemitismus, die sich in die Denkweise der Menschen einschleicht …“ („Top German diplomat troubled by growing anti-Semitism in Europe,“ E. Beck, Israel Hayom, 21 Nov. 2018)

Netanyahu wurde von CNN (US-Nachrichtensender) eine Umfrage angesprochen, die ergeben hatte, dass über 20% der Europäer denken, die Juden hätten „zu viel Einfluss“ in der Welt. Er unterschied zwischen dem alten europäischen Antisemitismus von Rechts und der heutigen neuen Version „von der extremen Linken und Nestern des radikalen Islam …“ Bibi sagte: „Die Vorstellung, dass das jüdische Volk kein Recht auf einen Staat habe, ist der ultimative Antisemitismus unserer Zeit.“ („Netanyahu: Denying Israel’s right to exist is the ‘ultimate’ anti-Semitism,” TOI, 28 Nov. 2018)

„Gesegnet ist, wer dich segnet, und verflucht ist, wer dir flucht“ (4 Mose 24,9b).

Chuck & Karen Cohen

 

 


Veränderungen/Neues von IFI-Deutschland

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Deutschland: 6.-17. März 2019; Tour in Deutschland; Details hier.
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