Watchmen from Jerusalem 1/2018

Shalom aus Jerusalem, Israels ewiger Hauptstadt!

Das letzte Jahr endete mit einem politischen Feuerwerk. Am 6. Dezember erkannte US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels an und brachte damit die Erfüllung von Sach 12,2-3 voran. Wir waren nicht allzu überrascht, da wir diese Verse häufig zitiert haben, aber es ist unerlässlich, dass wir daran denken, dass nicht Trump oder der israelische PM Bibi Netanyahu oder religiöse Juden oder Christlich Zionisten Jerusalem zur Zielscheibe machen – es ist unser Schöpfer Gott (Sach 12,1). Er bringt Seine Pläne zu Seiner Zeit zustande, gleichgültig, was Menschen planen. „Siehe, ich (YHWH) mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum...“ (Ps 33,10-11). Die Mehrzahl der arabischen Nachbarn Israels hassen es, dass Jerusalem unter jüdischer Souveränität ist. „Und es soll geschehen an jenem Tage, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln“ (Sach 12,2-3). Heute geschieht das im geopolitischen Bereich, in Zukunft wird das als tatsächlicher Krieg geschehen, aber beachtet Gottes Beschluss: „Und es soll geschehen, an jenem Tage, dass ich trachten werde, alle Nationen zu vertilgen, die gegen Jerusalem kommen“ (Sach 12,9).

Jerusalem, wie Gott es sieht

Mit der Wiedervereinigung Jerusalems 1967 hat Gott Seine Stadt gebraucht, um die Nationen und geistlichen Mächte herauszufordern. Hier lässt Er Seinen Namen wohnen (5 Mose 16,11; 1 Kön 8,29; Jes 18,7) und hier ist Gott, der Sohn, der König der Juden, für die Sünden der Welt gestorben (Luk 13,33). Hier wurde Er begraben und auferweckt. Von hier fuhr Er auf zum Himmel, und hierher wird Er zurückkehren (Apg 1,9-12). Gottes innewohnender Geist zeigt uns, warum der gott dieser Welt diese Stadt hasst. Als Feind Gottes hasst Satan alles, was Gott liebt – dazu gehört Zion (Ps 87,2), die Nation Israel, das jüdische Volk (5 Mose 7,7-8) die wahre Gemeinde (Gal 2,20; Eph 5,2) und der unerrettete Sünder (Joh 3,16).

Satan, der Gottes Wort kennt, weiß, dass die Rückkehr des Messias zum Ölberg das Ende seiner Pseudo-Herrschaft über die Angelegenheiten der Menschen bedeutet (Sach 14,2-4; Offb 19,12-16; 19,21-20,3).

Letztendlich wird das neue Jerusalem als Gottes Hauptstadt für eine neue Erde vom Himmel herabkommen. Von dort aus wird der König Messias mit Seiner Braut regieren, den Überwindern (Offb 21,1-11). Das ist gewiss. Wie wir von hier dahin kommen, ist einer der Gründe, warum Er uns zum Gebet auffordert – damit Sein Reich kommt und Sein Wille geschieht, mit soviel Gnade wie möglich (Lk 11,2; Ez 22,39).

Die Anerkennung der Realität durch den US Präsidenten in Bezug auf Jerusalem

Der Großteil dieser Ausgabe des Watchmen befasst sich mit den riesigen globalen, politischen und prophetischen Auswirkungen von Trumps „Jerusalementscheidung“.

Warum hat die Welt so vehement darauf reagiert? Trump hat gar keine Entscheidung über die Grenzen der Stadt getroffen, er hat das der Entscheidung Israels und der Palästinenser überlassen. Trotzdem war das dämonische Reich in Aufruhr. Es gibt nichts Neues unter der Sonne (Pred 1,9b). „Als aber Sanballat... und Tobija... solches hörten, verdross es sie sehr, dass ein Mensch gekommen war, das Wohl der Kinder Israel zu suchen“ (Neh 2,10).

Wir freuen uns über die Worte von Trump, aber so wie Glaube ohne Werke tot ist, so sind Worte ohne Handlungen. Wir beten für Trump und sein Team, dass er auf seine Worte auch Handlungen folgen lässt, die in Übereinstimmung mit Gottes Wort sind.

Ranghohe US Regierende sagten Reporten vor der Rede von Trump, das dessen Anerkennung „Jerusalems als der Hauptstadt Israels“ die Anerkennung „der historischen Realität sei, dass Jerusalem sein Tausenden von Jahren das Zentrum jüdischen Glaubens gewesen sei“ und es auch heute noch ist, weil dort „Ministerien der Regierung, der oberste Gerichtshof und wichtige Regierungsbehörden“ angesiedelt sind.

Sie sagten der PA: „Jerusalem ist jetzt seit 7 Jahrzehnten die Hauptstadt Israels... Diese Anerkennung der Realität sollte Einfluss auf den Friedensprozess haben.“ („Trump to recognize Jerusalem, order embassy move,“ Arutz 7, 6 Dec. 2017)

Der jordanische König Abdullah warnte Trump „vor der Gefahr, Entscheidungen außerhalb des Gesamtkomplexes einer Lösung zu treffen, in der ein PA Staat mit der Hauptstadt Ost Jerusalem entsteht.“ Er hat also seine Entscheidung getroffen. „Jerusalem ist der Schlüssel um Frieden und Stabilität in der Region und der Welt zu erreichen.“ Dies ist geopolitisch zwar nicht richtig, aber biblisch! („Trump tells Jordanian King US embassy to be moved,“ Arutz 7, 6 Dec. 2017)

Trumps Rede zu Jerusalem

Im folgenden Auszüge aus seiner Rede mit unseren Kommentaren in Klammern: „1995 beschloss der Kongress das ‚Jerusalem Botschaft Gesetz‘. Darin wurde die Regierung aufgefordert, die Botschaft Amerikas nach Jerusalem zu verlegen und die Stadt als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Seitdem hat jeder Präsident die ‚Außerkraftsetzungs-Regelung‘ angewandt mit der Überlegung, dass dadurch die Chance auf Frieden verbessert würde.“ Aber bis heute „sind wir einem dauerhaften Friedensabkommen nicht näher gekommen... Es wäre Torheit anzunehmen, dass eine Fortführung dieses Verfahrens zu einem anderen oder besseren Ergebnis führen würde.

„Deshalb... ist es an der Zeit, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen... Dies ist ein Schritt, der längst fällig ist, um den Friedensprozess voran zu bringen ...“ (Wir beten, dass dies den Tod für diesen „Teile-das-Land-Gottes-damit-du-Frieden-bekommst“ Prozess bedeutet.)

„Israel ist eine souveräne Nation mit dem Recht, wie jede andere Nation zu entscheiden, welche Stadt seine eigene Hauptstadt sein soll.“ (Amen! Dabei ist es nicht Israel, was Jerusalem erwählt hat; dies ist die Stadt Gottes, die Er Seinem Volk gegeben hat. (2 Chr 6,6; Ps 132,13; Sach 3,2)

1948 war die USA die erste Nation, die „den Staat Israel anerkannte.“ Seit damals hat Israel Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärt, „die Hauptstadt des jüdischen Volkes seit alter Zeit.“ (Trump sagte, Jerusalem „sei im Herzen von 3 Religionen“, aber nur Juden und Christen betrachten es als zentral für ihren Glauben. Für den Islam ist es die drittheiligste Stadt, die im Koran nicht ein einziges mal namentlich erwähnt ist.) „Jerusalem... muss ein Ort bleiben, wo Juden an der Klagemauer beten können, wo Christen die Kreuzesstationen nachgehen können, und Moslems in der al-Aksa Moschee beten.“ (Eines Tages wird es frei sein von dem antichristlichen Geist, der im Islam und auf dem Tempelberg herrscht.)

„Jerusalem ist Israels Hauptstadt. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine Anerkennung der Realität. Außerdem ist es richtig, das anzuerkennen.“

Trump befahl dem US Außenministerium, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen und betonte, dass dies nicht „ein Abweichen von unserer starken Bemühung, einen andauernden Frieden herbeizuführen, bedeute... Wir treffen damit keine Festlegung auf irgendeinen endgültigen Status, auch keine Grenzregelung in Bezug auf die israelische Souveränität in Jerusalem oder einen Beschluss wegen des strittigen Grenzverlaufs. Diese Fragen müssen die beteiligten Parteien klären.“ (Da Trump so seine Absichten offen gelegt hat, gab es keinen Grund für Aufruhr oder UN-Resolutionen, oder die USA oder Israel zu drohen. Aber wenn es um die Erfüllung der prophetischen Bestimmung dieser Stadt geht, ruft das sofort den Zorn des Widersachers hervor (Ps 2,1-6)).

„Die US fühlt sich weiterhin zutiefst verpflichtet, das Zustandekommen eines Friedensabkommens zu unterstützen,“ und wird „eine zwei-Staaten-Lösung unterstützen, wenn beide Seiten darin übereinstimmen.“ (Da die Palästinenser diese Bemühungen bereits abgelehnt haben, sind Versuche dieser Art vergeblich (Hiob 35,13; Ps 2,1; Pred 1,2).) („…Trump‘s announcement on Jerusalem and ME peace,“ JP, 6 Dec. 2017)

Nadav Shragai von Israel Hayom weist darauf hin, dass der erste PM Israels, David Ben-Gurion, entschied, dass Jerusalem die Hauptstadt des modernen Israel sei. Er sah internationale Anerkennung zwar als wichtig an, sagte aber zu einem anderen Minister seiner Regierung: „Sollten wir entscheiden müssen, ob wir Jerusalem verlassen oder die UN – lasst uns die UN verlassen.“ Er sagte auch, dass kein Gesetz oder keine Erklärung nötig sei, um Jerusalem zur Hauptstadt Israels zu erklären, da „diese Aufgabe schon König David vor 3000 Jahren für uns erledigt hat.“ („Trump‘s Jerusalem,“ N. Shragai, Israel Hayom Op-ed, 8 Dec. 2017)

Was genau hat sich geändert?

Das Hauptergebnis von all dem ist das potentielle Ableben des Oslo „Friedens“-Prozesses, da die PA sich jetzt weigert, Amerika mit einzubeziehen. In der US Regierung gibt es immer noch Widerstand vom Außenministerium gegen diesen Schritt Trumps, da dieses immer noch „Geburtsurkunden von US-Bürgern, die in Jerusalem geboren werden, mit dem Vermerk ausstellt: ‚Ort der Geburt: Jerusalem Nation: -‘.“ („Despite Trump‘s declaration, State not recognizing Jerusalem,“ Arutz 7, 14 Dec. 2017)

Außenminister Tillerson sagte, die Botschaft würde „vermutlich nicht“ während Trumps erster Amtszeit verlegt, und „Es sei zu ‚ehrgeizig‘, den Umzug in drei Jahren zu vollenden ...“ („No embassy move during Trump‘s first term, Tillerson says,“ Arutz 7, 15 Dec. 2017)

Die Botschaft zieht nicht um, Passeintragungen werden nicht geändert, das Gesetz bezüglich Jerusalem wird nicht in Kraft gesetzt, Drohungen, die Finanzhilfen für die Nationen, die in der UN gegen die US gestimmt haben und gegen die PA, weil sie immer noch Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen, ein Gehalt zahlt, bleiben immer noch lediglich Drohungen. Außerdem versorgt die US die libanesische Armee – und damit die Hisbollah – mit Waffen, und die US verkauft an Saudi Arabien Waffen für Milliarden von $. Damit wird Trump als Geschäftsmann porträtiert, der Präsident wurde und dessen Ziel ist „mach Amerika wieder groß“, indem die Interessen Amerikas bei allen Entscheidungen an erster Stelle stehen.

Israel wird überleben, weil unsere Hilfe vom Herrn kommt (Ps 121,1-2; 124,8) – aber wir alle müssen zu Gott schreien, dass Er Trump hilft, geopolitische Entscheidungen zu treffen, die in Übereinstimmung mit Seinem Willen sind (Spr 21,1).

Dies ist Jerusalem! Weltweite Empörung zu erwarten

„Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich? Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich wider den Herrn und wider seinen Gesalbten: Wir wollen ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen! Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm (achtet darauf, wie Er ihnen antwortet): Ich habe meinen König (hebr. Bedeutung „Gesalbten“) eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berge!“ (Ps 2,1-6)

Russlands Präsident Putin sagte auf einer Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten Erdogan, dass Trumps Entscheidung „die bereits schwierige Situation in der Region destabilisiere“ und „das Ende für den palästinensisch-israelischen Friedensprozess bedeuten könne.“

Erdogan beschuldigte dann Israel, Trumps Entscheidung auszunutzen, „die Unterdrückung der Palästinenser zu steigern“ und behauptete, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, die IDF habe über 2000 Palästinenser verwundet. Erdogans Gehässigkeit gegen Israel ist kürzlich explodiert. Netanyahu antwortete darauf: „Ich muss mir keine Moralpredigt von einem Leiter anhören, der kurdische Dorfbewohner in der Türkei bombardiert, der Reporter ins Gefängnis steckt, der dem Iran hilft, internationale Sanktionen zu umgehen, und der Terroristen hilft – einschließlich denen in Gaza – unschuldige Menschen zu ermorden.“ („Putin says US Jerusalem move may ‚finish prospects‘ for peace deal,“ TOI, 11 Dec. 2017)

Libanesen und Palästinenser hörten wie Nasrallah, der Leiter der Hisbollah, auf einer Kundgebung in Beirut feierlich gelobte, dass seine Männer „nach Jahren des Kampfes in Syrien jetzt wieder gegen Israel kämpfen würden.“ Er hoffe, dass Trumps „törichte Entscheidung den Anfang vom Ende“ Israels bedeuten würde. („Hezbollah: US Jerusalem decision beginning of the end for Israel,“ Israel Hayom, 12 Dec. 2017)

Auch Irans Verteidigungsminister sagte, Trumps Entscheidung „wird die Vernichtung des zionistischen Regimes beschleunigen,“ und Generalmajor Soleimani, der Leiter der Iranischen Al Kuds Streikräfte, die außerhalb des Territoriums des Iran operieren, gelobte „Unterstützung für die palästinensischen islamischen Widerstandsbewegungen ...“ („Iran: … Jerusalem move will hasten Israel‘s destruction,“ Israel Hayom, 12 Dec. 2017)

Die Organisation Islamischer Cooperation (OIC), eine Dachorganisation von 57 islamischen Nationen, versammelte Leiter und Spitzenbeamte in der Türkei, um eine „einheitliche islamische Position“ gegen Trumps „illegale Entscheidung“ auszuarbeiten. Der derzeitige Präsident der OIC, Erdogan, forderte „die Weltmächte auf, Jerusalem als Hauptstadt Palästinas anzuerkennen“ und verkündete, Jerusalem sei „die rote Linie für die Muslime.“

Er kritisierte „schwache arabische Reaktionen“ und sagte, einige arabische Nationen hätten „Angst,Trump zu erzürnen“. Viele Nationen waren zwar über Trump verärgert, aber nur wenige reagierten so stark wie die Türkei, die sagte, diese Entscheidung würde die Welt „in ein Feuer ohne Ende“ stürzen. („PA leader: Jerusalem is & always will be capital of Palestine,“ Israel Hayom, 13 Dec. 2017)

Überreaktion der Palästinenser; was sonst ist neu?

Auf dem OIC Gipfel bezeichnete PA Präsident Abbas, dessen Amtszeit 2009 zu Ende war, Trumps Entscheidung als das „größte Verbrechen“, „eine abscheuliche Verletzung internationalen Rechts,“ und fügte hinzu: „Jerusalem ist und wird immer die Hauptstadt Palästinas sein.“ Er sagte, die PA lehne jede Vermittlerrolle der US im NO-Friedensprozess“ ab, da sie „für Israel voreingenommen“ sei. („PA leader: Jerusalem is and always will be the capital of Palestine,“ Israel Hayom, 13 Dec. 2017)

Das Weiße Haus antwortete darauf, Abbas „wechselhafte Rhetorik sowie die fortgesetzte Hetze seines Regimes gegen Israel sei das eigentliche Hindernis zum Frieden.“ („After Backing Israel, Trump Admin Engages in War of Words with Palestinian Leader,“ Israel Today, 14 Dec. 2017)

Die Palästinenser sind „von ihren arabischen Brüdern enttäuscht“, da alles, was sie bisher von arabischen Leitern und Nationen bekommen haben, Straßenproteste und Worte der Verurteilung waren. Sie können nicht mehr erwarten und fühlen sich im Stich gelassen. In ihren Protesten bezeichnen Palästinenser die „arabischen und moslemischen Leiter und Regime als ‚Verräter‘ und ‚Marionetten‘,“ die von israelischen und US Händen gesteuert seien und bezichtigen arabische Leiter der Feigheit. „Willkommen in der palästinensischen Mentalität, die einen arabischen Leiter, der über Frieden mit Israel spricht, als Verräter bezeichnet,“ aber den, der Israel vernichten will, als Held bezeichnet. Deshalb sind der Kronprinz von Saudi Arabien M. bin Salman und der ägyptische Präsident el-Sisi Verräter, Kollaborateure, während Hisbollahs Nasrallah und dessen iranische Herren Helden sind.

Aber ein erkenntnisreicher palästinensischer politischer Analyst sagte: „Wer erwartet, dass überdrüssige arabische Regimes Jerusalem verteidigen, lebt in Illusion“, denn sie sind vollauf beschäftigt, „das Blut des eigenen Volkes zu vergießen.“(„Palestinians: Arab Rulers are Traitors, Cowards,“ Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 14 Dec. 2017)

Der Experte des Rates für Auslandsbeziehungen zum NO, Elliot Abrams, beurteilte die Reaktion von Abbas als „giftig.“ In seiner OIC Rede habe Abbas „zahllose falsche, aufhetzerische Aussagen über Israel, die Juden und Jerusalem“ gemacht, wie: „Israel verletzt beständig die Identität und den Charakter der Stadt Jerusalem durch seine Ausgrabungen und Siedlungen ...“ Was ihn in Wahrheit stört ist die Tatsache, dass „Archäologen ständig weitere Aspekte einer jüdischen Vergangenheit in Jerusalem aus der Periode der Bibel finden.“

Abrams bezeichnete die Rede von Abbas als anti Israel und anti Semitisch weil dieser die Juden beschuldigte, „Geschichte und Religion höchst geschickt zu fälschen“ und sagte „wenn wir die Thora lesen steht dort, dass die Kanaaniter vor der Zeit unseres Propheten Abraham dort lebten ...“ Der Islam bezeichnet Abraham und alle biblischen Gestalten als Muslime. Abbas fügte hinzu, der Koran sage, dass die Juden „Wahrheit fabrizieren“, aber dass die Palästinenser schon „seit Tausenden von Jahren in Jerusalem leben.“ Für ihn ist Jerusalem „eine christlich/moslemische Stadt, deren einzige Beziehung zu den Juden darin besteht, dass sie darüber lügen und sie verunreinigen.“

Hat also die Rede von Trump den Friedensprozess bedroht? Oder zwingt uns die Rede von Abbas, die Frage zu stellen: „Welcher Friedensprozess?“(„Abbas & Jerusalem,“ E. Abrams, Israel Hayom Op-ed, 17 Dec. 2017)

Ein Journalist von Israel Hayom, Dror Eydar, sagte: „Jerusalem war immer eine Art Lackmustest für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Dies zwingt uns, den mythischen, religiösen Aspekten entgegenzutreten, die der Westen zurückzuweisen versucht. „Er berührt Fragen, die die Identität des jüdischen Volkes betreffen, das nach Zion zurückgekehrt ist. Zion war Wurzel und Ziel des 2000 jährigen Wunsches der jüdischen Nation, nach Hause zu kommen ...“

Dann zitierte er den Koran, um die Ansprüche von Abbas zurückzuweisen, wo es in Sure 5 heißt: „Erinnert euch, dass Mose zu seinem Volk sagte... O mein Volk, geht in das Heilige Land, dass Allah für euch vorgesehen hat, und rebelliert nicht dagegen, sonst werdet ihr unterliegen.“ Damit fordert der Koran, dass „die Juden sich nicht zurückziehen sondern das Heilige Land einnehmen sollen.“ („The Palestinian masquerade,“ Dror Eydar, Israel Hayom Op-ed, 29 Dec. 2017)

Was hat Trump gerade getweetet?

Anfang 2018 hat der amerikanische Präsident Trump damit gedroht, den Palästinensern die finanzielle Hilfe zu kürzen, weil „sie sich nicht daran interessiert gezeigt haben, Frieden mit Israel zu schließen“. Er tweetete: „Wir zahlen nicht nur Milliarden von Dollar an Pakistan, ohne etwas dafür zu bekommen“, sondern auch an andere Nationen – z.B. „zahlen wir den Palästinensern pro Jahr hunderte Millionen von Dollar und erhalten dafür weder Wertschätzung noch Respekt“.

Bezüglich Friedensgespräche fügte er hinzu: „Wir haben Jerusalem, den schwierigsten Punkt der Verhandlungen, vom Tisch genommen“, ohne das „hätte Israel noch mehr zu zahlen gehabt“. Trump fuhr fort: „Aber weshalb sollen wir zukünftig weiter diese riesigen Zahlungen an die Palästinenser machen, wenn sie überhaupt nicht über Frieden reden wollen?“ („Trump rails against Palestinians on Twitter, threatens to cut aid dollars,“ JP, 2 Jan. 2017)

Es ist nicht klar, was er mit „wir haben Jerusalem ‚vom Tisch‘ genommen“, wirklich gemeint hat, da er, als er Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärte, sagte: „dies hat den letztendlichen Status der Stadt nicht vorweggenommen ...“. Es ist auch nicht klar, was er wirklich mit „Israel... hätte mehr zu zahlen gehabt“ gemeint hat. Wenn er gemeint hat, dass ohne die amerikanische Anerkennung Jerusalem als Hauptstadt Israels der Preis an Blut und internationaler Verurteilung noch höher sein würde – das ist gut. Jedoch hat er sich nie zu Jerusalem als Israels „ungeteilter“ Hauptstadt bekannt.

Wenn Trump andererseits damit sagen wollte, dass, wenn die Palästinenser weiter in den „Friedens“-Gesprächen geblieben wären, er von Israel einen hohen Preis für diese Anerkennung Jerusalems gefordert hätte, dann ist das schlecht. Doch was auch immer Trump gemeint hat... Gott hat wieder einmal über Israel gewacht, indem er das Herz von Abbas verhärtet hat, sodass er Gespräche unter Amerikas Abdeckung total ablehnt (Ps 121,4).

In Times of Israel schrieb Raphael Ahren, dass diese Tweets „faszinierende Einblicke ermöglichen“ – über Trumps Sicht von globalen Beziehungen und über „die Umsetzung seiner ‚Amerika zuerst‘-Politik im Nahen Osten. Es geht um ein System von bilateralen Transaktionen, die auf Gegenleistungen beruhen und in denen der stärkste Spieler die schwächeren dominiert“.

Seine „Drohung, der PA finanzielle Unterstützung vorzuenthalten“ beunruhigt die Palästinenser und einige Israelis. Nikki Haley, die amerikanische UN-Botschafterin, warnte, dass die USA „die Zahlungen an die UN Hilfsorganisation UNRWA für die palästinensischen Flüchtlinge“ einstellen könnte, falls sich die PA weigere, mit Israel zu verhandeln. So verachtet die UNRWA ist, so sorgt sie doch für eine Grundversorgung der ärmsten Palästinenser“.

Und falls Trump meinte, Israel werde wegen seiner Jerusalem Erklärung „mehr zu zahlen haben“, muss man Sorge haben, dass, falls die PA entscheidet, wieder zu UN gesponserten Gesprächen zu kommen, Bibi „aufgefordert werden wird, besonders zuvorkommend zu sein“. Doch das sollte diejenigen nicht überraschen, die Trumps Logik erkennen. Er hat den israelisch-palästinensischen Konflikt immer für lösbar gehalten – und zwar „durch einen guten Verhandlungsführer, der weiß, wie er beide Seiten zum Geben und zum Nehmen bringen kann. Das ist die Kunst des Deals ...“ („Trump‘s ME policy: Diplomatic Darwinism in the quest for ultimate deal,“ R. Ahren, TOI Analysis, 3 Jan. 2017)

Antworten auf Fürbitte?

Die meisten unserer Gebete für Israel werden nicht schnell beantwortet – einige noch nicht einmal zu unseren Lebzeiten. Sie erfordern „Glauben und Ausdauer“, um Antworten zu sehen (Hebr 6,12). Kürzlich gab es einige ermutigende Anzeichen, für die wir Gott preisen können und gestärkt im Gebet fortfahren, für die Erfüllung zu beten.

Friedensprozess: Ist dies das Ende des scheußlichen „Land-für-Frieden“ Prozesses? Abbas hat sehr deutlich gemacht, dass er die USA nicht länger als ehrlichen und unparteiischen Vermittler betrachtet und sagte, das die PA „jeglichen von ihnen vorgeschlagenen Friedens-Plan“ ablehnen wird, selbst wenn dieser von den arabischen Ländern wie Saudi-Arabien und Ägypten unterstützt wird“. („Palestinians: Arab Rulers are Traitors, Cowards,“ Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 14 Dec. 2017)

Während wir dies schreiben, sagten Beamte des Weißen Hauses, dass die Regierung wegen der ungeheuerlichen Reaktion der PA auf Trumps Jerusalem Schritt „Pläne für einen neuen Rahmen“ für Friedensgespräche aufgegeben hat. Ein namentlich nicht genannter Regierungsvertreter sagte, dass die USA – obwohl sie dieses Thema weiterhin im Blick behält – weder die eine noch die andere Seite an den Verhandlungstisch zwinge. („Report: Israel, US devise secret plan to curb Iran threat,“ Israel Hayom, 29 Dec. 2017)

Iran: Ende 2017 wurde berichtet, dass „Israel und die USA einen geheimen strategischen Plan entwickelt haben, um die Bedrohung durch Irans Raketen- und Nuklearprogramm und seine Präsenz in Syrien in der Nähe Israels zu bekämpfen ...“. In Washington „hat sich eine israelische Delegation heimlich mit einem amerikanischen Team getroffen ..., um ein gemeinsames Memorandum zum Verständnis des Themas Iran zu formulieren“. Das gemeinsame Dokument übersetzt die Rücknahme der Zulassung des Nuklear Vertrages von 2015 durch Trump am 13. Okt. „in einen konkreten Aktionsplan ...“. Einige Bedrohungen, woran eine gemeinsame Einsatztruppe arbeiten wird, ist „Irans zunehmende Präsenz in Syrien“ mit militärischen Positionen nahe der israelischen Grenze und „Teherans nukleare und ballistische Raketenprogramme, die sowohl die USA als auch Israel als eindeutige Bedrohung betrachten“. Man kam auch über fortgesetzte „Geheimoperationen“ zum Stopp der „iranischen Aggression“ und zum Stopp der Unterstützung der Hisbollah durch den Iran überein. („Report: Israel, US devise secret plan to curb Iran threat,“ Israel Hayom, 29 Dec. 2017)

Die jüngsten Unruhen in der iranischen Gesellschaft sind eine teilweise Antwort auf unsere beständigen Gebete, Gott möge diese shi’itische Nation physisch, geistlich, sozial und politisch erschüttern. Beachte das Timing: Am 27. Dez. 2017 stimmte das iranische Parlament mit 207 zu Null Stimmen dafür, einen Plan zu billigen, in dem „die Regierung des Iran Jerusalem als permanente Hauptstadt des palästinensischen Volkes fordert...“. („Iranian Parliament recognizes Jerusalem as ‚Capital of Palestine‘,“ JP, 27 Dec. 2017)

Direkt am nächsten Tag begannen Proteste in Irans zweitgrößter Stadt und haben sich rasch auf andere Orte ausgebreitet – einschließlich seiner Hauptstadt Teheran und der heiligen Stadt Qom. Die Iraner haben nicht nur gegen die brutale wirtschaftliche Situation protestiert, obwohl es das war, wovon die meisten westlichen Medien gesprochen haben. Der Iran-Experte und ehemalige Chef der persischen Sprachabteilung der israelischen Rundfunk Behörde, M. Amir, sagte, dass die Iraner 2009 gegen „die betrügerischen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen“ mit Demonstrationen in Teheran protestiert haben und „mit extremer Brutalität niedergeschlagen worden sind“. Jetzt fordern die Protestierer offen, dass „die Führer entfernt werden und das Regime zu Fall gebracht wird“. Sie möchten Arbeit und Brot und Schluss „mit der finanziellen Unterstützung von Hisbollah, Hamas und... dem syrischen Regime, während sie zugleich den Sturz des Regimes fordern“ mit Rufen wie „Tod dem Diktator“, „Khamenei (Irans oberster Führer) als nächster“, „Lasst Palästina los“ und „nicht Gaza, nicht Libanon, ich gebe mein Leben nur für den Iran“. („This time it‘s serious,“ M. Amir, Israel Hayom Op-ed, 31 Dec. 2017)

Judäa & Samaria: Nach Jahrzehnten der Ablehnung von Friedensangeboten drängte Netanyahus „Likud-Partei einhellig die Gesetzgeber ..., israelische Siedlungen in Judäa und Samaria zu annektieren“. Zur Zeit stehen die Siedlungen unter Militärverwaltung, die sie von vielen Bauprojekten abhält. Knessetsprecher Edelstein sagte: „Wir hören auf, uns zu entschuldigen und werden offen sagen, dass dies unser Land ist“. Anstatt es wegzugeben „werden wir einfach in Judäa, Samaria, auf den Golanhöhen, in Galiläa und im Negev bauen“.

Das alles sind Teilantworten auf Gebet, die uns Mut machen, weiter zu beten bis wir deren Erfüllung sehen – mit dem Ziel, dass sie eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes sind (Ps 115,1-3).

UN – ein absurdes Theater, ein Lügenhaus

Eine Woche vor Trumps Anerkennung Jerusalems verabschiedete die UN Generalversammlung eine weitere Anti-Israel-Resolution (dieser Resolution hat Deutschland zugestimmt! Anm. d. Übersetzer), die jegliche Beziehung Israels zu Jerusalem leugnet und erklärt: „Alle Handlungen, die von Israel, der Besatzungsmacht, unternommen werden, um seine Gesetze, Rechtsprechung und Verwaltung über die Heilige Stadt Jerusalem umzusetzen, sind illegal und von daher ungültig und ohne jede Bedeutung“. („UNGA Declares Israel Has No Ties to Jerusalem,“ ICEJ News, 1 Dec. 2017)

Nach einer Debatte des UN Sicherheitsrates über den Schritt von Trump sagte ihnen der israelische UN Botschafter Danon, auch wenn sie noch einmal abstimmen würden, „ist, war und wird Jerusalem immer die Hauptstadt Israels sein“. Jede andere Nation „besitzt das Recht, seine Hauptstadt zu bestimmen, nur bei Israel wird dieses grundlegende nationale Recht in Frage gestellt und verurteilt“. („Danon: Jerusalem is, has been, and always will be the capital of Israel,“ JP, 18 Dec. 2017)

Am nächsten Tag legte die US „ein Veto gegen eine Resolution ein“, die von den anderen 14 Sicherheitsrats-Mitgliedern unterstützt wurde und fordert, dass Trump seine Jerusalem Entscheidung annullieren solle. Dies offenbart die „Tiefe der globalen Opposition“ gegen diesen Schritt und zeigt, wie schnell die endzeitlichen Ereignisse geschehen. Die amerikanische UN Botschafterin Haley nannte die Resolution „eine Beleidigung“ und sagte „die UN habe die USA dazu gezwungen, ihr Veto einzulegen, um ihr Recht auf Entscheidung, wo sie ihre Botschaft hinsetzt“, zu bewahren. Deshalb geschah das Veto im Grunde „zur Verteidigung der amerikanischen Souveränität ...“.

Der Botschafter Großbritanniens sagte: „Der Status Jerusalems sollte durch eine verhandelte Lösung bestimmt werden“ und „letztendlich eine Hauptstadt sein, die sich der israelische und der palästinensische Staat teilen“. Was gibt es also noch zu verhandeln, wenn die Welt bereits das Ergebnis entschieden hat?

Es gab auch humorvolle Momente, als der russische UN Botschafter in aller Ernsthaftigkeit sagte, „wir sind bereit, ein ehrlicher Vermittler zu werden“ zwischen Israel und den Arabern. Wirklich?

Hinterher sagte Bibi in einem facebook Interview, Haley habe „eine Kerze der Wahrheit angezündet“ und verglich sie mit dem, wodurch die Makkabäer zu Chanukka berühmt geworden sind: „Einer hat die vielen besiegt, die Wahrheit schlägt die Lügen“. („US vetoes UN resolution against Trump‘s Jerusalem decision,“ Israel Hayom, 19 Dec. 2017)

Tage später billigte die UNO Generalversammlung eine Resolution, in der die Jerusalem Entscheidung von Trump abgelehnt wurde – mit 128 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen und 35 Enthaltungen. Der Präsident des jüdischen Weltkongresses, Lauder, sagte: „Es ist ironisch, dass die UNGA den ungewöhnlichen Schritt einer Dringlichkeitssitzung gewählt hat, von denen es seit ihrer Gründung nur 10 gegeben hat, um das Thema zu diskutieren, während es so viele globale Themen gibt, die dringend unsere Aufmerksamkeit bedürfen. („WJC laments UNR: ‚Jerusalem is the indisputable capital…‘,“ www.worldjewishcongress.org, 21 Dec. 2017)

Amerikanische Sicherheitsstrategie: Israel und die PA nicht zentral für Nahen Osten

Das erste nationale strategische Sicherheitsdokument Trumps stellt fest: „Über Generationen wurde der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern als größtes Ärgernis betrachtet, das Frieden und Wohlergehen in der Region verhindert. Heute lassen uns die Bedrohungen durch jihadistische Terrororganisationen und die Bedrohungen durch den Iran erkennen, dass Israel nicht der Grund der regionalen Probleme ist.“

Der Text verurteilt den Nuklear Deal mit dem Iran scharf, indem er aussagt: „Der Iran hat als weltweit führender Sponsor-Staat von Terrorismus aus der Instabilität Nutzen geschlagen, um seinen Einfluss durch Partner, Verbündete, Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützung auszudehnen. Er fährt fort, immer leistungsfähigere ballistische Raketen und Spionagekapazitäten zu entwickeln und führt bösartige Cyber Aktivitäten aus.“ („Israel is not the cause of ME‘s problems, US security strategy says,“ TOI, 18 Dec. 2017)

Israel Hayom sagte, das Dokument betone, dass „Amerika zuerst“ nicht bedeute „Amerika allein“, sondern dass die USA „seine Interessen schützen werde, auch wenn dies bedeute, einseitig zu agieren oder andere hinsichtlich Handel, Klimawandel und Einwanderung zu verstimmen ...“

Trump betonte, dass seine Doktrin danach strebe, „Frieden durch Stärke zu bewahren“. („Trump: Iran, terrorism destabilize ME, not Israel,“ Israel Hayom, 19 Dec. 2017)

EU weiter gegen Gottes offenbarten Willen

EU Außenministerin Mogherini und viele andere führende EU Politiker lehnten Trumps Jerusalem Schritt ab und sagten: „Die einzige Lösung des Konflikts... basiert auf zwei Staaten mit Jerusalem für beide“. Wieder ist das Ergebnis bereits entschieden. („PM to EU: US recognition of Jerusalem makes peace possible,“ Israel Hayom, 11 Dec. 2017)

In seinem Treffen mit den europäischen Außenministern diskutierte Netanyahu zwei Irrtümer: „... dass der israelisch-palästinensische Konflikt der Kern der Schwierigkeiten im Nahen Osten ist, und dass die Siedlungen der Kern des israelisch-palästinensischen Konfliktes sind“. Er fragte, ob irgendjemand dies wirklich glaube. „Der arme Kerl, der sich in Tunesien selbst anzündete“, was den arabischen Frühling entfachte, „war ihm die israelisch-arabische Vereinbarung wirklich wichtig?“ Hinsichtlich der Siedlungen sagte er: „Widerstand gegen den Zionismus hat vor den Siedlungen begonnen und geht auch nach deren Abbau weiter“.

Auf die Frage, ob er eine Zwei-Staaten-Lösung akzeptiere, fragte er, welche Art von Staat ein Palästina sein würde „Costa Rica oder Yemen?“ Das erste ist eine stabile mittel amerikanische Demokratie, während „das andere ein durch Krieg zur Anarchie verunstalteter Staat ist“.

Er konfrontierte die Minister mit der Frage: „Wie oft haben sie... den Palästinensern gesagt, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen?“ („Skeptical Netanyahu to EU on Palestinian state…?“ TOI, 11 Dec. 2017)

Abschließende Gedanken und persönliche Herausforderung

Gott erfüllt Seinen erklärten Willen vor den Augen der Welt. „Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, ganz gewiss, mit Meinem ganzem Herzen und Meiner ganzen Seele“ (Jer 32,41). Die Verse 42-44 beschreiben danach das geografische Gebiet, was das ganze Gebiet westlich des Jordan umfasst.

Dies ist die einzige Stelle in der Bibel, wo Gott sich etwas zu tun verpflichtet mit Seinem ganzen Herzen und Seiner ganzen Seele. Wie kann irgend eins von seinen wiedergeborenen Kindern dem widerstehen oder auch bezüglich des Themas Israel nur lauwarm sein? Das würde den Heiligen Geist betrüben. Wir bitten euch dringlich, auf der Seite dessen zu stehen, was Gott tut – mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele.

Chuck & Karen Cohen

 

 


Veränderungen/Neues von IFI-Deutschland

Wie wir schon in einem ausführlichen Mail mitgeteilt haben, wird die inhaltliche Arbeit von IFI-Deutschland ab sofort erweitert weitergeführt unter: www.erhebt-das-panier.de

Die IFI Gebetspunkte werden weiterhin versandt. Die Internetseite von IFI-D wird am 20. März geschlossen. 

 

 


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen oder auch diesen Rundbrief als e-Mail zugesandt bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

Deutschland: 15.–25. März 2018; Tour in Deutschland, näheres demnächst unter www.ifi-deutschland.org/index.php/veranstaltungen

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
Kontonummer: 40269425
Bankleitzahl: 710 520 50
Bank: Sparkasse Trostberg-Traunstein 
IBAN: DE77 7105 2050 0040 2694 25
SWIFT-BIC: BYLADEM1TST