Watchmen from Jerusalem 3/2017

Shalom aus Israel,

während wir auf das Jahr 2018 zueilen, staunen wir darüber, wie viel von dem, was in der Bibel über die Geschehnisse in den letzten Tagen gesagt ist, gerade geschieht: die Wiederherstellung Israels erregt die Nationen; das Evangelium wird auf der ganzen Erde gepredigt und die riesige Endzeit-Ernte geschieht; die Zunahme des Wissens; das Drängen nach einer Welt-Regierung; Gottes Gericht über Nationen, die Sein Land teilen wollen; Gottes Übergabe von ganzen Gesellschaften an einen verwerflichen Sinn, sodass plötzlich LGBT auftaucht und als normal betrachtet wird; der Krebs des Antisemitismus und die Freisetzung des grünen („fahlen“) Pferdes aus der Offenbarung (grün = die offizielle Farbe des Islam). Diese Liste reicht aus um darauf aufmerksam zu machen, dass Gott ein unvorhergesehenes Werk tut, um dieses Zeitalter zum Abschluss zu bringen.

In diesem Licht ist es entscheidend, der biblischen Wahrheit zu vertrauen, dass unser Gott regiert. Während der Feind und die Menschheit vielleicht ein wenig Spielraum haben, lenkt doch Gott den Lauf der Geschichte. Wie nahe ist die Rückkehr Yeshuas? Nur Er weiß es, aber angesichts des 70. Jahrestages der Wiedergeburt Israels im kommenden Jahr 2018, ist es wichtig, dass wir weiter wachen und beten, denn das Ende aller Dinge könnte bald nahegekommen sein (1 Petr 4,7).

Die Wurzel trägt dich

„... so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“ (Röm 11,18).

Die Heiden im Messias Yeshua sind jetzt in Israels Ölbaum eingepfropft. Diese Wahrheit wird von der „Wurzel“ unterstützt, die Gottes Verheißung an Abraham, Isaak und Jakob ist, dass in ihrem Samen alle Familien der Erde gesegnet werden würden (1 Mose 12,3; 22,18; 26,4; 27,14). Paulus bezeichnet diese Verheißung als Evangelium, gute Nachricht, für die Heiden (Gal 3,8). In Röm 15,8-12 sagt er, dass dies ein wichtiger Grund für den Messias war, zum jüdischen Volk zu kommen und ihm zu dienen.

Paulus warnt davor, mit Gottes Volk arrogant umzugehen (Röm 11,19-23). Ein Großteil der westlichen Gemeinde hat genau das getan, indem sie die Gläubigen gelehrt hat, das Alte Testament (den Tanach) durch den Filter des Neuen Testamentes zu interpretieren, obwohl das Neue Testament (NT) den Tanach als Beleg gebraucht, um zu beweisen, dass seine Theologie von Gott ist (2 Tim 3,15-17).

Mache mal folgendes aufschlussreiche Bibelstudium: gehe allen neutestamentlichen Verwendungen des Wortes „Schrift“ nach und setze dafür „Altes Testament“ ein. Das ist es, worauf sich historisch gesehen das NT bezieht. Dann frage dich, ob du wirklich glaubst, was das NT über den Tanach feststellt. Falls du das nicht glaubst, frage dich, weshalb du dich als neutestamentlichen Gläubigen bezeichnest, wenn du diesem äußerst grundlegenden Beweis nicht glaubst, dass das NT das Wort Gottes ist – nämlich die Fortsetzung und Erfüllung der einzigen Schriften, die die Gemeinde im Neuen Testament besaß? Es ist einfach. Wenn du nicht glaubst, dass der ganze Tanach immer noch Gottes Wort ist, dann glaubst du auch nicht an das Neue Testament.

Die Wichtigkeit von Geschichtsunterricht

H.R. Gur schreibt, dass liberale Eliten den israelischen Premierminister Bibi Netanyahu oft als Teil der Trump-Brexit-Le Pen-AfD Bewegung von Demokratien zur äußersten Rechten in einer „populistischen Welle“ betrachten, die leicht „die Fundamente der liberalen Weltordnung erschüttern könnte“. Diese Sicht ist jedoch „oberflächlich und eine Schlussfolgerung gemäß den täglichen Nachrichten ...“. Bibi ist weder ein Populist noch „glaubt er, dass seine politische Identität im Umstürzen einer etablierten politischen Ordnung verwurzelt ist ...“

Man muss zwischen ihm und anderen rechtsgerichteten Personen unterscheiden. Falls „Trump mit seiner Friedensinitiative weiterdrängt“, wird er auf „Netanyahus Angst vor aus seiner Sicht unverantwortlichen Zugeständnissen prallen ...“. Während Trump im Hier und Jetzt zu leben und zu denken scheint, „betrachtet sich Netanyahu selbst an der Frontwelle einer langen und anspruchsvollen Geschichte.“

Dies brachte Bibi 2013 in einer Veranstaltung gegenüber dem amerikanischen Kongress zum Ausdruck: „Geschichte ist ein Verständnis der wirkenden Kräfte und der Werte, die die gegenwärtige Handlung bestimmen und die Zukunft lenken. Wenn man dieses Wissen hat, wird man in vielerlei Weise befähigt, die einem nicht zugänglich ist, wenn man die Fernsehnachrichten am Abend sieht oder die Leitartikel in der Morgenzeitung liest. Wir leben in einem unhistorischen Zeitalter, in dem das Gedächtnis vieler Menschen nur bis zum Frühstück reicht, wenn man jedoch mit jenen Erkenntnissen ausgerüstet ist, besitzt man eine enorme Macht zum Guten.“

Gur sagt: „Netanyahus Kritiker belächeln oft die blumigen und tendenziösen historischen Bezugnahmen, die seine Reden würzen“, aber er ist ein Schüler seines verstorbenen Vaters, des angesehenen Historikers Benzion Netanyahu. „Von diesem empfing er ein ihn prägendes Verantwortungsbewusstsein für eine tiefgründige Vergangenheit und einen Glauben, dass die meisten wichtigen Trends und Fakten im politischen Leben einer Nation nicht die sind, welche in den Nachrichten zum Ausdruck kommen.“

Gur bemerkt, dass für Bibi „die kleine Gemeinschaft der Menschen, die an der Spitze menschlicher Geschicke steht, nicht so sehr in rechts und links geteilt ist als in diejenigen, die von einer ungeduldigen Ignoranz geprägt sind und denen, die mit Besonnenheit planen“. („Damning with deafening praise: Why Netanyahu is unimpressed by Trump,“ H. R. Gur, TOI Op-ed, 21 May 2017).

Hinsichtlich des „jetzt ausgehandelten Waffenstillstands im südwestlichen Syrien“, das Trump mit dem russischen Präsidenten Putin verhandelt hat und eine Gefahr für Israel bedeutet, indem es den Iran an der syrischen Grenze zu Israel belässt, warnt Zev Chafets mit dem Hinweis auf die Lektionen der Geschichte. Mitten im Ersten Weltkrieg teilten Großbritannien und Frankreich das Ottomanische Reich unter sich, ohne ihre Alliierten oder die dort lebenden Völker zu befragen. Für diese arrogante Entscheidung bezahlen wir bis heute.

Chafets weist darauf hin, dass Netanyhu sowohl von Trump als auch von Putin respektiert wird. Bibis beständige „realistische Beurteilung des Nahen Ostens trägt zu dem Vertrauen bei, das beide Seiten in ihn haben“. Ende der 70iger Jahre „warnte er vor dem arabischen Terror gegen Israel, der, falls er vom Westen toleriert werde, sich zu einer weltweiten Seuche entwickeln werde“. Im Jahr 1993 lehnte er „die Oslo-Verträge als einen Versuch ab, die unüberwindlichen Differenzen zwischen Israel und den Palästinensern zu verdecken“ und sagte voraus, dass es in Blutvergießen enden werde. Er betrachtete den „Arabischen Frühling“ lediglich als „Medien Euphorie“ an, die nicht zur Demokratie sondern bloß in einem Desaster enden werde. Und er „hat auch darin Recht behalten, darauf zu bestehen, dass die iranische Aggression das akuteste Problem im Nahen Osten ist ...“.

Netnayahu’s Respekt, der ihm von diesen beiden politischen Führern entgegengebracht wird, wurde auch von anderen bemerkt. Als der indische PM Modi im Juli Jerusalem besuchte, rief er „zu einer Allianz gegen Terrorismus“ auf, sagte jedoch kein Wort über einen palästinensischen Staat, ein Thema, das Indien mit seiner weltweit zweitgrößten moslemischen Bevölkerung Jahrzehntelang mit Eifer unterstützt hatte. Er lud Bibi auch wärmstens zu einem Besuch nach Indien ein.

Dann ging Bibi nach Paris, um an einer Zeremonie in Erinnerung an „Die Mittäterschaft Vichys am Holocaust“ zu erinnern. Während seines Besuches sagte der französische Präsident Macron, dass der „Anti-Zionismus eine Neuerfindung des Antisemitismus“ ist, womit er „Netanyahus oft verspottetes Mantra“ unterstrich. („The ME’s New Peacemaker: Israel,“ Z. Chafets, Bloomberg View, 17 July 2017).

Melanie Phillips, Kolumnistin für The Times (UK), schrieb einen offenen Brief an Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Weichensteller von Friedensverhandlungen. Sie war ermutigt, ihn zu einer Gruppe von Praktikanten des Kongresses sagen zu hören: „Vielleicht gibt es keine Lösung ...“. Sie war jedoch verschnupft, als er sagte: „Wir wollen keine Geschichtsstunde“, sondern uns auf eine Lösung für die israelisch-palästinensische Situation konzentrieren.

Dazu Phillips: „Wenn sie wirklich meinen, Geschichte sei nicht wichtig, dann werden sie nicht einmal starten können. Um Gottes willen, hier geht es nur um Geschichte. Der einzigartige Anspruch des jüdischen Volkes auf das Land ist in der Geschichte dieses Landes verwurzelt“.

Die Geschichte zeigt „uns, dass dies ein Angriffskrieg der arabischen und moslemischen Welt gegen die Juden ist. Und es spielt eine entscheidende Rolle, wer hier der Angreifer und wer das Opfer ist“. Der Westen weist dies als nicht wichtig ab und behauptet, dies sei „ein Konflikt zwischen zwei kriegerischen Seiten“. Aber nein, Israel verteidigt sich bloß gegen eine Vernichtung.

Die Geschichte zeigt, dass dies ein religiöser Krieg ist. „In den 1920igern entfachte der Mufti von Jerusalem Pogrome gegen die rückkehrenden Juden, indem er fälschlich behauptete, die Juden wollten die Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg zerstören“. Dieselbe Anklage wird „von dem heutigen ‚Nachfolger des Mufti‘ verwendet – von Abbas“.

Das Problem ist, dass „die Art und Weise, wie dieses Thema dargestellt worden ist“, völlig falsch ist. „Es handelt sich nicht um einen ‚Konflikt‘ sondern um einen Vernichtungskrieg. Man kann mit Aggressoren in einem derartigen Krieg nicht verhandeln“, da „jeglicher Kompromiss mit einer derartigen unverhandelbaren Agenda eine Form der Kapitulation ist ...“. Doch der Westen belohnt arabische und moslemische Feindseligkeit in Israel, „indem er die Agenda als legitim behandelt. Das setzt sich heute darin fort, dass der Westens darauf besteht, die Palästinenser nicht als mörderische und kolonialistische Außenseiter zu behandeln, sondern als angehende Staatsmänner“. („An Open Letter to Jared Kushner,“ M. Phillips, JP Op-ed, 3 Aug. 2017).

Amerikanisches Außenministerium versus jüdischer Staat

Das amerikanische Außenministerium ist schon vor der Gründung des modernen Israel anti-zionistisch gewesen und versuchte Präsident Truman davon abzuhalten, Israel 1948 als Staat anzuerkennen. Gnädigerweise stellte er sich dagegen, doch sind Entscheidungen und Handlungen des amerikanischen Außenministeriums weiterhin wirklich nervig. In seinem Landesbericht über Terrorismus 2016, der im Juli herausgebracht wurde, beschuldigte man Israel, seine Politik sie die Triebkraft des palästinensischen Terrorismus.
Während zur Kenntnis genommen wurde, dass Israel „terroristischen Bedrohungen“ wie Raketen, Überfahren durch Autos und Messerattacken ausgesetzt war, wurde israelisches Verhalten als Antrieb dafür verantwortlich gemacht. „Fortgesetzt gewalttätige Autofahrer sind auch die Reaktion auf einen Mangel an Hoffnung auf einen palästinensischen Staat, auf israelischen Siedlungsbau ... auf Gewalttätigkeit von Siedlern gegen Palästinenser ... und auf IDF Taktiken, die die Palästinenser als überzogen aggressiv betrachten.“ Der Bericht enthält auch die Lüge, dass die Palästinensische Autorität (PA) „größere Anstrengungen unternommen hat, um die Gewalt zu stoppen“. Präsident Abbas wurde für die Verringerung der Spannungen in der West Bank, für die Kooperation mit israelischen Sicherheitskräften und die Niederschlagung von Hetzkampagnen gelobt“. Dies ist das genaue Gegenteil von dem, was die amerikanischen Republikaner gesagt haben, als sie darauf drangen, dass „das Außenministerium einen härteren Stand gegen palästinensische Hetze, besonders hinsichtlich ihrer Praxis, den Familien von Terroristen, die Israelis töten, Sozialhilfe zukommen zu lassen einnehmen muss ...“. („State Dept. says settlements, ‚lack of hope‘ drive Palestinian violence,“ TOI, 21 July 2017)

A.Z. Mohamed, ein Moslem aus dem Nahen Osten sagte, „dieser Bericht verdreht die Situation In Israel völlig“. Indem sie die Liste gewalttätiger Autofahrer verlängern, „wird die Hoffnung gestärkt, dass Einschüchterung und Terrorismus wirken und zu Konzessionen führen ... Das hält die Palästinenser weiterhin in der Offensive“.

Zur Unterstützung der Schlussfolgerung, dass „Israel für die Gewalttätigkeit der Palästinenser verantwortlich ist“, behauptet der Bericht, Abbas und die PA hätten sich verpflichtet, unbedingt die Flammen von Gewalt und Hetze gegen Israel zu dämpfen. Doch die PA hat die vollkommene Kontrolle über alles was in Textbücher „gedruckt wird und per Medien und Predigten in den Moscheen, die voll von offenem Antisemitismus und Verherrlichungen des Terrorismus sind“ weitergegeben wird. („State Dept.‘s Report on terrorism should be discredited,“ A. Z. Mohamed, Gatestone Institute, 2 Aug. 2017)

Frieden – oder Stück für Stück?

In einem Interview im Mai fragte Netanyahu rhetorisch: „Weshalb gibt es keinen Frieden? Der Grund sind nicht die Siedlungen“, weil Israel zwischen 1920 und 1967 weder Gebiete noch Siedlungen hatte – und dennoch wollten die Araber uns „aus Tel Aviv heraus werfen. Als wir Gaza verließen, wollten sie uns aus Tel Aviv heraus werfen“. Und heute – selbst, wenn alle Forderungen erfüllt wären und sie gefragt würden, ob sie „ihre Forderung auf Rückkehr von Palästinensern nach Jaffa, unmittelbar südlich von Tel Aviv, aufgeben würden“, verweigern sie die Antwort. „Der Grundkonflikt war und ist immer noch die Weigerung der Palästinenser, den Staat Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes unter welchen Grenzen auch immer anzuerkennen“. („[Bibi] clarifies parameters for future negotiations,“ ICEJ News, 30 May 2017)

Bei einer Zeremonie zum 50. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges sagte Netanyahu, Israel suche wahren Frieden, müsse sich jedoch verteidigen können. „Aus diesem Grund werden wir – ob mit oder ohne Vereinbarungen – die Sicherheit im gesamten Gebiet westlich des Jordan unter unserer Kontrolle behalten“.

Sarah Stern, Leiterin der pro-Israel Expertenkommission für Frieden im Nahen Osten, bemerkte, dass „Experten“ jahrelang gesagt haben: „Wir alle wissen, wie eine Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts aussieht“. Doch der kritischste Test, um die wahren Absichten des Verhandlungspartners zu bestimmen, ist nicht, was sie auf Englisch sagen, sondern was man zueinander auf arabisch sagt und besonders, was sie ihre Kinder lehren“.

John Calvin, ein ehemaliger Moslem, wurde in Nablus geboren. Als Jungendlicher „wurde ihm beigebracht, es werde keine zwei Staaten geben“ sondern nur Palästina. Islamische Lehre besagt, dass es „Konflikte geben wird, bis alle Anbetung nur auf Allah gerichtet ist“. Calvin: „Das Friedenskonzept wie wir es im Westen kennen, existiert im Islam einfach nicht. (Es kann eine zeitlich begrenze hudna, eine zeitlich begrenzte Einstellung des Krieges geben, aber nur um sich neu zu formieren. Islam bedeutet völlige Unterwerfung oder Hingabe und andauernden Frieden gibt es nur, wenn sich die gesamte Welt der islamischen Herrschaft unterwirft“. („Crossing the Rubicon,“ S. N. Stern, Israel Hayom Op-ed, 27 Aug. 2017)

Am 28. August sagte Bibi in einer Ansprache anlässlich einer Feier zur 50. jährigen Wiederbesiedlung von Judäa und Samaria: „Samaria ist strategisch wichtig für den Staat Israel. Es ist die Wiege unseres Volkes und der Schlüssel für seine Zukunft ... Dies ist das Land, was wir von unseren Vätern ererbt haben. Dies ist unser Land ... Wir haben dieses Land kultiviert und beschützt, weil es auch uns schützt ... Von seinen Klippen und Bergspitzen aus ist es möglich, von einem Ende des Landes zum anderen sehen“. Stellt euch nun vor, falls „eine dieser Bergspitzen, die die Region Dan überragen, von extremen Kräften des Islam beherrscht würde“. Sie würden ganz Israel und den Rest des Nahen Ostens bedrohen. („Netanyahu gives major address on settlements,“ ICEJ News, 29 Aug. 2017)

Der amerikanische Botschafter in Israel, David Friedman, sagte der JP, Trump betrachte den Friedensvertrag als „hohe Priorität“, aber er möchte etwas, dem beide Seiten zustimmen. Er betonte entgegen manchen EU Führern und der Regierung Obama, dass das gegenwärtige Weiße Haus nicht daran interessiert ist, Israel einen Vertrag aufzudrücken ... wenn es für beide Seiten nicht gut ist, wird es nicht dazu kommen ...“. Friedman weiß, dass „Siedlungen“ ein Thema sind und hat keinen Schwierigkeiten, darüber bei Friedensgesprächen zu sprechen, aber „Siedlungen und Terrorismus gehören nicht in den gleichen Satz ... weil die Tötung unschuldigen Lebens ... so viel schrecklicher und scheußlicher ist und gar nicht zu einem Friedensvertrag passen als der Bau von Wohnungen“. („Trump, Netanyahu have phenomenal relationship,“ Arutz 7, 1 Sept. 2017)

Israelhasser – verwirrt & beschämt (Ps 35,4.6; 129,5)

Dr. Ephraim Herrera schreibt, dass „Kriege, die Moslems gegeneinander führen“, mörderischer sind als Kriege, die sie gegen „Ungläubige“ führen. In den letzten 50 Jahren wurden viele Millionen getötet oder verwundet, und noch mehr wurden zu Flüchtlingen gemacht. Wir sehen das heute in Syrien, im Irak, Yemen, Libyen und Sudan.

Wirtschaftliche und geopolitische Interessen spielen in diesen Kriegen zwar eine Rolle, können aber diese Wirren nicht wirklich erklären. Die kriegführenden Parteien haben ihre „eigenen Rechtfertigungen“ mit Rufen von Allahu akbar – Allah ist größer – „ob von den Sunnis oder Schiiten, Mitgliedern der Al Kaida oder Hisbollah, irakischen oder syrischen Soldaten“ zeigen sie, dass sie alle „im Namen Allahs“ kämpfen, aber gleichzeitig jeden anderen moslemischen Gegner als kafir – Ungläubigen – ansehen. Dies ist „die Wurzel des Blutvergießens.“

Liberale moslemische Geistliche bezeichnen mit kafir Menschen, die nicht an Allah und seinen Propheten Mohammed glauben. Darauf steht die Todesstrafe. Einige Juden, Christen und andere können „verschont“ werden, müssen aber dann „ihr Land und ihre bürgerlichen Rechte aufgeben“. Sie werden zu Dhimmis – so bezeichnet man nicht-moslemische, Bürger zweiter Klasse in einem islamischen Land.

Heute erweitern viele Geistliche die Definition von kafir, indem damit alle verurteilt werden, „die nicht ihrer Glaubensrichtung des Islam angehören.“ Sunnis bezeichnen syrische Alawiten als Abtrünnige, ISIS bezeichnet alle moslemischen Regierungen und deren Soldaten als kafir, einschließlich der Moslemischen Bruderschaft (MB) und allen Schiiten, und Moslems, die gegen den MB oder ISIS kämpfen, werden als kafir angesehen und müssen getötet werden. „Durch den arabischen Frühling ist dieser Same aufgegangen und hat sich zu blutigen Bürgerkriegen entwickelt ...“

Herrera schließt: „Es ist nicht erkennbar, wie diese starke innere Blutung im Islam beendet, Reformen herbeigeführt und das Wort kafir aus dem Wortschatz des Islam entfernt werden kann. Eines ist deutlich: die Wurzel des Problems ist nicht ein Mangel an Glauben.“ („The Muslim world‘s internal bleeding,“ Dr. E. Herrera, Israel Hayom Op-ed, 13 July 2017)

Das einzige Gegenmittel zur Heilung der islamischen Welt ist nicht eine veränderte Lehrmeinung oder eine Reform des Islam – sondern eine Person, Yeshua. Dafür sind die vielen Israel liebenden Ex – Moslems ein lebendiger Beweis.

UN – wirklich „United Nothings“ (Vereinigte Nichtse)

Nationen wüten gegen Gott und Seine Nation, aber Jesaja verkündet: „Alle Nationen sind wie nichts vor ihm ...“ (Jes 40,17a)

Israel Heute berichtete, dass der Leiter von „UN watch“, Hillel Neuer, in einer Debatte des UN Menschenrechtsrats ein Gutachten kritisch hinterfragte, in dem Israel für Missbrauch palästinensischer Frauen verantwortlich gemacht wurde. Er fragte den Autor, D. Simonivic, den Sonderbeauftragten der UN für „Gewalt gegen Frauen“: „Ist es richtig, Palästinenser weiter zu bevormunden“, indem man einen Palästinenser, der seine Frau schlägt, zu der Aussage ermutigt: ‚Daran ist Israel Schuld‘“?

Er hinterfragte auch, „wie der Bericht eine zweifelhafte Verbindung zwischen der Sicherheit Israels und palästinensischem Missbrauch an Frauen herstellen könne,“ während gleichzeitig die Aussagen palästinensischer Geistlicher, die in ihren Predigten häusliche Gewalt unterstützen, völlig ignoriert wurden. („UN Excuses Wife-Beating as Natural Reaction to ‚Israeli Occupation‘,“ Israel Today, 22 June 2017)

Die Abteilung für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der UN bekräftigte im Juli „eine Resolution, in der Israel als ‚Besatzungsmacht‘ in der Altstadt Jerusalems, also dem biblischen Jerusalem, bezeichnet wurde“ und verurteilte Israel, weil es dort „archäologische Ausgrabungen“ vornahm. Die UN möchte nicht, dass Israel irgendetwas aus seiner eigenen Geschichte ausgräbt!

Israels Außenministerium erwiderte, dass die UNESCO jetzt „in Dienst der Feinde von Geschichte und Wahrheit arbeitet.“ Der israelische UN Botschafter Danon sagte: „Es gibt nichts schändlicheres als die Feststellung der UN, dass der einzige jüdische Staat in der Welt der ‚Besetzer‘ der Klagemauer und der Altstadt sei.“ („Anti-Israel UNESCO resolution ‚pathetic,‘ Foreign Ministry …,“ Israel Hayom, 5 July 2017)

Bibi auf der jährlichen UN Vollversammlung

Bibi erinnerte die UN Vollversammlung daran, dass er letztes Jahr dort gesagt hatte, für Israel fände „eine Revolution in seinen Beziehungen zu den Nationen“ statt. Länder erkennen, was Israel ihnen in Bezug auf „Innovation, Technologie und Bekämpfung des Terrorismus“ zu bieten hat.

Dann kritisierte er „die UN und ihre Untergruppierungen“ dafür, Israel als Schießscheibe zu benutzen. „Syrien hat seine eigenen Bürger mit Fassbomben angegriffen, ausgehungert, vergast, zu hunderttausenden ermordet und Millionen weitere verwundet, während Israel gleichzeitig tausende von syrischen Zivilopfern mit lebensrettenden medizinischen Maßnahmen versorgte. Aber wer wird von der Weltgesundheitsorganisation kritisiert? Israel. Gibt es für Absurdität bei der UN keine Grenze, wenn es um Israel geht?“ Dann wies er darauf hin, dass die UNESCO „das Grab der Patriarchen in Hebron zu einem palästinensischen Weltkulturerbe erklärte. Dass ist schlimmer als Fake News, das ist Fake history – Geschichtsfälschung ...“ Ja, Abraham, der sowohl der Vater von Isaak als auch Ishmael ist, ist dort begraben, aber auch Jakob, Sarah, Rebekka und Leah, die Väter und Mütter des jüdischen Volkes.“ Diese Wahrheit wird in dem UNESCO-Bericht nicht erwähnt, aber „man kann sie in einer etwas bedeutenderen Veröffentlichung lesen. Sie ist als Bibel bekannt ... Ich empfehle die Lektüre ... Amazon hat sie mit 4,5 von 5 möglichen Sternen bewertet. Dies Buch liest sich sehr gut. Ich lese jede Woche darin.“

Netanyahu stimmte mit Trump überein, als dieser in der UN „das Nuklearabkommen mit dem Iran ... beschämend“ nannte. Bibi: „Der Iran schwört fast täglich, Israel zu zerstören“, er führt „eine Kampagne zur Eroberung des Nahen Ostens (NO)“ und „entwickelt ballistische Raketen ...“

2015 warnte er die UN, dass dieses Abkommen den Iran nicht hindern werde, die Bombe zu entwickeln, da die „Schlussklausel“, die nach 10 Jahren in Kraft tritt, es dem Iran erlaubt, Uran in industriellem Ausmaß anzureichern. Dann ist er nur einen Schritt vom Besitz von Atomwaffen entfernt. Zur Erinnerung für diejenigen, die dieses Abkommen immer noch mit dem Argument verteidigen, „dadurch werde der Zugang des Iran zu Atomwaffen verhindert“: genau dies wurde auch „über das Nuklearabkommen mit Nordkorea gesagt, und wir alle wissen, wohin das führte ...“

Israels Strategie in Bezug auf dieses Abkommen ist einfach: „Verändern oder streichen, verbessern oder ablehnen. Es abzulehnen würde beinhalten, wieder massiven Druck auf den Iran auszuüben, einschließlich lähmender Sanktionen, bis der Iran sein atomares Waffenpotential völlig abbaut. Es zu verbessern würde viele Dinge erfordern, unter anderem die Inspektion von jeder militärischen oder nicht-militärischen Anlage, die verdächtig erscheint, und jede Vertragsverletzung zu Bestrafen. Vor allem würde es bedeuten, die Schlussklausel zu streichen.

Wir müssen ebenfalls verhindern, dass der Iran weiter ballistische Raketen entwickelt und seine wachsende Aggression in der Region eindämmen ...“ Heute legt sich eine iranische Decke auf den NO. „Der Iran breitet seine Decke der Tyrannei und des Terrors über Irak, Syrien, Libanon und andere Gebiete, und schwört, das Licht Israels auszulöschen.“ Den Leiter des Iran, Ayatollah Khamenei direkt ansprechend, sagt er: „Das Licht Israels wird nie ausgelöscht werden ... Diejenigen, die uns mit Vernichtung drohen, bringen sich selbst in tödliche Gefahr.“

Netanyahu warnte die Welt und sagte: „Israel wird handeln, um den Iran daran zu hindern, permanente Militärbasen in Syrien zu errichten ... um Iran daran zu hindern, tödliche Waffen in Syrien oder Libanon herzustellen, die gegen uns gerichtet werden, und ... den Iran zu hindern, neue Terrorfronten gegen Israel an unserer Nordgrenze zu eröffnen.“

Er sprach die Iraner direkt in Englisch und Farsi an und sagte: „Sie sind nicht unsere Feinde, wenn der Tag kommt, werden sie von diesem üblen Regime befreit sein ... die Freundschaft zwischen unseren antiken Völkern wird neu belebt werden.“

Er endete folgendermaßen: „Wie der Prophet Jesaja sagte: ‚Ich habe dich zu einem Licht für die Nationen gemacht, das Rettung bis an die Enden der Erde bringt.‘“ („PM takes aim at Iran in UNGA address,“ Israel Hayom, 20 Sept. 2017; „[Bibi] Responds to UN ‚Absurdities‘ on Israel: ‚It‘s called the Bible. I Highly Recommend It‘,“ cnsnews.com, 20 Sept. 2017)

Die iranische Bedrohung von Israels Nordgrenze

Der Iran verstärkt seinen Einfluss auf Syrien, im Libanon mit der Hisbollah und in Gaza durch eine erneuerte Beziehung mit der Hamas. Geographisch ist damit Israel umzingelt. Ist dies eine Erfüllung von Micha 4,11-13? „Nun aber werden sich viele Heiden wider dich zusammenrotten und sprechen: Sie ist dahingegeben; wir wollen auf Zion herabsehen! Aber sie wissen des Herrn Gedanken nicht und kennen seinen Ratschlag nicht, dass er sie zusammengebracht hat wie Garben auf der Tenne. Darum mache dich auf und drisch, du Tochter Zion! Denn ich will dir eiserne Hörner und eherne Klauen machen, und du sollst viele Völker zermalmen und ihr Gut dem Herrn weihen und ihre Habe dem Herrscher der ganzen Welt.“

Im August rief „eine Serie von Siegen durch Streitkräfte, die loyal gegenüber dem syrischen Präsidenten Assad sind“ Besorgnis besonders in Jordanien und dem Libanon hervor. Ein Sieg von Assad im Osten Syriens würde dieses Gebiet „mit dem Iran, dem shiitischen Irak“ verbinden und damit „eine schiitische Achse schaffen“, vor der viele israelische und arabische Experten gewarnt haben.

Israels Leiter des Massad, Yossi Cohen, warnte die Regierungsmitglieder vor kurzem bei einer Lagebesprechung, dass die Aktionen des Iran in der Region für Israel eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung darstellen. „Die Hauptbedrohung im NO stellt heute die iranische Expansion durch die Streitkräfte des Iran und lokale Verbündete dar ... Wo immer ISIS sich zurückzieht,“ füllt der Iran dieses Vakuum aus. („Mossad chief: Wherever ISIS retreats, Iran fills the void,“ Israel Hayom, 14 Aug. 2017)

Im August traf Netanyahu Putin in Rußland, um zu erklären, dass „die Anwesenheit des Iran in Syrien“ Israel und den NO bedroht. Obwohl Israel Russland bedrängt, den Iran zu zügeln, hat es relativ wenig Druckmittel.“ Dr. J. Schanzer von der Stiftung „Verteidigung der Demokratie“ schreibt: „Da Israel sein eigenes Raketenabwehrsystem und Luftverteidigungssystem besitzt, kann es zwar mitreden, aber ob das etwas im Sinne von Mitspracherecht bei den Russen oder den Amerikanern bewirkt ...?“ Aus diesem Grund sind unsere Gebet so wichtig, denn in einem sehr viel wichtigeren Gremium, vor unserem Messias – König, haben wir einen unglaublichen Einfluss (Ps 50,15; Spr 15,8b; 1 Joh 5,24-25).

Israel hat beständig und klar Russland mitgeteilt: „Wir werden folgendes tun, wenn wir bestimmte Handlungen durch den Iran oder die Hisbollah feststellen.“ Gott sei Dank hat Israel seinen roten Linien durch die entsprechenden Handlungen Nachdruck verliehen – wie z.B. vor kurzem durch einen Angriff auf ein Lager von Chemiewaffen in Syrien – und Rußland hat nicht reagiert. („Netanyahu to Putin: Iran Seeks to ‚Annihilate Israel,‘ Control Syria & the Region,“ Israel Today, 24 Aug. 2017)

Aber Rußlands UN-Botschafter sagte Reportern: „Die Deeskalationszonen, die in Syrien eingerichtet wurden und die vom Iran gemeinsam mit Rußland und der Türkei überwacht werden, stellen wirklichen Fortschritt dar, um diesen tragischen Krieg zu beenden ... Wir denken, dass der Iran in Syrien einen sehr konstruktiven Beitrag leistet.“ („PM to Putin: Israel is ready to act unilaterally against Iran‘s presence in Syria,“ Israel Hayom, 24 Aug. 2017) Anmerkung: Rußland, Iran, Syrien und die Türkei erinnern uns an die Gog-Gruppierung in Hesekiel 38-39.

Jonathan Spyer trifft die beunruhigende Feststellung, dass Mitte August eine hektische „diplomatische und militärische Aktivität“ um den Iran herum festzustellen war. „Teheran verfolgt eine kohärente, umfassende Politik und Strategie, um mit allen Mitteln Streitkräfte an den Grenzen zu Israel zu positionieren, indem es Shia Milizen als politische und militärische Mittel benutzt und sich kurdischen Unabhängigkeitsbestrebungen widersetzt. Verbündete und Vermögen werden eingesetzt, um „die politische und militärische Macht und Reichweite des Iran in diesem Raum zu vergrößern.“

Israel, Ägypten, Jordanien, Saudi Arabien, die VAE, die kurdische Regionalregierung, Türkische und Iranisch-Kurdische paramilitärische Streitkräfte und die verbliebenen nicht dschihad-orientierten syrischen Rebellen sind die Kräfte, die „den iranischen Vormarsch im NO blockieren ... Vieles wird davon abhängen, wie die Kommunikation und Kooperation innerhalb dieses Lagers sich gestaltet. Der Kampf mit dem Iran ist der strategische Kernkonflikt im NO.“ („And the Winner in Syria is … Iran,“ Jonathan Spyer, JP Op-ed, 26 Aug. 2017)

Israel hat seinen Widerstand gegen die Bemühungen des Iran, „sich militärisch in Syrien und Libanon festzusetzen“, offen genannt. Verteidigungsbehörden berichten, dass „die Meisten Nationen diese Haltung Israels gleichgültig zur Kenntnis nehmen ...“ Das wird sich aber ändern, wenn Israel beginnt, sich zu verteidigen. („Iran‘s new weapons facilities in Lebanon ‚cross a red line,‘ Israel says,“ Israel Hayom, 1 Sept. 2017)

Dr. Emily Landau, eine Expertin über Iran und Nordkorea, sagte: „Der Iran kann sehr schnell da sein, wo Nordkorea ist.“ Sie äußerte Bedenken, dass Nordkorea, wenn es ICBM-Raketen und Wasserstoffbomben besitzt, diese Technologie schnell an den Iran weitergeben könne. („What does the West need to do to stop Iran from becoming N. Korea?“ JP, 5 Sept. 2017)

Prophetische Szenarien

Die römisch-katholische Kirche ist immer humanistischer und liberaler geworden, und Papst Franziskus hat dafür gesorgt, dass sich dieser Trend fortsetzt. Franziskus hat einen der wenigen kaltgestellt, deren Aufgabe es war, den Papst wegen seines endlosen Bemühens um Veränderung der kirchlichen Doktrin zur Rede zu stellen. Er hat den Vorsitzenden der Kongregation für Glaubenslehre, Kardinal Müller, abgesetzt, der „den konservativen Flügel der Kirche repräsentierte und der sich wegen der Missachtung des gegenwärtigen Papstes für jahrhundertealte Traditionen und Auflagen vorwurfsvoll äußerte.“

Der Papst ersetzte Müller durch Erzbischof L. Ladaria, der wie er Jesuit ist. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass dem Papst durch das Amt in der Kirche auf Widerstand stößt, dass die Aufgabe hat, über die „kirchliche Lehre“ zu wachen, die an die „etwa eine Milliarde Anhänger“ weitergegeben wird. („Vatican shakeup – behind the sweet smile, Pope Francis flexes his muscle,“ Fox News, 2 July 2017)

Dieselbe Mißachtung der Glaubenslehre ist auch in die evangelischen Kirchen eingedrungen. Falls du regelmäßig zur Kirche gehst – wann hast du das letzte Mal eine solide Lehr-Predigt gehört. Aber Paulus erwähnt „Lehre“ häufig. Damit meint er systematische biblische Unterweisung, damit die Gläubigen die Nahrung bekommen, damit sie wachsen können.

Einen Tag nach dem tödlichen Autoangriff in Barcelona sagte M. Bar-Hen, der Oberrabiner der Stadt, dass das jüdische Leben dort dem Untergang verfallen sei, weil die Behörden Spaniens sich weigerten, „den radikalen Islam zu konfrontieren.“ Er hat seine Gemeindeglieder seit Jahren ermahnt, auszuwandern, und sagte: „Denkt doch nicht, dass wir für immer hier sind ... kauft euch eine Immobilie in Israel“. Er sagt, Europa „hat den Krieg gegen den Terror schon verloren“. („Following attack … chief rabbi says his community is doomed,“ TOI, 18 Aug. 2017)

Ungarns PM Orban sagte: „Es gibt zwei unterschiedliche Ansichten in Europa in Bezug auf den Rückgang und die Überalterung seiner Bevölkerung. Die eine Seite will „Europas demographisches Problem per Einwanderung“ lösen. Die andere Seite, die die Osteuropäischen Nationen vertreten, besagt: „Wir müssen selbst unsere demographischen Probleme lösen. Wir müssen auf uns selbst zurückgreifen und uns auch geistig erneuern.“ Orban warnte vor einem „moslemisierten Europa“ und stellte die Frage, „ob Europa weiterhin den Europäern gehören wird ...“ („Muslims Tell Europe: ‚One Day All This Will Be Ours‘,“ G. Meotti, Gatestone Institute, 19 Aug. 2017)

Der Hurrikan Harvey richtete verheerende Schäden in der jüdischen Gemeinschaft von Houston an – in den Schulen und Synagogen. Deshalb sandte Israel den amerikanischen Juden Hilfe. Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Bennet, sagte $1 Million an Katastrophenhilfe zu. Er sagte: „Viele Jahre hat die jüdische Gemeinschaft dem Staat Israel beigestanden, wenn er Hilfe brauchte; nun ist es an uns ...“

Elliot Abrams erkennt das als den Trend der Zukunft. „Man kann logischerweise erwarten, dass Israel in Fällen wie diesen zeigt, dass es allmählich die größte und wichtigste jüdische Gemeinschaft der Welt wird. Vor langer Zeit war das Weltzentrum des jüdischen Lebens in Israel; dann hat es sich nach Europa verlagert; dann in die USA; jetzt kommt es wieder an seinen Ursprungsort zurück. („Muslims Tell Europe: ‚One Day All This Will Be Ours‘,“ G. Meotti, Gate-stone Institute, 19 Aug. 2017)

„Der Herr hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.“ (Ps 103,19)

Chuck & Karen Cohen


Veränderungen/Neues von IFI-Deutschland

Wie wir schon in einem ausführlichen Mail mitgeteilt haben, wird die inhaltliche Arbeit von IFI-Deutschland ab sofort erweitert weitergeführt unter: www.erhebt-das-panier.de

Die IFI Gebetspunkte werden weiterhin versandt. Die Internetseite von IFI-D wird am 20. März geschlossen. 

 

 


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen oder auch diesen Rundbrief als e-Mail zugesandt bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

Deutschland: 26.-29. Oktober 2017; Berlin Europa-Konferenz Ebenezer

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
Kontonummer: 40269425
Bankleitzahl: 710 520 50
Bank: Sparkasse Trostberg-Traunstein 
IBAN: DE77 7105 2050 0040 2694 25
SWIFT-BIC: BYLADEM1TST