Watchmen from Jerusalem 2/2017

Shalom aus Israel,

Wir haben die letzte Ausgabe im Januar versandt. Weil wir in Israel leben und in den Nationen dienen, wird unsere Zeit und Energie häufig an anderer Stelle als zum schreiben des „Watchmen“ eingesetzt. Wenn ihr die Freitags-Gebetspunkte von Fürbitter für Israel bekommt könnt ihr einfach für die Kernanliegen für Israel und die Gemeinde beten: www.ifi-deutschland.org.

Unser letzter zweiteiliger Lehrbeitrag – Nieder mit der Mauer der Trennung – der sich mit der falschen, von Menschen gemachten Trennung zwischen Alten und Neuem Testament beschäftigt, ist ebenfalls auf unserer Internetseite.

Bitte betet für uns um Weisheit, damit wir erkennen, ob wir den Watchmen weiter schreiben sollen. Diese Arbeit ist zeitintensiv und herausfordernd, aber wenn es Sein Wille ist, wollen wir es weiter tun. Danke im voraus für eure Gebete – und denen, die uns finanziell unterstützen, danken wir für diese Unterstützung und auch die Ermutigung, die dies mit sich bringt.

Der Tempelberg, Gottes „heiliger Berg“ (Ps 2,6; 3,5)

... ist häufig Zentrum der Aufmerksamkeit in Israel und in der moslemischen Welt. Im Juli wurden Gewehre in den islamischen „heiligen“ Bereich geschmuggelt und benutzt, um zwei nicht-jüdische israelische Polizisten zu ermorden. Beide waren Drusen. Danach stellte Israel Metalldetektoren an den moslemischen Eingängen auf. An allen anderen Eingängen zum Tempelberg gab es diese bereits.

Die PA, Hamas, andere islamische Instanzen und andere Nationen beschuldigten Israel, dass es damit den „Status quo“ geändert haben. Der aber wurde geändert, als die drei Terroristen die Israelis von diesem Bereich aus ermordeten.

Nach tödlichen Krawallen, bösartigen Terrorangriffen und weltweitem Druck hat die israelische Regierung dem Tyrannen nachgegeben – dem Geist des Islam. Diese Entscheidung war in der Situation zwar nützlich, verheißt aber für die Zukunft nichts Gutes – aber Gott weiß das, und regiert immer noch! (Ps 103,19)

Antisemitismus und Antizionismus – die gute & schlechte Nachricht

Die gute Nachricht ist, das Gottes Feinde seit Jahrhunderten versuchen diese Nation und sein Volk auszulöschen – ohne Erfolg. „Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk ... Wohlan!, sprechen sie, lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“ (Ps 83,2-5) Dies wurde vor Jahrtausenden geschrieben und es ist heute immer noch das Ziel derer, die Gott hassen. Aber Israel und die Juden sind immer noch da, und Gott erfüllt sichtbar Sein prophetisches Wort mit ihnen und an ihnen zu Seiner Verherrlichung (Ps 115,1-3).

Ob die Juden in Jerusalem, Judäa (Sach 12,2-8) und Samaria (Jer 31,4-5) sich ansiedeln, oder aus den Todeslagern der Nazis als „sehr, sehr großes Heer“ (Hes 37,10) herauskommen oder die Welt – im wörtlichen oder übertragenen Sinne (durch leben-rettende Erfindungen) – mit Frucht erfüllen (Jes 27,6), oder von den Enden der Erde zurückkehren (Jes 43,5-7; Jer 31,10), oder sich dem Messias Yeshua zuwenden (Jer 32,37-40; Hes 36,24-28; Sach 12,10) – all dies und noch mehr beweist die Treue Gottes in Bezug auf Sein Wort (Jes 55,11; Jer 1,12).

Dies beinhaltet auch Seine Zusage, dass das Volk Israel auf ewig bestehen wird: „So spricht der Herr, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt; ...Wenn jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken kämen ... so müsste auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich. ... Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund der Erde unten erforschen, dann würde ich auch verwerfen das ganze Geschlecht Israels für all das, was sie getan haben, spricht der Herr.“ (Jer 31,35-37)

Die schlechte Nachricht lautet: die Mehrzahl der Nationen und Gruppen, die versucht haben, Israel zu schaden, existieren nicht mehr. Das ist gute Nachricht für Israel und die wahre Gemeinde, aber keine gute für die Nationen, die heute dem handeln Gottes in Israel Widerstand leisten (Jes 60,12; Joel 3,1-2). Wie wir das in „Warum Gott Nationen richtet“ zeigen, richtet Er Israel für seine Sünden und heidnische Nationen danach, wie sie sich gegenüber Israel verhalten. Wenn sie Israel segnen, werden sie gesegnet; wenn sie Israel fluchen ... ( 1 Mose 12,3a; 4 Mose 24,9b). Wenn deine Nation dazugehört, gilt: Gott sucht Fürbitter, die vor ihn treten und um Gnade statt Gericht bitten (Hes 22,30).

Das Regime im Iran ist heute Feind Gottes

Der oberste Leiter Ayatolla Khamenei hat Israel als „Krebsgeschwür“ bezeichnet und ruft nach einer „Heiligen Intifada“ um das „Zionistische Regime“ und seine „grausame Besatzung“ zu zerstören. Er sieht dies als die „wichtigste Aufgabe in der Welt des Islam und den Schlüsselpunkt zur Einheit für alle Moslems ...“ („Iran‘s supreme leader backs ‚holy intifada‘ to destroy ‚cancer‘ Israel,“ TOI, 21 Fee. 2017)

Über 500.000 wurden im syrischen Bürgerkrieg getötet, Millionen verletzt, im Inland vertrieben oder sind als Flüchtlinge weggegangen. Syriens Wirtschaft und Infrastruktur liegen in Ruinen, und die gegenwärtigen Friedensverhandlungen zeigen deutlich, dass „Syrien nicht länger in syrischer Hand ist. Eine unheilige Mischung aus Supermächten und ausländischen Interessen“ legt die Grenzen neu fest.

Die russische, amerikanische und iranische Beteiligung bei gleichzeitiger Schwächung und Gebietsverluste des IS bedeutet, dass der Iran jetzt über ein Gebiet vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer herrscht. Er kontrolliert den Irak mit Hilfe „Schiitischer Kommandoeinheiten, die er befehligt“ und hat gerade ein Militärbündnis mit dieser Nation abgeschlossen. Er beeinflusst, „was wirtschaftlich und militärisch in Syrien geschieht“ und verfolgt das Ziel, einen Seehafen an Syriens Mittelmeerküste zu bauen. Der Präsident Syriens befürwortet das. PM Netanyahu aber hat den russischen Präsidenten Putin gewarnt, dass Israel das nicht zulassen wird. Das Dahinschwinden des IS macht Raum für den Iran als regionale Supermacht.“ (Avi Issacharoff, TOI Analysis, 19 Mar. 2017; „Iran & Iraq Form Military Alliance,“ ICEJ News, 24 July 2017)

Aus dem IFI-Gebetsbrief vom 28. Juli:„Wir haben jahrelang gegen das Zustandekommen einer Verbindung vom Iran bis zum Mittelmeer gebetet, die der jordanische König als „shi’itischen Halbmond“ bezeichnet. Leider ist das, wovor selbst dieser moslemische König gewarnt hat, derzeit z.T durch das zwischen US Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen zustande gekommen. Der Iran hat gerade einen Militärpakt mit dem Irak unterzeichnet.

Der Trump-Putin Deal belässt den Iran in Syrien und – natürlich – kontrolliert der Iran bereits den Libanon, da es die Hisbollah kontrolliert, die in der Nation das letzte Wort hat. Das bedeutet, dass Israels Sicherheitssituation sehr viel gefährlicher geworden ist: Der Iran umzingelt heute Israel.“

Trump hat keine Ahnung davon. Am 25. Juli machte Trump in einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit dem PM des Libanon, Hariri, die haarsträubende Aussage, der Libanon befände sich in vorderster Linie des Kampfes gegen die Hisbollah. Dabei ist die Hisbollah heute der entscheidende Regierungspartner im Libanon. Sie „kontrolliert die stärkste Militärmacht“ dieses Landes und Libanons „christlicher“ Präsident Aoun ist ihr loyaler Verbündeter. Da sie „einen sehr starken Einfluss auf die libanesische Politik ausübt“ und ein Erfüllungsgehilfe des Iran ist, „ist der Libanon ein Staat unter massivem iranischen Einfluss.“

Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Ya’alon sagte einer saudischen Zeitung in einem Interview: „Wenn die Hisbollah den törichten Fehler beginge, die Spannungen mit Israel hochzuschaukeln“, habe Israel deutlich gemacht, dass es „keinen Unterschied zwischen der Hisbollah und Libanon machen würde.“

Trump erkennt das nicht, und das ist problematisch für die nächste, unausweichliche Konfrontation Israels mit der Hisbollah. Die Verbindung Libanon-Hisbollah-Iran zu erkennen ist „wesentlich, um Israels Unmut mit dem US-russisch-syrischen Waffenstillstandsabkommen zu verstehen, das den Einfluss von Iran und Hisbollah in Syrien ungeschmälert lässt.“ („Clueless Trump,“ JP Editorial, 27 July 2017)

Gottes Land – Hände weg!

Wir sind immer noch beunruhigt über die Haltung Trumps zu Gottes Nation und Land. Er ist zwar ein besserer Freund als Obama, aber dennoch ist sein Ziel des „ultimativen Deals“ zwischen Israel und der PA anti-biblisch. Weil er aber ein Freund ist, ist Israel geneigt, seinen Wünschen nachzugeben. Das ist keine gute Nachricht für Amerika und jeden israelischen Leiter, der auf den „Arm des Fleisches“ vertraut (Jer 17,5).

Zum Beispiel hat Trump Israel gebeten, die Siedlungsbautätigkeit in Judäa und Samaria einzustellen – aber internationales Recht erlaubt und fordert dies! Das historische Recht des jüdischen Volkes auf ihre nationale Heimstatt, Israel, wurde im San Remo Abkommen vom April 1920 und dem Palästinamandat Juli 1922 anerkannt, einstimmig vom Völkerbund gebilligt und von den entscheidenden Alliierten Mächten unterzeichnet. Dadurch wurde es zu verbindlichem internationalen Gesetz, dem alle Mitgliedsstaaten verpflichtet sind, sowie auch der gesamte Völkerbund (Art. 22). Diese Rechte wurden legal in Artikel 80 der UN-Charta bekräftigt. (Ebenezer Operation Exodus Declaration, Ebenezer Operation Exodus Issue 1/2017)

Somit bestimmt Internationales Gesetz, dass ganz Israel einschließlich der falsch etikettierten „besetzten Gebiete“ dem jüdischen Volk gehört. Aber der antichristliche Geist ist auch sehr antisemitisch, der viele täuscht, sodass sie sich gegen Gottes Verheißung stellen, Sein Volk zu Seinem Land zurückzuführen und durch den Messias Yeshua zu sich zu ziehen (Jer 32,41; Sach 12,10).

Der ägyptische Präsident el-Sissi sagte im April nach seinem Treffen mit Trump: „Frieden zwischen Israel und den Palästinensern wäre der „Deal des Jahrhunderts.“ Ein politischer Analyst aus Jordanien sagte: Trumps „freundschaftliche Beziehung“ zu Bibi gibt „ihm großen Einfluss auf Israel.“ Genau das beunruhigt uns. („US, Egyptian leaders discuss regional peace summit,“ Israel Hayom, 4 Apr. 2017)

Trumps fehlerhafte „Friedens – Abkommen“ Analogie

Alyakim Hatzni schreibt, das Trumps „Analogie zwischen einem Geschäftsabkommen und einem politisch-territorialen Konflikt“ sehr fehlerhaft ist. „Ein Grundstück in Manhatten entspricht nicht einem Stück Land in Jerusalem ... Jerusalem ist der Kernpunkt des gesamten Heiligen Landes, und alle, die versuchten, da Geschäfte zu machen, haben sich die Finger verbrannt.“ (Sach 12,2-3,9). Die Hoffnung auf „die Rückkehr nach Jerusalem und das Land Israel war Gottes Anker für die Juden während der Zeit des Exils. Nachdem wir nach dem Holocaust zurückgekehrt sind, ist es „realistisch von uns zu erwarten, dass wir plötzlich unser so lange erwartetes Ziel für irgendeinen Tauschhandel aufgeben?“ („No deal, Mr. President,“ E. Haetzni, Ynetnews Op-ed, 10 May 2017)

Aber bis zur Mitte des Sommers haben Trump und sein Team sich auf einen Deal fokussiert. Ihr Gläubigen in Amerika – erkennt, wie gefährlich das ist und tretet für eure Nation in den Riss. Dieser Wunsch, Gottes Land zu teilen, ist Sünde gegen Ihn (3 Mose 25,23; Joel 3,1-2; Amos 9,14-15; Sach 12,9).

Was ist deine Weltsicht?

Der Filter, durch den wir alles wahrnehmen was geschieht, muss mit Gottes Weltsicht übereinstimmen – Seinem Wort. Gottes Wort sagt sehr deutlich, dass Israel „Gottes Augapfel“ ist (5 Mose 32,10; Sach 2,8). Es bedeuten zum einen: wer Israel antastet, tastet Gottes Augapfel an – aber es bedeutet auch: Gott sieht die Welt durch Israel, seinen Augapfel, seinen Filter. – Wie ist nun Trumps kürzliche Nahostreise von Gottes Wort her zu sehen?

Trumps Nahostreise: das Gute – größtenteils

Trump hat vor Leitern moslemischer Sunniten in Saudi Arabien „radikalen islamischen Terror“ verurteilt und zu einer vereinten Front gegen diesen aufgerufen. Irrtümlicher Weise sagte er danach: „Dies ist kein Kampf unterschiedlicher Glaubensrichtungen“ – aber tatsächlich ist es genau das. Richtiger Weise nannte er dies „einen Kampf zwischen gut und böse und sagte, „islamischem Extremismus“ und „islamischem Terrorismus“ müsse man entgegentreten.

Bestätigend sagte er, die Mehrzahl der Terroropfer seien Muslime. Er bezeichnete „nicht nur die Anzahl der Toten sondern auch die Generationen entschwundener Träume“ als Tragödie. Wiederum im Irrtum sagte er dann: „Terroristen beten nicht Gott an, sie beten den Tod an.“ Tatsächlich aber beten sie ihren Gott Allah an und werden unterwiesen, pflichteifrig und geschickt für die Vormachtstellung des Islam zu töten und sich töten zu lassen. („Trump: Hamas and Hezbollah are terrorist organizations,“ Arutz 7, 22 May 2017)

In Israel sagte Trump, „sein historischer Besuch“ sei „eine seltene Gelegenheit, um Sicherheit, Stabilität und Frieden“ in den Nahen Osten zu bringen. Aber Paulus warnt: „Wenn sie sagen werden: „Friede und Sicherheit“, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen ... und sie werden nicht entfliehen.“ (1 Thess 5,3)

Im Holocaustmuseum Yad Vashem sagte Trump, der Holocaust sei das „barbarischste Verbrechen gegen Gott und Seine Kinder ...“ gewesen. (Trump: Holocaust was the most savage crime ever,“ Arutz 7, 23 May 2017)

Seine Grundsatzrede im Israelmuseum war sehr pro-Israel. Er sagte: „Solle es für Kinder eine Hoffnungsvolle Zukunft im NO geben, müsse die entscheidende Rolle des Staates Israel anerkannt werden“, und fügte hinzu, dass die Bindungen des jüdischen Volkes an das Land „sehr alt und ewig“ seien.

Bei sieben öffentlichen Auftritten betonte er zwar die „Aussichten auf einen israelisch-palästinensischen Frieden“, aber er erwähnt niemals „einen palästinensischen Staat, eine Zwei-Staaten-Lösung oder Siedlungen.“ Dies ist eine erfrischende Änderung im Vergleich zur Obama/Kerry Epoche. In Bethlehem sagte er in Anwesenheit von PA Präsident Abbas: „Friede kann niemals in einer Umgebung Wurzeln schlagen, in der Gewalttat toleriert, finanziert und sogar belohnt wird.“

Während dieses Treffens verurteilte Abbas den Terroranschlag in Manchester. Bibi erwiderte: „Ich hoffe dies kündigt eine echte Veränderung an ... denn wenn der Angreifer ein Palästinenser und die Opfer israelische Kinder gewesen wären, würde die Familie des Selbstmordattentäters Bezüge von der PA bekommen.“ („Trump leaves Israel with no mention of Palestinian State, settlements or Embassy,“ JP, 24 May 2017)

Das nicht so Gute

David Horovitz, Redakteur der Times of Israel, bemerkte, dass Trump trotz Israels Erwartungen „die US-Botschaft noch nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt, noch nicht das Nuklearabkommen mit dem Iran gekündigt und auch Jerusalem noch nicht freie Hand zum Siedlungsbau gegeben hat.“

Mitte Juli gab es Gerüchte, er habe das Iranabkommen kündigen wollen, sei aber von Mitgliedern des Weißen Hauses abgehalten worden.

Trump unterzeichnete ein riesiges Wirtschaftsabkommen „mit Saudi-Arabien mit einem Gesamtwert von mehr als $380 Milliarden über die kommenden 10 Jahre, davon mehr als $110 Milliarden für Waffenkäufe. Im Vergleich dazu umfasste das heiß diskutierte „US-Israel MoU Abkommen für die US ‚Sicherheitsunterstützung‘ lediglich $38 Milliarden für die kommenden 10 Jahre,“ das ist ein Zehntel des Abkommens mit den Saudis. Die US verspricht zwar, Israel qualitativ einen Vorsprung zu lassen, aber hier wurden den Saudis „extrem hochentwickelte Waffen in außergewöhnlich großen Mengen“ zugesagt.

Der US-Außenminister Tillerson und sein saudischer Kollege Jubeir betonten, dieses Abkommen „werde die Beziehung ihrer Nationen vertiefen und schlösse eine Verpflichtung zu Gegenseitiger Verteidigungsunterstützung ein.“

Jubeir möchte den Friedensprozess unterstützen, aber die Vorstellung der Saudis von einem israelisch-palästinensischen Frieden, der zu einem israelisch arabischen Frieden führt, sind völlig inakzeptabel. In der arabisch/saudischen Friedensinitiative von 2002, die „vor einigen Wochen auf einem arabischen Gipfeltreffen neu bestätigt wurde“ wird von Israel zur Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien vor 1967 aufgefordert und keine klare Regelung für „Palästinensische Flüchtlinge“ getroffen. Deren Rückkehr hat Israel bisher abgelehnt. („Warmth & scale of Trump-Saudi embrace could spell trouble for Netanyahu,“ D. Horovitz, TOI, 21 May 2017)

Saudi-Arabien ist ebenfalls das Ursprungsland für die Mehrzahl der modernen sunnitischen Terrorgruppen wie Al Kaida und IS. Es ist nicht ein Freund von Israel. Sowohl sunnitische als auch shiitische islamische Fundamentalisten fordern Israels Vernichtung, weil „Palästina“ wakf Gebiet sei – ein Land, das einmal unter Allahs Herrschaft war, muss mit allen Mitteln zurück gewonnen werden, auch mit jihad. Aber Geschäft ist Geschäft, und Trump sagte den Reportern, dies sei ein „fantastischer Tag“, weil „hunderte von Milliarden Dollars in den USA investiert würden für ‚jobs, jobs, jobs‘.“ („In Saudi Arabia, Pres. Trump receives royal welcome,“ Israel Hayom, 21 May 2017)

Trump erwähnte in seiner Ansprache an arabische und moslemische Leiter nicht „Amerikas unerschütterliche Unterstützung für Israel“ und drängte sie auch nicht, Israels Existenzrecht anzuerkennen. Er „erwähnte Juden als unschuldige Opfer des Terrorismus“ aber führte Israel nicht auf der Liste der Nationen, die gegen den Terror kämpfen. („Ignoring Israel, Trump misses chance to push for peace where it counts,“ Raphael Ahren, TOI, 21 May 2017)

Im Anschluss an Trump „gab der König Jordaniens, Abdullah, dem israelisch-palästinensischen Konflikt wieder den gewohnten Platz in der Rhetorik der arabischen Welt.“ Er forderte “Frieden auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung auf Grundlage der arabischen Friedensinitiative“ und ignorierte das derzeitige Chaos in der arabischen Welt. Er nannte den israelisch-palästinensischen Konflikt die „Kernfrage des Nahen Ostens.“ („Israel, barely mentioned by Trump, can only hope his focus on tackling terror yields results,“ D. Horovitz, TOI Analysis, 21 May 2017)

Tillerson sagte, Trump habe Druck auf Bibi ausgeübt, miteinander zu verhandeln. Er habe Abbas gesagt: „Ich bind davon überzeugt, dass ein Frieden zwischen Israel und den Palästinensern einen Friedensprozess für den gesamten Nahen Osten in Gang bringen würde.“ Das ist eine Täuschung! Caroline Glick schreibt: „auf substanzieller, strategischer Ebene“ hat Trump die Vorstellung der Politik Obamas beibehalten, wie der Weg zum Frieden in Nahen Osten aussieht. („Netanyahu‘s Challenge with Trump,“ C. Glick, JP Op-ed, 25 May 2017)

Tief beeindruckt vom Papst, tweetete Trump: „Welch einmalige Ehre, Seine Heiligkeit Papst Franciskus zu treffen. Ich verlasse den Vatikan mit größerer Entschlossenheit als je zuvor, dem FRIEDEN für unsere Welt nachzujagen.“ Der Papst überreichte Trump einen kleinen, gemeißelten Olivenbaum mit den Worten: „Es ist mein Wunsch, dass sie ein Olivenbaum werden, um Frieden zu gestalten.“(„Trump ‚determined to pursue peace‘ after Pope meeting,“ bbc.com, 24 May 2017) Hatte dieses Treffen prophetische Implikationen? Wachet und betet.

Nach seinem Besuch beim Papst sagte Trump den US-Truppen in Sizilien, er sei entschlossen, eine „Koalition von Moderaten Moslems, Christen und Juden zur Terrorismusbekämpfung aufzubauen,“ weil „die Kinder aller Religionen eine Zukunft und Hoffnung und Frieden verdienen ... der Gott ehrt ...“(„Netanyahu assured me he‘s ready to reach for peace,“ Israel Hayom, 28 May 2017). Dienen also Juden, Christen und Muslime demselben „Gott“?

Jerusalem – Israels ewige Hauptstadt

Bibi glaubt, dass die Verlegung der US Botschaft den Friedensprozess voranbringt, weil dadurch „ein historisches Unrecht korrigiert und die Palästinensische Phantasie zerschmettert wird, Jerusalem sei nicht die Hauptstadt Israels.“ („Senior member of Trump team said to tell Israelis: Western Wall is not your territory,“ TOI, 15 May 2017)

Vor Trumps Reise lehnte es H. R. McMaster, zweimal ab, Reportern zu sagen, „ob die Klagemauer zu Israel gehöre.“ Er sagte, dies sei „eine politische Entscheidung“!

Denselben Reporten sagte der ehemalige Pressesprecher des Weißen Hauses, Spicer, die Klagemauer liege „selbstverständlich in Jerusalem“, aber „lehnte es ab zu sagen, ob Jerusalem Teil Israels“ sei. („McMaster declines to say whether Western Wall is in Israel,“ CNN, 16 May 2017)

Rabbi S. Boteach: „Es ist unerhört, dass von den 190 Nationen, zu denen Amerika diplomatische Beziehungen unterhält, Israel die einzige ist, deren Hauptstadt die US Regierung nicht anerkennt.“ („Prominent US figures press Trump to move embassy to Jerusalem,“ Israel Hayom, 17 May 2017)

Heuchelei der Holocaustleugnung & Abbas

R. Medoff, der Direktor des David S. Wyman Istitute for Holocaust Studies sagte: „Ein französischer politischer Leiter, der positiv auf einen bekannten Holocaustleugner Hinwies, wurde zum Rücktritt gezwungen, aber Abbas, der dasselbe tat, wird von Trump empfangen.“ Abbas zitierte den Holocaustleugner R. Faurisson in seiner Dissertation, die er 1983 in der Universität in Moskau schrieb: „The Other Side: The secret Relations between Nazism & the Leadership of the Zionist Movement.“ Dort wird behauptet, dass „Leiter des Zionismus ‚mit Hitler zusammengearbeitet hätten’“ damit mehr Juden getötet würden, weil „mehr Opfer ein größeres Anrecht am Verhandlungstisch bedeuteten“, wenn nach dem Krieg die Beute verteilt würde.

Abbas schrieb, es seien viel weniger als sechs Millionen Juden ermordet worden, so wie Faurisson und andere Gelehrte annehmen, „nur einige hunderttausend.“ Abbas glaubt das immer noch. 2013 sagte er in einem Interview im libanesischen Fernsehen: „Ich fordere jeden heraus, die Beziehung zwischen Zionisten und Nazis vor dem 2. Weltkrieg zu leugnen“. („Double Standard on Holocaust Denial,“ R. Medoff, JP Op-ed, 6 May 2017) Trotz dieser Aussage wird Abbas in allen westlichen Hauptstädten eingeladen und gefeiert!

Für Israelis ist Sicherheit wichtiger als Frieden

Eine Umfrage für das Jerusalem Center for Public Affairs ergab einen starken Zurückgang in Hoffnung auf Frieden bei den israelischen Juden: 69% können sich nicht vorstellen, das Verhandlungen zu einem Friedensabkommen führen; 77% sind gegen ein „Palästina“ in den „besetzten“ Gebieten von Judäa und Samaria; 71% wollen Frieden nur, wenn „Palästinenser Israel als den Nationalstaat des jüdischen Volkes anerkennen“; 81% fordern, dass Israel die Sicherheitskontrolle über das Jordantal behält; 50% sind dagegen, dass Stadtteile Jerusalems, die von Arabern bewohnt werden, unter die Kontrolle der PA kommen; und 83% wollen nicht, dass Israel die Souveränität über den Tempelberg abgibt.

Diese grundlegende Verschiebung von Einstellungen nach den Oslo-Abkommen ist die Frucht palästinensischer Unnachgiebigkeit. Sie ist auch eine Erhörung der Gebete, dass Gott die Herzen der Feinde Israels verhärten möge, damit Israel Sein Land nicht teilen kann. Bei den derzeitigen Realitäten im Nahen Osten sind israelische Juden „sehr viel argwöhnischer in Bezug auf die Absichten der Palästinenser und erkennen die Sicherheitsgefahr sehr viel deutlicher.“ („New moves toward a Peace Agreement must consider Israeli Public Opinion,“ Brig.-Gen. (res.) Y. Kuperwasser, JCPA, 30 Mar. 2017)

Die Mitglieder des israelischen Parlaments (MKs) sagten amerikanischen Juden: „Sicherheit ist wichtiger als Frieden“. Amerikanischen Juden machen Israels „veränderte politische und wirtschaftliche Bedingungen ...“ zu schaffen. Bis vor kurzem haben US-Juden „ihre politische Weltsicht auf Israelis“ projiziert. Diese Sicht aus dem Exil „beurteilte Politik und Handlungen Israels nach Werten und Moralvorstellungen“, die US-Juden hatten. Heute lehnen Israelis diese Denkweise ab und bewegen sich im Spektrum nach rechts. Ein linker MK sieht das als nicht überraschend angesichts „unablässiger Feindseligkeiten; beständiger neuer Wellen von Gewalttaten“ gegen Zivilisten und „Jahrzehnten von gescheiterten Friedensverhandlungen“. („Adjusting to the Israeli consensus on the Palestinians,“ The Jewish Advocate Editorial, 14 Apr. 2017)

Trump hatte ehemals gesagt: „Ehe die Palästinenser nicht den Terror beenden und Israel als jüdischen Staat anerkennen, wird es keine Friedensabkommen geben.“ Inzwischen sagt er: „Abbas will Frieden.“ Aber die Tatsachen zeigen, dass das eine Lüge ist. Wenn jemand Frieden will, „finanziert er nicht wahllose Morde“ an denen, mit denen er Frieden machen will, oder „verurteilt das Töten von Terroristen“ während ihres Terrorakts. Er hat dann auch keinen Schul-Lehrplan, in dem Kinder zum jihad und zu Martyrern ausgebildet werden. „So lange die Palästinenser von Terroristen geführt werden, zum Hass erzogen und bezahlt werden, Terrorakte zu begehen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frieden geschlossen wird, gleich Null. Dies ist die unbequeme Wahrheit des israelisch-palästinensischen Konflikts ...“ („The inconvenient truth about the Israel-Palestinian conflict,“ Fred Maroun, TOI Blogs, 22 June 2017)

Satans „Sicherheits“-Falle besteht in der Aufforderung, Menschen mehr zu vertrauen als Gott. Jordaniens Außenminister Safadi sagte: „Arabische Länder würden die Sicherheit Israels garantieren, wenn es sich aus Judäa und Samaria zurückzieht.“ Israel kommt also unter eine arabische Sicherheitsdecke, wenn es sein Land aufgibt, dass es 1967 befreit hat. Gottes Land teilen, damit Moslems uns beschützen? Seine Kommentare stimmen mit dem des jordanischen Königs überein: „Der Kernpunkt unserer Friedensinitiative besagt, dass wir Israels Sicherheit garantieren.“ („Jordan to Israel: Withdraw and you‘ll get security,“ Arutz 7, 30 Apr. 2017)

Damit wird praktischerweise die islamischen taqiyya Taktik ausgeblendet, die besagt: ein Moslem darf Lügen, wenn er damit den Plan Allahs voranbringen kann.

Jubiläum zum befreiten Jerusalem

Am 21. Mai, als 50 Jahre „Befreiung und Vereinigung Jerusalems“ gefeiert wurden, sagte Bibi: „Es ist nicht unsere Verbindung mit Jerusalem, die einer Erklärung bedarf, sondern vielmehr der schändliche Versuch“ durch die UNESCO und andere, Israels Beziehungen zu seiner Stadt und seinem Land auszuradieren. Konfrontiert mit dieser Heuchelei, ist und bleibt es die Wahrheit, dass „Jerusalem immer die nationale Hauptstadt allein des jüdischen Volkes gewesen ist – und keines anderen Volkes. Wir müssen unsere Präsenz in Jerusalem nicht erklären.“ Jerusalem gehört Israel sowohl nach historischem als auch nach biblischem Recht. („Netanyahu: Jerusalem will always be Israel‘s capital,“ Arutz 7, 22 May 2017)

UN verleumdet Israel am 50. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges

David Hornik äußerte hinsichtlich der „vielen Statements pro und contra des Sechs-Tage-Krieges und dessen Ergebnisse für Israel: Derartige Statements betonen, dass dieser Krieg Israel verteidigungsfähige Grenzen, eine enge Allianz mit den USA ... und schließlich Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien gebracht hat ... Andere Statements dagegen beklagen Israels ‚Besetzung’ der Palästinenser und beschreiben dies als Unglück ... UN Generalsekretär Guterres bietet in dieser Richtung einige der ungeheuerlichsten Bemerkungen an, als er äußerte: ‚Diese Besetzung hat dem palästinensischen Volk eine schwere humanitäre und entwicklungshemmende Last auferlegt, Generationen sind in überfüllten Flüchtlingslagern groß geworden und leben dort – viele in erbärmlicher Armut, ohne oder fast ohne Hoffnung auf ein besseres Leben für ihre Kinder.‘ Er fügte hinzu: ‚Die Lösung des palästinensisch-israelischen Konfliktes wird einen Förderer und Antreiber des gewalttätigen Extremismus und Terrorismus im Nahen Osten beseitigen und die Türen für Kooperation, Sicherheit, Wohlstand und Menschenrechte für alle öffnen.‘“

In seiner Widerlegung „des angeblichen Elends des palästinensischen Lebens, seit Israel dieses Gebiet übernommen hat“, erwähnt Hornik den kürzlichen Artikel des israelischen Kolumnisten Yemini: „Die Wahrheit über die Besetzung“. Yemini befürwortet einen israelischen Abzug aus „dem größten Teil der West Bank“, möchte aber die Diskussion auf der Grundlage der Wahrheit führen. Er prüft „die Schlüsselelemente des palästinensischen Lebens“ vor und nach der „Besetzung“. Das Ergebnis stützt nicht Guterres Behauptungen.

Einige Beispiele:

Auf der Grundlage einer palästinensischen Studie und Zahlen der Welt Bank ist die Sterblichkeitsrate von über 100 pro 1000 Lebendgeburten im Jahr 1967 auf nur 18 todgeborenen Kindern pro 1000 heute gesunken. Yemini: „Die Kindersterblichkeitsrate unter Palästinensern ist viel niedriger als der Weltdurchschnitt von 31,7 und signifikant niedriger als der Durchschnitt in der arabischen Welt – 28.“

Auch die allgemeine Lebenserwartung ist gestiegen von 48-49 Jahren im Jahr 1967 auf 73-75 Jahren heute.

„1967 waren nur 4 von 708 palästinensische Städte und Dörfer mit fließendem Wasser verbunden, heute sind mit 643 Ortschaften 97% der Bevölkerung verbunden“. Dennoch behauptet Guterres, „Israel wirtschafte die Palästinenser gnadenlos runter“.

Seine Sicht des Konflikts, Israel fördere den gewaltbereiten Extremismus und Terrorismus ist eine noch größere Lüge. Vor dem „Arabischen Frühling“ waren Behauptungen wie diese die Norm. Doch seitdem hat der Nahe Osten sechs Jahre lang Kampf zwischen fast jeder Volksgruppe und Nation erlebt. Zu behaupten, das sei ein Ergebnis des israelisch-palästinensischen Konflikts, ist grotesk.

In Wahrheit ist es so, wenn man den Hass zwischen der PA und der Hamas betrachtet, „dass die israelische Sicherheitskontrolle“ von Judäa und Samaria „verhindert, dass sich ein neues Höllentor im Nahen Osten öffnet“. („UN Sec-Gen. Launches Slanderous Attack on Israel,“ D. Hornik, PJ Media, 7 June 2017)

Unser Erbe festmachen

Nach dem Krieg von 1967 schrieb Israels einflussreichster moderner Dichter, Nathan Alterman: „Der Erfolg dieses Sieges ist im Kern, dass er die grundlegende Unterscheidung zwischen dem Staat Israel und dem Land Israel beseitigt hat ... Jetzt braucht Israel nur noch eins zu tun, um mit seiner Geschichte wieder in Kontakt zu sein: das Volk Israel muss alles, was wir errungen haben, in eine dreifache Schnur zusammenbringen, die nicht zerrissen werden kann.“

Er sagte einmal zu einem anderen Dichter: „Wenn wir zugestehen, dass Judäa und Samaria nicht uns gehören, müssten wir die gesamte Bibel neu schreiben.“ („This land is our land,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 31 Mar. 2017)

Hanegbi, ein Mitglied der Knesset, sagte in Amerika anlässlich der Veranstaltung „Celebrate 50 Years of Rejuvenation in Judea & Samaria“ (50 Jahre Verjüngung in Judäa & Samaria): „Verteidigung ist wichtig und Sicherheit ist wichtig, aber das Wichtigste ist der moralische Anspruch Israels“, und er fügte hinzu, das Land Israel ist „uns nicht von Google oder Wikipedia sondern durch die Bibel gegeben“. („Israeli Minister: Bible, not Google. gives Israel Moral Right to Land,“ JP, 28 Mar. 2017)

Aber Israel hat Homosexuellen-Paraden

Kürzlich, stellte jemand folgende Frage an IFI in Israel: „Die israelische Regierung unterstützt finanziell die Homosexuellen-Paraden und auch homosexuelle Organisationen. Wie ist das mit dem Wort Gottes in Einklang zu bringen? Tel Aviv ist angeblich weltweit die zweitgrößte Homo-Stadt. Die Regierung erlaubt Homosexuellen-Paraden in Jerusalem ... Ich weiß nicht, wie ihr für eine Regierung beten könnt, die dem Wort Gottes widerspricht. Ihr hebt das in euren wöchentlichen Gebetspunkten nicht einmal hervor.“

Hier ist meine, Chucks, „offizielle“ Antwort: Während alle westlichem Nationen, außer ein paar osteuropäische Nationen, mittlerweile offen nach-christlich sind und in die Richtung „alles-ist-erlaubt“ gehen, ist Israel immer noch – und ich verwende diese Bezeichnung allein um Klarheit zu schaffen – vor-christlich. Die letzte wirkliche Erweckung hier ist in der Apostelgeschichte berichtet. So fragst du im Grunde, weshalb sich Israel nicht besser verhält als eine „christliche“ Nation? Wenn der Tag kommen wird, an dem ganz Israel lebendig ist und errettet wird, – aber erst danach – wird Israel zu all dem werden, was du von ihm heute erwartest.

Das ist der Grund, weshalb wir für Israels Sicherheit beten, damit ganz Israel am Leben ist, um errettet zu werden; wir beten für Aliyah, weil Gott klar sagt, dass ganz Israel im Land errettet werden wird; wir beten dafür, dass Israel nicht geteilt wird und für eine Regierung, die den Forderungen einer Teilung entgegentritt, weil Gott klar sagt, dass ganz Israel im Land errettet wird.

Hier ist nun eine Frage an dich: würdest du deinem homosexuellen Nachbarn sagen, er/sie solle seine/ihren homosexuellen Lebensstil aufgeben und dann zu Jesus kommen, oder würdest du ihm/ihr sagen er/sie solle zu Jesus kommen, wie er/sie sind, und dann dem Herrn vertrauen, ihnen Gnade zu schenken, ein Leben zu führen, das Ihm gefällt? Die meisten Gläubigen erkennen, dass niemand wirklich von der Sklaverei der Sünde befreit wird, erst dann, wenn sie gerettet sind. Weshalb sollte man dann von Israelis etwas anderes erwarten?

Chuck & Karen Cohen


Veränderungen/Neues von IFI-Deutschland

Wie wir schon in einem ausführlichen Mail mitgeteilt haben, wird die inhaltliche Arbeit von IFI-Deutschland ab sofort erweitert weitergeführt unter: www.erhebt-das-panier.de

Die IFI Gebetspunkte werden weiterhin versandt. Die Internetseite von IFI-D wird am 20. März geschlossen. 

 

 


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen oder auch diesen Rundbrief als e-Mail zugesandt bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
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