Watchmen from Jerusalem 4/2016

Schalom aus Zion,

Das Ergebnis der amerikanischen Wahlen wurde bekannt, als dieser Nachrichtenbrief fast fertiggestellt war. Während eine Präsidentschaft von Trump für Israel gut sein kann, ist jedoch die noch für Obama verbleibende Amtszeit gefährlich. Er könnte Trump in vielen Bereichen die Hände binden – einschließlich der Einbringung oder Billigung einer Resolution im UN Sicherheitsrat (UNSC) zur Festlegung der letztgültigen Rahmenbedingungen des israelisch-palästinensischen Konflikts unter Umgehung direkter Verhandlungen und Ignorierung der Situation und Zustimmung Israels.

Zur Anleitung fürs Gebet in dieser Sache und in anderen Israel betreffenden Themen, halte dich durch die Freitagsgebetsbriefe der Fürbitter für Israel auf dem Laufenden. Du kannst dich dafür hier anmelden: www.ifi.org.il

2017 – ein Jahr wichtiger Jubiläen

Die unten angeführten Daten stammen aus der Jerusalem Watchman Website von Stan Goodenough, wo sie prophetisch mit „der Wiederherstellung des Landes Israel für das Jüdische Volk in Vorbereitung für das Kommen des Herrn“ verknüpft sind („Coming soon: A plethora of prophetic events,“ S. Goodenough, 26 Apr. 2016, jerusalemwatchman.org).

Wir werden bald sehen, wie sich das Jahr 2017 prophetisch einordnet. Möge Gott uns helfen, die biblischen Aufforderungen zu wachen, zu beten und in diesen letzten Tagen einen klaren Sinn zu bewahren, zu beherzigen (Mk 13,33; Lk 21,36; 1 Thess 5,6; 1 Petr 4,7). 

Im Jahr 2017 ist:

  • das 500. Jubiläum der Reformation (31. Okt. 1517), welche „die Bibel für einfache Christen zugänglich gemacht hat“, sodass jeder selbst Gottes Verheißungen über die Wiederherstellung Israels lesen konnte.
  • der 100. Jahrestag der Schlacht von Beersheba (31. Okt 1917), die nach 626 Jahren islamischer Herrschaft „zur Befreiung des Landes Israel von den Türken“ führte.
  • der 100. Jahrestag der Balfour Erklärung (31. Okt 1917 – dasselbe Datum wie oben), welche die Wiederherstellung „der jüdischen nationalen Heimat im Land Israel“ unterstützte.
  • der 70. Jahrestag der Teilungs-Resolution der UNO Generalversammlung (29. Nov. 1947), die den Weg für die Wiederherstellung Israels als Nation bahnte.
  • der 50. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges (Beginn 5. Juni 1967), in dem die Juden arabische Bemühungen vereitelten, den verminderten Staat Israel zu zerstören. Damit wurden die 19 Jahre der Besatzung von Judäa, Samaria und des Golan durch Jordanien und Syrien beendet. Auch Jerusalem wurde befreit und wiedervereint (7. Juni 1967), „wodurch die Juden zum ersten Mal in 2000 Jahren in ihrer eigenen Hauptstadt Souveränität erlangten“.

Alle Gebiete, die Israel 1967 befreite, werden heute fälschlich als „besetzte Gebiete“ bezeichnet, obwohl der richtige Name nach internationalem Recht allenfalls „die umstrittenen Gebiete“ sein müsste.

Vermischung von Glaube und Politik

Wie Rabbi Abraham Joshua Heschel kurz nach dem 67iger Krieg schrieb: „Muss sich Gott für seine Macht, 1967 Wunder getan zu haben, entschuldigen?“ (Israel, an Echo of Eternity, S. 209).

Heschel stellt fest: „Jeder Versuch, die unverzichtbare Verbindung zwischen dem Volk Israel und dem Land Israel zu beeinträchtigen, ist ein Affront gegen biblischen Glauben... Der Jude, in dessen Herzen die Liebe zu Zion stirbt, ist dazu verurteilt, seinen Glauben an den Gott Abrahams zu verlieren, der das Land als ein Angeld der Erlösung für alle Menschen gegeben hat (ebd. S. 66).

Während viele wiedergeborene Gläubige gegenüber dieser biblischen Wahrheit blind sind, wusste dieser Rabbi, von dem wir annehmen, dass er Yeshua zur Zeit als er diese Aussagen machte, nicht kannte, wusste, dass Gottes Errettung für alle Menschen auf Seiner Verheißung an Abraham basiert. („In deinem Samen werden alle Nationen der Erde gesegnet werden.“ 1 Mose 12,3; Gal 3,8). Warum? Heschel betrachtete das Alte Testament als Gottes Wort – ebenso wie Yeshua, Seine Jünger und alle neutestamentlichen Schreiber.

Heute denken viele Gläubige, sie brauchten nichts als das Neue Testament. Blind hinsichtlich der Verheißungen Gottes an Israel bleiben sie verblendet gegenüber so vielem, was Er heute in Bezug auf Israel tut.

Eines muss uns klar sein: Gottes Plan hängt nicht von den westlichen Nationen ab. Obwohl Er um den Zustand der westlichen Gemeinde besorgt ist (Jer 31,35-37; Sach 2,8), ist es doch Seine auserwählte Nation Israel, durch die Er die Welt sieht (5 Mose 7,6; 14,2; Ps 33,12). „Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“ (Röm 11,28-29).

Heschel hat tiefe Einsicht darüber, weshalb die moderne Politik so hilflos ist, die schwierigen Themen zu lösen, denen sich die Gesellschaft gegenüber sieht. „Die fatale Krankheit, die viele in ihrem Denken befallen hat, ist, Politik als eine isolierte, autonome Wissenschaft zu betrachten, die ihren eigenen Regeln folgt – unbeeinträchtigt von moralischen Aspekten oder einem Respekt vor der Wahrheit... In der Politik geht es um ewige Beziehungen. Sie ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht in Auseinandersetzung mit der moralischen Frage ausgeführt wird... Die Pest unserer Zeit ist die Entmenschlichung der Politik.

„Power dient nicht dem eigenen Zweck. Sie wird dämonisch, wenn sie von moralischer Bedeutung und moralischer Verpflichtung getrennt wird. Politik, der Gebrauch der Macht, wird selbstzerstörerisch, wenn sie die Wahrheit verachtet“ (ebd. S. 186-187).

Die jährliche UNO Generalversammlung (Jes 40,17)

Die Schlagzeilen der Times of Israel (21. und 22. Sept.) zum jährlichen Treffen der UNO Generalversammlung fassen die Haltung der Welt gegenüber Israel zusammen: „Obama: Israel kann nicht ‚auf Dauer palästinensisches Land besetzen, besiedeln’“; „UNO Generalsekretär: Eine Ein-Staat-Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt würde ‚Untergang bedeuten’“; „Erdogan (Präsident der Türkei)...: Die Welt muss auf ein ‚unabhängiges Palästina’ drängen“; „Akzeptiere Palästina oder stelle dich dem ‚Meer des Hasses’, warnt der jordanische König Israel“.

Auf der UNO Generalversammlung stellte PM Netanyahu klar, dass „der Weg zum Frieden durch Jerusalem und Ramallah führt, nicht durch New York“. Indem er darauf bestand, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nur in direkten Verhandlungen gelöst werden kann, wies er jeglichen UNO Plan zurück, eine Lösung eigenmächtig aufzuzwingen. Er merkte an, dass, „auch wenn ‚Siedlungen’ ein Thema ist, das gelöst werden muss“, sie nicht und niemals das Kernproblem des Konfliktes sind, sondern „die hartnäckige Weigerung der Palästinenser, den jüdischen Staat“ in irgendwelchen Grenzen anzuerkennen. („Netanyahu invites Abbas to speak at Knesset in UN speech,“ JP, 22 Sept. 2016).

The Times (UK) Leitartiklerin, Melanie Phillips, stellte die „der westlichen Feindschaft gegen Israel unterliegende falsche Unterstellung bloß: wenn Israel nicht so kriegslüstern wäre, gäbe es Frieden...“

Doch der wahre Grund für den fehlenden Frieden wurde in der UNO offenbar, als der PA Präsident Abbas die Juden „als wilde Siedler“ darstellte und von Großbritannien eine Entschuldigung für die Balfour Erklärung forderte. Er „schrieb die Juden aus ihrer eigenen Geschichte heraus“, indem er eine völlig falsche palästinensische Geschichte erfand. Allein die Juden haben jemals „das Land Israel und die umstrittenen Gebiete“ als „nationales Königreich“ besessen...

Seine Rede basierte auf den „zwei völlig falschen westlichen Annahmen, dass Israels Handlungen gegen internationales Gesetz verstoßen, und dass das Land ursprünglich den Palästinensern gehört habe“.

Angesichts des in diesem Lügensumpf festgefahrenen Westens will Abbas auf eine UNO Sicherheitsrats Resolution gegen die Siedlungen drängen.

„Was Israel mehr Sorgen macht, ist das Gerücht, Obama werde sein Veto nicht gegen eine von Frankreich beantragte UNO Resolution zur Anerkennung eines palästinensischen Staates einlegen. Falls Obama dies tut, werden die USA daran mitschuldig sein, internationales Recht zu brechen und einen terroristischen Staat in Existenz zu bringen, dessen Ziel die Vernichtung Israels ist“.

Der Experte für Internationales Recht, Professor E. Kontorovich, schrieb kürzlich, dass „die geplante französische Maßnahme die UNO-Sicherheits-Resolution 242 verwirft“, die nach dem Sechs-Tage-Krieg beschlossen wurde und lediglich darauf bestand, dass Israel im Austausch für Frieden, „einen Teil – aber keineswegs alle – Gebiete, die es eingenommen hat, abgibt“. Frankreichs Plan, Israel auf die Waffenstillstandslinien von 1949 zurückzudrängen, würde die Resolution 242 ablehnen und 50 Jahre Nahost Diplomatie umkehren. Falls Amerika das unterstützt, würde es damit „Verachtung für das internationale Recht“ zeigen.

Die meisten Nationen tun das bereits, wenn sie behaupten, dass Israel „palästinensisches Territorium“ in der „West Bank“ besetze, jedoch Israelis in „den umstrittenen Gebieten nicht legal als Besatzung definiert werden können“, da es sich nach internationalem Recht nur dann um eine „Besatzung“ handelt, wenn sie auf dem souveränen Gebiet eines anderen stattfindet. „Die Territorien waren niemals irgendjemandes souveränes Land“.

Die Sicht des Westens, dass die israelischen Siedlungen illegal seien, ist nicht wahr. Das Großbritannien 1920 gegebene Mandatsgebiet schloss „die rechtlich bindende Pflicht ein, Juden in all diesen Gebieten anzusiedeln“. „Dieses jüdische Recht wurde niemals außer Kraft gesetzt“. („Israel, not the West, stands for international law,“ M. Phillips, JP Op-ed, 29 Sept. 2016).

Der ehemalige Generaldirektor des israelischen Außenministeriums Dore Gold sagte, dass die Resolution 242 „keinen kompletten Abzug“ aus allen eroberten Gebieten forderte, da es sich um „einen Krieg der Selbstverteidigung handelte und Israel Anspruch darauf hatte, anerkannte Grenzen zu sichern...Was angesichts des heute in der Region herrschenden Chaos klar ist, ist, das Israel jedes Recht besitzt, sich Forderungen nach einem Rückzug auf die Linien von 1967 zu widersetzen“. („Israel has every right to refuse a 1967 withdrawal,“ JP, 20 Oct. 2016).

Interessante Zeiten

Wir leben in einer Zeit, in der Juden das Jüdischsein Jesu verteidigen, während der Westen seine christlichen Wurzeln ablehnt. Mitte Juli hat der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Nachschon, die EU davor gewarnt, eine UNESCO Resolution zu unterstützen, der gemäß „der Tempelberg eine ausschließlich moslemische Stätte ist“. Wenn ihr „die Beziehung des jüdischen Volkes zum Tempelberg und zu Jerusalem“ ablehnt, lehnt ihr damit nicht eure „eigene Identität“ ab? Es gibt keine Christenheit ohne Judentum und keinen Jesus ohne ein jüdisches Jerusalem und den Tempelberg“. („Israel to EU: Voting to recognize Temple Mt. as solely Muslim site akin to ignoring Jesus,“ JP, 14 July 2016).

Im Okt. verabschiedete die UNESCO jene „Resolution, die jede jüdische Verbindung“ mit dem Tempelberg ignoriert und den Tempelberg als Berg Al-Haram al Sharif (das edle Heiligtum) bezeichnet – jener Bezeichnung, die dem heiligen Plateau nach seiner Eroberung durch die Moslems im 7. Jhdt. nach Christus aufgezwungen wurde. Israels jahrtausende alte Geschichte mit dieser Stätte wurde ausradiert. Darauf sagte Bibi, dass Leute, „die sich weigern, die Bibel und die Berge von archäologischer Evidenz ernst zu nehmen... nur den Titusbogen in Rom ansehen müssen“, womit er auf die Zerstörung des Tempels durch Rom Bezug nahm. Auf ihm ist „der siebenarmige Leuchter eingemeißelt... das Symbol des jüdischen Volkes und...des jüdischen Staates heute“. („Israel... Slam UN Over Temple Mt. Resolution,“ Israel Today, 14 Oct. 2016).

Das Knessetmitglied Y. Lapid schrieb, dass 4. Mose 6,24 – „Der Herr segne dich und behüte dich“ – die älteste jemals gefundene Schriftstelle in althebräischer Sprache „in silberne Tafeln eingraviert ist“ und auf ungefähr 600 v. Chr. datiert wird. Damals war „Jerusalem eine pulsierende jüdische Stadt, in der das Leben, der Handel, die Gebete und sogar die Auseinandersetzungen in hebräischer Sprache stattfanden“ – die Sprache, die „von Jesus 600 Jahre später gesprochen wurde...“.

Während diese Resolution „beleidigend und äußerst ärgerlich ist“, ist es nicht weniger „beleidigend und ärgerlich“, dass einige westliche Nationen sich bei der Abstimmung ihrer Stimme enthielten. „Sind Christen in Europa bereit, stillschweigend zuzulassen, dass 3000 Jahre jüdischer Geschichte und 2000 Jahre christlicher Geschichte annulliert werden?“

Lapid betrachtet diese Resolution als gefährlich. „Der Tempelberg ist die sensibelste Stätte im Nahen Osten, ja, vielleicht auf der Welt“. Palästinenser haben wie folgt bereits gehetzt: „gegen Israel, lies eine Entscheidung wie diese“ und wir werden den Berg ‚verteidigen’. „Menschen werden sterben...“ („How UNESCO erases history,“ Yair Lapid, TOI Blogs, 18 Oct. 2016).

Die letzte UNESCO Resolution „fordert, dass Israel mit der – wie man es nennt – „absichtlichen Zerstörung der heiligen Stätten Jerusalems“ aufhört, d.h. mit „archäologischen Ausgrabungen“ in der Nähe des Berges, die „einen Reichtum an Evidenz der langen historischen Verbindungen der Stätten und dem jüdischen Volk“ hervorgebracht haben.

Der Archäologe Dr. G. Barkay, Leiter einer dieser Ausgrabungen, bezeichnete diese Resolution als „eine Beleidigung“ für alle intelligenten Menschen. „Im NT werden Jesus und der Tempelberg über 20 Mal erwähnt“. Wer deshalb versucht, die jüdische Beziehung zu Jerusalem und dem Tempelberg zu zerstören, „untergräbt das Christentum...“ („UN Confirms Denial of Jewish Connection to Temple Mt,“ Israel Today, 26 Oct. 2016). Doch weshalb reagiert die Westliche Kirche nur mit Schweigen gegen diesen Angriff auf die Fundamente des neutestamentlichen Glaubens?

Die palästinensische Gesellschaft – vergiftet, weil sie Israel verflucht

Im August sagte Bibi in einem Medien-Videoclip: „Ich habe gerade ein Video gesehen, das mich zutiefst erschüttert hat... ein palästinensischer Vater hält seinen 4 Jahre alten Sohn hoch... Er stößt seinen Jungen Sohn auf die Soldaten zu und schreit ‚Tötet ihn! Erschießt ihn!’ Der erschrockene Junge schaut sich nach seinem Vater ratsuchend um und trottet dann auf die Soldaten zu. Einer der Soldaten macht mit seiner Hand eine Geste der Freundschaft. Der Junge gibt ihm eine ‚High five’. Es ist schwierig, einen fünfjährigen hassen zu lehren.“

Jemand ermutigen, ein Kind zu ermorden, sogar das eigene, ist wahrscheinlich das Unmenschlichste, was man tun kann. Aber dies ist kein Einzelfall. „In Gaza veranstaltet die Hamas Ferienlager im Sommer, wo Kinder gelehrt werden, den Tod mehr zu schätzen als das Leben.“ Das Erziehungsministerium der PA führt gerade eine Veranstaltung durch, „in der Schüler Terroristen feierten, die israelische Staatsbürger ermordeten. Frieden beginnt mit Respekt. Wenn Eltern nicht das Leben ihrer eigenen Kinder respektieren, wie sollten sie das Leben ihrer Nachbarn respektieren?“ („Netanyahu: I‘m shaken to the core of my being,“ Arutz 7, 3 Aug. 2016)

In einem weiteren Videoclip sagte er: „Die Hamas hat Millionen von Dollar von Menschenrechtsorganisationen gestohlen.“ Dabei bezog er sich auf die Verhaftung von palästinensischen Mitarbeiten (des christlichen Hilfswerkes World Vision und der UN Entwicklungshilfeorganisation), die für die Hamas gestohlen hatten.

Den Armen in Gaza wurde Hilfe verweigert, während „die Hamas das Geld dazu verwandt, eine Kriegsmaschinerie aufzubauen, um Juden zu ermorden... Man muss sich das einmal bewusst machen: Die Hamas hat lebenswichtige Hilfe von palästinensischen Kindern gestohlen, damit sie unsere umbringen konnten.“ („Netanyahu: ‚I Care More about Palestinians than their Leaders Do‘,“ BFP Israel Prayer Update, 12 Aug. 2016)

Isi Leibler sieht es als Israels größtes Versagen seit Oslo an, dass es nicht genug hervorhebt, „wie sehr die PA ihre Bevölkerung einer Gehirnwäsche unterzieht, wodurch eine kriminelle Gesellschaft hervorgebracht wird, die vergleichbar ist mit der in Vorkriegsdeutschland, als die Nazis ihre Bevölkerung in rassenmörderische Barbaren umerzogen, indem sie die Juden als Untermenschen darstellten.“ Heute bezeichnen die Araber der PA Juden als „Nachkommen von Affen und Schweinen“ und rufen offen zu ihrer Vernichtung auf. Die PA Leiter verkünden in ihren Moscheen und Medien „Tod den Juden“. Die Brutalität, zu der sie erzogen werden, kommt zum Ausdruck, „wenn jedes Mal spontane Straßendemonstrationen stattfinden, wenn ein Israeli ermordet wird. Noch ekelerregender sind die wiederholten TV Auftritte, in denen Mütter sich begeistert äußern, wenn eines ihrer Kinder zum „Martyrer“ wurde und sie ihre Hoffnung äußern, dass die anderen ihrer Kinder diesem Beispiel folgen...

Der Indoktrinationsprozess der Ära Arafat/Abbas hat aufeinanderfolgende Generationen so radikalisiert, dass sie glauben, die einzige Lösung für diesen Konflikt sei die endgültige Beendigung jüdischer Souveränität.“ („Ex-posing the criminal society,“ Isi Liebler, Israel Hayom Op-ed, 25 Aug. 2016)

In zwei neueren Studien zeigt IMPACT-SE (eine Gruppe, die „weltweit Erziehungsprozesse überprüft und analysiert, um sie auf die Befolgung internationaler Standards in Bezug auf Frieden und Toleranz zu überprüfen“), dass „im israelischen Schulcurriculum große Anstrengungen zur Friedenserziehung unternommen werden,“ aber dass der PA Schulcurriculum „das genaue Gegenteil tut und dabei internationale Friedensabkommen bricht. Es wurden 78 PA Schulbücher (Klassen 1-12) untersucht. Das Wort „Friede“ kommt kein einziges Mal vor, „während gleichzeitig der Staat Israel – bis auf eine Ausnahme – auf keiner einzigen Landkarte zu finden war. Stattdessen wird in diesen Schulbüchern „Jihad verherrlicht und dazu aufgefordert.“ („…Israeli Schools Teach Peace, Palestinians Don‘t,“ Israel Today, 26 Sept. 2016)

Schon wieder die israelischen „Siedlungen“!

Gott pflanzt Sein Volk in Seinem Land ein – von ganzem Herzen und von ganzer Seele (Jer 32,41). Er sagt, dass Er sie zurück bringt und dass Er selbst über ihnen wachen wird (Jer 31,10). Obamas Regierung hat beständig Widerstand dagegen geleistet. Hilary Clinton hat als Außenministerin in dieser Anti-Israel Kampagne die Leitung übernommen. Es gibt viele Gründe, warum sie gegen Trump verloren hat, aber von bibelgläubigen Christen muss ihr Kampf gegen Gottes Plan für Israel als zentrale Ursache angesehen werden (1 Mose 12,3). 

Im Juli hat Israel entschieden auf die Kritik der USA, EU und UN reagiert, die sich dagegen ausgesprochen hatten, dass Häuser in der Jerusalemer Vorstadt Gilo (wo wir wohnen) gebaut werden sollen. Der Tadel des US-Außenministeriums war extrem heftig. Ihr Sprecher sagte: „Amerika ist besorgt, dass Israel die Reihe der Provokationen und kontraproduktiven Maßnahmen fortsetzt, durch die Israels Hingabe an eine friedliche Beilegung des Konflikts mit den Palästinensern ernsthaft in Frage gestellt wird.“

Eine Aussagte der EU besagte, das bauen: „Bautätigkeit in der Siedlung Gilo (Einwohnerzahl: über 40 000), die auf besetztem Palästinenserland in Ost-Jerusalem (als es 1967 erobert wurde, gab es dort nur ein arabisches Haus, und es liegt nicht in Ost“, sondern im Süden) errichtet wurde, unterminiert die Funktionsfähigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung...“ O Herr, möge sie unterminiert werden! („Israel blasts US, EU & UN for condemning construction in Gilo,“ JP, 31 July 2016)

In einem Leitartikel der JP hieß es: „Die überzogene Ausdrucksweise des Außenministeriums zeugt von einer verdrehten Sichtweise für die Konfliktursachen – das sind nicht die Siedlungen.“ Der Angriff auf die Siedlungen „verzerrt die Realität, indem diese zum Haupthindernis für Friedensverhandlungen dargestellt werden.“ Israel hat häufig seine Bereitschaft zur direkten Verhandlungen bekräftigt, die die PA jedes mal verweigert. 

Ellitot Abrams, ein leitender Verantwortlicher für Nahoststudien im „Council on Foreign Relations“ sagte: „Die zwanghafte Beschäftigung des US-Außenministeriums mit israelischer Bautätigkeit wird von keiner arabischen Regierung geteilt.“ („Myopic State,“ JP Editorial, 3 Aug. 2016)

Als im Oktober dieser Angriff fortgesetzt wurde, reagierte Israels Justizministerin A. Sheked folgendermaßen: „Wenn der Nahe Osten in Flammen steht, wenn an den Grenzen von Jordanien und Syrien hunderttausende abgeschlachtet werden, dann erscheint es als völlig unverhältnismäßig, Israel wegen seiner Entscheidung, 98 Häuser in Samaria zu bauen, zu verurteilen.“ Am Tag zuvor hatte das Weiße Haus diese Entscheidung scharf verurteilt und Israel beschuldigt „einen Vertrauensbruch begangen zu haben.“ Der Pressesprecher Earnest fügte unheilverheißend hinzu: „Wenn wir davon sprechen, wie gute Freunde miteinander umgehen sollten, ist dies eine Ursache ernsthafter Besorgnis.“ Das Außenministerium fügte hinzu: „Häuser zu bauen ist unvereinbar mit Israels Zukunft als jüdischer und demokratischer Staat.“ Wollen die inzwischen „Gespaltenen Staaten von Amerika“ Israel belehren, was jüdisch und demokratisch ist? („US rebuke of settlement plans ‚disproportionate,‘ minister charges,“ TOI, 6 Oct. 2016)

Die Wahrheit aus Zion wird attackiert

Im September äußerte sich Washington sehr ärgerlich über Kommentare, die Bibi in einem Online-Video machte. Dort beschuldigte Bibi die PA, dass sie „die ethnische Säuberung der jüdischen Bevölkerung in der West Bank verfechte.“ Dabei bezog er sich auf deren fortwährenden Erklärungen, „dass kein Jude in einem zukünftigen Palästina“ wohnen dürfe. 

Eine Sprecherin des Außenministeriums sagte: „Die US widersprechen aufs heftigste der Aussage, dass diejenigen, die sich gegen Siedlungstätigkeit wehren oder dies als Hindernis für den Frieden ansehen, damit zur ethnischen Säuberung gegen Juden aufrufen würden...“ Da Bibi dies überhaupt nicht gesagt hatte, fand hier eine Irreführung statt, um eine hässliche Wahrheit zu vertuschen. 

Netanjahu sagte: „Es ist empörend, dass die Welt das nicht empörend findet.“ Er fragte seine Zuhörer, ob sie „einen Bereich in ihrem Land akzeptieren würden, in dem keine Juden, oder Spanier, oder Schwarze“ leben dürften? „Seit wann ist Bigotterie eine Grundvoraussetzung für Frieden?“ („Washington calls Netanyahu‘s ethnic cleansing video ‚inappropriate‘,“ TOI, 10 Sept. 2016)

Die politische Beraterin und Schriftstellerin Annika Hernroth-Rothstein sagte: „Netanyahus Aussagen waren stark ... (aber) völlig korrekt. Er kann aggressiv sein, aber er spricht die Wahrheit,“ während die Mehrzahl der Leiter in der Welt und deren Organisationen, wie die UN, das nicht tun. 

Sie sagte, er habe sich damit an die Israelis gewandt und nicht an die Welt. „Er weiß, dass die Welt nicht bereit ist, sich dem zu stellen, womit sie bereits konfrontiert wird, und dass sie nicht bereit ist, den Kampf zu kämpfen, in dem sie sich schon befindet. Seine Worte zeigten den Israelis, dass er Übergriffe nicht tatenlos hinnehmen wird, sondern ab und zu einen rhetorischen Schlag austeilen wird.“ 

„Niemand hat Obama oder der Präsidenten Frankreichs aufgeforderte, mit Angreifern Frieden zu schließen, die in ihrem Land leben... und die Welt hat auch ihre Mörder nicht entschuldigt.“ Aber die Welt verlangt, dass Israel das tun soll. („They can‘t handle the truth,“ A. Hernroth-Rothstein, Israel Hayom Op-ed, 23 Sept. 2016)

Einheit in Anarchie durch Intersektionalität

Der Juraprofessor Alan Dershowitz geht auf einen Beitrag ein, den die Gruppe „Studenten für Gerechtigkeit in Palästina (SJP)“ der „New York University“ auf ihre Facebook Seite gestellt haben. Dort macht diese Gruppe in Bezug auf den Tod mehrerer Schwarzer durch die Polizei die Aussage: „Vergesst nicht, das viele US Polizeigruppen mit der IDF gemeinsam trainieren. Dieselben Mächte, die einen Völkermord an den Schwarzen in Amerika begehen, stehen hinter dem Völkermord an den Palästinensern...“ 

Dershowitz schreibt dazu: „Selbst in einer Zeit nationaler Trauer... können die Fanatiker der SJP nicht anders, als den Tod unschuldiger Amerikaner für ihre eigene antisemitische Politikagenda zu missbrauchen, die darin besteht, den Nationalstaat des jüdischen Volkes zu delegitimieren und zu dämonisieren.“

„Indem sie Israel in diese Ereignisse mit hinein zieht ... benutzt die SJP wieder die alte Technik, Juden an grundlegenden gesellschaftlichen Problemen die Schuld zu geben. Diese Praktik war antisemitisch, als christliche Gemeinschaften den Juden die Schuld an der Pest gaben, sie der Brunnenvergiftung und des Mordes beschuldigten; sie war antisemitisch, als die Nazis den Juden die Schuld an der Wirtschaftskrise in Deutschland gaben; und sie ist auch heute noch antisemitisch...“

Diese Äußerung der SJP macht einen zunehmenden Trend in der radikalen Linken sichtbar. „Gruppen wie Black lives Matter, MoveOn, Code Pink und Occupy Wall St. haben die Theorie der „Intersektionalität“ aufgegriffen. Intersektionalität ist eine radikale akademische Theorie die besagt, dass alle Formen gesellschaftlicher Unterdrückung unauflöslich miteinander verbunden seien. Dies führt dazu, dass grundverschiedene Anliegen der Linken miteinander verknüpft werden, gleichgültig, wie dürftig ihre tatsächliche Verbindung ist. Dadurch werden „alle Aktivisten der Linken gedrängt, sämtliche ihrer Anliegen zu unterstützen... einschließlich der Dämonisierung Israels als rassistischen Apartheidstaat.“ 

Intersektionalität betrachtet alle „bestehenden sozialen, politischen und ökonomischen Systeme“ als so mangelhaft, dass alle Versuche, sie durch „demokratische Mittel zu erneuern unakzeptabel sind.“ Deshalb sind deren Aktivisten zunehmend gewalttätig, respektlos und lehnen jeden politischen Kompromiss ab, wie auch die gewalttätigen Demonstrationen nach dem Wahlsieg von Trump gezeigt haben. („Who do Bigots Blame for Police Shootings in America? Israel…!“ A. M. Dershowitz, Gatestone Institute, 13 July 2016)

Anzeichen der vorgerückten Stunde

Antisemitismus: Im Juli berichtete ein Anti-Diffamierungs- Bündnis von einem starken Anstieg antisemitischer Vorfälle von 2014 auf 2015, darunter eine Zunahme von gewalttätigen Angriffen um 50%. Die Zunahme war am stärksten auf dem Gelände von Universitäten. („ADL Says Anti-Semitism in the US on the Rise,“ ICEJ News, 27 July 2016)

Die Umfrage des „Euopean Jewish Assoc. & Rabbinical Center“ in Europa ergab, dass 70% der europäischen Juden an Rosh Hashannah oder Yom Kippur nicht zur Synagoge gehen, „weil sie antisemitische Gewalttaten befürchten. 80% waren über die Zunahme antisemitischer Haltungen“ in ihrem Land besorgt. („European Jews Deeply Worried About Anti-Semitic Violence,“ ICEJ News, 21 Sept. 2016)

Der frühere Oberste Rabbiner Englands, Lord J. Sacks, sprach vor dem EU-Parlament darüber, dass die Bestie Antisemitismus sich heute als „Engel des Lichts“ verkleide.

„Um ihren Hass auf Juden zu rechtfertigen, rufen die jetzigen Antisemiten die heute weltweit höchste Instanz an... Menschenrechte.“ Aus diesem Grund wird Israel „regelmäßig der fünf grundlegenden Sünden gegen die Menschenrechte beschuldigt: Rassismus, Apartheid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ethnische Säuberung und versuchter Völkermord. 

Der Antisemitismus heute verweigert den Juden das Recht, „kollektiv als Juden zu existieren mit den gleichen Rechten wie alle anderen“ und ist so radikal mutiert, dass die, die davon infiziert sind, leugnen, dass sie Antisemiten sind oder „ein Problem mit Juden oder dem Judentum haben.“ Sie hassen nur den bösen Staat Israel. („Anti-Semitism Masquerading as an Angel of Light,“ Tsvi Sadan, Israel Today, 6 Oct. 2016)

Gog & Magog: „Analysten haben auf eine spürbare Verbesserung der Beziehungen zwischen den Präsidenten Erdogan (Türkei) und Putin (Russland) nach dem fehlgeschlagenen Militärputsch in der Türkei, dem darauf folgenden Durchgreifen der Türkei gegen Regimegegner und der Reaktion des Westens auf dieses Durchgreifen hingewiesen.“ Inzwischen wurde „die offizielle Rhetorik der Türkei gegenüber Nato-Verbündeten, besonders der US, zunehmend feindlich.“ („Russia & Turkey Draw Closer Following Coup,“ ICEJ News, 27 July 2016)

Iran: Der Iran und seine Leiter scheuen sich nicht, die Zerstörung Israels als ihr Ziel zu benennen. Der oberste Leiter, Ayatollah Khamenei tweetete 2015 „ein Gelöbnis, dass der jüdische Staat 2040 nicht überleben wird.“ Ein hoher iranischer Militärkommandeur behauptete zu Beginn 2016, dass die iranische Armee „das zionistische System in weniger als acht Minuten auslöschen könne.“

Im September 2016 droht der Iran Israel mit einer Inschrift auf einer mobilen Raketenabschussrampe: „Wenn die Leiter des zionistischen Systems einen Fehler machen, wird die islamische Republik Tel Aviv und Haifa auslöschen.“(„Iran Threatens to ‚Turn TA to Dust‘,“ BFP Israel Prayer Update, 26 Sept. 2016)

Jerusalem (Sach 12,2-3): Das Weiße Haus hat sich selbst „korrigiert“, nachdem es „die Niderschrift der Grabrede für den ehem. Israel. Präsidenten Peres auf dem Herzelberg in West-Jerusalem versandt hatte. Im Original war als Ort der Rede „Jerusalem, Israel“ vermerkt. In der „korrigierten“ Fassung wurde dann das Wort „Israel“ hinter „Jerusalem“ einfach durchgestrichen. 

Im vergangenen Jahr entschied „das Oberste Gericht der US, dass Amerikaner, die in Jerusalem geboren sind, nicht Israel als Land ihrer Geburt angeben dürfen – obwohl der Kongress genau das in 2002 erlaubte und die Regierung aufforderte, die US Botschaft nach Jerusalem zu verlegen.“ („WH corrects itself after transcript puts Jerusalem in Israel,“ Fox News, 1 Oct. 2016)

Wahrheit oder Lügen: Melanie Phillips schreibt über ein Hauptzeichen der Endzeit. „Von all den beunruhigenden Aspekten unserer Zeit erscheint der Grundlegendste das Verschwinden der Unterscheidung von Wahrheit und Lügen. Als die postmoderne Gesellschaft entschied, die Vorstellung, es gäbe eine objektive Wahrheit sei Unsinn und alles sei relativ, hat sie damit auch das Konzept der Lüge zerstört. Wenn es keine Wahrheit gibt, kann es auch keine Lüge geben. Alles wird jetzt zur Ansichtssache.“

Wenn also Palästinenser aufhetzende „Verleumdungen verbreiten, dass Israel absichtliche arabische Kinder töten oder ethnische Säuberungen und Apartheid“ betreiben, wird das von vielen geglaubt. „Es gibt zwar nur einige Westler, die von antijüdischem Fanatismus ergriffen sind, aber die Meisten sind nicht länger Fähig, Lüge und Tatsachen zu unterscheiden.“ Heute wird gelehrt, man müsse „konkurrierende Narrative“ respektieren. Das führt dazu, dass viele „die lächerliche Lüge glauben, Juden hätten keine historische Beziehung zum Land Israel...“(„Palestinians step up the jihad of the lie,“ M. Phillips, JP Op-ed, 27 Oct. 2016)

US konservativer Leiter: Bibi hat Israel gestärkt

Der Artikel von Walter R. Mead „The Real Middle East Story“ in der außenpolitischen Zeitschrift „American Interest“ (vom 25. September) zeigt, dass „Netanyahus Leiterschaft Israel gestärkt und zu einer geopolitischen Macht erhoben hat, mit der im Nahen Osten gerechnet werden muss.“

Er fährt fort: „Das, was für die amerikanische Denkweise noch schwerer zu verarbeiten ist als die Tatsache, dass Präsident Obama ein schrecklicher Präsident für die Außenpolitik gewesen ist, ist die Tatsache, dass Netanyahu ein außerordentlich erfolgreicher PM Israels ist. In Asien, Afrika und Lateinamerika wird die Diplomatie Israels immer stärker.“ Die meisten arabischen Leiter sehen „Bibi als klüger und stärker als Obama. Während das Prestige Amerikas im Nahen Osten abnimmt... nimmt das Prestige Israels – sogar bei denen, die es hassen – zu.“ 

Bibi war erfolgreich, indem er „Brücken zu den sunnitischen Moslems baute... und sowohl Russland als auch der Iran nehmen die roten Linien Netanyahus ernster als Obamas Vorhaltungen und fromme Hoffnungen. Der Grund liegt darin, dass Bibi „besser als Obama versteht, wie die Welt funktioniert. Er glaubt, dass in der rauen Welt der internationalen Politik Macht, die weise genutzt wird, wichtiger ist als gute Absichten, die man redegewandt formuliert. Obama wollte durch eloquente Reden zu den sunnitischen Moslems Brücken bauen... während er die politischen Realitäten, die den Sunni-Staaten am wichtigsten waren, übersah – wie den Aufstieg des Iran und die Anliegen der Sunnis in Syrien...“

„Es mag sein, dass Israels Nachbarn Netanyahu nicht lieben, aber sie glauben, dass sie sich auf ihn verlassen können.“ Unter seiner Führung hat „Israel stärkere und tiefere Beziehungen zu Indien, China und Japan“ als zu jeder anderen Zeit.

Afrikanische Nationen suchen aus „einer Anzahl von wirtschaftlichen und militärischen Gründen“ zu Israel bessere Beziehungen.

Bibi „versteht die Auswirkungen der Politik Obamas auf den Nahen Osten besser als Obama und hat aus den Lücken in Obamas Weltverständnis großen internationalen Gewinn gemacht.“ Durch all das werden Israels Probleme und Herausforderungen nicht eliminiert, aber „Israel befindet sich heute Global gesehen in einer besseren Lage als beim Amtsantritt Netanyahus; das kann niemand aufrichtig von der Nation behaupten, die Präsident Obama leitet.“ („Netanyahu‘s leadership has made Israel stronger than ever,“ Israel Hayom, 26 Sept. 2016)

Das Wort in Zion

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres nannte Netanyahu als Ziel der Regierung „eine Revolution im Bereich Erziehung durchzuführen... Diese basiere auf zwei Dingen: Excellenz und Zionismus.“ Excellenz bedeute, dass jedes Kind sein Potential erreichen können, „und Zionismus, basierend auf dem Studium der Bibel und dem jüdischen Erbe, um zu verstehen, warum die Juden in Israel sind. ‚Zuallererst kommt das Studium der Bibel... die Grundlage, warum wir hier sind, warum wir hierher zurückgekehrt sind, und warum wir hier bleiben.’“(„With school year around corner, [Bibi] says ‚study Bible‘,“ JP, 30 Aug. 2016)

„In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.“ (Psalm 119,89)

Chuck & Karen Cohen


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