Watchmen from Jerusalem 3/2016

Schalom aus Zion,

Gott ist ein Zionist! „... der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt ... die Stadt des großen Königs“ (Ps 48,3b; vgl. Matth 5,35); „Der Herr liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen in Jakob“ (Ps 87,2; vgl. 132,13); „Der Herr ist zornig auf alle Völker ... Das ist der Vergeltungstag des Herrn, ein Jahr der Abrechnung mit den Feinden der Zionsstadt" (Jes 34,2a u. 8; vgl. 31,4; Joel 4,16-17); „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel“ (Jes 62,1); „Ich eifere für Jerusalem und Zion mit großem Eifer“ (Sach 1,14b; vgl. 8:2).

Da Gott sich nicht schämt, ein Zionist zu sein, sollten wird, die wir nach Seinem Namen genannt sind, uns auch dessen nicht schämen.

„Wenn die Grundlagen zerstört sind, was haben die Gerechten getan?“

So kann Psalm 11,3 auch aus dem hebräischen übersetzt werden, und dies erscheint sehr sinnvoll, da der Westen Israel unter Druck setzt, Gottes Land zu teilen. Viele Gemeinden, die sich mit „Politik“ nicht befassen wollen, haben ihre Nationen nicht gewarnt, dass Gottes Gericht über die kommt, die das tun (Hes 35,12-15; Joel 4,1-2; Sach 12,9).

Amerikas Stellung als Supermacht könnte bald beendet sein. Seit Präsident Bush Senior Israel gezwungen hat, in Madrid an dem „Friedensgipfel“ teilzunehmen, haben zunehmend schwerere Gerichte das Land unserer Geburt heimgesucht. Es hat auch den Anschein, dass Gott es zulässt, dass die US ungehindert dem „Fleisch“ (Rö 1,24-32) nachgeht und sie nicht mehr zurückhält. Unabhängig davon, wer gewählt werden wird, lässt die vorsätzliche Blindheit gegenüber Israel und der Mangel an Gebet für Israel  nichts Gutes für die US ahnen. 

In 1 Mose 12,3 droht Gott denen, die Israel fluchen (vgl. 4 Mose 24,9b). Israel zu „fluchen“ hat die Wortbedeutung: schlechtmachen, nicht achten, schändlich sprechen oder herabsetzen. Gläubige erzählen Chuck immer wieder, dass sie mit ihren Gemeindeältesten über Israel sprechen, aber die Ältesten sich dann häufig weigern, die Wahrheit offen auszusprechen – nicht, weil sie diese nicht erkannt haben, sondern weil sie in ihrer Gemeinde keine Auseinandersetzung oder Spaltung hervorrufen wollen. Deshalb verschweigen sie, wie Gott Israel zu Seiner Verherrlichung wieder herstellt. 2017 ist der 500te Jahrestag der Reformation. Was wäre geschehen, wenn die Reformatoren, nachdem sie die Wahrheit des Wortes Gottes erkannt hatten, aus Menschenfurcht oder aus Furcht vor Auseinandersetzungen in ihren Gemeinden nichts gesagt hätten? „Gott der HERR hat geredet: wer sollte nicht als Prophet reden?“ (Amos 3,8)

Worte vom Herrn

Während der Gebetskonferenz in Schottland gab der Herr Chuck dieses Wort: „Zu glauben oder nicht, dass Ich Israel heutzutage wiederherstelle, ist für Meinen Leib nicht länger eine Wahlmöglichkeit. Entweder Mein Leib unterstützt, was Ich von ganzem Herzen und ganzer Seele tue (Jer 32,41-42) – oder er wird feststellen, dass er sich von Mir weiter und weiter entfernt, weil er von unterschiedlichen Winden der Täuschung bewegt wird. Die Zeit ist kurz. Heute, wenn ihr Meine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Steht zu Mir und seht, wie Ich über Meinem Wort wache, um es zu erfüllen (Jer 1,12).“

Auf der IFI Gebetskonferenz in Jerusalem 2011 empfing Chuck dies: „Ich habe gesagt: Noch einmal werde ich Himmel und Erde erschüttern (Hag 2,6; Hebr 12,26). Die Zeit dafür ist jetzt. Ich erschüttere alles, was sich erschüttern lässt – in den Nationen und in eurem Leben – damit das, was bleibt, von Mir ist.

Warum sollte es euch überraschen, dass Dinge schneller und mit mehr Intensität geschehen? Habe Ich nicht gesagt, dass das Ende kommt wie die Wehen einer Frau – wie Wehen schneller aufeinander folgen und die Schmerzen größer werden – bis ein Kind geboren ist? So geschieht es – bis Mein Sohn zurückkehrt. 

Deshalb bergt euch in Mir, denn der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und wird geschützt (Spr 18,10).“

„Name“ im hebräischen Denken bedeutet „grundlegende Wesensart“. Der Vers bestärkt uns im Glauben, dass das, was Gott in Seinem Wesen ist – treu, zuverlässig, allmächtig, allwissend usw – unseren Schutz ausmacht. Da Er sich nie ändert, (Mal 3,6) können wir auf das Vertrauen, was Er ist – unabhängig davon, was Er gerade tut oder nicht tut.

Warum Bibi so denkt, wie er denkt

Rechtsanwalt Dan Illouz – ein ehemaliger Berater der Koalition der Knesseth und juristischer Berater von Israels Außenministerium - gibt uns einen Einblick in Premierminister (PM) Netanyahus Weltbild, durch das dieser zu anderen Weltleitern im Widerspruch steht, denn Bibi behauptet, dass das, was er sieht, „entscheidende und prägende Kernfragen“ sind. Er hat US Präsident Obama dafür kritisiert, dass dieser über eine „Rückkehr zu den Grenzen von 1967“ spricht und fährt fort, den Westen wegen des Atomabkommens mit dem Iran zu kritisieren. 

Einige sehen ihn als einen „opportunistischen Politiker, der mehr Interesse an seiner eigenen politischen Zukunft als an der Zukunft der freien Welt“ hat. Damit liegen sie falsch und handeln „unfair“, denn wenn man sein Weltbild einmal versteht, dann „ergibt sein Verhalten Sinn ...“

Seine Sichtweise basiert auf zwei sich ergänzenden Werten: „dem Skeptizismus seines Vaters ... und amerikanischer konservativer Philosophie ...“ Prof. Benzion Netanyahu hat seinen Sohn stark beeinflusst. Er hat „die Inquisition studiert ... war Sekretär von Ze’ev Jabotinsky, dem Gründer des revisionistischen Zionismus, und war zu Beginn des Holocaust gerade am Anfang seiner Berufskarriere.“ Durch sein Verständnis für Geschichte und Zeitereignisse hatte er „eine sehr skeptische Zukunftsperspektive.“ 

Er erkannte, dass „das jüdische Leiden während der Inquisition nicht nur durch antisemitische Leiter hervorgerufen wurde, sondern auch durch die utopische Sichtweise der Juden für ihre Umgebung. Ihre Zufriedenheit machte sie für Gefahr blind.“ Er nannte dies „jüdische Selbsttäuschung“. Damit „kritisierte er diejenigen, die in ihrer Wachsamkeit in Europa nachließen,“ als die Nazis an die Macht kamen. (Wir glauben, dass er heute dasselbe über die Juden im Westen denken würde.)

Er verband sich mit dem „Revisionistischen Zionismus, aus dem später der Likud entstand,“ dessen Ziel nicht die Schaffung eines „neuen Juden“ war, sondern darin bestand, „Juden stärker zu machen, indem man sie lehrt, sich als Nation zu verteidigen.“ Bibis Ablehnung von „utopischen Sichtweisen“ lässt ihn gegen die „guten Absichten“ der Palästinenser argumentieren und sich bei einem Friedensabkommen auf die „Verteidigungserfordernisse“ Israels fokussieren. Er sieht zu recht, dass man PA (Palästinensische Autorität) Präsident Abbas „nicht trauen kann“, und selbst wenn man das könnte, weis man nicht „wer seinen Platz übernimmt ...“

Das erklärt auch seine Sichtweise des Iranabkommens. „Solange dies auch nur Teilweise von dem Wohlwollen der iranischen Leiter abhängt,“ die zur Zerstörung Israels aufrufen und Terrorgruppen unterstützen, die Israel angreifen, schätzt er dieses Abkommen als höchst gefährlich ein, das man mit allen Mitteln bekämpfen muss. Auch hier sieht Bibi „die utopische Weltsicht,“ die der Westen unter Führung Obamas hat, als „existentielle Gefahr für Israel.“

Da Bibi einen Teil Seines Lebens in den US verbrachte, hat er eine starke Verbindung zu „der amerikanischen konservativen politischen Bewegung“ entwickelt, deren Anhänger ebenfalls eine utopische Weltsicht ablehnen. William Buckley hat einmal geschrieben: „Ein Konservativer ist jemand, der ‚sich zur Geschichte quer stellt und zu einer Zeit „Stop“ ruft, wo kein anderer das tut, oder der viel Geduld hat mit denen, die dahingehend mahnen.‘“

Dies ist die Rolle, die Netanyahu angenommen hat, sowohl bei dem Rausch, ein Atomabkommen mit dem Iran zu schließen, als auch während des Oslo-Friedensabkommens, als die Welt „fasziniert war von der Aussicht eines utopischen Friedens.“ Er rief ebenfalls „Stop“, als einige Jahre später „das wahre Gesicht des Erzterroristen Arafat“ erkenntlich wurde und die Welt wusste, das Bibi im Recht war. 

Obama sagt, Bibis Widerstand gegen eine „utopische Vision“ sei der Kern ihrer Meinungsverschiedenheit. Als er vor einigen Jahren im israelischen Fernsehen interviewt wurde, kritisierte er Bibi höflich. „Wir versuchen immer eine Politik der Hoffnung und eine Politik der Angst in die Balance zu bringen ... Wenn man den unglaublichen Aufruhr und das Chaos, das heute im Nahen Osten sichtbar ist“ das Aufkommen des IS, „die antisemitischen und antiisraelischen Stimmungen“ in der arabischen Welt, Raketen aus Gaza, das Erstarken der Hisbollah in Betracht zieht, wird „es gerechtfertigt, dass Israelis hauptsächlich um Fragen der Sicherheit besorgt sind“, und Bibi ist dafür anfällig. „Diese Politik und diese Befürchtungen steuern heute die Reaktion der Regierung. Das verstehe ich. Aber ...“

Illouz sagt: „Die Geschichte hat uns gelehrt, das es wichtig ist, besonnen zu handeln, während utopische Projekte häufig im Desaster enden.“ Und während er heute kritisiert wird als Person, die sich „dem entgegen stellt, was viele als positive Veränderung ansehen, wird in der Geschichte immer wieder sichtbar, dass solche Personen die einzigen waren, die sich verheerenden Fehlern entgegengestellt haben ... Es ist nur konsequent, wenn man schlussfolgert, dass man sich auch an Netanyahu in dieser Weise erinnern wird.“ („Understanding Netanyahu‘s mind,“ D. Illouz, JP Op-ed, 13 Apr. 2016)

Was ist Präsident Obamas Weltbild?

Boaz Bismuth sagte, dass wir – wenn wir zurückkehren würden „in das 14. Jahrhundert, als die Beulenpest die Erde heimsuchte, oder an den Anfang des 20. Jahrhunderts,“ als das Schicksal eines Menschen von seiner Hautfarbe abhing – dass wir dann erkennen könnten, wie gesegnet wir sind, dass wir heute leben, in einer „der friedlichsten Epochen der menschlichen Geschichte“, wie sie Obama im April nannte. Aber würden die Menschen, die „in Syrien, im Irak, im Jemen, in Nordkorea, in Nigeria, im Iran oder in Europa, das unter der doppelten Bedrohung des Terrorismus durch den IS und das erstarken der radikalen Rechten“ leben, ihm zustimmen? 

Obama war die stärkste treibende Kraft hinter dem üblen iranischen Nuklearabkommen. Ist der Iran heute friedlicher, weniger aggressiv? Seine Nachbarn sollten eigentlich ruhig schlafen können, da Obama diese Zeit als „die friedlichste, wohlhabendste und fortschrittlichste Epoche“ der gesamten Geschichte ansieht. („Obama‘s view of reality,“ B. Bismuth, Israel Hayom Op-ed, 26 Apr. 2016)

Die Politikanalytikerin Judith Bergmann schrieb über Obamas Widerstand, Terrorismus als „islamisch“ zu benennen. Nach dem Angriff in Orlando reagierte er folgendermaßen auf Kritik: „Was würde es denn bewirken, wenn man die Bezeichnung ‚radikaler Islam’ gebrauchte? ... Dadurch, dass man eine Bedrohung mit einem anderen Namen bezeichnet, verschwindet sie nicht.“

Bergman bezeichnet diese Denkart als die Spitze „verlogener Heuchelei“, besonders von dem Leiter einer demokratischen Partei, „die Jahre dafür gekämpft hat, politische Korrektheit in der amerikanischen Gesellschaft zu verankern, wodurch es unmöglich wurde, Dinge bei ihrem richtigen Namen zu nennen, ohne sich sofort einem Trommelfeuer von Schmähungen und persönlichen Verleumdungen ausgesetzt zu sehen. Die amerikanische Linke hat unaufhörlich dafür gekämpft, Sprache nach ihren Vorstellungen zu gestalten.“ Sie war damit so erfolgreich, dass man „Angst hat, verdächtige Aktivitäten zu melden, aus Furcht, dann als ‚islamophobisch’ gebrandmarkt zu werden. Das hat Menschenleben gekostet. Die Sicherheitsfirma, für die der Terrorist von Orlando arbeitete, hat sein „verdächtiges Verhalten“ nicht gemeldet, weil sie fürchtete, dann als „Islamophob“ eingestuft zu werden. 

Israel bekämpft Terrorismus deshalb erfolgreich, „weil es sich den Luxus nicht leisten kann, politische Korrektheit in sein Sicherheitskonzept zu integrieren.“ Obama hingegen lies „2011 alle Hinweise auf den Islam in den Ausbildungsvorschriften für den Polizeivollzugsdienst und die nationalen Sicherheitsbehörden“ löschen. 2013 wurde berichtet, dass es „vielen Experten über islamischen Terrorismus untersagt wurde, auf Anti-Terrorismuskonferenzen der US Behörden zu sprechen, einschließlich des FBI und CIA.“ 

Wie sollen sie „die drängende Frage des Jihad anpacken, wenn man sie daran hindert, über sein Wesen zu lernen?“ Es ist unmöglich, einen Feind zu bekämpfen, „den man nicht beim Namen nennen darf.“ („Making America unsafe,“ J. Bergman, Israel Hayom Op-ed, 15 June 2016)

Obama sagt, radikale Islamisten hätten den „Islam pervertiert,“ seine Bedeutung „verdreht“. Aber fast aller Terrorismus wird „im Namen des Islam ausgeführt. Jihad ist keine Perversion, und Märtyrertod auch nicht ... Diese entsprechen den Vorschriften des Islam für den Krieg.“ Der Islam teilt die Welt ein in „ein Haus des Islam, in dem die Moslems die Freiheit zur Religionsausübung haben, und das Haus des Krieges, wo die Ungläubigen leben.“ Die Niederwerfung der Ungläubigen ist das Ziel des Islam, wie Allah es im Koran vorgibt. („In the service of extremists,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 17 June 2016)

Israelische Siedler und Siedlungen – mutig und legal

Annika Hernroth-Rothstein hat E. Gelman interviewt, dessen Bruder vor kurzem erschossen wurde. Dieser hinterließ eine schwangere Frau und zwei Söhne. Er hat auch einen Schwiegersohn im Krieg verloren. Gelman lebt in Kiryat Arba in der Nähe von Hebron und leitet dort den Sicherheitsdienst.

Er sagte: „Wir ... die wir in unserem biblischen Heimatland leben und den Verlust erleben und das Leben führen, das damit einher geht, sehen es als Privileg an.“ Dadurch wird es gleichzeitig ermöglicht, „dass Liberale in Tel Aviv im Kaffee sitzen und sich über unsere Existenz beschweren.“

Sie fragte ihn, ob diese traumatischen Verluste je Zweifel in ihm geweckt hätten, ob es richtig sei, in dieser gefährlichen Gegend mit seiner Familie zu leben. Er antwortete: „Unsere Weltanschauung darf durch traumatische Erlebnisse nicht verändert werden, und die Tatsache, dass wir verletzt werden, bedeutet nicht, dass wir im Unrecht sind.“

Der israelische Dichter Tzur Erlich hat Israels Schicksal einmal folgendermaßen beschrieben: „Heldengedenktag (für die gefallenen Soldaten und Terroropfer) ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass wir einen Staat haben. Holocaustgedenktag ist der Preis, den wir dafür bezahlen, dass wir keinen Staat hatten.“ („Remembrance is a verb,“ A. Hernroth-Rothstein, Israel Hayom Op-ed, 11 May 2016)

Vor vier Jahren hat Bibi den Edmund Levi Ausschuss ins Leben gerufen. Dieser bestand aus Experten, die „Israels legale Stellung in Judäa und Samaria feststellen sollte und gerechte, schlüssige Lösungen für die Auseinandersetzungen wegen des Landes vorschlagen sollte.“ In seinem Ergebnis wies der Ausschuss die Lüge der „Besetzung“ zurück und stellte fest: „Die Siedlungen sind nicht illegal oder ungesetzlich, da (1) Judäa und Samaria als Bestandteil des ‚jüdischen Heimatlandes’ durch den Völkerbund ausgewiesen wurden; (2) Jordanien diese Gebiete unrechtmäßig besetzt hatte; (3) diese Gebiete 1967 in einem Krieg zur Selbstverteidigung erworben wurden und nie Teil irgend eines anderen Staates oder eines geplanten Palästinenserstaates waren.“ Aus politischen Gründen wurde dieser Bericht nie eingesetzt, um Israels Kontrolle über sein biblisches Kernland zu verteidigen. Bitte betet, dass dies sich bald ändert. („Jerusalem Day, or ‚Occupation Day‘,“ M. Dann, JP Op-ed, 5 June 2016)

Araber versus Juden – das Fazit

Der liberale Araber Fred Maroun schreibt, dass die Antizionisten behaupten, „es sei die Errichtung des Staates Israel, die die arabische Feindschaft gegen Juden hervorgebracht habe“. Aber das ist eine Lüge, da vor 1948 „die Juden den minderwertigen dhimmi Status hatten, der zu demütigenden Einschränkungen in ihrem täglichen Leben führte“. Sie erlebten oft „Verfolgung, willkürliche Enteignungen, erzwungene Bekehrungen oder Pogrome ...“. Der moderne Zionismus entstand, damit Juden nicht länger „Opfer von Diskriminierung oder Massakern sein müssten, nur weil sie Juden waren.“

Die arabische Welt lehnte 1917 die Balfour Erklärung und 1947 den UN Teilungsplan ab, die beide „das Recht der Juden auf ihren eigenen Staat“ bekräftigten. Diese arabische Ablehnung führte zu mehreren Kriegen.

Während die arabische Welt heute weiter „das Konzept eines jüdischen Staates jeglicher Größe oder gestalt ablehnt“, wissen die meisten Menschen, dass die West Bank „mehr als 2000 Jahre lang Judäa und Samaria genannt worden ist“, und dass die Juden „das Recht haben, auf diesem Land zu leben ...“.

Wir Araber „beklagen uns, weil sich die Palästinenser gedemütigt fühlen, wenn sie israelische Checkpoints passieren müssen“, weil Israel „in der West Bank ohne palästinensische Erlaubnis baut“ und weil es sich wagt, sich gegen den arabischen Terrorismus zu verteidigen. Doch haben wir „den Mut zuzugeben, dass die gegenwärtige Situation dadurch zustande gekommen ist, dass wir einen Krieg nach dem anderen gegen die Juden geführt haben, um ihnen das Existenzrecht zu nehmen und jede vernünftige Lösung des Konflikts ablehnen? ...“

Der wahre Groll gegen die Juden ist der, dass sie überhaupt existieren. Wir wollen, dass die Juden entweder verschwinden oder sich unseren Launen unterwerfen, aber die Juden weigern sich, sich unserer Engstirnigkeit zu unterwerfen und lehnen es ab, sich von unseren Drohungen und Beleidigungen beeinflussen zu lassen. Wer kann ihnen dafür die Schuld geben?“ („The Arab’s Real Grievance against the Jews,“ F. Maroun, Gatestone Institute, 7 May 2016)

Das Gift der politischen Korrektheit

Christliche Führer aus dem Nahen Osten betrachten die westliche Gemeinde im günstigsten Fall als lau. Ein syrischer griechisch-katholischer Erzbischof sieht darin eine Frucht der politischen Korrektheit. „Aber Jesus war niemals politisch korrekt. Er war politisch gerecht.“ Die Berufung eines Bischofs ist es, „Wahrheit zu vermitteln ...“. Natürlich wird sie kritisiert werden, aber gerade das gibt ihnen die Gelegenheit, die Wahrheit zu verteidigen. (‚„It is My Dream to Behead Someone’...“, Raymond Ibrahim, Gatestone Institute, 1 May 2016)

Isi Leibler sagt, dass die westlichen Nationen mit „erbärmlichen Bemühungen gegen die globalen dämonischen Kräfte kämpfen, die sie bedrohen“. Während sich Europas Bevölkerungsstatistik ständig durch die Einwanderung von Millionen von Moslems verändert, wird jegliche Diskussion darüber „als islamophobisch verurteilt“. Durch diese Verfinsterung ihres Verstandes, fahren die EU Nationen darin fort, „die israelisch-palästinensische Sackgasse als Hauptfaktor für die Entfachung des islamischen Terrorismus verantwortlich zu machen ...“.

Die wachsende terroristische Bedrohung hat politische Einstellungen beeinflusst. Während sich moslemische Radikale mit „Schläfern inmitten der westlichen Gesellschaft“ brüsten, die zum Angriff bereit sind, verliert die Bevölkerung das Vertrauen in ihre Führer. Was für eine Bühne für den Antichristen, der die Antworten und ein Angebot von „Frieden und Sicherheit“ haben wird! („Jews and Israel in a threatened, leaderless and delusional world,“ I. Leibler, Israel Hayom Op-ed 21 June 2016)

Folgender Brief an den Herausgeber der JP (Jerusalem Post) ist großartig. „Eine Phobie ist eine irrationale oder unvernünftige Angst. Angesichts der mit verzweifelter Häufigkeit geschehenden Terrorangriffe gegen unschuldige Zivilisten weltweit im Namen des Islam und der Behauptung des IS, unter den syrischen Flüchtlingen Terrorzellen in ganz Europa zu pflanzen – handelt es sich ganz bestimmt nicht um eine irrationale und unvernünftige Angst. Im Gegenteil ... Wo es islamischen Terror gibt, kann es keine Islamophobie geben.“ („No ‚phobia’, „Malcolm Mandel, JP Letters to the Editor, 27 June 2016)

Daniel Gordis sagt, der Brexit, die Trennung Großbritanniens von der EU, ist „eine grundlegende Bestätigung der Vorraussetzung des Zionismus“.

Viele Ja-Stimmen hatten „nichts mit Nationalismus zu tun“, sondern sich auf die Wirtschaft und/oder „eine legitime Angst vor Wellen moslemischer Einwanderer“ in Großbritannien gerichtet. Die meisten „Experten“ haben die Anti-Brexit Wähler als aufgeklärt, weltlich und weltoffen“  dargestellt und die Befürworter des Brexit als „älter, nicht studiert, ländlich, misstrauisch gegenüber Eliten, fremdenfeindlich und nostalgisch“.

Gordis: „Älter? ... nichtstädtisch? ... nostalgisch? Ja.“ Aber weshalb „fremdenfeindlich? Sie könnten auch als ... patriotisch, loyal zur eigenen Nation und zum eigenen Volk angesehen werden, als solche, die glauben, dass Großbritannien“ eine lange Geschichte hat, die sie „nicht bereit sind, für die Vision einer utopischen, universalistischen Weltordnung aufzugeben ...“

Der Zionismus basiert auf einer enthusiastischen „Hingabe an das Überleben des jüdischen Volkes, geformt von einer instinktiven jüdischen Liebe für ihr Land gegen die universalistischen Werte der gegenwärtig zerfallenden EU. Beim Zionismus ging es um die Rettung des jüdischen Volkes,“ und ein Nicht-so-Tun als ob alle Völker gleich seien, „um die Wiederbelebung der jüdischen Sprache“ mit dem Verständnis, dass Sprache für die, die sprechen, wichtig ist. „Wenn Menschen, die an den angeborenen Wert ihres Volkes und dessen Erbe glauben, fremdenfeindlich sind, dann sind wir Zionisten es ebenso.“

Menschen wollen nicht von allen Traditionen oder von jedem Erbe getrennt werden. Die EU war nicht nur „eine utopische Vorstellung, sie war ein Angriff auf die menschliche Natur und zum Scheitern verurteilt“, genau das Gegenteil von Zionismus. „Bei dem einen ging es um die Vermischung von Völkern und die Entfernung von Grenzen, beim anderen ging es um die Ehrung  des Erbes, der Träume und der Wiederbelebung eines Volkes ...“

„Im Innersten Israels liegt nicht ein Konflikt sondern eine Idee. Diese Idee war jahrzehntelang in der Defensive ... Mit dem Brexit haben nun Millionen von Engländern bekundet, dass auch sie ihr Erbe bewahren wollen. Auch sie haben eine Geschichte, auf die sie stolz sind. Auch sie verstehen, dass Erinnerung wichtig ist – und auch Grenzen.“ („Brexit and the validation of Zionism,“ D. Gordis, JP Op-ed, 2 July 2016)

Weitere erbärmliche „Friedens“ Anschläge und Druck versus Israel

Wir beobachten eine Intensivierung der Gerichte Gottes über Nationen, die versuchen, Sein Land zu teilen. Am 3. Juni fand in Paris eine Konferenz mit genau diesem Ziel statt. An genau diesem Tag erlebte Paris die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten („Paris floods peak during ‚peace talk’ push,“ Arutz 7, 3 June 2016).

23. Juni – Abbas erhielt stehenden Beifall vom EU Parlament dafür, dass er Lügen und Ritualmordlegenden über Israel ausspuckte. Am selben Tag kam der Brexit durch! Die EU, die versucht Gottes Land zu teilen, wurde geteilt (Gal 6,7). Da Gott Seinen Thron im Himmel aufgerichtet hat und über alles regiert (Ps 103,19), ist es biblisch gesund, Seine Hand in diesem Timing zu sehen.

Der französische Präsident Hollande sagte, dass diese französische „Initiative zum Ziel hat, Israel und den Palästinensern eine Garantie zu geben, dass der Frieden stabil, dauerhaft und international überwacht werden wird“. Und wie hat das im Libanon, in Gaza, in Ruanda etc. funktioniert?

Die französische Botschaft in Israel sagte in ihrer Erklärung dafür in völliger Verblendung, dass abgesehen von allen anderen Krisen im Nahen Osten „der israelisch-palästinensische Konflikt ein zentrales und dringliches Thema bleibt“. („France: Only the 2 sides can make peace,“ Israel Hayom, 3 June 2016)

22. Juni – Der israelische Präsident Rivlin sagte vor dem EU Parlament, dass der Staat Israel keine „Entschädigung für den Holocaust sei“, sondern dass der Holocaust „die Notwendigkeit“ eines jüdischen Staates bewiesen hat. Er fügte hinzu, dass die Kritik Europas an Israel „Missverstehen und Ungeduld gegenüber dieser existentiellen Notwendigkeit“ zeige und bei den Israelis „Ärger und Frustration“ über die Handlungen der EU, die oft von „unfairer Kritik“, „Herablassung“ oder einen „doppelten Standart“ geprägt seien, verursache.

Rivlin: „Respektieren Sie israelische Erwägungen, auch wenn diese sich von Ihren unterscheiden. Respektieren Sie Souveränität und den demokratischen Prozess seiner Entscheidungsprozesse. Respektieren Sie Israels unerschütterliche Hingabe, ja, seine äußerste Pflicht, seine Bürger zu schützen. Für uns ist es das heiligste Gebot von allen.“ („Rivlin: ‚The State of Israel is by no means a compensation for the Holocaust’,“ JP, 22 June 2016)

Am nächsten Tag sagte Abbas vor dem EU Parlament, die Palästinenser „erleben Massenmord von historischer Dimension und Angriffe von der Art, wie sie niemals gesehen oder niemals gehört worden seien ... Israel hat unser Land in ein offenes Gefängnis verwandelt.“ Darauf erhielt er stehenden Applaus! („Abbas: Israel is committing mass-murder,“ Arutz 7, 23 June 2016)

Die Rede von Abbas, die voller Lügen war, enthielt auch diese Aussagen: „Wenn einmal die Besatzung beendet ist ... wird es keinen Terrorismus mehr im Nahen Osten oder irgendwo sonst in der Welt geben ...“ (Lüge #1).

„Wir bevorzugen eine Zwei-Staaten-Lösung auf der Basis der Grenzen von 1967 mit Ost Jerusalem als Hauptstadt ... Unsere Hände sind mit einem Verlangen nach Frieden ausgestreckt ...“ (Lüge #2).

Abbas verurteilte israelische „Provokationen“ und fragte die EU Gesetzgeber: „Warum wird internationales Gesetz nicht im Fall Israel angewandt?“ (#3). („Israeli control of West Bank fostering global terror, Abbas tells EU,“ TOI, 23 June 2016)

Weiterhin sagte er: „Erst vor einer Woche forderten eine Reihe israelischer Rabbis, ihre Regierung solle das Wasser verseuchen, um Palästinenser zu töten.“ (#4) Derartige Anschuldigungen erinnern an das 14. Jhdt., als Europa von Seuchen  heimgesucht wurde und falsche Anklagen gegen Juden ..., sie hätten die Brunnen vergiftet, zu Massakern an jüdischen Gemeinden führten.“ 

Das Büro des Premierministers antwortete: „In Brüssel hat Abbas sein wahres Gesicht gezeigt. Er weigert sich, sich mit israelischen Vertretern zu treffen, verbreitet Lügen und Ritualmordlegenden im EU Parlament und behauptet dann, seine Hand sei zu Frieden ausgestreckt.“ Ist dies jemand, mit dem Israel Frieden schließen sollte? („Israel outraged by PA president address to EU parliament,“ Israel Hayom, 24 June 2016)

Ein neuer Bericht des Nahost Quartetts (UN, EU, US & Russland) verglich die „angenommenen ‚israelischen Verbrechen’ des Siedlungsbaus“ mit den PA Hetzen zu Gewalt und Terrorismus. Bibi antwortete ärgerlich: „Israel weist jeden Versuch zurück, eine moralische Gleichung zwischen seinen Bautätigkeiten und Terrorismus aufzustellen ...“ („Quartet report compares Israeli construction to terrorism,“ Israel Hayom, 3 July 2016)

Im Juli sagte ein EU Beobachter, dass „ein internes EU Dokument“, das 2015 verfasst worden ist, Israels angebliche „Besetzung“ für die gegenwärtige Welle von Terrorangriffen in Israel verantwortlich macht. Dem stimmt Netanyahu nicht zu und betrachtet „den Terrorismus gegen Israel und in seiner Verbreitung nun überall in der Welt“ als „im islamistischen Extremismus“ verwurzelt. Ein westlicher Diplomat sagte, diese Position werde von Europa abgelehnt. Sie betrachten den Terrorismus in Israel als etwas anderes als den Terrorismus in Europa.

Der Bericht kritisiert nicht nur die israelische Antwort auf den Terrorismus, sondern klagt Israel auch „der Manipulation archäologischer Ausgrabungen und der Abwertung palästinensischer historischer Beziehungen zu Jerusalem“ an. Die Blindheit der Autoren dieses Berichts ist unglaublich. („Israel trying to quash discussion of EU document blaming ‚occupation’ for terrorism,“ JP, 20 July 2016)

Netanyahu geht nach Afrika

Anlässlich eines historischen Afrika Besuchs zur Wiederaufnahme von Beziehungen zu mehreren Nationen sagte Bibi, dass der Völkermord von 1994 in Ruanda zeigt, „dass Nationen ihre Sicherheit nicht internationalen Kräften überlassen können“ – eine offensichtliche Zurückweisung von Plänen, genau das zwischen Israel und einem zukünftigen Palästina zu tun. Er gebrauchte die Erfahrung Ruanda noch für einen anderen Punkt: „Worte sind wichtig, sie haben die Macht zu töten ... Radiosendungen in Ruanda entmenschlichten Menschen lange bevor sie abgeschlachtet wurden.“ Seitdem die Nazis mit den Juden dasselbe gemacht haben, bevor sie sie ermordeten, sagte er: „So haben wir heute die Pflicht den Mund aufzumachen, wenn Führer in Gaza zum Mord an allen Juden in der Welt aufrufen“ oder wenn wir „den obersten Führer des Iran zur Vernichtung Israels aufrufen hören“.

Er bemerkte auch angesichts der äthiopischen Juden, dass Israel die einzige Nation ist, die „schwarze Menschen aus Afrika herausgebracht hat“ – aber keine Sklaven. („PM says Rwanda genocide teaches that countries cannot outsource security to others,“ JP, 6 July 2016)

Antisemitismus weigert sich zu sterben

Zur Eröffnung des Holocaust Gedenktages betonte Bibi, dass „Lügen und Hetze“ zum Holocaust geführt haben. Die „Nazi Propaganda“ porträtierte Juden als Quelle allen Übels, als Feind der Menschheit. „Die Diffamierung geht der Auslöschung voraus“.

Leider sind „Antisemitismus und dessen Lügen nicht mit Hitler gestorben ...“ Viele Moslems sind diesen Lügen aus der Hölle ausgesetzt, die auch den Westen infiziert haben. Ein Beispiel dafür ist die kürzlich von der UNESCO getroffene Entscheidung, dass der Tempelberg in Jerusalem „keine Verbindung zum jüdischen Volk besitzt“. Das Ziel der UNESCO ist, Geschichte zu bewahren, doch hat sie gerade „eine fundamentale Tatsache in der menschlichen Historie ...“ umgeschrieben.

Die Nazis haben den Juden für alles die Schuld gegeben. Der heutige Antisemitismus beschuldigt Israel. Bibi sagte: „Die Leute dachten einmal, der Zionismus würde den Antisemitismus kurieren.“ Heute denken manche irrtümlicherweise, dass der Zionismus die Ursache sei. Wie Bibi sagte: „Der Hass gegen Juden kommt aus vielen Urquellen und wird nicht leicht ausgerottet werden.“

Zum Schluss sagte er allen, die die Juden vernichten wollen: „Der Staat Israel hat immense Power ... Die Zeit, in der unsere Feinde sicher gewohnt haben, ist vorbei. Jetzt ist es Judäa, das sicher wohnen wird.“ (Jer 23,6; 32,37; 33,16; Hes 28,26) („... Anti-Semitism did not die along with Hitler in the bunker,“ Israel Hayom, 5 May 2016)

In einem BBC Interview am 1. Juni erklärte der frühere Oberste Rabbiner Lord J. Sacks, dass der heutige Antizionismus eine Inkarnation des Antisemitismus ist, weil „Antisemitismus sozial derart unakzeptabel ist, dass er nur durch Mutation überleben kann. Im Mittelalter wurden Juden wegen ihrer Religion gehasst. Im 19. Und 20. Jahrhundert, im Europa nach der Aufklärung, durfte man niemanden wegen seiner Religion hassen ..., also wurden sie aufgrund ihrer Rasse gehasst. Heute kann man niemanden mehr wegen seiner Rasse hassen, dann hasst man sie also wegen ihres Nationalstaates.“ („Rabbi Sacks  explains ‚the new anti-Semitism’,“ Arutz 7, 2 June 2016)

Clifford D. May, Präsident der Foundation dor Defense of Democracies, schrieb in Bezug zu den Juden: „Terrorismus ist seit langem mit wirtschaftlichen Waffen gekoppelt worden. In den 1930iger Jahren und Anfang der 1940iger war das Projekt des ernstzunehmenden Antisemitismus ein Europa ohne Juden.“ Als Hitler dann bereits 1933 deutscher Kanzler war „Proklamiert er den Boykott jüdischer Geschäfte“ mit dem Ziel „der Eliminierung der Juden aus der deutschen Wirtschaft“. Kurz auf die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“ folgten „die Todeskommandos, Konzentrationslager, Gaskammern, Öfen, Völkermord ...“

Nach dem 2. Weltkrieg, hatte der Antisemitismus ein neues Ziel – einen judenfreien Nahen Osten. „Die arabische Liga organisierte sofort Boykotts der Yishuv, die vor-staatliche Gemeinschaft in Palästina“.

Durch die ganze moderne Geschichte Israels hindurch ist der Wirtschaftskrieg gegen es weitergegangen, meistens angeführt von den arabischen Nationen. „Heutzutage führen nichtstaatliche Akteure die Kampagne“. Die Akteure von Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen (BDS) treten ein für „soziale Gerechtigkeit“, ignorieren jedoch die Kriege der Moslems gegen Moslems ... den Völkermord an den Christen und den Jesiden im Nahen Osten, die Versklavung der Mädchen und die Hinrichtung von Homosexuellen in Gaza, im Iran und dem Rest der moslemischen Welt“. („Terrorism and economic warfare,“ C.D.May, Israel Hayom Op-ed, 15 June 2016)

Uns kam Jer 32,41-42 in den Sinn, als wir lasen, dass „die BDS Bewegung“ gescheitert ist „in seinem angegeben Ziel, Israel wirtschaftlich von der Welt abzuschneiden“. Ein Bloomberg Bericht zeigt, dass sich seit dem Start der BDS im Jahr 2005 die ausländischen Investitionen in Israel „verdreifacht haben, und 2015 die einmalige Höchstmarke von 285 Milliarden $ erreicht hat“. Das sollte noch zunehmen, denn die israelische Wirtschaftsprognose für 2016 sagt „ein Wachstum um 2,8% ... verglichen mit nur 1,8% in der EU und den USA ...“  voraus. („Israel boycott campaign is failing miserably, study shows,“ Arutz 7, 2 June 2016)

Kommt nach Hause

Eydar schreibt: „Der Holocaust markierte das Ende unseres geschichtlichen Kapitels des Exils. Die Endlösung vervollständigte die Trennung unseres Volkes von der ‚Normalität’ der Diaspora ...“ Das wurde durch die übernatürliche Erschaffung des Staates Israel im Jahr 1948 bestätigt.

An die Juden im Exil gerichtet, bittet er dringlich: „Anstatt Zions zu gedenken, kommt nach Zion. Überwindet die Ketten des Exils, werft sie ab, die euch generationenlang gebunden haben, und kommt Heim nach Israel, um euer Leben hier aufzubauen.“ („Jews, come home,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 5 May 2016)

„Der Herr baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten  Israels.“ (Ps 147,2)

Chuck & Karen Cohen


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