Watchmen from Jerusalem 1/2016

Shalom aus der Stadt des großen Königs,

Es ist nicht neu, dass das Volk Gottes Probleme damit hat, die Gerichte Gottes zu verstehen. „Selbst der Storch ... weiß seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt das Rech (engl. judgement = Gericht) des Herrn nicht! ... siehe, sie haben das Wort des Herrn verworfen, – was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?“ (Jer 8,7-9). Gottes Volk wird blind für die Gerichte Gottes, wenn es Sein Wort ignoriert. Im Kontext hier geht es darum, dass es sich von Seinem Gesetz und dem Alten Testament (Tanach) abwendet. 

Paulus stimmt dem zu, indem er sagt, dass wir unseren Glauben durch die Kenntnis seines Wortes in diesen „schlimmen Zeiten“ schützen. Er sagt: „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, ... die heiligen Schriften (im Kontext, Tanach),  die ... dich weise machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Die ganze Schrift (Tanach) ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“ (2 Tim 3,1 + 14-17)

„Neutestamentliche Theologie“ ist eine Fehlbezeichnung

da alle NT Lehren sich auf das beziehen, was im Tanach (2 Tim 3,16) offenbart wurde. Der Leib des Messias braucht heute biblische Theologie die das gesamte Buch Gottes als heilige Einheit ansieht.

Wir vertrauen dem Gott von 1 Mose genau so wie dem Gott der Offenbarung, denn Er ist derselbe (Mal 3,6). Und während das levitische Priestertum und das Opfersystem von unserem Hohepriester Yeshua erfüllt wurden – Sein Tod am Kreuz ist völlig ausreichend, um uns zu reinigen und heiligen – löscht das nicht die Wahrheit über das aus, was der Tanach dazu sagt, wie Gott Sünde ansieht und das Sünde ein Sühnopfer erforderlich macht. Ohne die Wahrheiten, die in 3 Mose offenbart werden, gibt es keine theologische Basis, um die Notwendigkeit und Wirksamkeit Seines Kreuzes zu erkennen!

Wenn die Gemeinde heute dieselbe Wertschätzung für den Tanach wie für das NT hätte, gäbe es über Israel – als Nation, Volk und Land – keine Debatten mehr, da Gott ja im AT mehr als 200 mal versprochen hat, Israel dieses Land zu geben. Wenn man aber das AT verachtet, wird man auch Sein Volk verachten. Das führt dazu, dass ein Fluch auf diejenigen in Seinem Leib kommt, die das tun (1 Mose 12,3; Gal 3,17-18) – dadurch wird Sein Heiliger Name verlästert. Der Anfang von all dem liegt darin, wie man den Tanach ansieht.

„Öffne meine Augen, dass ich erblicke die Wunder in deinem Gesetz ... Auf ewig, o Herr, steht dein Wort im Himmel fest“ (Ps 119,18 + 89 + 105)

Einer Gehirnwäsche unterzogene Palästinenser

Ein Verantwortlicher von „Palestinian Middle East (ME)“, Bassam Tawil, sprach mit einigen Palästinensern, die „an der anhaltenden Welle des Terrorismus gegen Israel“ beteiligt waren. Er fand heraus, dass „diese Mörder ein angenehmes Leben führten und unbegrenzten Zugang zu Ausbildung und Arbeit hatten.“

Diejenigen, die in Jerusalem lebten, hatten israelische Ausweispapiere, nutzten „alle Rechte israelischer Staatsbürger“ außer dem Wahlrecht. Aber sie „morden und sterben nicht deshalb, weil sie an den Wahlen für das israelische Parlament teilnehmen möchten.“ Ihre „Motivation sind auch nicht Armut oder Mangel“, sondern Hass auf Juden. Sie tun es, weil ihre Leiter, ihre Medien und Moscheen ihnen sagen: „Juden sind die Feinde“, sie haben kein Recht in „Palästina“ zu sein. In dem „Konflikt geht es nicht um heilige Stätten des Islam oder um Jerusalem“ oder wo Juden leben, denn für die Mehrzahl der Palästinenser ist ganz Israel eine einzige große Siedlung, die eliminiert werden muss. In diesem Konflikt geht es „um die Existenz Israels ...“ Diese Terroristen wollen, dass „Israel zerstört, Juden abgeschlachtet und in den Straßen Israels jüdisches Blut fließt.“ („What Do Palestinian Terrorists Want?“ B. Tawil, Gatestone Institute, 15 Oct. 2015)

Palästinensische Leiter nennen diese „neuerliche Welle der Messerangriffe, Schuss- und Fahrzeugattacken ... eine friedliche Widerstandsbewegung der Bevölkerung.“ Unglaublicherweise wurde diese Sichtweise auch von vielen Nationen übernommen. Aber es ist einfach „eine weitere Welle des Terrorismus: Juden angreifen, weil sie Juden sind.“

Tawil sagt, Juden zu töten sei Teil dieses langjährigen globalen Jihad (heilieger Krieg) gegen Juden, nicht-Muslime, also Ungläubige, und alle anderen Muslime, die nicht mit dieser Standarddarstellung des Islam übereinstimmen. 

Der derzeitige palästinensische Jihad beruht auf den Lügen des PA Präsidenten Abbas und seinen Funktionären, Juden würden heilige Stätten des Islam „angreifen“ und „entweihen“, wenn sie auf den Tempelberg kommen. „Diese Kampagne von Lügen, Verdrehungen und Erfindungen ist genauso schwerwiegend wie Terrorangriffe.“ („The Palestinian Jihad: Lies, Lies & More Lies,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 24 Oct. 2015)

Jihad im Vergleich zu Israel-aka „Die Messer-Intifada“

Seit September wurden Israelis mit Messern, Scheren, Zementblöcken, Feuerbomben, Fahrzeugen, und zuletzt mit Schusswaffen angegriffen. Dennoch bezeichnet die Welt Terror gegen Israel nicht als wirklichen Terror – zumindest nicht in dem Maße wie die Angriffe in Paris oder San Bernardino. Und da – Gott sei Dank – wieder mehr Terroristen als unschuldige Juden getötet werden, behauptet die Welt, israelische Sicherheitskräfte würden unverhältnismäßige Gewalt anwenden. Diese offensichtliche Blindheit setzt ein, wenn man unter Gottes Fluch ist: das geschieht, wenn man Sein Volk verflucht und die Wahrheit ablehnt (das geistliche Prinzip in 2 Thess 2,10-11)

PM Bibi Netanyahu äußerte sich zu der Behauptung, dieser Jihad finde aus „Mangel einer politischen Zukunftsperspektive“ statt. Er sagte: „Wir erleben Terrorangriffe seit 95 Jahren“, die ihren Höhepunkt „während des Oslo-Friedensprozesses hatten. Damals sagte man – diese (Terroristen) sind Feinde des Friedens.“ Das heißt, es gab Terrorangriffe, weil wir im Friedensprozess Fortschritte machten. Heute sagt man Israel: Es gibt Terrorangriffe, weil kein Frieden in Sicht ist. Keines von beidem stimmt. Sie greifen uns an ... weil sie uns hier nicht haben wollen.“

Verteidigungsminister Ya’alon ging mit einer rhetorischen Frage auf die Bemerkung eines US Regierungssprechers ein, der Israel „unverhältnismäßige Gewaltanwendung“ unterstellte. Er fragte: „Ist es unangemessene Gewalt, wenn jemand in einem Angriff ein Messer schwingt und man ihn dann tötet?“ (PM: „Lack of peace process not behind recent violence,“ Israel Hayom, 16 Oct. 2015)

Einen Monat vor den Terrorangriffen in Paris vom 13. November, wiesen israelische Regierungsvertreter einen französischen Antrag aus dem UN Sicherheitsrat zurück, internationale Beobachter auf den Tempelberg zu entsenden: „Damit würde man die Palästinenser für ihre anti-israelische Aufhetzung zu Gewalt ... belohnen und Israels Souveränität untergraben.“ Zudem wurde in dem Antrag die Palästinensische Hetze und der Terrorismus nicht erwähnt; es wurde stattdessen zu einer „Internationalisierung des Tempelberges“ aufgerufen. („France is rewarding Palestinians for terrorism,“ Israel Hayom, 18 Oct. 2015)

Ein leitender Beamter der PA bezeichnete die Messerangriffe als „Heldentaten“, auf die er stolz sei. Man könne zwar „viel umfangreichere Angriffe ausführen“, aber die Welt würde es ablehnen, wenn man Busse in Tel Aviv in die Luft sprenge. Aber „die Ermordung von IDF Soldaten und jüdischen Bürgern in Judäa und Samaria würden akzeptiert.“ Dies ist die hässliche Wahrheit.  („Hamas Orders Suicide Bombings in Jerusalem,“ Arutz 7, 19 Oct. 2015) 

Verurteilt Abbas diese Angriffe? Nein, er greift „Israel an, weil es die Messer schwingenden Angreifer erschießt, um sie zu stoppen.“ Kurz vor Beginn dieses Jihad sagte er, sein Volk würde es nicht zulassen, dass „Juden mit ihren schmutzigen Füßen unsere heiligen Stätten verunreinigen.“ Er fügte hinzu: „Jeder Tropfen in Jerusalem vergossenen Blutes ist reines Blut“ und alle Toten Terroristen kämen in den Himmel. Tawil: „Es ist diese Art von Rhetorik, behördlich zugelassen, die junge Männer und Frauen ermutigt, ein Messer zu nehmen und auf den ersten Juden, den sie sehen, damit einzustechen.“ („Palestinians: A World of Lies, Deception & Fabrications,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 7 Nov. 2015)

Die einzige Hoffnung für die Palästinenser ist der Messias Yeshua. Wenn nicht, wird Gott „dieses Volk völlig ausreißen und vernichten.“ (Jer 12,14-17)

Isi Leibler: „Das Verhalten der Palästinenser ist inzwischen zu solch einer barbarischen Tiefe abgesunken, dass in einer rationalen Welt Israel die uneingeschränkte Unterstützung aller zivilisierten Völker erfahren sollte. Jedoch behandeln heuchlerische globale Leiter ... Israel und die, die es auslöschen wollen, mit moralischer Gleichwertigkeit.“ Moralischer Relativismus hat die Ideale von gut und böse in solchem Maße ausradiert, dass viele globale Leiter „Israel verurteilen, weil es sich selbst verteidigt.“ („A call for unity & expressing outrage,“ I. Leibler, Israel Hayom Op-ed, 12 Nov. 2015)

Frieden jetzt? Mit wem?

In einem Leiteartikel der New York Post hieß es, dass selbst jetzt, wo Israelis erstochen und überfahren werden, „Präsident Obama und Außenminister Kerry ihre schärfste Kritik gegenüber Israel  wegen ihres Siedlungsbaus und ihrer ‚Aufhetzung‘ zu Gewalttaten zum Ausdruck bringen.“ Abbas kam vor den Menschenrechtsausschuss in Genf mit der Frage: „Wie lange noch soll sich die israelische Besetzung unseres Landes hinziehen? Nach 67 Jahren, wie lange?“

Gehen wir 67 Jahre zurück, sind wir bei der Wiedererstehung Israels, 20 Jahre vor dem Sechs-Tage-Krieg; erst da eroberte Israel Judäa, Samaria und Gaza. Offensichtlich betrachtet Abbas ganz Israel als „besetztes Palästina.“ 

Die „unbequeme Wahrheit“, die die Welt nicht hören will, ist, dass das „wirkliche Hindernis zum Frieden“ die Verweigerung der palästinensischen Leiter ist, „die Existenz des jüdischen Staates zu akzeptieren.“ Alle behaupten: „Abbas ist Israels bester Friedenspartner. Nein – er ist überhaupt kein Partner.“ („For [Abbas], all of Israel is ‚occupied territory‘,“ NY Post Editorial, 4 Nov. 2015)

Tawil schreibt: Indem Frankreich eine Resolution des UN-Sicherheitsrates (UNSC) unterstützt, die „Israel auffordert, sich bis 2017 auf die Linien vor 1967 zurückzuziehen“, stimmt es für die Schaffung eines „Palästina“, das vermutlich von „Hamas oder dem Islamischen Jihad“ oder von „IS und seinen Verbündeten“ beherrscht wird.

Frankreich hat auch die EU Pläne unterstützt, „Produkte aus israelischen Siedlungen zu kennzeichnen.“ Wie die Angriffe von Paris zeigen, lässt sich die IS nicht von anti-Israel Aktionen beeindrucken. Für islamische Terroristen sind Siedlungen „belanglos im Vergleich zu ihrem Hauptziel,“ dem Tod aller Ungläubigen und die Schaffung eines globalen Kalifats (islamische Theokratie). 

Radikale Moslems wollen Israel vernichten, da „sie glauben, Juden hätten kein Recht, im Nahen Osten (NO) zu sein“, und sie wollen Europa vernichten, weil niemand das „Recht hat, etwas anderes zu sein als Moslem.“ Für sie hat die EU-Entscheidung, israelische Produkte zu kennzeichnen, keine Bedeutung. 

Die Angriffe in Paris sind das, womit Juden, Moslems und Christen in Israel seit Jahrzehnten leben. Seit den Oslo-Abkommen haben „alle israelischen Zugeständnisse und Gesten guten Willens nur zu wachsendem Terror gegen Israel und Araber dort geführt ... aus palästinensischer Sicht war Israels Rückzug aus dem Südlibanon und Gaza sowie die Freilassung von Gefangenen eine Belohnung für Terror.“

Heute kämpft Israel gegen eine neue Welle von Terror, aber es hat noch keine „wirkliche Verurteilung“ vom Westen bzw. eine Forderung an Abbas nach einer Verurteilung des Terrors gegeben. Damit senden westliche Nationen wieder das falsche Signal: „Juden umbringen ist kein Akt des Terrors.“ 

Israel führt diesen Krieg seit zwei Jahrzehnten, aber mit wenig Unterstützung. Europa sollte erkennen, dass es kein Unterschied ist, ob ein Palästinenser einen Juden ermordet oder ein Terrorist des IS unschuldige Menschen in Paris umbringt.  („What France & Europe Might Learn,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 15 Nov. 2015)

Dror Eydar bemerkt: Nach sieben Jahren NO-Politik von Obama ist nur Israel stabil, weil „es die Ratschläge des Weißen Hauses nicht akzeptiert hat ...“

Selbst nachdem Kalifornien von einem Terroranschlag betroffen wurde, „übte Kerry im israelisch-palästinensischen Konflikt weiter Druck aus“ und forderte von Israel, „jetzt zu handeln.“ Warum? Steht der NO kurz vor „Frieden“? In Syrien und Irak herrscht Bürgerkrieg. Libanon könnte leicht „in iranisch-schiitischen Flammen aufgehen.“ In Ägypten gab es in drei Jahren zwei Revolutionen und „Jordanien existiert nur dank israelischer und amerikanischer Hilfe.“ Der IS verbreitet weltweit Terror, und die Türkei und Russland könnten den dritten Weltkrieg starten. „Wenn ein Grund gesucht würden, ‚nicht zu handeln‘ wäre einer die derzeitige geopolitische Realität ...“

Aber der „Friedensprozess“ schafft eine „psychologische Festschreibung“, von der man schwer loskommen kann, „selbst wenn das nichts mit Realität zu tun hat. Kerry ist besorgt wegen Israels Bevölkerungsstatistik?“ Die Geburtsrate der jüdischen Israelis ist die einzige in der westlichen Welt, „die ständig steigt. Außerdem erwarten wir eine Million jüdischer Immigranten“ durch Aliyah. („Beyond politics of the moment,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 7 Dec. 2015)

Invasion Europas durch islamische Immigranten

Schon Wochen vor dem Pariser Angriff hat Guy Milliere vor dem Anwachsen illegaler Migration nach Europa gewarnt; die Studie sprach von 1,5 Millionen in 2015. Westliche Journalisten „schildern sie als „Kriegsflüchtlinge aus Syrien“. Die Statistik ergibt, dass nur 25% aus Syrien sind, die anderen kommen aus dem Irak, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Somalia und Nigeria. Auch verlassen sie ihre Länder nicht in Panik; viele haben 20.000 € oder mehr in bar dabei sowie neue Smartphones – aber keine Pässe. Historisch ist es auch so: „Wenn Menschen aus Überlebensnot fliehen, kommen Männer mit ihrer gesamten Familie: Frauen, Kindern und Alten.“ Aber mehr als 75% dieser Migranten sind Männer unter 50. 

„Da Christen das Hauptziel der Islamisten sind (Juden sind schon vor Jahrzehnten geflohen), sollten die, die aus Syrien fliehen, zumeist Christen sein.“ Aber sie sind nur „eine kleine Minderheit ...“ 

Das anfängliche westeuropäische Mitleid und die Offenheit, sie aufzunehmen, nimmt ab. Die Zentraleuropäer und deren Leiter waren nie begierig, sie aufzunehmen. Ungarns PM Orban nannte es „eine Invasion“. Er fragte, ob es „ein anderes Wort gäbe, wie man das massenhafte, häufig brutale Eindringen von Menschen in ein Land, die nicht eingeladen waren, bezeichnen solle.“ Er sagte, ein Land habe „das Recht zu entscheiden, wen es einlasse.“ Die Flüchtlinge seien „von einer anderen Kultur“ und wagte die Vermutung, dass „der Islam nicht mit europäischen judeo-christlichen Werten kompatibel sei.“ Das ist die Wahrheit. Westeuropäische Leiter allerdings „verurteilten seine Bemerkungen und die Haltung Zentraleuropas ...“ Somit wächst eine „akute Spaltung“ zwischen europäischen Leitern. 

„Eine weitere Spaltung besteht zwischen der westeuropäischen Bevölkerung und deren Leitern. Diejenigen, die Europa nach dem II. Weltkrieg aufbauten“, verstanden sich als eine erleuchtete Elite, die die Vergangenheit bewältigen und ein Utopia aufbauen konnten, „wo Frieden und beständige Harmonie herrschen sollten. Weil sie dachten, Demokratie habe Hitler an die Macht gebracht, haben sie Demokratie eingegrenzt.“ Sie sahen Nationalismus als „den Kriegsgrund“ an, deshalb entschieden sie: „Nationalismus und kulturelle Identität waren schädlich – diese müssen durch eine neue ‚europäische Identität‘ ersetzt werden.“ Da die Europäer in ihrer kolonialen Vergangenheit ihre Kultur als überlegen angesehen hatten, sollte Europa „diese Schuld tilgen“, indem es alle Kulturen als gleichwertig ansah. Da islamische Nationen häufig kolonisiert worden waren, haben „Europäer alle Kritik des Islam abgelehnt“ und behauptet, dieser passe in ein „multikulturelles Europa“. Allerdings wurden die in wachsender Zahl nach Europa kommenden Moslems nicht aufgefordert, sich zu assimilieren. Weil zwei Weltkriege von Europa ausgingen, wurde „Gewaltanwendung abgelehnt“. Stattdessen sollten „Diplomatie und Beschwichtigungspolitik“ Konflikte lösen. 

Ergebnis: Europäer wählen noch, „aber haben fast alle Macht abgegeben: alle wichtigen Entscheidungen“ werden in EU Büros getroffen „von Technokraten und Berufspolitikern ...“

Die kulturelle Identität ist so ausgehöhlt, dass „die Aussage, Europa basiere auf judeo-christlichen Werten“ inzwischen umstritten ist. Und Kritik des Islam wird als eine Form des Rassismus, als Verbrechen oder Geisteskrankheit bezeichnet. 

Umfragen ergeben, dass die Mehrzahl der Moslems die Sharia als Gesetze fordern und Assimilation ablehnen. Viele sind in islamischen Organisationen oder Jihad-Bewegungen und kämpfen dann in Syrien oder im Jemen. „Viele sind zurückgekehrt und bereit, gegen Europa zu kämpfen.“ Dies wurde vor dem Massaker in Paris geschrieben. 

Illegale moslemische Migranten schließen sich gewöhnlich den Moslems an, die schon in Europa sind und leben in „no-go Gebieten“. Viele kommen aus Nationen, „wo Christen und Frauen misshandelt werden. In Europa werden Christen und Frauen bereits von ihnen misshandelt. Sie kommen aus Ländern, wo die westliche Zivilisation verachtet wird und wo Hass auf die Juden selbstverständlich ist ... Seit zwei Jahrzehnten wurden fast alle Angriffe gegen Juden in Europa von Moslems ausgeführt.“ 

„Europa mit einer große Migrationswelle zu erdrücken“ wurde als ein Ziel des IS Anfang 2015 bekannt. Steckt also der IS hinter dem allen? („Muslim Invasion of Europe,“ Guy Milliere, Gatestone Institute, 22 Oct. 2015)

Der Geist des Islam gegen die Welt

Das Wort „grün“ ist die wörtliche Übersetzung  des griechischen Worte für „fahl“ in Offb 6,7-8. Ist es symbolisch für die Zunahme des Islam, da ja grün die offizielle Farbe des Islam ist? Außerdem lebt etwa ein Drittel  der Welt unter diesem Geist, und dieser benutzt das Schwert, um zu töten. In den Versen 9-11 hat es den Anschein, als ob hier auf eine massenhafte Abschlachtung von Gläubigen hingedeutet ist, die auf das fahle Pferd folgt. Das hat im Nahen Osten begonnen und breitet sich nun aus.

Der ehemalige Präsident der Vereinigung von Amerikanern und Kanadiern in Israel Sherwin Pomerantz, fragt sich, ob der 3. Weltkrieg begonnen hat. Im Juni 2014 kündigte der offizielle Sprecher der ISIS al-Adnani an, ihr Name sei nun „Islamischer Staat“, erklärte ihn zu einem Kaliphat und gab dessen Führer (al-Baghdadi) den Namen Kaliph Ibrahim.

Al-Anani fügte hinzu: „Die Zeit für jene Generationen, die in Schmach und Erniedrigung unter der Herrschaft von niederträchtigen Leuten leben, ist gekommen, sich selbst von dieser Unehre zu befreien. Das Morgenrot der Ehre ist aufgegangen ... Die Zeichen des Sieges sind erschienen.“

Er forderte Moslems auf, sich ihrem neuen Kaliphen anzuschließen, „Könige der Erde, Ritter des Krieges“ zu werden und zu erkennen, dass sie „für die Religion kämpfen, deren Unterstützung Allah verheißen hat“ – für die islamische Nation, der Allah „Ehre, Ansehen und Führung“ auf dieser Erde gegeben hat. Sie müssen „Demokratie, Weltlichkeit, Nationalismus“ und alle anderen westlichen Ideen ablehnen, dann würde sich die Welt ihnen „unterwerfen“. 

Sie würden jedoch „dieses Vertrauen nur bewahren und dieses Land nur verteidigen, wenn sie Allah im Verborgenen und öffentlich fürchten, Opfer bringen, geduldig sind und Blut opfern.“(„Has World War III begun?“ S. Pomerantz, JP Op-ed, 24.Nov. 2105)

Die israelische politische Analytikerin Judith Bergman sagte, der Pariser Anschläge hätten „eine riesige Welle der Solidarität ausgelöst, mit Berichten „etablierter Medien“, die niemals das Wort „Terrorismus“ für die Anschläge in Israel benutzen, die Pariser Anschläge aber als solches bezeichnen. Die französische AFP „veröffentlichte eine chronologische Liste weltweiter Terroranschläge seit 9/11, einschließlich die Bombenanschläge in Madrid, London, Kenia und andere. Nur ein Land fehlte komplett auf dieser Liste: Israel.“

Und das ist das Thema der Israelis. Die Welt „umarmt Frankreich mit Sympathie und Solidarität“, versteht, dass dem Terrorismus mit Entschiedenheit entgegengetreten werden muss und unterstützt die Art von „Vergeltungsluftangriffen“, die verurteilt werden, wenn Israel sie einsetzt. Weshalb sagt die Welt, Israel müsse „Zurückhaltung zeigen“, wenn es seine Bürger vor Terrorismus zu schützen sucht, der auf seinen Straßen umherschleicht? („The same fight,“ J.Bergman, Israel Hayom Op-ed, 16 Nov. 2015)

David Weinberg sagt, die Geschichte beweist, „dass der Furchtlose den Laschen besiegt. Der heutige radikale Islam „ist zutiefst aufopfernd und kühn ist ... getrieben von intensivem religiös-faschistischen Eifer und einer puristisch-apokalyptischen Vision einer globalen Machtübernahme durch ein Kalifat“. Er ist zuversichtlich und im Vormarsch. Diese „Unbeirrbarkeit verbunden mit modernen Kriegstechnologien könnte zu einem Sieg des Islam über den Westen führen“.

Um sich dagegen wehren zu können „ist eine grundlegende intellektuelle und moralische Wiederbewaffnung“ notwendig. „Die Fundamente der westlichen Gesellschaft sind schwach“, ihre Bürger „dekadent“ und ihre Universitäten lehren gefährlichen „Unsinn“ gegen Nationalismus und Nationalstaaten.

Der katholische Historiker und Theologe Prof. G. Weigel „sieht den Verfall Europas in seiner Christus-Feindlichkeit begründet ...“  Die Geschichte ist Kultur-bestimmt durch das, was die Menschen „wertschätzen, lieben und anbeten; durch das, was Gesellschaften als wahr, gut und edel erklären“; durch die Art, wie sie „diese Überzeugungen in Sprache, Literatur und Künsten“ zum Ausdruck bringen; durch das, „wofür Einzelne und eine Gesellschaft ihr Leben bereit sind einzusetzen“.

Heute haben „atheistischer Humanismus, moralischer Relativismus, Unantastbarkeit persönlicher Entscheidung, Verehrung von Reichtum“ und die Ablehnung militärischer Macht das westliche Denken überflutet. Das führt zu einer riesigen „Krise der Moral der Zivilisation“. Die meisten westlichen Intellektuellen und Leiter haben keinerlei „Kampfeswillen mehr in sich. Ihre erklärten selbstgefälligen und ‚friedliebenden‘ Prinzipien lassen den Westen zu einer leichten Beute für gewalttätige Minderheiten mit primitiven aber gut klingenden ideologischen Leidenschaften werden ...“.

Die westliche Zivilisation wird den radikalen Islam nicht ohne klare Ideale, für die es zu kämpfen gilt, besiegen. Rabbi J. Sacks sagt, wir brauchen militärische Waffen, „um gegen Fanatiker zu kämpfen“ und wir brauchen „Ideen, um einen dauerhaften Frieden zu schaffen“. Es ist ein Krieg gegen den „islamischen Überlegenheitsanspruch“ nötig. Dieser kann jedoch nicht geführt oder gewonnen werden, bevor nicht der Westen zu den „Kernwerten und Identitätsverpflichtungen“ zurückkehrt, die in seiner „jüdisch-christlichen Religion und seinen demokratischen Traditionen verwurzelt sind ...“ (“Intellectual rearmement of the West,“ D. Weinberg, Israel Hayom Op-ed, 20 Nov. 2015)

Antisemitismus, Holocaustleugnung und der Iran

Der deutsche Politikwissenschaftler Matthias Küntzel hat den islamischen Antisemitismus besonders im Iran untersucht. Mit dem Fokus auf den ideologischen Einfluss der Nazis erforscht er in seinem Buch Die Deutschen und der Iran – Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft den früheren Einfluss Deutschlands auf den Iran und den iranischen Antisemitismus. 

In einem Interview sagte er: „Als deutscher Sozialwissenschaftler habe ich versucht herauszufinden, wie Auschwitz geschehen konnte. Das führte mich zum Thema Antisemitismus ... Die Konsequenzen des Antisemitismus während des 2. Weltkrieges sind gut bekannt. Die Konsequenzen des heutigen islamischen Antisemitismus jedoch werden unterschätzt ...“

Der Iran ist von der Holocaustleugnung besessen, denn wenn man Israel zerstören will, muss man den Holocaust zerstören. „Jeder, der die Realität des Holocaust“ akzeptiert, kann die Juden nicht als Weltbeherrscher und Israel nicht „Wurzel allen Übels“ sehen. Israels Vernichtung, die Dämonisierung der Juden und die Holocaustleugnung bilden „ein ideologisches Dreieck“. Wenn eine Seite fehlt „bricht die ganze Struktur zusammen“.

Die Holocaustleugnung ist der Gipfel des Antisemitismus. Falls Auschwitz ein „Mythos“ ist, dann sind die Juden die Feinde der Menschheit, die die Welt um des Geldes willen 70 Jahre an der Nase herum geführt haben. Den Holocaust in Frage zu stellen unterstellt, dass die meisten Medien und Universitäten der Welt „von Juden kontrolliert werden“. Auf diese Weise „wird derselbe völkermörderische Hass entfacht, der den Weg zur Shoa (das hebräische Wort für „Holocaust“) ebnen half. Jegliche Leugnung des Holocaust enthält auf diese Weise einen Aufruf, ihn zu wiederholen. Und das ist es, was die Führung des Iran tut.“

In Verteidigung des Iran-Deals haben Obama und Kerry angedeutet, dass sie den Antisemitismus des Iran für ein unwichtiges Thema halten. Andere betrachten ihn als „eine Antwort auf Israels Politik“. Küntzel sagt, dass beides falsch ist. Erstens gab es „immer eine starke anti-jüdische Tendenz“ im schiitischen Islam. Zweitens ist er die Frucht von Nazi Propaganda. Von 1939 – 1945 haben die Nazis täglich über Radio auf persisch antisemitisches Gedankengut in den Iran ausgestrahlt. Ihre Basis waren „islamische Wurzeln“, indem sie antijüdische Koranverse radikalisiert und diese mit den „europäischen Hirngespinsten einer jüdischen Weltverschwörung“ verknüpft haben. Ayatollah Khomeini, ein regelmäßiger Radiohörer, sagte 1971: „Die Juden wollen einen jüdischen Weltstaat errichten“. Das war eine klassische antisemitische Nazi-Idee.

Während der Iran gegen Israel und die „Zionisten“ Hass versprüht, sagen sie, sie hätten nichts gegen Juden. Doch verwenden sie den Begriff „Zionist“ ebenso wie Hitler das Wort „Jude“ als „Inkarnation allen Übels“ verwandt hat. Die Zerstörung Israels wird all dieses Böse stoppen, wie der ehemalige iranische Präsident Ahmadinejad sagte: „Das zionistische Regime wird ausgelöscht werden, und die Menschheit wird befreit werden.“

Das entspricht einer Nazi-Direktive von 1943: „Dieser Krieg wird mit einer antisemitischen Weltrevolution und der Auslöschung des jüdischen Volkes enden ... beides Vorbedingungen für einen bleibenden Frieden. Hitlers „deutscher Frieden“ beruhte auf der Zerstörung der Juden, und der „Islamische Frieden“ des Iran basiert auf der Zerstörung Israels. (“Q&A: Küntzel on roots and development of the Iranian regime’s anti-Semitism,“ Karmel Melamed, Jewish Journal, 25 Aug. 2015)

Die UN – ein Feind Israels, deshalb ein Feind Gottes

Eine UNESCO Resolution verurteilte Israel wegen „illegaler Maßnahmen gegen die Freiheit der Religionsausübung und den Zugang von Moslems zur Al-Aqsa Moschee“ und andere himmelschreiende Lügen und besagte außerdem, dass das Grab der Patriarchen in Hebron und das Grab Rahels nahe Bethlehem moslemische Orte seien. „Für die UN ist eine derartige unmissverständliche und schamlose Unterstützung der Versuche der Araber, die jüdische Beziehung zu den heiligsten Orten in Israel zu delegitimieren, ein Akt höchster Niederträchtigkeit.“ („Israel must leave the UN,“ J. Bergman, Israel Hayom Op-ed, 22 Oct. 2015)

Im November während des derzeitigen Jihad hat die UNO sechs Resolutionen verabschiedet, die alle gegen Israel gerichtet sind! „Nicht ein einzige Mal wurden die palästinensischen Angriffe erwähnt.“ Eine Resolution griff sogar Israel deswegen an, weil es den Golan behält und forderte dessen Übergabe an ein syrisches Regime, das seine Bürger gnadenlos abschlachtet. Eine andere besagte, dass Israel „kein Recht“ habe seine Souveränität „der heiligen Stadt Jerusalem“ „aufzuzwingen“. (Sach 12,2-3) („Amid terror wave, UN adopts 6 resolutions – all anti-Israel,“ Arutz 7, 25 Nov. 2015)

UN Generalsekretär Ban Ki-Moon klagte Israel wegen kürzlicher Angriffe gegen Israelis an, als er sagte, sie seien ein Ergebnis der „israelischen Besatzung“. Außerdem machte er die israelischen Siedlungen für die gegenwärtig schlechter werdende Situation im Nahen Osten verantwortlich. („UN’s Ban Ki-Moon accuses Israel of ‚breeding‘ Palestinian terror attacks,“ JP, 16 Dec. 2015)

Lasst uns die Juden boykottieren – wieder

Zwei Tage vor den Angriffen in Paris billigte die EU die Kennzeichnung von jüdischen Waren aus den sogenannten „besetzten Gebieten“, d.h. aus dem Israel zugesagten biblischen Kernland Judäa, Samaria, dem Golan und Gebieten um Jerusalem, die 1967 im Sechs-Tage-Krieg befreit wurden. 

Der israelische Außenminister verurteilte diesen Schritt und stellte den „erschreckenden doppelten Standart“ bloß, der darin zum Ausdruck kommt, dass ausschließlich israelische Produkte aus „umstrittenen“ Gebieten gekennzeichnet werden, während mehr als 200 territoriale Streitfälle heute weltweit ignoriert bleiben. („EU approves labeling Jewish ‚settlement‘ goods,“ Arutz 7, 11 Nov. 2015)

Omer Dostri schrieb, dass diese Entscheidung eine „weitere anti-Israel Entscheidung sei, die stark nach Antisemitismus riecht“. Während die führenden Politiker der EU sagen „es ist kein Boykott“, werden es die Menschen als Anweisung der EU an ihre Bürger betrachten, keine „israelischen Produkte“ zu kaufen. Das ist „der neue Antisemitismus, der die Juden angreift, indem der Zionismus angegriffen wird“. („The EU’s twisted message,“ O. Dostri, Israel Hayom Op-ed, 2 Nov. 2015)

Doch diese Aktion, Israel vor den Kopf zu stoßen, schlägt fehl. Dieser Boykott erscheint angesichts dessen, was im November geschah, dumm: Israel und China kamen überein, „ihre landwirtschaftliche Zusammenarbeit auszudehnen; Deutschland unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit Israel ... hinsichtlich der Erforschung des Weltalls“ und Ungarn, Griechenland und Tschechien weigerten sich, sich dieser EU Kennzeichnungsanweisung anzuschließen. („BDS efforts suffer massive setbacks,“ ICEJ News, 16 Nov. 2015)

Prophetische Wegweiser

Isi Leibler sieht für die Juden in Europa eine trübe Zukunft. Abgesehen von der Invasion von Moslems nach Europa sagten die Mehrheit der Europäer, dass „Israel eine größere Bedrohung für die globale Sicherheit bedeute als der Iran und Nordkorea ...“

Die Lösung ist Aliyah. Obwohl Israel Terror erlebt, sind die Juden hier sicherer, weil sie von der israelischen Armee geschützt werden. „Dies ist ein letzter Weckruf für die europäischen Juden ...“ Kommt nach Hause! („European Jewry’s bleak future,“ . Leibler, Israel Hayom Op-ed, 19 Nov. 2015)

Der Oberrabbiner von Brüssel stimmte dem zu, als er äußerte: „Es gibt keine Zukunft für Juden in Europa.“ Es herrscht Furcht und die Synagogen sind geschlossen – etwas, das man seit dem 2. Weltkrieg nicht gesehen hat. Auch die Wirtschaft der EU trägt dazu bei, dass die Juden gehen wollen. Er glaubt, dass es für jeden Juden unbedingt notwendig ist, Aliyah nach Israel zu machen. („Chief Rabbi of Brussels says there’s no future for Jews in Europe,“ ICEJ News, 24 Nov. 2015)

Israel war beunruhigt, als die Internationale Atom-Energie-Behörde der UN im Dezember eine „seit 12 Jahren bestehende Untersuchung, ob der Iran ein geheimes atomares Waffenprogramme hat“ beendete. Ein israelischer Minister sagte: Diese Entscheidung „steht dem Bericht des IAEA Direktors Amano entgegen“, der besagt, dass der Iran an der Erforschung und Entwicklung von atomaren Waffen bis 2003 beteiligt war und „bis 2009 einige seiner Aktivitäten zur Entwicklung einer Bombe fortgesetzt hat ...“

Amano sagte auch, dass der Iran „seine illegalen atomaren Aktivitäten ..., um die Untersuchungen der IAEA zu stören“ verborgen habe. Diese Entscheidung scheint daher „politisch motiviert zu sein“ und vermittelt dem Iran die Botschaft, dass die Nationen „ein Auge hinsichtlich ihres Verhaltens zudrücken werden, um die P5+1 Vereinbarungen und die Aufhebung der Sanktionen rasch voranzubringen“.

Diese Entscheidung ist deshalb „besonders empörend, nachdem ein Team von Sanktions-Beobachtern gesagt hat, dass der Iran im Oktober eine UNSC Resolution verletzt habe, indem er als Test eine Rakete abfeuerte, die einen atomaren Sprengkopf freisetzen kann“. Doch der Iran sagte die ganze Zeit, „er habe nicht die Absicht, die Restriktionen seines Raketenprogramms einzuhalten“. („Israel slams IAEA move to end Iran nuclear investigation,“ Israel Hayom, 16 Dec. 2015)

Neuer Chef des Mossad: Wir brauchen Gott

Der nationale Sicherheitsberater von Netanyahu, Yossi Cohen, ist der neue Chef des Mossad – Israels weltweiter Geheimdienst. Im Dezember sagte er in seiner Synagoge: „Israel ist mit Gottes Hilfe aufgebaut worden und braucht Gottes Hilfe heute ebenso sehr.“ Ohne siyata de’shamaya („himmlische Hilfe“ in aramäisch) „wäre der Staat Israel nicht aufgerichtet worden ... Das ist damals wahr gewesen – und ist es auch heute, wir brauchen siyata de’shamaya.“ Er endete mit Spr 11,14: „Wo nicht weiser Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viele Ratgeber sind, findet sich Hilfe.“ Das ist der Slogan des Mossad. („New Mossad Chief: Israel still needs God’s help,“ Arutz, 12 Dec. 2015)

„Ein Mensch macht vielerlei Pläne in seinem Herzen, aber der Ratschluß des Herrn hat Bestand.“ (Spr 19,21)

Chuck & Karen Cohen


Veränderungen/Neues von IFI-Deutschland

Wie wir schon in einem ausführlichen Mail mitgeteilt haben, wird die inhaltliche Arbeit von IFI-Deutschland ab sofort erweitert weitergeführt unter: www.erhebt-das-panier.de

Die IFI Gebetspunkte werden weiterhin versandt. Die Internetseite von IFI-D wird am 20. März geschlossen. 

 

 

 


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen oder auch diesen Rundbrief als e-Mail zugesandt bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
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