Watchmen from Jerusalem 4/2015

Shalom aus Jerusalem,

Wie reagieren wir auf die Ereignisse in unserer Welt, die möglicherweise prophetische Bedeutung haben? Ereignisse wie: der anti-Israel, pro-Hamas Politiker Jeremy Corbin gewählt, um die Labour Partei in England zu leiten; Papst Franziskus trifft US Präsident Obama an Yom Kippur; der Papst spricht zu der Generalversammlung der UN (GA) und sagt, er komme in seinem eigenen Namen (Joh 5,43); die Flagge von „Palästina“ wird zwei Tage nach dem 4. roten Mond – dem einzigen „Blut“-Mond, der über Jerusalem zu sehen war – gehisst; eine islamische Jihad-Invasion des nach-christlichen Europas, bei der die meisten EU Leiter durch ihre politische Korrektheit gelähmt sind; Iran von der Weltgemeinschaft akzeptiert, besonders von der EU, während die EU versucht, Israel zu boykottieren; russische und iranische Truppen in Syrien, unmittelbar nördlich der israelischen Grenze; eine Sturmflut an Antisemitismus und eine Zunahme an Aliyah.

Wir leben in den letzten Tagen vor der Rückkehr des Messias. Yeshua hat uns bereits gesagt, wie wir reagieren sollen: unsere Häupter erheben und wachen und beten (Lk 21,28; Mk 13,33).

Eine unbiblische Sicht Gottes

... führt zu Täuschung darüber, wer Gott ist, was Er tut und was er tun will. In einer Zeit wie dieser, in der Nationen gegen Jerusalem vorgehen, aber Juden zunehmend nach Israel zurückkehren; in der Täuschung zunimmt in der Gemeinde und Gewalttätigkeit die Gesellschaft durchdringt wie zu Zeiten Noahs; in der Unmoral Gläubige und Ungläubige erstickt und der Islam seine Drohung wahr macht, gegen alles vorzugehen, was uns heilig ist – da ist es für die Nachfolger des Lammes Gottes äußerst wichtig, Gott und sein Wesen zu kennen – so wie Er entschieden hat, sich in Seinem Wort zu offenbaren. 

Häufig betont eine unbiblische Sicht eines Aspekt Seines Wesens, während sie andere Aspekte unterdrückt. Ist Er ein Gott der Liebe? Er ist auch ein Gott des Krieges (2 Mo 15,3; Ps 24,8; Jes 42,13; Offenb 19,11). Ist Er ein Gott der vergibt? Er ist auch der Richter der ganzen Erde (1 Mo 18,25; Offenb 20,12). Eine unvollständige Sicht des Gottes der Bibel macht Gläubige blind für einiges von dem, was heute als Sein Werk durch Seine Hand geschieht.

Dies genau ist die abscheulichste Frucht der Ersatz/Erfüllungstheorie – die Proklamation eines unbiblischen Gottes, verbunden mit dadurch verursachter Blindheit für Sein gegenwärtiges Handeln. Wenn Israel keine Bedeutung mehr hat oder in biblischer Theologie keinen zentralen Platz mehr einnimmt – warum sollen wir uns dann beschäftigen mit: der Entdeckung unserer hebräischen Wurzeln, dem Land Israel, Aliyah und der IDF, Drohungen des Islam, die Juden zu zerstören und damit Yeshuas Rückkehr nach Jerusalem zu verhindern, und noch vieles mehr?

Die göttliche Salbung zur Heilung für diese geistliche Blindheit besteht darin, Sein ganzes Wort für das anzunehmen, was es tatsächlich ist – das Wort des lebendigen Gottes! Statt das wir das Wort Gottes beurteilen, muss sein Wort uns beurteilen. Studiere das Wort, aber nähere dich ihm mit der Furcht vor Seiner absoluten Reinheit, damit – selbst wenn wir die Bedeutung einmal nicht völlig verstehen – es in unserem Geist und Sinn immer noch als Gottes Wort erhalten bleibt, und wir auf Seine Erleuchtung warten.

Bibi in der UN – Ton der Stille

Im September hielt PM Bibi Netanyahu eine Rede vor der UN GA (General Assembly – Vollversammlung) und „klagte deren Repräsentanten der Heuchelei in ihrem Umgang mit Israel und wegen ihres Versagens, Extremismus im Nahen Osten (NO) einzudämmen“, an. Er griff sie an, „mehr Resolutionen gegen Israel wegen dessen Umgang mit den Palästinensern“ zu verabschieden als gegen das Regime Syriens, dass über 300 000 seiner  Bürger ermordet hat. Diese Rede hielt er an dem Tag, nachdem die PA-Flagge vor der UN gehisst worden war. Bibi konfrontierte die UN, sie würden „die Palästinenser in ihrer Verweigerungshaltung stärken“, anstatt direkte Verhandlungen mit Israel zu fördern.

Der dramatischste Moment war der, als Bibi die UN fragte, ob „sie die Lektionen aus dem Holocaust vergessen hätten. Siebzig Jahre nach der Ermordung von 6 Millionen Juden kündigen die Machthabenden des Iran an, mein Land zu zerstören und mein Volk zu vernichten. Und die Reaktion dieser Körperschaft, von fast allen Regierungen, die hier repräsentiert sind, war absolut nichts. Völliges Schweigen. Ohrenbetäubendes Schweigen.“ Dann starrte er die versammelten Delegierten 44 Sekunden lang schweigend an. Schließlich sagte Bibi unter Applaus: „Ich weigere mich zu schweigen ... Die Tage, in denen das jüdische Volk angesichts völkermörderischer Feinde passiv blieb – diese Tage sind vorüber.“

Er warnte die UN, dass das Nuklearabkommen mit dem Iran die Wahrscheinlichkeit eines Krieges vergrößert habe, da Investoren „eine radikale Theokratie mit Waffen und Bargeld überfluten.“

Er räumte ein, dass das Abkommen abgeschlossen sei und drängte die UN, es besser durchzusetzen als die vorausgegangenen sechs Sicherheitsrats (SR)-Resolutionen zum Nuklearprogramm des Iran, die der Iran „systematisch übertreten“ hatte.

Ob es um den Iran ging oder die Palästinenserfrage, Bibis übergreifende Botschaft lautete: Israel ist „eine Demokratie mit den freiheitlichen Grundsätzen der Charta der UN.“ Deshalb müssen die UN Mitglieder auf der Seite Israels stehen, „denn Israel verteidigt nicht nur sich selbst ... es verteidigt euch.“ („In fiery speech, Netanyahu challenges UN on moral grounds,“ Michael Wilner, JP Op-ed, 1 Oct. 2015)

Der Herausgeber der Times of Israel, David Horowitz, schrieb: „Netanyahu war wie ein biblischer Prophet gekommen, um zu warnen, zu schelten, anzuklagen ... Was in diesem Jahr auffällig anders war, war seine Betonung der falschen Perspektive auf Israel, der verdrehten Prioritäten und der Fehlbehandlung Israels durch die internationale Gemeinschaft ... Er bat die UN eindringlich, ihr jahrzehntelanges ‚zwanghaftes‘ Einschlagen auf Israel zu beenden. Er klang wie ein Mann voller Überzeugung; er hörte sich nicht an wie ein Mann, der erwartete, dass man auf ihn hören würde ...“

„Nach einem Jahr, in dem das Iranabkommen trotz seiner entschiedenen Einwände abgeschlossen wurde, der blutige syrische Bürgerkrieg weiter tobt, der IS seine Mordkampagne fortführt, und der NO sichtbar in seiner chronischen Instabilität verharrt, ist sich Netanyahu dessen nur zu sehr bewusst, wie isoliert er ist.“ („Netanyahu silently indicts the world,“ D. Horovitz, TOI Op-ed, 1 Oct. 2015)

Abbas contra Frieden

Vor der UN versicherte Bibi „seinen Wunsch nach einem permanenten Frieden mit einem demilitarisierten palästinensischen Staat, der Israel als jüdischen Staat anerkennt.“ Aber da der PA Präsident am Tag zuvor in seiner Rede gesagt hatte, dass er sich „nicht länger durch die Osloverträge oder andere Abkommen mit Israel gebunden fühle“, ist dieses Ziel noch weiter weggerückt. Dafür danken wir Gott. („Netanyahu silently indicts the world,“ D. Horovitz, TOI Op-ed, 1 Oct. 2015)

In Bezug auf die Unruhen auf dem Tempelberg vom September hatte Abbas gesagt: „All Aksa (der gesamte Tempelberg) gehört uns genau wie die Grabeskirche. Die Juden haben kein Recht, diese mit ihren schmutzigen Füßen zu entweihen ... Es wird keinen Palästinenserstaat ohne Jerusalem geben.“ („Abbas Issues Fiery Statement amidst Tensions in Jerusalem,“ ICEJ News, 17 Sept. 2015)

Dror Eydar schrieb, dass die Rede von Abbas typisch sei für die arabische Sicht der Geschichte des NO. Darin sind die Araber die „Unschuldslämmer, die für nichts die Verantwortung tragen. Sie hätten nie ein Friedensangebot ausgeschlagen. Gemäß ihrer Sicht sind die Juden aus dem Nichts aufgetaucht, haben einen blühenden, demokratischen, kulturell hoch entwickelten Staat zerstört, der in dieser Gegend friedlich seit“ der Schöpfung bis 1948 bestanden habe. 

Nachdem Abbas dann Israels „Verbrechen“ aufgezählt hatte, sagte er, dass das jüdische Volk eine „Besatzungsmacht“ in Jerusalem sei. Dazu schreibt Eydar: „Wir – eine ‚Besatzungsmacht‘ an dem Ort, der das Zentrum unserer Existenz bedeutet? ... Was wäre Jerusalem ohne die Juden?“ („Abbas, call us when you‘re serious,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 1 Oct. 2015)

Arabische Stimmen gegen ein „Palästina“

Der Palästinenser Bassam Tawil ist sehr besorgt darüber, was mit seinem Volk geschehen wird, wenn ein von der UN unterstütztes „einseitiges Friedensabkommen“ zustande kommen sollte, da es dazu führen würde, dass „jeder Zentimeter palästinensischen Bodens, von dem Israel sich zurückzieht, durch die IS und Hamas übernommen würde ...“

Der NO explodiert, „arabische Staaten fallen auseinander. Es gibt keinen logischen Grund, einem weiteren instabilen Staat zur Geburt zu verhelfen. Westlichen Sicherheitskräften ist bewusst, dass die PA nur wegen ihrer Sicherheitskooperation mit Israel existiert. Falls ein ‚Palästina‘ einseitig ausgerufen würde, würde Israel die Zusammenarbeit abbrechen und der neue Staat würde islamischen Extremisten in die Hände fallen ...“

Während die UN Resolutionen gegen Israel verabschiedet, „ignoriert sie Auspeitschungen in Saudi Arabien, Sklaverei in Mauretanien, zunehmende Exekutionen, Rufe nach Völkermord und Verletzungen von Nuklearabkommen im Iran ... Die Situation ist Grotesk.“ Man beschuldigt Israel des ‚Terrorismus‘, „weil es sich gegen Raketen verteidigt, die von der Hamas abgefeuert wurden“, und weil Kinder in Gaza „verletzt werden, weil die Hamas sie als menschliche Schutzschilde einsetzt. Der wirkliche Terrorismus gegen Afrikaner aber von den UN-eigenen Friedenstruppen, von Boko Haram, vom Iran und Sudan wird ignoriert.“ Tawil sieht das als Frucht einer „westlichen Kapitulation vor dem islamischen Terrorismus ...“ („Behind the French ‚Peace Initiative‘,“ B. Tawil, Gatestone Institute, 26 June 2015)

Mudar Zahran, ein Jordanischer Palästinenser, schreibt: „Seit 1948 wurde uns Arabern gesagt, alles, was wir tun müssten sei, den jüdischen Staat loszuwerden, und danach würde alles andere gut ... Wir haben unsere Existenz 70 Jahre auf Eis gelegt, während der wir auf diesen ‚glorreichen Tag‘ gewartet haben, an dem wir Israel schlagen ...“

Araber haben es zugelassen, das Diktatoren „uns an den Bettelstab bringen, terrorisieren, unterdrücken und vernichten, alles im Namen des ‚großen arabischen Kampfes, um das zionistische Gebilde zu zerstören.‘“ Das Ergebnis: „Während Israel 10 neue Durchbrüche in der Behandlung von Krebs- und Herzkrankheiten allein während der beiden letzten Jahre entwickelte, haben wir Araber neue Hinrichtungsmethoden entwickelt.“ Siebzig Jahre verschwendet. „Es ist Zeit, an die Zukunft zu denken, und ob Israels ‚Verschwinden‘ unser größter Wunsch sein sollte.“  

Er fürchtet um die Zukunft, dass nicht nur Araber, sondern auch antisemitische Kräfte im Westen Israel vernichtet sehen wollen. Was würde geschehen, wenn Israel verschwände. „Zum ersten ist Israel der einzige Grund, warum der Iran nicht jetzt schon eine Atomwaffe besitzt ... weil er die Lektion aus der Erfahrung Saddams mit seinem Reaktor in Osirak gelernt hat, den israelische Kampfbomber 1981 zu einer Ruine gemacht haben.“

Der Iran kontrolliert jetzt „ein Drittel des Irak und dessen Ressourcen durch ein pro-iranisches Regime.“ Wenn Israel nicht mehr da wäre, könnte der Iran „seinen Einfluss nach Jordanien, Kuwait und Bahrain ausdehnen und dann die Welt durch die Reduzierung der Ölproduktion auf die Knie zwingen.“

Wenn „Palästina“ an die Stelle von Israel treten würde, sähen sich die Palästinenser „einer weiteren arabischen Diktatur ausgesetzt, die sie unterdrückt und in die Armut treibt.“ Er besucht regelmäßig Gebiete, die unter PA Kontrolle stehen und interviewt viele Palästinenser. Er bestätigt, dass viele, „auch wenn sie Israel hassen, sich ganz offen nach den Tagen sehnen, als Israel die Kontrolle in der West Bank hatte.“ Einer sagte ihm: „Wir beteten zu Allah, dass er uns von Israel befreien möge. Danach stellten wir fest, dass Allah uns die Gnade gegeben hatte, hier unter Israel leben zu dürfen.“ („If Israel disappears, others will too,“ M. Zahran, Israel Hayom Op-ed, 9 July 2015)

Iran: Ein Bund mit dem Tot und dem Totenreich (Jes 28,15)

Mitte Juli haben die USA, England, Frankreich, Russland, China und Deutschland offiziell zugestimmt, dass der Iran legal ein nukleares Schwellenland sein darf, und haben 150$ Milliarden freigesetzt und haben „damit seinem globalen Terrorismus neue Nahrung gegeben, seiner Aggression im NO, sowie seinen Bemühungen, Israel zu zerstören.“ 

Mit dieser völligen Kapitulation hat diese Gruppe vom Iran noch nicht einmal gefordert, sein „aggressives Verhalten in irgend einer Form einzuschränken.“ Als der Vertrag unterzeichnet wurde, befand sich der „moderate“ Präsident des Iran auf einer Kundgebung in Teheran, auf der Flaggen der USA und Israels verbrannt und „Tod Amerika, Tod Israel“ gerufen wurde.

Netanyahu: „Weil das Atomprogramm des Iran nicht demontiert wurde, wird dadurch dem unverbesserten, reuelosen, sehr viel reicheren terroristischen Regime in zehn Jahren die Fähigkeit gegeben ... ein ganzes nukleares Arsenal zu produzieren, einschließlich der Möglichkeiten, diese Waffen ins Ziel zu bringen. Welch ein atemberaubender historischer Fehler!“ („Full text of [Bibi‘s] response to nuke deal: It will fuel Iran‘s efforts to destroy Israel,“ TOI, 14 July 2015)

Ruth Wisse, eine Wissenschaftlerin von Harvard, bemerkte dazu: „Dies ist das erste mal, dass die USA bewusst einen Vertrag mit einem Land (Iran) abgeschlossen hat, das sich festgelegt hat, ein anderes Land (Israel) auszulöschen – einen Vertrag, in dem noch nicht einmal eine formale Rücknahme dieser völkermörderischen Absichten erwartet wird. („The Democratic challenge: Nat‘l interests vs. politics on the Iran deal,“ Eric Mandel, JP Op-ed, 3 Aug. 2015)

Wenige Tage nach der Unterzeichnung bat der oberste Leiter des Iran, Ayatollah Khamenei, während der Demonstrationen zum al Kuds Tag, Allah, die „Tod Israel, Tod Amerika-Gebete“ seines Volkes zu erhören. Auch machte er der „arroganten amerikanischen Regierung“ Vorwürfe, sie würden das „terroristische, kindermordende zionistische Regime“ unterstützen. („Iran‘s Khamenei hails his people for demanding death to America & Israel,“ TOI, 18 July 2015)

In Kommentaren in italienischen und deutschen Zeitungen verspottete das Knessethmitglied Yair Lapid Europa. Er sagte, der Iran habe eine „erbärmliche Menschenrechtsakte,“ billige Holocaustleugnung und drohe, Israel zu zerstören. „Unter normalen Umständen würden Länder wie Deutschland und Italien den Iran boykottieren. Stattdessen droht die internationale Gemeinschaft, Israel zu boykottieren und hebt die gegen den Iran gerichteten Sanktionen auf. Ist die Welt verrückt geworden?“ („Preferring Iran over Israel? Has the world gone mad?“ Israel Hayom, 9 Aug. 2015)

Dieses Abkommen ist „viel schlimmer“ als das Münchener Abkommen von 1938. Hitler überlistete Chamberlain und stellte sich als Mann des Friedens dar. Niemand hat Obama überlistet.“ („Iran Deal Will Trigger Major War in ME,“ N. G. Ali Pour, Gatestone Institute, 24 Aug. 2015)

Iranische Leiter gegen Israel

Ein hoher iranischer Berater des Außenministeriums bestätigte, dass der Iran den „Weltmächten während der Nuklearberatungen“ ausdrücklich mitgeteilt habe, dass er „die Existenz Israels, in welcher Form auch immer, auf dieser Erde“ ablehnt. („‘Israel should be annihilated,‘ senior Iran aide says,“ TOI, 25 Aug. 2015)

In dem neuen Buch des iranischen Führers Khamenei, Palästina, heißt es: „Israel hat kein Recht, als Staat zu existieren.“ Das Ziel der Zerstörung Israels entspringe aber nicht dem Antisemitismus, den er als eine europäische Angelegenheit betrachtet, sondern sei ein „islamisches Prinzip“, wie zum Beispiel, dass Land, das einmal unter islamischer Herrschaft gestanden hat ... nie wieder nicht-Moslems überlassen werden darf.“ Israel sei auch deshalb ein einzigartiger „Feind“, da es „Verbündeter des Amerikanischen Großen Satans“ sei und auch ein „feindlicher Ungläubiger“, da es mehrmals gegen Moslems Krieg geführt habe. Schließlich besetze es auch noch Jerusalem.

Er empfiehlt keine „klassische“ Kriegführung gegen Israel, sondern einen „niedrigschwelligen Krieg“, durch den der Mehrheit der israelischen Juden das Leben so schwer gemacht werden soll, dass sie das Land verlassen.“ („The Ayatollah‘s Plan for Israel & Palestine,“ A. Taheri, Gatestone Institute, 31 July 2015)

Auf der diesjährigen UN GA hat Irans „moderater“ Präsident Rouhani seine „Weisheit“ mitgeteilt: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Wurzel der heutigen Kriege, Zerstörungen und Terror in der Besetzung, Invasion und militärischen Intervention von Gestern zu suchen sind. Wenn es keine US Militärinvasion in Afghanistan und im Irak und die unberichtigte Unterstützung der US für die unmenschlichen Aktionen des zionistischen Regimes gegen die unterdrückte Nation Palästina gäbe, hätten die Terroristen heute keine Rechtfertigung für ihre Verbrechen.“ Und jetzt haben sie diese? („US support for Israel stokes terrorism worldwide, Rouhani says,“ JP, 28 Sept. 2015)

Diese Juden bringen unsere Stadt in Aufruhr (Apg 16,20)

Um das Iranabkommen zu verteidigen, stellten Obama und Kerry die Loyalität der jüdischen amerikanischen Kritiker in Frage. Daraus könnte Gutes, z.B. Aliyah, entstehen, wenn die Juden in den USA erkennen, dass sie wieder einmal von den Heiden zum Sündenbock gemacht werden, wie in Ägypten (2 Mose 1,9-11), Persien (Esther 3,8-11), Europa (die Pest, Gottesmord), England (Ritualmordlegende), die Araber für alles, was in ihrem Leben schlecht ist.  

Obama und Kerry behaupteten, Israel sei die einzige Nation, die gegen dieses Abkommen Widerstand geleistet habe (eine direkte Lüge), und sie sagten, Tel Aviv würde das Ziel von Raketen werden, wenn das Abkommen abgelehnt würde (aber mit dem gebilligten Abkommen könnte Tel Aviv von einer atomaren Rakete getroffen werden), dass es Krieg geben würde und US Soldaten wegen Israel sterben müssten. Sie deuteten an, dass die US Juden eine geteilte Loyalität hätten und mehr für Israels anstatt für Amerikas Interessen eintreten würden. Wenn ein Kongressabgeordneter das Abkommen ablehnte – oder unterstützte – und war ein Jude, war das eine Medienschlagzeile. Ein Wort für die Weisen: jetzt werden die Juden so behandelt, die Christen sind die Nächsten (Römer 2,9-10).

Kerry sagte sogar: Wenn der Kongress gegen das Iranabkommen stimmen würde, „könnten unsere Freunde in Israel noch mehr isoliert sein und noch mehr Schuldzuweisungen bekommen“ und warnte dann, dass „jede israelische Militäraktion gegen den Iran ein enormer Fehler“ sein würde. („Oren: Kerry ‚threats‘ won‘t deter Israel from opposing nuke deal,“ TOI, 24 July 2015)

In einer Kolumne der Jerusalem Post (JP) war zu lesen: „Der Iran wird von fundamentalistischen, apokalyptischen Mullahs regiert, die keine Bedenken hätten, Gewalt einzusetzen, um ihre expansionistischen Absichten im NO zu fördern.“ Sie unterdrücken ihr eigenes Volk, hängen Homosexuelle, verfolgen religiöse Minderheiten, stecken Journalisten ins Gefängnis. Selbst Obama gesteht ein, dass der Iran „antisemitisch ist und Terrorismus global fördert“, und dass seine Leiter zur Auslöschung Amerikas und Israels aufrufen. Dennoch droht Kerry Israel, weil es wagt, „sich selbst vor dieser existentiellen Bedrohung zu schützen.“ Offensichtlich hält er „Israel und nicht den Iran für die große Bedrohung der Stabilität in NO.“ („Blaming the victim,“ JP Op-ed, 26 July 2015)

März 2013. Jerusalem. Obama versichert den Israelis, dass Amerika gegen den Iran und alle anderen vorgehen wird, die Israel auslöschen wollen. Er sagt sogar in hebräisch: „Ihr seid nicht allein.“

August 2015. Washington, DC. Obama sagt, dass Israel jetzt allein ist, da es sich gegen das Iranabkommen wendet. „Weil das so ein starkes Abkommen ist, hat jede Nation in der Welt, die sich öffentlich geäußert hat, dies mit der Ausnahme von Israel unterstützt ... Der UNSC  hat ihn einstimmig unterstützt. Die Mehrheit der Waffenkontroll- und Atomwaffensperrvertragsexperten unterstützen ihn.“

Das Schlüsselwort dieser Verlautbarung ist „öffentlich“. „Wie durch diskrete diplomatische Kanäle verlautet wurde, sind die Befürchtungen der Golfstaaten wegen des Nuklearabkommens das am schlechtesten gehütete Geheimnis des NO.“

Er sagte, der Widerstand Israels sei „verständlich“, da man ihnen nicht vorwerfen könne, dass sie „eine tiefe Skepsis über jede Vereinbarung mit dem iranischen Regime“ hegten. Dennoch glaubt er, dieses Abkommen sei im Interesse Amerikas und Israels, „und als Präsident der USA sei es eine Aufhebung meiner verfassungsmäßigen Pflicht, entgegen meiner Einschätzung zu handeln, nur weil das zu einer kurzzeitigen Spannung mit einem lieben Freund und Verbündeten führt.“ Anders ausgedrückt, „es gibt keinen Grund, dagegen zu sein, außer einer übertriebenen, möglicherweise sogar problematischen Loyalität gegenüber Israel.“ („Obama‘s unmistakable message to Israel: You stand alone,“ Raphael Ahren, TOI Analysis, 6 Aug. 2015)

Arabische Gegenstimmen

Der jordanisch-palästinensische Politiker Mudar Zahran sagt: „Ich und viele andere arabische Politiker und Entscheidungsträger haben die Erfahrung gemacht, dass Israel für unsere eigene Existenz lebenswichtig ist ... Israel hat uns und die Welt vor zwei globalen Katastrophen bewahrt.“ Das erste Mal durch den Angriff Israels auf den Nuklearreaktor Saddam Husseins 1981. Deshalb besaß der Irak keine Atombombe, die er im 1. Golfkrieg gegen den Westen hätte einsetzen können.  

Danach zerstörte Israel in 2007 das „geheime Nuklearprogramm“ von Assad in Syrien, das dieser mit Hilfe Nordkoreas aufbaute. Vier Jahre danach bricht der Bürgerkrieg aus. Syrien verwandelt sich schnell „in eine islamische Festung“, wobei Assad und seine Gegner die Zivilbevölkerung abschlachten. Assad setzte chemische Waffen ein, warum „hätte er zögern sollen, die Welt mit Nuklearwaffen zu bedrohen“, wenn er sie besessen hätte?

Jetzt gibt es ein Abkommen mit dem Iran. Man könnte dies als akzeptabel und fair für alle ansehen, aber die anderen „haben das nicht verstanden, was Israel verstanden hat ...: Der Iran wird von radikalen islamistischen Shiiten regiert, die ihre Zusagen nicht einhalten werden. Wenn der Iran die Bombe hat, wird er die einzige Nuklearmacht sein, die die Konsequenzen eines nuklearen Angriffs auf ein anderes Land nicht fürchtet, selbst nicht auf die USA. Wenn ... das angegriffene Land genauso zurückschlägt, ist das für den Iran unwichtig; seine Leiter wollen als Märtyrer sterben, in den Himmel kommen und dort ihre Jungfrauen in Empfang nehmen. Wahrscheinlich „wollen die iranischen Mullahs sogar das Märtyrertum aller Iraner“, um dadurch die Rückkehr des shiitischen Messias, al-Mahdi, „nach einer globalen Katastrophe“ auszulösen.   

Wird Israel „möglicherweise die Welt ein drittes Mal retten, indem es das Nuklearprogramm des Iran zerstört?“ Niemand weis das, aber wenn es das nicht tut, und der Iran die Welt mit der nuklearen Vernichtung bedroht, „werden die, die Israel heute dämonisiert, boykottiert und als bösen Staat bezeichnet haben, wünschen, sie hätten es stattdessen unterstützt.“ („Will Israel save the world a third time?“ M. Zahran, Israel Hayom Op-ed, 21 July 2015)

Unglaublich: „Die Vertragsparteien verpflichten sich, dem Iran beim Schutz seiner Nuklearanlagen beizustehen“ – gegen jeden Angriff oder Sabotageversuch. Dadurch wird die schaurige Perspektive eröffnet, dass die amerikanisch Armee den Iran gegen die IDF verteidigt!“ („Nuclear Iran: Is the U.S. Really Suicidal?“ B. Tawil, Gatestone Institute, 27 July 2015)

Ein Leitartikler für die der kuwaitischen Regierung nahestehende Zeitung al-Watan „rief die Golfstaaten auf, alle Verbindungen zum Iran abzubrechen und eine Allianz, sogar eine militärische Allianz, mit Israel zu schließen.“ Er sagte: „Der wahre Feind ist das faschistische Regime Persiens,“ und, falls dieses Nuklearraketen bekäme, „es nicht zögern wird, diese gegen die arabischen Golfstaaten einsetzen wird, während Israel während des gesamten arabisch-israelischen Konflikts nie daran gedacht habe, seine Nuklearwaffen gegen die arabischen Feinde einzusetzen.“ („US Jews concerned over anti-Semitic rhetoric from White House,“ Israel Hayom, 14 Aug. 2015)

Nach dem Abkommen

Offizielle Medienberichte von Iran haben seit Abschluss des Abkommens einen sich „wiederholenden Refrain: eine tiefgreifende Wahrnehmung des Sieges ...“ Der Iran sieht darin „die Festigung seines Status’ als Supermacht, die es geschafft hat, der internationalen Gemeinschaft ihren Willen aufzuzwingen. („Tehran celebrates nuclear deal: World powers surrendered to Iran,“ Israel Hayom, 6 Sept. 2015)

Da der US Kongress dieses Abkommen nicht ablehnte, hier einige Reaktionen, da die Welt sich früher oder später einer fundamentalistischen shiitischen Atombombe gegenübersehen wird. 

Elliot Adams sagte, Bibi zu kritisieren, weil er gegen „einen amerikanischen Präsidenten“ aufgestanden sei und verloren habe, sei falsch. Da er dies immer als „existentiell wichtig für Israel“ angesehen habe, wie hätte „er nicht versuchen sollen, das politische Kalkül in den USA zu verändern?“ Hätte er weniger sagen sollen und nicht wirklich versuchen sollen, diesen „Streit zu gewinnen?“ Eigentlich hat er ihn gewonnen, denn die Mehrzahl der Amerikaner und Kongressabgeordneten „sind höchst skeptisch in Bezug auf das Iranabkommen und mögen es nicht ...“ 

Am wichtigsten ist: Er hat uns eine entscheidende Lektion für die Zukunft gelehrt: „ein israelischer Premierminister, der sich seiner Meinung gewiss ist, wird einen Kampf angehen, selbst wenn alle anderen sagen, dass er ihn verlieren wird. Er oder sie wird nicht auf Grund von politischen Kalkulationen oder Stimmen zählenden Vorhersagen zurückschrecken; ein sehr guter Präzedenzfall wenn es um Fragen der nationalen Sicherheit geht ...“ („Netanyahu & AIPAC: Right to Fight,“ E. Abrams, The Weekly Standard, 3 Sept. 2015)

In seiner Ansprache vor der UN sagte Bibi in Bezug auf das Iranabkommen: „Es ist nicht einfach, gegen etwas zu opponieren, dass die Großmächte der Welt gutheißen ... es wäre wesentliche einfacher zu schweigen.“ Aber die Geschichte hat das jüdische Volk gelehrt, welch „schweren Preis der zahlt, der schweigt.“ Israel wird es nicht zulassen, dass der Iran in den Klub der Nuklearmächte „einbricht, sich hinein schleicht oder hinein marschiert“ und „niemand soll die Entschlossenheit Israels anzweifeln, sich gegen die zu verteidigen, die unsere Zerstörung wünschen.“

Er hat dies alles in einen historischen Zusammenhang gestellt. „In jeder Generation gab es solche, die sich erhoben haben, um unser Volk zu vernichten“. Dann zählte er auf: „Die antiken Weltreiche Babylon und Rom, die Inquisition samt Vertreibung, die Pogrome und der Holocaust.“

„Nun hat sich ein anderes Regime erhoben, das schwört, Israel zu vernichten.“ Der Iran solle aber bedenken: „Ich stehe heute hier und repräsentiere Israel, ein Land, das 67 Jahre jung ist, aber der Nationalstaat eines Volkes, das fast 4000 Jahre alt ist.“ Aber das babylonische und das römische Reich, genau wie das 3. Reich der Nazis, existieren nicht mehr. „Aber Israel lebt. Das Volk Israel lebt ...“

Gegenüber den Herrschern des Iran erklärte er: „Euer Plan zur Vernichtung Israels wird scheitern.“ Und zu den anderen Nationen sagte er: „Welche Resolutionen auch immer sie in diesem Gebäude verabschieden mögen, welche Entscheidungen sie auch immer in ihren Hauptstädten fällen mögen, Israel wird alles tun, was es tun muss, um unseren Staat und unser Volk zu verteidigen.“ („Israel will not permit any force on earth to threaten its future,“ BFP Israel Prayer Update, 2 Oct. 2015)

Prophetische Schlachten am Horizont

Israels stellvertretender PM Sylvan Shalom berichtete von einem „freimütigen Gespräch“, das er mit einer leitenden Ministerin Englands hatte. Diese sagte ihm: „‚Ich bin ein Freund Israels ...‘ und dann begann sie, Israel wegen des ‚Siedlungsbaus‘ zu kritisieren.“ Shalom: „Ich antwortete ihr: ‚Sie ignorieren unsere Bedenken in Bezug auf den Iran, sie ignorieren alle palästinensischen Terrorangriffe, sie ignorieren die Tatsache, dass die Palästinenser jeden Vertrag, den sie mit uns geschlossen haben, gebrochen haben, indem sie einseitige Schritte in internationalen Gremien unternehmen, aber wenn jemand seinen Balkon erweitert oder wir 300 neue Häuser in Bet El bauen, dann kritisieren sie ihren ‚guten Freund‘ Israel. Es scheint so, als ob es keinen Iran, keine Al Kaida, keine ISIS, keine Hamas, keine Hisbollah, keinen islamischen Jihad gäbe – allein Israel ist für alle Probleme im NO verantwortlich!“ („Dept. PM: West Doesn‘t Realize Iran is a Threat to Them as Well,“ Arutz 7, 31 July 2015)

Am 10. September kritisierte Bibi das EU Parlament heftig, nachdem es die Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen billigte. Er nannte es „eine Verzerrung von Gerechtigkeit und Logik, die den Frieden nicht fördert. Die Wurzel des Konflikts sind nicht die Gebiete, noch die Siedlungen, sondern die Ablehnung der Anerkennung der Existenz Israel, gleichgültig in welchen Grenzen.“ Er sagte auch, dass die Juden „sich daran erinnern, was geschah, als Europa jüdische Produkte in den 1930igern kennzeichnete.“ („PM: We remember what happened when Europe labeled Jewish products,“ Israel Hayom, 11 Sept. 2015)

Die islamische Invasion Europas

Kurzumfrage: Was ist heutzutage der größte Exportartikel der arabischen Nationen in den Westen? Antwort: Immigranten und Flüchtlinge.

Die gute Seite daran könnte sein, dass die Juden erkennen: „Während es heute noch zu ertragen ist, gibt es keine Garantie für morgen.“ Dies könnte zu einem wesentlichen Anstieg der Aliyah führen, wofür wir ja beten.  („The Arab Spring & Europe‘s fall,“ Shahaf Mezin, Israel Hayom Op-ed, 3 Sept. 2015) 

Ein französischer Politiker sagte offenbar scherzhaft, dass Europa 6 Millionen Juden loswurde und jetzt dafür 6 Millionen Araber bekommen hat. Nach der Schrift könnte er damit Recht haben (1 Mose 12,3a; Gal 6,7).

Jack Engelhard schreibt, dass ein saudischer Regierungsbeamter sagte: „Wir ignorieren diese Sache bewusst aus strategischen Gründen. Wenn diese Flüchtlingen ... sich im Westen niederlassen, werden sie das Leuchtfeuer mitnehmen – das ist der Islam.“ War dieser Immigrationsjihad die ganze Zeit geplant? IS und andere moslemische Terrororganisationen haben „Millionen gezwungen, einen Kontinent zu verlassen, um einen anderen Kontinent zu unterwandern.“ Die Mehrzahl der „Flüchtlinge“ sind im wehrfähigen Alter.  

„Wo sind die 57 Nationen, in denen die islamische Anhängerschaft lebt?“ Natürlich. Auch sie „ignorieren diese Sache bewusst aus strategischen Gründen“, um den Islam in unser Leben hinein zu tragen. („Syrian Refugees, How Lucky They Aren‘t Jews,“ J. Engelhard, Arutz 7 Op-ed, 8 Sept. 2015)

Zalmi Unsdorfer wirft die Frage auf, ob Europa unter einem Fluch steht. „Ich sehe ein göttliches Eingreifen in allen diesen Ereignissen und habe gelernt, dass der Gott Israels auf Seine Art Rache übt ... Dieses Prinzip wurde angewandt, als der Pharao Ramses mit seinen Streitwagen nach dem lex talonis (das ‚Auge-für-Auge‘-Gesetz) ertränkt wurde, weil er befohlen hatte, die jüdischen Erstgeborenen zu ertränken. Es gibt viele weitere Beispiele in der Schrift, und unsere Gesetze orientieren sich ebenfalls daran, eine Strafe im Verhältnis zur Tat anzuordnen ...“ 

Ein anderes geistliches Gesetz besagt, dass Gott die segnet, die Israel segnen, und die verflucht, die Israel verfluchen (1 Mose 12,3). „Die EU war an der Spitze der gegen Israel gerichteten Aktivitäten und unterstützte einseitige Erklärungen eines Palästinenserstaates auf souveränem jüdischen Land. Europas akademische Welt und die Gewerkschaften unterstützen die globale anti-Israel Boykottbewegung und versuchen, Israel als souveränen jüdischen Staat zu delegitimieren und Israels Wirtschaft mit Sanktionen und diskriminierender Kennzeichnung der Exporte zu zerstören. 

Wie richtet der Gott des Exodus eine Nation, die die Rechtmäßigkeit der Grenzen Seines Volkes bestreitet?“ Er macht ihre Grenze zum Spott. And wie würde dieser Gott „eine Nation richten, die die Wirtschaft des Staates Seines Volkes zu vernichten sucht?“ Er macht ihre Wirtschaft zum Spott. („Has Europe Been Cursed?“ Z. Unsdorfer, Arutz 7 Blogs, Zion‘s Corner, 17 Sept. 2015)

Israels Fels = Gottes Wort

Während des Septembertreffen des Tanach Studienkreises sagte Netanayahu den Anwesenden, dass neben dem Land Israel „die Bibel der wesentliche Grund für die heutige Existenz des Staates Israel sei ... die Bibel ist der Fels unserer Existenz.“ Sie verdient es, sorgfältig und regelmäßig studiert zu werden – und das tut er an jedem Shabbat. 

Ihm ist es wichtig, „dass Israelische Kinder den Tanach lesen, weil sie darin die Grundlage für unsere Kultur und unser Erbe finden. Dies ist die Geschichte des Glaubens, der  und des Moralverhaltens zwischen Mensch und Mensch und Mensch und Gott.“ 

Diese Moralvorstellungen sind gültig „für die gesamte Menschheit“, aber Bibi erkennt einen „Trend unter den Nationen“ dagegen. Eines der deutlichsten Anzeichen für „die Rebellion der Welt gegen das Wort Gottes“ ist die globale Tendenz, „unsere Rechte und unsere Verbundenheit mit diesem Land und zum Leben“ zu leugnen. 

Wird Israel überleben? „Daran gibt es keinen Zweifel“. Bezug nehmend auf das Buch Josua sagte er, dass Israel versteht, dass diejenigen, die uns vernichten wollen, „bekämpft werden müssen ...“ Seine unausgesprochene Schlussfolgerung war offensichtlich: „Der Trommelschlag des Iran an Drohungen zur Auslöschung Israels“ macht diesen zu einem feindlichen Staat. Auf der Grundlage der Lektionen aus dem Wort Gottes bereitet Bibi Israel darauf vor, „um sein Leben zu kämpfen.“ („Netanyahu: The Bible Is the Rock on Which Israel Stands,“ BFP News Update, 7 Sept. 2015) 

„In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.“ (Ps 119,89)

Chuck & Karen Cohen


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