Watchmen from Jerusalem 3/2015

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Shalom aus Zion.

In diesen kritischen Zeiten lautet die Herausforderung des Herrn an die Gemeinde: „Glaubt ihr wirklich das, was das NT von dem AT glaubt?“ Historisch gesehen bedeutet das: wenn im NT der Begriff „die Schrift“ benutzt wird, ist damit das AT – der Tanach – gemeint. Wenn Gläubige heute das Verständnis vom Tanach hätten, das im NT genannt wird, könnten die meisten lehrmäßigen Unstimmigkeiten über Israel beseitigt werden.

Paulus schreibt: „Alle Schrift (der Tanach) ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre ...“ (2 Tim 3:16a). Da der ganze Tanach nützlich zur Lehre ist, wie kann die Gemeinde der gotteslästerlichen Lehre der Ersatztheologie Raum geben? Warum ist die Wiederherstellung des Landes Israel für das Volk der Juden ein Problem, wenn Gott es ihnen über 200 mal in der Bibel Yeshuas versprochen hat? Warum nennt man Jerusalem, Samaria und Judäa die „besetzten Gebiete“, wenn sie ausdrücklich als die Orte genannt werden, an die Gott sein Volk zurückführt (Ps 147:2; Sach 8:7-8; 12:2-3; Jer 31:5 usw.)

Alle Lehre in der Gemeinde, die nicht in Übereinstimmung mit der Theologie der Tanach ist, ist nicht von Gott. Ja, es gibt diskutierbare Aspekte, wie die Frage, wann die Entrückung stattfindet oder ob ein dritter Tempel vor der Rückkehr des Messias gebaut werden wird, aber die Aspekte in Bezug auf Israel finden in der Schrift sehr viel mehr Rückhalt. Das prophetische Muster besagt, dass Gott Sein Volk als Ungläubige ins Land bringt und ihnen dann den Messias offenbart (5 Mose 30:5-6; Jer 32:37-42; Hes 36:24-27; Sach 12:10 usw.). Das Problem, das viele Christen mit Israel heute haben besteht darin, dass sie das nicht glauben, was das NT über die Unfehlbarkeit des Tanach sagt!

Yeshua sagte: „... Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt“ (Matth 22:29); „O ihr Toren! Wie langsam ist euer Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben ... Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht“ (Luk 24:25,27); „Das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden müsse, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht“ (Luk 24:44; vgl. Joh 2:22); „sie (die Juden in Beröa) nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte“ (Apg 17:11); „Und wir halten nun desto fester an dem prophetischen Wort (im Tanach), und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen“ (2 Petr 1:19).

Deshalb hört, was der Geist zu der Gemeinde heute sagt: „‚Zum Gesetz und zum Zeugnis!’ wenn sie nicht also sprechen, liegt es daran, dass in ihnen kein Licht ist“ (Jes 8:20; Übers. aus dem Engl.).

Gottes Wort und Israels neue Regierung

Tzipi Hotovely, die neue stellvertretende Außenministerin Israels, hat die Diplomaten Israels ermutigt, den Tanach zu benutzen, um die Ansprüche Israels auf das Land zu stützen. „Es ist wichtig, dass wir sagen, dass dies unser Land ist, und zwar alles ...“ Sie plädiert ebenfalls für „völlige jüdische Souveränität in Judäa und Samaria“, Israels biblischem Kernland. („Israel‘s Deputy FM: ‚Focus on our God-given biblical right to the land…!‘“ United With Israel, 22 May 2015)

Die Kolumnistin Melanie Phillips schrieb, Hotovely habe „eine Sensation verursacht“, als sie dies sagte. Selbst israelische Diplomaten waren verblüfft. Einer von ihnen sagte: „Es ist das erste Mal, dass jemand uns aufgefordert hat, Verse aus der Tora für die öffentliche Diplomatie im Ausland zu benutzen.“ 

Phillips schrieb: „Gut, hallelujah! ... (Israels) Außenministerium wird aufgefordert, eine Botschaft weiter zu geben, die korrekt ist und den Kern der westlichen Feindseligkeit gegen Israel angeht ... die von Vorstellungen angetrieben, von Unwissenheit angefacht ist und auf einer Propagandakampagne basiert, die eine völlige Verdrehung der Geschichte darstellt“, nämlich dass die Juden Eindringlinge in ein Land seien, dass einmal den „palästinensischen Moslems“ gehörte. 

Dabei waren es einzig die Juden, die dieses Land jemals als ihre Heimat beanspruchten. In den 1920igern hat das der Vorläufer der UN, der Völkerbund, bestätigt, als er Großbritannien das Mandat für Palästina übergab, damit es „eine jüdische nationale Heimstatt schaffen solle, indem Juden in dem Gebiet, das heute Israel ist, angesiedelt werden sollten, in der West Bank und Gaza (... und Jordanien).“ Dieses gesetzlich verbriefte jüdische Recht, das ganze Land zu besiedeln, wurde nie für ungültig erklärt ... 

Hotovely hat die Lüge im Kern der Politik des Westens entlarvt, dass Israels Handlungen unzulässig und illegal seien. „Tatsache ist, das Israel für Gesetz und Recht und geschichtliche Wahrheit steht. Es ist der Westen, der zu seiner Schande auf der anderen Seite steht.“ Israel ist gesetzlich, moralisch und historisch zu dem allen anspruchsberechtigt. „Die arabischen Aggressoren sind die wahren Eindringlinge und haben keinerlei Anspruch.“ Historisch gesehen sind alle Ansprüche des Aggressors null und nichtig.

„Aber Hotovelys religiöse Glosse ist entscheidend für dieses Argument. Der Judaismus umschließt eine unsichtbare Verbindung zwischen der Religion, dem Volk und dem Land ... dieses einzigartige Tripel zu verleugnen bedeutet, das zu verleugnen, was der Judaismus unbestreitbar ist.“ 

Ist der Westen schon zu weit gegangen „in seinem Hass uns seiner Irrationalität gegenüber Israel, um noch in der Lage zu sein, Argumente der Gerechtigkeit, Geschichte und Wahrheit zu hören?“ R. Kemp, ein ehemaliger Kommandeur der britischen Streitkräfte in Afghanistan, sagte vor kurzem: „Die Pandemie des westlichen Antizionismus und Antijudaismus ist verwurzelt in der Aushöhlung solcher fundamentaler westlicher Werte wie Ehrlichkeit, Familie, Respekt vor dem Staat, Ehre und Loyalität.“ Damit ist alles gesagt. („Israel‘s Foreign Ministry moves to be right,“ M. Phillips, JP Op-ed, 28 May 2015)

Krieg im Vergleich zum islamischen Terrorismus

Premierminister (PM) Bibi Netanyahu sagte, dass der Krieg gegen den Terror nur erfolgreich sein könne, „wenn er sich an moralischer Klarheit orientiere. Das bedeutet, dass Terroristen und ihre Unterstützer verurteilt werden müssen,“ und dass Nationen, die gegen den Terror kämpfen, unterstützt werden müssen. Er fügte hinzu: „Der Westen wird getestet werden: moralische Verwirrung oder Klarheit, Mut oder immer wieder Feigheit ...“ („War on terror won‘t succeed if it‘s based on hypocrisy,“ Israel Hayom, 15 Jan. 2015)

Die türkische moslemische Journalistin Uzay Bulut sagt: der kürzlich vom Vatikan mit „Palästina“ geschlossene Vertrag, sowie die Anerkennung „Palästinas“ als unabhängigen Staat durch andere EU-Nationen zeigen, wie „unwissend europäische Staaten in Bezug auf den Konflikt in der Region sind, und wie blind sie geworden sind ...“ Europa zeigt, dass Terrorismus heute einen Staat hervorbringen kann. 

Der Gerichtshof der EU hat im vergangenen Jahr die Hamas von seiner Liste der Terrorgruppen gestrichen. Bulut stellt die Frage, ob die EU Parlamentarier und Gerichte jemals „die Charta der Hamas, besonders ... den Artikel 7 gelesen haben, der offen zum Völkermord an den Juden aufruft – nicht nur in Israel, sondern weltweit?“ („Hamas, Europe & How to Get a State,“ U. Bulut, Gatestone Institute, 23 May 2015)

Israel boykottieren? Wie die Nazis in den 1930igern

Mudar Zahran, ein jordanischer Palästinenser, der in England lebt, sagt: „Hasser haben ihre Herzen nicht verändert,“ nur ihre Methoden und Parolen. Ein gutes Beispiel ist der Antisemitismus. Die Antisemiten von heute sagen: „Wir lieben die Palästinenser“ anstatt „Wir hassen die Juden.“ So stellt sich die BDS – Bewegung gegen Israel dar. Aber – „BDS ist gefährlich,“ nachteilig besonders für die Palästinenser. 

Die meisten BDS Gruppen kümmern sich nicht um die Palästinenser. Zahran hat mehrere gebeten, „arabische Länder zu boykottieren wegen der Art, in der sie mein Volk behandeln,“ aber hat nie auch nur „ein Minimum an Interesse gefunden“, was beweist, dass das Ziel von BDS ist, „Israel zu dämonisieren“ – Punkt. 

Israel zu boykottieren ist schwachsinnig, denn es es ist der größte Arbeitgeber der Palästinenser. Wenn israelische Firmen schließen, werden viele Palästinenser ihren Arbeitsplatz verlieren. Tatsache ist, dass im NO (Nahen Osten) sie nur in Israel und Saudi Arabien unbehindert arbeiten können. 

Zahran schreibt: „Ich stimme mit Israel in einer Reihe von Punkten nicht überein, aber ich bin weise genug um zu verstehen, dass entweder Israel oder ISIS/Iran/Hamas/Hisbolla in unserer Region herrschen werden.“ Wir müssen verstehen, dass „Israel einer der Eckpfeiler für die Sicherheit des NO ist. Ob wir Israel mögen oder nicht ... wir können es uns nicht leisten, Israels Interessen zu gefährden, weder heute noch zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft.“ („The dangers of boycotting Israel,“ M. Zahran, Israel Hayom Op-ed, 5 June 2015)

Wie erfolgreich war BDS? Elliot Abrams schreibt, dass Israels Handel und diplomatische Beziehungen mit Indien und China exponentiell gewachsen sind. Häufig wird Aufmerksamkeit stärker auf kritische Handlungen gegen Israel gelenkt, die von Nationen ausgehen wie Irland mit einer Bevölkerung von 4,6 Millionen, anstatt auf die sich entwickelnden politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit den beiden bevölkerungsstärksten Ländern der Welt. Man könnte die Frage stellen, wer mehr in die Isolation kommt – Israel, oder seine feindlichsten Kritiker?“ („How Isolated is Israel?“ E. Abrams, Pressure Points, blogs.cfr.org, 1 June 2015)

Die BDS Website Bdsmovement.net gibt preis, dass diese Bewegung „eine Unterstützung für die PLO ist, die unter der Schirmherrschaft des Boykotts der Arabischen Liga von 1948 arbeitet ... („After Las Vegas conclave: Acting against the masterminds of BDS,“ David Bedein, JP, 8 June 2015)

Dror Erdan stellt fest, dass es andernorts viele „Besetzungen“ und blutige Konflikte gibt, dass sich die Welt aber auf die Palästinenser fokussiert, „weil ihr Krieg sich gegen die Juden richtet, die nach Hause zurückkehren ... Dies gibt der biblischen Prophetie, dass Israel eine Nation sein wird, die alleine wohnt, eine erschreckende Bedeutung. Die Verschiebung des Krieges gegen uns zum Boykott hin ist eine tatsächliche Fortsetzung der langen Kampagne gegen unser Bemühen, nach Zion zurückzukehren.“ („It‘s not the ‚occupation‘,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 16 June 2015)

1 Mose 12:3 gilt immer noch. Alle, die Israel fluchen, ernten dafür den Fluch Gottes – und in diesem Vers ist die Bedeutung von „Israel fluchen“: „verachten, ablehnen, schlecht reden, ignorieren, als unwichtig ansehen“ usw.

Obamas gefährliche Ansicht

Walter Russel Mead schrieb im Mai über das Interview von Jeffery Goldberg mit Obama. Er stellte die Frage, „ob der häufig zum Ausdruck gebrachte Judenhass leitender iranischer Amtsträger für ihn Anlass zur Sorge gäbe.“

Goldberg hatte gesagt: „Ich glaube, dass es schwierig ist, mit jemandem zu verhandeln ... der in einer antisemitischen Weltsicht gefangen ist, nicht, weil er eine anstößige Weltanschauung besitzt, sondern weil er eine absurde Weltsicht vertritt und nicht versteht, wie die Welt funktioniert.“ Goldberg möchte „ein solides Nuklearabkommen“, aber er empfindet, dass dieses iranische Regime nicht „ganz rational“ ist. 

Oamas Reaktion: „Nun, die Tatsache, dass jemand antisemitisch ist, oder rassistisch, schließt nicht aus, dass er überleben möchte ... rational zu handeln, weil es notwendig ist, die Wirtschaft in Gang zu halten ... strategische Entscheidungen zu treffen, um an der Macht zu bleiben. Die Tatsache, dass der oberste Leiter antisemitisch ist, bedeutet nicht, dass dies alle anderen Erwägungen außer Kraft setzt ...“ Wie pathetisch! 

Obama stimmt also nicht mit Goldbergs Aussage überein, „dass ernstzunehmende Antisemiten“ die Realität nicht so wahrnehmen wie andere Menschen. Obama stimmt zu, dass, Antisemitismus schlecht ist, dass das System des Iran damit durchtränkt ist, aber dass das „letztendlich nicht wichtig ist.“ („Obama, Anti-Semitism and Iran,“ W. R. Mead, The American Interest, 25 May 2015)

Annika Hernroth-Rothstein sagt, dass Obama „das Wesen der antisemitischen Weltsicht“ verkennt. „Wenn man glaubt, dass Juden nicht nur die Welt lenken, sondern auch der Teufel persönlich sind, ist es völlig vernünftig, jede Fähigkeit und jede Waffe, die dir zur Verfügung steht, einzusetzen, um zu versuchen, sie damit von der Erde zu vertilgen. Nuklearwaffen einzusetzen, um Juden zu töten, ist für das Regime des Iran nicht irrational ...“ („The strategic American,“ A. Hernroth-Rothstein, Israel Hayom Op-ed, 27 May 2015)

Yossi Kuperwasser, ein ehemaliger israelischer General, Geheimdienstexperte, derzeitiger Generaldirektor des Ministeriums für strategische Angelegenheiten, sandte Goldberg eine Rezension des Obama Interviews. Darin schrieb er, dass „Obamas Ärger über Netanyahu unangebracht sei, besonders angesichts der Tatsache ... seines Mangels an Kritik für das weitaus ungeheuerlichere Verhalten der Palästinenser, die sein Angebot zur Verlängerung der Friedensverhandlungen ablehnten und zu einem Volksaufstand aufriefen, der zu Messerattacken, Steine werfen und Molotowangriffen gegen israelische Fahrzeuge geführt hatte.“ Auch die Hamas fordert offen den Untergang Israels, aber alles, was Obama dazu sagt, heißt: „die Palästinenser sind nicht die einfachsten Verhandlungspartner.“

Seine Auseinadersetzung mit Bibi ist wahrscheinlich „auf einen Konflikt zwischen zwei Denkschulen zurückzuführen ... Optimismus und Realismus.“ Obama ist ein Optimist; er glaubt an „menschliche Anständigkeit; deshalb sind für ihn Dialog und Verbindlichkeit die besten Möglichkeiten, einen Konflikt zu lösen ...“ 

Bibi ist ein Realist. Teilweise auf Grund der schwierigen lokalen und jüdischen Geschichte ist er dem Islam gegenüber viel skeptischer und sieht ihn nicht als „potentiell moderat“, sondern identifiziert „dessen Radikalismus und die Absicht, eine Weltordnung zu unterminieren, die er als demütigende Kränkung des Islam ansieht ...“ Da Israel „sofort die Konsequenzen westlicher Zugeständnisse zu spüren bekäme,“ kann Bibi sich nicht den Luxus des Optimismus leisten. („A Critique of Obama‘s Understanding of Israel,“ J. Goldberg, The Atlantic, 1 June 2015)

Der ehemalige US Botschafter Oren eröffnet das Feuer

Der bekannte Geschichtswissenschaftler und derzeitiger israelischer Politiker, Michael Oren, hat eine neues Buch über seine Zeit als Botschafter Israels in den USA geschrieben: Ally: My Journey across the American-Israeli Divide. Dieses Buch ist für die US-Regierung nicht schmeichelhaft. 

In einem Kommentar im Wall St.Journal vom 16. Juni, „Wie Obama Israel im Stich ließ“, schreibt Oren, dass der Präsident „absichtlich zwei Grundprinzipien der Allianz Israels mit Amerika fallen lies: 1. Meinungsverschiedenheiten sollten nicht in der Öffentlichkeit, sondern hinter verschlossenen Türen ausgetragen werden. 2. Die amerikanische Regierung würde zuerst die israelischen Regierung informieren, ehe sie Änderungen, die die Sicherheit Israels, Verhandlungen mit der PA usw. betreffen, öffentlich macht. Sowohl Obama als auch Netanyahu haben in diesem Bereich Fehler gemacht, aber Obama hat sie vorsätzlich und bewusst gemacht.“

Er fügt hinzu: „Obama war nie anti-Israel und hat die Sicherheitsbeziehungen USA-Israel beträchtlich gestärkt.“ Oren gibt auch zu, dass „Israel seinen Anteil an Schnitzern während seiner Amtszeit gemacht habe ...“

Obama habe von Anfang an „die Anliegen der Palästinenser und das Atomabkommen mit dem Iran bevorzugt vorangetrieben.“ Diese Vorgehensweisen hätten zu Auseinandersetzungen mit jedem Leiter Israels geführt. Dennoch sei der entscheidende Punkt die Aufgabe der „zwei Grundprinzipien“ gewesen. 

Nachdem er an Beispielen aufzeigt, wie Obama dies während der „Friedensverhandlungen“ tat, schreibt Oren, dass „die Verwerfung dieser Prinzipien bei den Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm ihren Höhepunkt fand.“ Oren habe während seiner Zeit in Amerika „vertrauliche und offene Gespräche mit Regierungsvertretern zu dem Iranprogramm geführt.“ Aber parallel zu diesen Gesprächen wurden Erklärungen und Aussagen von der amerikanischen Regierung mit der Absicht an die Öffentlichkeit gegeben, „Israel davon abzuhalten, einen Präventivschlag gegen den Iran zu führen.“ („Oren: Obama intentionally abandoned core principles of Israel‘s alliance with America,“ Herb Keinon, JP, 16 June 2015)

Die antisemitische Endzeitplage

Isi Leibler sagt: „der älteste Hass der Welt hat surrealistische Ebenen erreicht“. Während die meisten westlichen Regierungen Antisemitismus öffentlich verdammen, ist die Situation auf der Straße alarmierend und sogar schlimmer als 1930, als die Liberalen und die politische Linke für die Juden den Mund aufmachten. Heute sind sie oft „die Vorhut von Judenhassern“.

In vielen Nationen und den Universitäten wächst die Koppelung von Antisemitismus und „Dämonisierung des jüdischen Staates“. Europäische Umfrageergebnisse zeigen, dass „fast 50% der Bevölkerung Israel als größere Bedrohung für den Weltfrieden ansieht als den Iran oder Nordkorea. Sie setzen Juden mit Nazis gleich und glauben, dass die Israelis einen Völkermord an den Palästinensern begehen wollen.“ Daher ist ein Anstieg „gewalttätiger werdender antisemitischer Vorfälle“ nicht überraschend. Wenn man die zunehmenden moslemischen Kolonien mit ihrem ererbten Antisemitismus dazu nimmt, dann ist die Jagdsaison gegen Juden jetzt eröffnet (Jer 16:16).

Für Juden ist es hochwichtig, jetzt nach Hause zu kommen. Israel wurde gegründet, um Zionisten aufzunehmen und – noch wichtiger – Juden, die vor Verfolgung flohen.

Doch gibt es dennoch „eine Verpflichtung, Antisemitismus zu bekämpfen“, da er in sich böse ist und „die globale Außenpolitik gegen Israel beeinflusst“. Die UNO „verbringt mehr Zeit, Menschenrechtsverletzungen in Israel zu verurteilen“ als irgendwo sonst auf der Welt zusammengenommen. Wir sind „ins Mittelalter zurückgekehrt, als Juden der Ritualmorde, der Brunnenvergiftungen, der Verursachung von Seuchen und der Verantwortung für alle Naturkatastrophen, denen sich die Menschheit gegenübersah, beschuldigt wurden“. („Global anti-Semitism still escalating,“ I. Leibler, Israel Hayom Op-ed, 12 May 2015)

Eine iranische Nuklearwaffe – ein globales Problem

Dr. Denis MacEoin, Doktor persischer, arabischer und islamischer Studien fragt sich, wie Ayatollah Khamenei’s Ruf „Tod Amerika“ von der amerikanischen Regierung nicht gehört wird. Doch das rechtfertigt die Sicht von Bibi „und der Wähler, die ihn mit überwältigender Mehrheit gewählt haben ...“

Jahrzehntelang sind „Irans Drohungen, Israel zu zerstören ... direkt und unmissverständlich“ gewesen und werden heute immer noch proklamiert. Der iranische Außenminister sagte auch kürzlich, dass ihre gegenwärtige Diplomatie mit dem Westen eine Form des „Jihad“ sei.

Höchst beunruhigend ist, dass Obama und seine Alliierten hinsichtlich des realen Iran völlig blind zu sein scheinen – „seiner Kultur, seiner Religion und seiner apokalyptischen Besessenheit“. Sie betrachten iranische Führer als Menschen, die so ähnlich sind wie sie selbst, „pragmatische Politiker“, und sehen Irans „politisch definierte, vom Glauben inspirierte Kultur nicht“.

Shia Islam, dem die iranischen Führer verpflichtet sind, ist sehr anders als der Sunni Islam. „Bedauerlicherweise scheint es so zu sein, dass weder Obama noch seine Berater irgendeine Ahnung von der Theologie, der Geschichte, den Ritualen, den Mechanismen des shi’itischen Glaubens, dem klerikalen System, den Ausbildungsstätten, den Sekten oder dessen modernen Manifestationen haben.“ Diese Themen sind entscheidend, wenn man wissen will, ob „der Iran Atomwaffen einsetzen wird, sobald er sie hat“.

Im shi’itischen Glauben ist ein „apokalyptisches Denken“ tief verankert. Rechne „blanken Aberglauben ... religiösen Fanatismus und einen Kult des Märtyrertums dazu“ und der Iran ist „heute das gefährlichste Land auf dem ganzen Planeten“. („Iran‘s Supreme Leader: ‚Death to America‘: Which Word Does America Not Understand?“ D. MacEoin, Gatestone Institute, 22 May 2015)

In dem Zeitpunkt, in dem dieser Artikel geschrieben wird, gibt es immer noch kein Abkommen, nur Gerüchte über viele amerikanische Zugeständnisse. Der Iranexperte Mark Dubowitz, Geschäftsführer der „Stiftung für die Verteidigung von Demokratien“, glaubt, dass sich die amerikanische Regierung auf einen Vertragsabschluss festgelegt hat. „Was auch immer die Regierung sagt, dass kein Vertrag besser sei als ein schlechter Vertrag, ihre Handlungsrealität zeigt, dass ein schlechter Vertrag besser ist als keiner.“

Er weiß nicht, wie Netanyahu „seine Emotionen beherrschen kann“, wenn er die USA und die Europäer derart fundamentale Fehler machen sieht, „die zu einem Iran mit massiver atomarer Kapazität, einer machtvollen Wirtschaft, starkem regionalen Einfluss und einem ICBM Programm führen werden“. Die Kosten für Israel und das jüdische Volk sind wahrlich existentiell, „während die USA und Europa ihn als einen schwerwiegenden, doch letztlich lösbaren, in seinem Risiko überschaubaren Waffen-Kontroll-Vertrag ansehen“.

Die gegenwärtigen Bemühungen, Israel zu boykottieren und zu isolieren, laufen zu den Bemühungen, den Iran von allen Sanktionen zu befreien, parallel. So konnten wir Israel unter Sanktionen und Boykott sehen; UNSC Resolutionen „die Israel in einer Weise bedrohen, dass, wenn es nicht bestimmte Schritte tut, einen Wirtschaftskrieg gegen Israel auslösen“, und einen Iran, „der unter Beibehaltung seiner grundlegenden nuklearen Infrastruktur Sanktionserleichterungen, eine wachsende Wirtschaft erhält und wieder in der globalen Gemeinschaft willkommengeheißen wird. „Israel wird der Außenseiter und der Iran wird der Partner sein.“ („As an Iranian, I would be pleased with the emerging deal,“ Israel Hayom Interview, 29 June 2015)

„Frieden“ schleicht umher und sucht Israel zu verschlingen

Der amerikanische Außenminister Kerry hat sich beschwert, dass Israels ökonomischer Erfolg den „Frieden“ hindert. „Die Menschen in Israel wachen nicht jeden Morgen auf und fragen sich, ob Morgen Frieden sein wird, weil es für sie eine Atmosphäre von Sicherheit, Leistung und wirtschaftlichem Erfolg gibt“. Genug. Im Weißen Haus regiert wahrlich der Wahnsinn. („Is US Israel‘s Ally ‚When it Matters‘?“ S. Bryen, Gatestone Institute, 22 Apr. 2015)

Kupperwasser fragt in seiner bereits zitierten Kritik: „Macht es für Israel angesichts eines aggressiven Iran, angesichts der Zunahme islamistischer Terrororganisationen im ganzen NO und angesichts des Zerbrechens arabischer Staaten Sinn, der schwachen und korrupten Palästinensischen Autorität (PA) strategische Gebiete zu übergeben, um sie in die Hände von Extremisten fallen zu sehen? Hilft es, einen Staat zu schaffen, dessen Führer glauben, dass es 1) so etwas wie ein jüdisches Volk nicht gibt; 2) Juden im Land Israel keine Geschichte der Souveränität besitzen und von daher der Niedergang des jüdischen Staates unausweichlich und gerechtfertigt ist; dass 3) der Kampf gegen Israel absolut legitim ist; 4) Juden im allgemeinen und Zionisten im besonderen die schlimmsten Kreaturen sind, die jemals geschaffen wurden; und dass 5) da die Palästinenser Opfer sind, sie nicht für irgendein Hindernis, das sie gegen Frieden aufwerfen, verantwortlich und haftbar gemacht werden können?“ („A Critique of Obama‘s Understanding of Israel,“ J. Goldberg, The Atlantic, 1 June 2015)

In einem israelischen Fernsehinterview sagte Obama, die Welt betrachte Israel nicht als ernsthaft um eine Zwei-Staaten-Lösung bemüht „und Netanyahu habe so viele Bedingungen dafür gestellt, dass es unrealistisch ist, deren Zustandekommen in naher Zukunft zu erwarten ...“ Diese Bedingungen sind jedoch für Israels Sicherheit unentbehrlich: ein entmilitarisierter „Palästinensischer“ Staat, der Israel als jüdisches nationales Heimatland anerkennt und eine israelische Sicherheitspräsenz darin akzeptiert.

Obama sagte, falls die Friedensperspektive verblasst, werde es für die USA schwieriger, Israel international zu verteidigen. (Vielleicht ist das Gottes Plan, damit Israelis zu Gott schauen anstatt auf Amerika. Jes 31:1).

Während Obama Israels Sicherheitsinteressen „versteht“, glaubt er doch, dass das vorrangige Interesse das Wesen und der Charakter der Nation sein müssen. Allerdings wenn die Israelis tot sind, wir dieses Argument überflüssig. („Obama: World does not believe Israel serious about two-state solution,“ JP, 2 June 2015)

Es gibt Anzeichen für einen diplomatischen und wirtschaftlichen Angriff der EU und der UNO auf Israel, sobald ein Iran Vertrag unterzeichnet ist, wodurch Israel gezwungen werden soll, zu weiteren sinnlosen „Friedens“-Gesprächen zurückzukehren. Berichten zufolge hält die EU eine Liste mit „Sanktionen gegen Israel in den Bereichen Handel, Landwirtschaft, Wissenschaft und Kultur“ bereit. Dieser „wirtschaftliche Angriff“ wird eingesetzt werden, „wenn Israel nicht eine Reihe neuer Zugeständnisse“ präsentiert, um die PA an den Verhandlungstisch zurück zu locken. Vorausgegangene Gespräche haben geendet, als die PA einer Einheitsregierung mit der Terrorgruppe Hamas beitrat.

Das wahrscheinliche Timing davon ist in der Zeit um die UNO Generalversammlung im September. (Beachte: Es wird eine teilweise Sonnenfinsternis am Erev Rosh Hashana, den 13. September, und einen letzten Blutmond am ersten Tag des Laubhüttenfestes, den 28. September, geben) („US Diplomats Reveal EU Sanctions Assault after Iran Deal,“ Arutz 7, 10 June 2015)

Der Tod der westlichen Zivilisation

In einem Interview wenige Tage vor den Terrorangriffen im Januar in Paris sagte der Leiter der Jewish Agency Natan Sharansky prophetisch: „Das Unbehagen französischer Juden in ihrem eigenen Land sollte ein starkes Signal für Europa für die Gefahren in seiner Mitte sein“. Wachsende Feindschaft gegenüber Israel „spricht mehr von Veränderungen in Europa als in Israel“. Seine Warnung passt zur alten Redensart, dass die Juden für die Welt „der Singvogel im Kohlebergwerk“ sind, und was den Juden heute zustößt, morgen auf die Welt zukommt. (s. Röm 1:16; 2:9-10)

Wenn „die Europäer nicht bereit sind, für ihre traditionellen Werte des freien Nationalstaates zu kämpfen“, die sie selbst ins Leben gerufen haben und von allen Bürgern fordern, die Prinzipien von Menschenrechten und menschlicher Freiheit zu akzeptieren, und wenn sie „nicht bereit sind Moscheen zu schließen“, wenn Menschen Hass predigen, dann ist Europa „dem Untergang geweiht“.

Europas „freier nationaler Status“ gebrauchte nationale Identität um jeden zu vereinen und jedem wurden „Menschenrechte garantiert“. Dann unmittelbar bevor Jerusalem wieder unter christliche Herrschaft kam (Dez. 1917), fanden zwei ideologisch entgegengesetzte Ereignisse in einer Woche im Nov. 1917 statt: die Bolschewistische Revolution und die Balfour Erklärung.

Das Ziel der Revolution: jegliche Identität zu beseitigen und eine Welt von gleichen Menschen zu schaffen. Der Zionismus, verkörpert in Balfour, war das Gegenteil: „eine auf Identität basierende nationale Bewegung. Obwohl Großbritannien und ein Großteil Europas die Idee akzeptierten und rund 20 Staaten ins Leben kamen, waren ironischerweise die meisten Juden Anti-Zionisten. Der Zweite Weltkrieg stellte dies alles auf den Kopf – Juden wandten sich dem Zionismus zu, und Europäer wandten sich vom Nationalismus ab“ zu dem Ideal, was in dem Lied Imagine (stell dir vor) zu Ausdruck kommt. Eine Welt ohne Grenzen, ohne Gott, in der es nichts gibt, wofür es sich zu sterben lohnt. Das Ziel Europas war eine Welt ohne Grenzen, und dann wurde Israel geboren und plötzlich werden die Juden von den Europäer als Menschen angesehen, die sich rückwärts bewegen, indem sie einen Nationalstaat aufbauen ...“

Ironischerweise lehnt das liberale Europa heute jüdischen Nationalismus ab, „befürwortet jedoch palästinensischen Nationalismus“. Nationalismus ist „schlecht“ außer für „Menschen, die unter dem Kolonialismus gelitten haben, und deren Identität ihnen hilft zu kämpfen und mit der freien Welt aufzuschließen“.

Das heutige Europa „stellt sich vor“, dass „es keine absoluten Werte mehr gibt, und dass Kulturen, die Menschenrechte nicht wertschätzen, dieselbe Existenzberechtigung haben wie diejenigen, die es tun“. Deshalb weigern sich die Moslems in der EU, sich zu integrieren. Das ist eine gefährliche Situation. Liberale, die nicht länger „glauben, dass es für irgendetwas zu kämpfen gilt“, sehen sich einer moslemischen „Bevölkerung gegenüber, die nicht an Freiheit und Menschenrechte glaubt, aber eine starke Identität besitzt und bereit ist, dafür zu kämpfen“. („Sooner or later, liberal Europe must fight back,“ H. Keinon, JP Interview, 10 Jan. 2015)

Prophetischer Druck auf Israel

Im Mai „erkannte der Vatikan den Staat Palästina an“ und unterzeichnete einen Vertrag mit ihm bezüglich der Aktivitäten der katholischen Kirche unter der PA. Das ist „zutiefst symbolisch und macht deutlich, dass der Heilige Stuhl seine diplomatische Anerkennung von der PLO gegen den Staat Palästina eingetauscht hat“. Der Vatikan akzeptiert die UNGA Entscheidung von 2012 zur Anerkennung eines „Palästina“, doch wie ein Sprecher des Vatikan sagte, ist dieser Vertrag „das erste zwischen ihnen verhandelte legale Dokument“ und bestätigt die reale Existenz eines „Palästina“.

Ein PA Referent sagte, dass diese „Anerkennung“ sehr wichtig sei, „da der Vatikan einen sehr wichtigen politischen Status besitzt, der sich von seinem geistlichen Status herleitet ... Wir erwarten, dass weitere EU Ländern folgen werden“. („Vatican recognizes Palestinian state in new treaty,“ Israel Hayom, 14 May 2015)

Am 8. Juni drängte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat „Obama, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, nur Stunden nachdem der oberste amerikanische Gerichtshof ein Gesetz ablehnte, das Amerikanern, die in Jerusalem geboren sind erlauben sollte, in ihrem amerikanischen Pass als Geburtsland Israel anzugeben“.

Barkat: „Ebenso wie Washington die Hauptstadt der USA, London die Hauptstadt Englands und Paris die Hauptstadt Frankreichs sind – so war und wird Jerusalem immer die Hauptstadt Israels sein ... und Israel ist die Heimat des jüdischen Volkes“. (Ps 137:5-6)

Der Status von Jerusalem „ist eines der irritierendsten Themen in den israelisch-palästinensischen Beziehungen“. Israel hat 1967 die Kontrolle über die gesamte Stadt wieder gewonnen und hat „wiederholt ein vereintes Jerusalem zu seiner ewigen Hauptstadt erklärt“. Die Palästinenser haben Ost-Jerusalem zu ihrer Hauptstadt erklärt. Der Kongress und das Weiße Haus sind schon jahrelang über die Unterstützung der israelischen Position aneinandergeraten. („Jerusalem mayor urges Obama to recognize Israel‘s capital,“ TOI, 8 June 2015)

Bibi: „Siehe, die Finsternis wird die Erde bedecken ...“

Am Holocaustgedenktag im April sagte Netanyahu in Yad Va­shem, der israelischen Holocaustgedenkstätte, in einer Rede, dass der Iran die heutige Version von Hitler Deutschland und der radikale Islam eine Variante der Nazi Ideologie ist. In einem Vergleich der „Appeasement Politk gegenüber Hitler“ mit dem Iran heute, sagte er, die Welt hat aus der Geschichte nicht „die Sinnlosigkeit der Beruhigung (appeasement) eines skrupellosen Regimes mit globalen Ambitionen gelernt ...“

Der Iran ist eine größere Herausforderung als Nazi Deutschland. „Ebenso wie die Nazis die Zivilisation zerstören und eine ‚Herrenrasse’ aufrichten wollten ... während sie die Juden vernichteten“. Der Iran, der die gleichen Ziele hat, erhält die Möglichkeiten, sie umzusetzen, indem er atomare Waffen produziert, ballistische Waffen ansammelt und seine Revolution in den Nahen Osten exportiert.

Bibi: „Alles ist am Licht und dennoch ist die Blindheit riesig.“ Dann zitierte er Jesaja. „Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und großes Dunkel die Völker“ (Jes 60:2a). Er sagte, dass das Licht, was nach dem Zweiten Weltkrieg kurzzeitig geschienen hat, jetzt ersetzt ist durch „einen Nebel von Dunkelheit und Leugnung“ über der zivilisierten Welt, die „taub sind für Menschenmassen im Iran, die ‚Tod Amerika; Tod Israel’ schreien. Sie verschließen die Augen vor Massenexekutionen von Dissidenten und Minoritäten“. Sie schweigen „angesichts massiver Bewaffnung von Terrororganisationen“.

Er warnte vor diesem Weg der Zerstörung und fügte hinzu, dass, falls Israel „allein dastehen“ müsse, es dies tun werde. „Es ist unsere Pflicht, diejenigen zu bekämpfen, die uns zerstören möchten, und „Drohungen nicht herunterzuspielen“. „Die Nation Israel, die aus einem Feuer der Hölle (des Holocaust) hervorgegangen ist, ist bereit für jede Herausforderung“.

Am Schluss zitierte er noch einmal Jesaja. „Schüttle den Staub ab, lege schöne Kleider an, mein Volk“ (52:2) und sagte, das habe das moderne Israel getan, indem sie aus dem Grab gekommen und nach Hause zurückgekehrt sind. („[Bibi]: World’s Blindness is Immense,“ BFP, 16 Apr. 2015)

Im Juni sagte Netanyahu in einer Ansprache vor amerikanisch jüdischen Vertretern, dass die anti-Israel Kräfte, die Israels rechtmäßige Seeblockade von Gaza zu brechen suchen, wieder eine Flotille schicken, dass „sie aber keine Flotillen nach Syrien schicken. Dieses Zerrbild von Gerechtigkeit ist erstaunlich, diese Verletzung von Wahrheit, die Vergewaltigung der Wahrheit“.

Bibi sagte, dass man als Redewendung sagt: „‚mach keinen Ärger‘; ich sage ‚macht Ärger‘. Akzeptiert es nicht. Sagt was ... stelle die Lügen bloß“. Juden haben gelernt, dass es nicht ausreicht, „physischen Angriffen zu widerstehen“. Wir müssen auch „Verleumdungen widerstehen, die den Angriffen vorausgehen“. („Netanyahu: Expose the truth on Gaza flotilla,“ Israel Hayom, 22 June 2015)

Angesichts der Zunahme des Antisemitismus, der Versuche, Israel zu deligitimieren oder des sehr gefährlichen Atomvertrags mit dem Iran gab Netanyahu den Delegierten den Rat: „Seien Sie klar, zuversichtlich ... sprechen Sie die einfache Wahrheit ... seien Sie nicht politisch-korrekt – sondern einfach korrekt!“ („[Bibi]: Anti-Israel bias a ‚rape of the truth‘,“ TOI, 22 June 2015)

„Heilige sie in Deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17:17) 

Chuck & Karen Cohen 


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