Watchmen from Jerusalem 2/2015

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Shalom im Messias Yeshua,

Unser einziger echter ‚Shalom/Friede’ kommt dann, wenn wir auf Gottes Wort und Seinen Namen vertrauen. Sein ‚gewisses prophetisches Wort’(2 Petr 1:19) ist unser Fels. Während die Welt zunehmend aus den Fugen gerät, können wir Gott vertrauen, dass Er handelt wie bei Esther: er wirkt im Hintergrund, im Verborgenen. In Offb 17:16-17 verbünden sich 10 Könige mit dem Antichristen, hassen die Hure und gehen barsch mit ihr um. Warum? Denn Gott lenkt ihr Herz so, dass sie seinen Plan ausführen: Sie sollen einmütig handeln und ihre Herrschaft dem Tier übertragen, bis die Worte Gottes erfüllt sind.

Das Kommen des Herrn beschleunigen

Gott hat unsere Gebete für einen klaren Sieg von Bibi Netanyahu/Likud erhört, und dennoch haben sofort nach der Wahl die USA, die EU und die UNO Druck auf Israel ausgeübt, ‚Palästina’ zu schaffen und das Land Gottes zu teilen (Joel 4:1-2). Dieser dämonische „Friedens“- Prozess wird als die Lösung angesehen, um Weltfrieden und Sicherheit herbeizuführen – wichtiger als sich mit dem IS auseinanderzusetzen, dem Völkermord an Christen, der iranischen Nuklearbewaffnung, einem hungrigen russischen Bären, einem wachsenden syrischen Friedhof und dem ansteigenden Antisemitismus in westlichen Ländern. Während die Nationen bisher nur politisch und wirtschaftlich gegen Jerusalem vorgehen, nähern wir uns damit mehr der Zeit von Sach 12:2-10; 14:1-21.

Es mag noch Jahrzehnte dauern, ehe der Messias zurückkehrt, aber die prophetischen Ereignisse der Endzeit entfalten sich rapide. Während des ersten Kommens von Yeshua wurden in 33 Jahren mehr als 300 Prophetien erfüllt. Genauso erleben wir es heute vor Seiner Rückkehr, dass viele Prophetien in schneller Aufeinanderfolge erfüllt werden.

Nach den israelischen Wahlen

Die einzige Demokratie im Nahen Osten hat Netanyahu wieder gewählt, und Präsident Obama bekam einen Wutanfall. In einem Interview der Huffington Post schrieb Rabbi Shmuley Boteach, dass Obama sagte, er nähme Bibi beim Wort. Aber als Netanyahu sagte, dass ein Palästinenserstaat mit ihm nicht zu machen sei, müsse die USA ihre Haltung gegenüber Israel überprüfen. Wir waren sehr erleichtert, als Bibi das sagte und hoffen, dass er es auch wirklich einhält. Aber ein Sprecher des Weißen Hauses sagte: „Worte sind wichtig“. Das wird „Konsequenzen haben...“  Boteach stellt die Frage: Wenn es wichtig ist, was Leiter im Ausland sagen – warum gilt das dann nicht auch für den Iran? Dessen oberster Leiter, Ayatollah Khamenei, sagte vor kurzem, während die Atomverhandlungen noch liefen: „Tod den Amerikanern“. „Plötzlich sind die Worte des Iran nicht wichtig?“

Während die Verhandlungen USA-Iran laufen, drohen die Leiter des Iran mit der Zerstörung Israels. So meldete sich Khamenei mit einem tweet: „Für Israel gibt es nur eine Lösung: Auslöschung.“ Wenn Worte wichtig sind, warum spricht dann die USA mit dieser Regierung? „Diese Heuchelei ist erschreckend“.

Boteach nimmt eine Verärgerung Obamas wahr, weil Bibi sich weigert, klein beizugeben. „Er zieht sich nicht aus Judäa und Samaria zurück und lässt nicht zu, dass dort ein Hamastan an der Ostgrenze entsteht, so wie es schon in Gaza der Fall ist ... Er schweigt nicht zu einem Nuklearabkommen, während Amerika eines der gewalttätigsten und niederträchtigsten Regimes auf der Erde beschwichtigt. Dieser verdammte Bursche Bibi will sich einfach nicht beugen“. ("For Obama, Bibi's words matter…" S. Boteach, TOI Blogs, 22 Mar. 2015)

Boas Bismuth fragte: „Auf welcher Seite steht Obama?“ Am Tage nach der Wahl „wachten die Israelis zu einer surrealen Realität auf: Der Nahe Osten wird von zahllosen Problemen verwüstet ... aber Obama will nur über einen Palästinenserstaat reden.“

In dem HP Interview erwähnte Obama „nebenbei seine Besorgnis über ein mögliches Chaos im Nahen Osten..“ Aber auf die Bibi Aussage ‚mit – mir – kein –Palästina’ reagierte er: „Eine Zwei-Staaten-Lösung ist die einzige Möglichkeit für die langfristige Sicherheit Israels .. dass es jüdisch und demokratisch bleibt.“ Damit ignorierte er die Umstände in der Region und ignorierte ebenfalls unverhohlen die Wünsche der israelischen Wähler.“ ("Whose side is Obama on?" B. Bismuth, Israel Hayom Op-ed, 27 Mar. 2015)

Es gibt auch die geistliche Dimension. Gottes Feinde – im Geist und im Fleisch – hassen Gottes Volk (Ps 83:2-6). Sie hassen diese Wahlergebnisse. Aber das Wort warnt uns, dass dies mit Gottes wiederhergestelltem Volk geschehen würde. „Und ich werde das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und werde sie bauen wie im Anfang.

Und ich werde sie reinigen von all ihrer Schuld, mit der sie gegen mich gesündigt haben. Und ich werde alle ihre Verschuldungen vergeben ...Und es soll mir zum Freudennamen sein, zum Ruhm und zum Schmuck bei allen Nationen der Erde, die all das Gute hören, das ich ihnen tue. Und sie (die Nationen/Heiden) werden zittern und beben (vor Zorn) über all das Gute ... das ich ihm angedeihen lasse.(Jer 33:7-9)

Der amerikanische Senator Marco Rubio (R-FL) sprach sich gegen Obamas Feindseligkeiten nach der Wahl aus. Er sagte, die USA brauche Israel im Nahen Osten, eine Demokratie mit freier Marktwirtschaft, und ein starker Verbündeter der USA. Er wies auf Israels „einzigartige“ Berufung als Heimatland der Juden hin - besonders nach dem Holocaust - und er ist stolz darauf, dass Amerika all diese Jahre zu Israel gestanden hat und fürchtet, dass diese Unterstützung heutzutage „gefährdet“ sei.

Weil er sich ärgerte, als Bibi sagte: „Es existieren keine Voraussetzungen für eine Zwei-Staaten - Lösung“, deutete Obama an, dass die USA Israel ihre Unterstützung bei der UNO entziehen könnten, indem sie eine Resolution im UNO Sicherheitsrat (SR) zur Anerkennung eines PA-Staates entweder unterstützen oder nicht mit einem Veto verhindern würden. Rubio sagte, dass der israelische Rückzug aus dem Libanon und aus Gaza diese Gebiete in Raketenabschussrampen verwandelt habe, dass die PA jedes Friedensangebot abgelehnt habe, und dass die Hetze der PA gegen Israel und die Juden zugenommen habe. Deshalb habe Bibi „Recht, dass die Bedingungen für ein Friedensabkommen mit Menschen, die ihre Kinder lehren, Juden umzubringen sei eine wunderbare Sache, und dass es gar kein jüdisches Volk gäbe ...  nicht vorhanden seien“.

Wenn Israel „unsere bedingungslose Unterstützung nicht verdient, welcher Verbündete dann ... kann sich in einem Bündnis mit uns sicher fühlen?“ ("Senator Rubio Rips Obama's 'Historic Mistake' on Israel," Arutz 7, 20 Mar. 2015)

Bret  Stephens, ein Kolumnist vom Wall St. Journal, schreibt: „Obamas Weltsicht ist etwas auf den Kopf gestellt. Seine Regierung hat jetzt eine bessere Beziehung zum Iran ... als zu Israel.“

Bibi „ist durch seine Zweifel an der derzeitigen Durchführbarkeit einer Zwei – Staaten – Lösung zu einer persona non grata geworden – während gleichzeitig sein (PA) Gegenpart Abbas im 11. Jahr seiner 14 jährigen Amtszeit ist und im vergangenen Jahr Israel mit einem globalen religiösen Krieg drohte, wenn die Juden die Erlaubnis bekämen, auf dem Tempelberg zu beten. Aber Obama behauptet weiterhin, Abbas sei der beste Friedenspartner, den Israel bekommen könne; das verstärkt lediglich, was Bibi sagt.“("WSJ columnist slams Obama as 'Orwellian'," Israel Hayom, 25 Mar. 2015)

Bibi hat seine Meinung nicht geändert

Nach den Wahlen hat die Reporterin von Fox News, Megyn Kelly, Bibi nach seiner ‚mit – mir – kein –Palästina’ Aussage gefragt, die seine Rede von 2009 in der Bar Ilan Universität aufzuheben schien, in der er eine Zwei – Staaten – Lösung befürwortete. Er verneinte, dass er seine damalige Aussage, ein entmilitarisiertes Palästina, das Israel als jüdischen Staat anerkennt, zurückgenommen habe. Er sagte, dies sei heutzutage nicht möglich. Abbas lehnt Israel als ‚jüdischen Staat’ ab und hat eine Einheitsregierung mit der Hamas. Außerdem habe sich die Situation im Nahen Osten so verändert, dass „jedes Gebiet, aus dem wir uns zurückziehen, sofort von Terroristen übernommen wird, die vom Iran oder ISIS unterstützt werden.“

Bibi sagte, Israel sei die am stärksten bedrohte Nation der Welt, und er trage die „Verantwortung sicherzustellen“, dass Israel überlebe. Aus diesem Grund sei er gewählt worden. ("[Bibi] insists no flip-flopping on Palestinian state," Foxnews, 19 Mar. 2015)

Bibi geht nach Washington: vor der Rede

Wir glauben, dass Netanyahu die umstrittenen Einladung, vor dem US Kongress zu sprechen, annahm, weil sein Vater, ein scharfsinniger Historiker, seine Söhne lehrte, sie müssten die Lektionen aus der Geschichte lernen – eine Maxime, die ein Großteil des Westens heute ignoriert. Bibi wusste, dass es mindestens 6 Millionen Gründe gab, warum er nicht schweigen konnte und wollte.

Israels Botschafter in den USA, Dermer, sagte, man müsse diese Gelegenheit ergreifen, weil eine Lektion aus der neueren jüdischen Geschichte besage, dass die Welt „ein gefährlicherer Ort für das jüdische Volk sei, wenn jüdische Menschen schweigen.“  ("…PM's speech Boehner's initiative," JP, 1 Feb. 2015)

Der ehemalige Justitiar im israelischen Außenministerium, RA Dan Allouz, sagte, Obama wolle einfach irgendein Abkommen; Bibi „widerstehe einem schlechten Abkommen“ und suche ein besseres, deshalb sei er ein Dorn in Obamas Seite. Da er sieht, wie gefährlich Obamas Vision ist, schützt Netanyahu in der Tat den Westen vor Obamas Torheit. „Er ist für Obama, was Churchill für Chamberlain war,“ ein erbitterter Kritiker der Beschwichtigungspolitik Chamberlains gegenüber Nazi – Deutschland. Aber Obamas Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Iran ist noch gefährlicher, denn „obwohl die hasserfüllten Ideologien des Islam und der Nazis ähnlich sind, sind diesmal Nuklearwaffen mit im Spiel.“ ("Obama's Churchill, Netanyahu's Chamberlain," D. Illouz, JP Op-ed, 12 Feb. 2015)

Bibi geht nach Washington: die Rede (3. März)

Rede sehen und hören: https://youtu.be/2XXqMZY0xNw

Rede lesen: http://tinyurl.com/ponqftw

Netanyahus Schwerpunkt war die Gefahr eines nuklear bewaffneten Iran für Israel und die Welt. Da das Purim – Fest am nächsten Abend begann, erinnerte er an „einen mächtigen persischen Vizekönig namens Haman“, der vor 2500 Jahren plante, die Juden zu vernichten. Heute will „ein anderer persischer Machthaber“ dasselbe. Der Ayatollah Khamenei verbindet den ältesten Hass, den Antisemitismus, mit einer neuen Technologie, wenn er ein tweet in Englisch schreibt: „Israel muss ausgelöscht werden ...“

Dieses Regime „stellt auch eine große Bedrohung für die Welt dar“. 1979 errichtete es eine brutale Diktatur, die in ihrer Verfassung die Iraner dazu aufruft, die ‚iranische Revolution’ weltweit mit allen Mitteln zu verbreiten. Das Gründungsdokument Amerikas „verspricht Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“, während das des Iran „Tod, Tyrannei und die Ausbreitung des Jihad verkündet.“ 

Heute, wo Nationen im Nahen Osten kollabieren, tut der Iran genau das. Er ist aktiv in Gaza, im Libanon und auf dem syrischen Golan und umschließt somit Israel von 3 Seiten. „Der Iran dominiert z. Zt. vier arabische Hauptstädte: Bagdad, Damaskus, Beirut und Sanaa (Jemen). Während viele hoffen, dass der Iran „der Gemeinschaft der Nationen beitritt, ist der Iran damit beschäftigt, Nationen zu verschlingen“.

Obwohl der Iran gegen die ISIS kämpft, streben dennoch beide dasselbe globale Ziel an – „ein militantes islamisches Weltreich“. Sie stimmen nur nicht darin überein, wer es führt. „Der Unterschied besteht darin, dass ISIS mit Schlachtermessern, eroberten Waffen und youtube bewaffnet ist, während der Iran sehr bald ballistische Interkontinentalraketen und Atomwaffen besitzen könnte ... ISIS zu besiegen und dem Iran Atomwaffen zuzugestehen würde bedeuten, eine Schlacht zu gewinnen aber den Krieg zu verlieren.“ Das wird geschehen, wenn das gegenwärtige Abkommen vereinbart wird.

Er warnte vor den „zwei Hauptzugeständnissen“ des Abkommens. Erstens: wenn man die gewaltige nukleare Infrastruktur des Iran intakt lässt, hat er eine nur „kurze Herstellungszeit für eine Bombe.“ Die Beschränkungen und Einhaltung des Abkommens sollen zwar „von internationalen Inspektoren überwacht werden.“ Diese jedoch „dokumentieren lediglich Übertretungen, sie verhindern sie nicht“. Inspektoren haben Nordkorea nicht daran gehindert, eine Bombe zu bauen. Der Iran hat ihnen schon wiederholt die Stirn geboten, und die IAEA, der Wachhund der UNO, hat gerade berichtet: „Der Iran weigert sich immer noch, bei seinem militärischen Nuklearprogramm Farbe zu bekennen.“ Da der Iran schon bewiesen hat, dass man „ihm nicht trauen“ kann, bedeutet dieses Zugeständnis, dass der Iran eine Bombe bekommen könnte, indem er einfach „das Abkommen nicht einhält.“

Das zweite Zugeständnis ist noch gefährlicher. „Der Iran könnte eine Bombe bekommen, indem er das Abkommen einhält“, da alle Beschränkungen nach etwa 10 Jahren wegfallen. Dann ist er frei, so viele Atombomben zu bauen, wie er will.

„Warum würde jemand dieses Abkommen schließen?“ Hofft man, „der Iran werde sich bessern...?“ Das wird dieses Regime nicht tun. Es hat sich 36 Jahre an der Macht gehalten, und seine Aggressivität nimmt zu. „Würde der Iran weniger aggressiv sein, wenn die Sanktionen aufgehoben und seine Wirtschaft stärker wäre?“ Viele sunnitische arabische Nationen werden nach eigenen Atomwaffen trachten, um sich gegen den Iran zu verteidigen. Dieses Abkommen startet „ein Wettrennen nach Nuklearwaffen im gefährlichsten Winkel des Planeten“.

Dann nannte er drei Dinge, die ein ‚schlechtes Abkommen’ in ein Abkommen ändern könnte, „das Israel und seinen Nachbarn zwar nicht gefallen würde, aber mit dem sie – buchstäblich – leben könnten...“ Ehe Beschränkungen und Sanktionen aufgehoben werden, sollte man vom Iran fordern, dass er „seine Aggression gegen seine Nachbarn im Nahen Osten einstellt, dass er aufhört, Terrorismus überall auf der Welt zu fördern und dass er aufhört, Israels Vernichtung anzustreben. Wenn der Iran wie ein normales Land behandelt werden möchte – möge er sich verhalten wie ein normales Land.“

Zu dem Holocaustüberlebenden und Nobelpreisträger Ellie Wiesel, der anwesend war, sagte Bibi: „Ich wollte, ich könnte dir versprechen ... das die Lektionen aus der Geschichte gelernt wurden. Ich kann die Leiter der Welt nur dazu anhalten, nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, nicht die Zukunft für die Gegenwart zu opfern, nicht Aggression aus der Hoffnung auf einen illusionären Frieden zu ignorieren. Aber ich kann dir versichern, dass wir Juden nicht länger „passiv bleiben werden angesichts völkermörderischer Feinde.“ Israel ist zurück in seinem Land, „zum ersten Mal seit einhundert Generationen können wir uns selbst verteidigen“, und er versprach, dass „Israel, selbst wenn es alleine stehen muss, stehen wird...“.

Er deutete auf das Gemälde von Mose im Saal und sagte: „Mose führte unser Volk aus der Sklaverei an die Tore des verheißenen Landes. Bevor dann das Volk Israel in das Land Israel hineinging, richtete Mose eine Aufforderung an uns. Diese Aufforderung hat unsere Entschlossenheit für tausende von Jahren gestärkt. Mit dieser Aufforderung möchte ich heute hier schließen.“ Dann sagte er in hebräisch: Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! (5 Mose 31:6)

Nach der Rede

Jeffrey Herf schrieb: „... Kulturhistoriker wissen, was Netanyahu ... so eloquent zum Ausdruck gebracht hat,“ dass Leiter von Nationen häufig „Dinge glauben, die absurd, irrational, gefährlich und böse sind. Politischen Leitern ... die als Juristen oder Experten für Auslandspolitik ausgebildet wurden ... oder eine Ausbildung in Sozialwissenschaften besitzen, bei der zu oft über die grundlegende Bedeutung von kulturellen oder ideologischen Faktoren mit Geringschätzung hinweggegangen wird, fällt es schwer, die grundlegende Bedeutung von Ideologien – so wie etwa dem militanten Islam – zu verstehen.“ Vielen westlichen Experten für Außenpolitik fällt es schwer, „der ideologischen Motivation ihrer Gegner mit der angemessenen Ernsthaftigkeit zu begegnen ... Es fällt unseren Experten für Außenpolitik schwer, die Realität des Fanatismus und des Irrealen im Iran  und ... im radikalen Islam zu erfassen.“

Aber Bibi erklärte dessen Bedeutung für die Politik des Iran mit „Mut und Intelligenz“ und rief dazu auf, dieser gemeinsamen Bedrohung in Einheit zu begegnen. Bei allem, was Politik erfordert, steht doch manchmal ein Mann mit Überzeugung auf, „schaut dem Bösen ins Angesicht und nennt es mit Namen“ und bewirkt dadurch einen Unterschied.("Nothing new in [Bibi's] speech?" J. Herf, TOI blogs, 11 Mar. 2015)

Der Palästinensische Wissenschaftler Bassam Tawil ist kein Freund Israels. Dennoch sagte er, Bibi habe gut daran getan, den Kongress vor der unverhohlenen Aggression des Iran zu warnen, da sogar der ‚moderate’ Präsident Rouhani gesagt habe: „Irans Diplomatie mit den USA ist ein aktiver ‚Jihad’“.

Viele im Nahen Osten sehen Bibi jetzt als „Helden“. Er sprach „trotz der Einwände von vielen und war bereit, um der Sicherheit seines Volkes willen persönliche, politische und diplomatische Rückschläge hinzunehmen. Immer wieder in der Geschichte wurden Propheten im eigenen Land nicht geehrt und genau von den Menschen abgelehnt, die auf sie hätten hören sollen“. ("Hero of the ME: The Israeli Messenger," B. Tawil, Gatestone Institute, 18 Mar. 2015)

Isi Liebler schrieb, dies sei „ein historisches Ereignis“ gewesen, da der Leiter des jüdischen Staates, als er zum US Kongress sprach, so herzliche empfangen worden sei. Da der 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gerade stattgefunden hatte, fragte er: „Hätten die, die die Shoa erlitten haben oder im Kampf um die Gründung eines jüdischen Staates beteiligt gewesen waren, sich vorstellen können, dass innerhalb eines Jahrhunderts ein jüdischer Leiter soviel Anerkennung von den mächtigsten Gesetzgebern der Welt bekommen würde? Wir leben in der Tat in außergewöhnlichen ... wunderbaren Zeiten, und es geziemt sich nicht, unseren Status als selbstverständlich hinzunehmen.“("Netanyahu's congressional tour de force," I. Leibler, Israel Hayom Op-ed, 10 Mar. 2015)

Obamas & Kerrys erstaunliches NO Wunder!

Die Internetseite The American Interest schrieb: „Heute wurden wir Zeuge von einem Ereignis ... das die meisten von uns nicht erwartet hatten, zu ihrer Lebzeit zu sehen: ein Premierminister Israels kam nach Washington nicht nur als Stimme für Israel, sondern auch für einen Großteil der sunni-arabischen Welt ...“.

Bibis Analyse des neuerlichen Fortschritts des hegemonialen Strebens des Iran, seine Argumentation, dass der Kurseinbruch für Öl dem Westen einen neuen Hebel gäbe, wenn dies mit Sanktionen verbunden würde, und seine Warnung, dass dieses Abkommen zu einem regionalen atomaren Wettrüsten führen würde – all dies hätte der König von Saudi Arabien ziemlich genauso gesagt. Der Kurssturz für Rohöl war tatsächlich Riads geopolitischer Geniestreich, der direkt auf Teheran gezielt war.

Dies ist der ironische Erfolg der Regierung Obama. „Israel und die sunni – arabischen Staaten sind durch die iranischen Fortschritte so alarmiert ... dass sie gemeinsame Sache machen ... Heute hat Bibi nicht nur für Israel, sondern auch für viele seiner arabischen Nachbarn gesprochen.“ ("Israel speaks for the Sunnis," www.the-american-interest.com, 3 Mar. 2015)

Der Kolumnist der saudischen Tageszeitung Al-Jazirah, Dr. Al-Faraj, schrieb einen Tag vor der Rede, er sei „sehr froh“ über Bibis Entscheidung, „gegen ein Nuklearabkommen zu sprechen“ da diese Rede zum Besten der arabischen Golfstaaten sei, „sehr viel mehr als das törichte Verhalten eines der schlimmsten amerikanischen Präsidenten“.("Even Saudis Want Netan-  yahu to Address Congress," Israel Today, 3 Mar. 2015)

Weitere Nachrichten zum Iran

Boas Bismuth schreibt: die Vorstellung einer „iranischen Atomwaffe ist surreal und erschreckend...“ Die Araber sind eindeutig dagegen, warum also kann „Obama die Schrift an der Wand nicht erkennen?“ ("Obama is charging toward an Iran deal…" B. Bismuth, Israel Hayom Op-ed, 29 Mar. 2015)

Während der Verhandlungen sagte ein iranischer General: „Die Vernichtung Israels ist nicht verhandelbar.“ Bibi war aufgebracht, dass noch nicht einmal das Auswirkungen auf die Verhandlungen hatte. ("[Bibi]: 'Unconscionable' that world talks with Iran as Tehran calls for destruction of Israel," JP, 1 Apr. 2015)

Nach dem P5+1 Abkommen mit dem Iran

Während wir dies schreiben, wurde ein Rahmenabkommen zwischen den P5+1 Weltmächten und dem Iran zu dessen Nuklearprogramm abgeschlossen. Oder vielleicht nicht? Derzeitige Unstimmigkeiten zwischen den Teilnehmern in Bezug darauf, was eigentlich vereinbart wurde lässt vermuten, dass Gott unsere Gebete erhört hat und diejenigen verwirrt, die Zion hassen (Ps 129:5).

Jetzt wird gesagt, dass kein Abkommen unterzeichnet wurde, und die Versionen darüber, was beschlossen wurde, sind so unterschiedlich, dass man die Frage stellen kann, ob die Unterhändler tatsächlich miteinander geredet haben. Wieder eine Antwort auf Gebet, aber für einen kurzen Augenblick hat man gedacht, dass etwas erreicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt sagte Bibi zu Obama: „Dieses Abkommen würde das Nuklearprogramm des Iran legitimieren, die Wirtschaft des Iran unterstützen, seine Aggression und den Terror stärken und Irans Weg zu einer Atombombe einfacher machen.“ ("…Iran deal puts Israel's future at risk," JP, 3 Apr. 2015)

Netanyahu hatte sich darum bemüht, dass eine Zusicherung des Iran mit aufgenommen werden sollte, dass Israels „Existenzrecht“ garantiert, aber das wurde von einer Sprecherin des Außenministeriums abgelehnt. Israels Sicherheit spielt also dabei keine Rolle. ("State Dept. rejects call for Iran deal to affirm Israel's 'right to exist'," Fox News, 4 Apr. 2015)

Aber Gott hat sich verpflichtet, für Israels Sicherheit einzustehen; Seine Verpflichtung hängt nicht von irgendwelchen menschlichen Abkommen ab, sondern von Seiner Hingabe an Seine Bündnisverheißungen (Ps 121:4; Jer 31:10,35-37 usw)!

Verteidigungsminister Ya’alon fasste die Bedenken Israels zusammen: „Es geht nicht darum, dass wir dem Weißen Haus nicht glauben .... Wir glauben den Iranern nicht“. ("Ya'alon: Iran deal 'a historic mistake…" TOI, 6 Apr. 2015)

Nachdem die Vereinbarung verkündet worden war, sprach sich Bibi in mehreren amerikanischen Fernseh – Nachrichtensendungen in einer „Lobby-Bemühung“ dagegen aus. Er sagte klar: „Israel wird nicht eine Vereinbarung akzeptieren, die es einem Land erlaubt, Atomwaffen zu entwickeln, das schwört, Israel auszulöschen. Punkt.“ ("Netanyahu's Main Campaign," Bridges for Peace, 6 Apr. 2015)

Kritik, die „von Unterstützern des Abkommens kommt, wirft Israel vor, keine Alternative aufzuzeigen. Gestern hat der Minister für Internationale Beziehungen, Aufklärung und strategische Angelegenheiten, Yuval Steinitz, für die ausländische Presse eine Konferenz abgehalten, auf der er Israels detaillierte Forderungen darlegte. Dazu gehört u.a.: eine Einstellung der Atomforschung und der Entwicklung von Zentrifugen; die Schließung der unterirdischen Anreicherungsanlage in Fordo ...; die Herausstellung des militärischen Aspekts der Iranischen Nuklearprogramms ...; eine Verpflichtung des Iran, seine gesamten Vorräte an angereichertem Uran ins Ausland zu transferieren; eine Zusicherung, dass internationale Inspektoren zu jeder Zeit jede Anlage Innerhalb des Iran inspizieren können.“ ("Congress won't make it easy for Obama," B. Bismuth, Israel Hayom Op-ed, 7 Apr. 2015)

Obama ließ selber eine Bombe hochgehen, als er in einem Interview mit NPR sagte: „Eine erheblich maßgeblichere Sorge besteht darin, dass der Iran im Jahr 13, 14, 15 Zentrifugen besitzt, die Uran sehr schnell anreichern können und damit die Zeit zur Herstellung einer Atombombe auf praktisch Null sinkt.“

Bismuth: „Wenn das der Fall ist, dann ist die Furcht vor einem Abkommen gerechtfertigt, weil dadurch das Albtraumszenario eines atomar bewaffneten Iran nur hinausgezögert aber nicht verhindert wird.“ ("Congress won't make it easy for Obama," B. Bismuth, Israel Hayom Op-ed, 7 Apr. 2015)

Es ist aufschlussreich, das Prof. Efraim Inbar nicht an die Möglichkeit eines „besseren Abkommens“ glaubt – wegen der grundlegenden Wesensart des iranisch – shiitischen Regimes. „Die Ablehnung einer Unterzeichnung des Abkommens durch den US Kongress könnte bessere Umstände auf Internationaler Ebene für einen israelischen Militärschlag schaffen. Dadurch, dass Israel das Abkommen jetzt kritisiert, wird eine zukünftige militärische Aktion legitimiert. Netanyahu ist der einzige Leiter, der durch die Konsequenzen eines schlechten Abkommens genug besorgt ist, der den Schneid und die militärische Fähigkeit besitzt, einen Angriff zu befehlen – und nur dadurch kann der Iran zur Zeit aufgehalten werden.("There is no better deal with Iran," Prof. E. Inbar, Israel Hayom Op-ed, 9 Apr. 2015)

Betet mit uns, dass Gott über die Leiter Israels regieren möge, damit sie wissen, ob, wann und wie sie angreifen sollen, und dass Er fortfährt, viele Iraner zu retten.

Auf was genau hat man sich geeinigt?

Eine Quelle der Verwirrung sind sehr unterschiedlichen Versionen dieser Vereinbarung, die ‚Faktenerfassung’, die die USA und der Iran erstellt haben. Und der Iran hat gerade einen weiteren Stolperstein hinzugefügt, als Rouhani sagte: „Der Iran wird kein Abkommen unterzeichnen...bevor nicht alle Sanktionen gegen ihn am Unterzeichnungstag aufgehoben werden... Die iranische Nation war und wird der Sieger bei den Verhandlungen sein.“

Doch eine Woche zuvor „hat Obama betont, dass die Sanktionen nicht eher aufgehoben würden, bevor die internationalen Inspektoren nicht zufriedenstellend mit dem Iran zusammenarbeiten können, was die Erfordernisse der Inspektion und die Anzahl der dem Iran für seine atomare Entwicklung erlaubten Zentrifugen anbetrifft“. Amerikanische Politiker haben auch gesagt, dass die Sanktionen „über einen Zeitraum in Phasen aufgehoben werden würden“.

Andere sich unterscheidende Interpretationen „finden sich hinsichtlich der meisten Grundsätze des Abkommens, einschließlich der Anzahl der Zentrifugen, die dem Iran erlaubt werden sollen und der Frage, was der Iran mit seinem Vorrat an Uran tun wird u.a.m.“ ("Rouhani Reiterates: No Deal Unless Sanctions Immediately Lifted," Arutz 7, 9 Apr. 2015)

‚Frieden’ - Der Lieblingsgötze der heutigen Welt  

Dror Eydar schreibt, dass bezüglich des Iran und der Palästinenser der Kern „der Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Regierung und der Linken sowohl in Israel als auch weltweit darin besteht“, ob wir es wagen, ihnen zu glauben. Bibi und die meisten Israelis tun dies nicht. ("Jeffrey Goldberg's libel," D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 29 Jan. 2015)

Der palästinensische UNO Beauftragte sagt, dass „eine der wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus in unserer Region“ die Schaffung eines islamischen Staates im Kernland Israels sein, „weil die Extremisten aus der Ungerechtigkeit gegenüber dem palästinensischen Volk heraus  genährt werden“. Wirklich? Erinnerst du dich an Gaza? ("[PA] want UN timetable for statehood," Israel Hayom, 7 Apr. 2015)

Aliyah & die Jäger (Jer 16:16)

Manche Israelis möchten, dass Juden nur aus Liebe zu Zion heimkehren, doch der Jüdische Staat wurde als Zufluchtsort vor Antisemitismus geschaffen. Nachdem im Januar terroristische Angriffe auf das Büro eines Satire Magazins und auf einen koscheren Einkaufsmarkt in Paris geschehen waren, schloss sich Bibi anderen Weltpolitikern auf einem Marsch gegen Terrorismus an. Dabei sagte er den französischen Juden, ohne sich um politische Korrektheit zu kümmern: „Der Staat Israel ist nicht nur etwas, was man im Gebet erwähnt...sondern er ist auch euer Zuhause.“

Die französische „Aliyah hat wegen des Antisemitismus“ zugenommen. Im Jahr 2014 war „Frankreich die Hauptquelle der Einwanderung nach Israel“ mit fast 7000 Einwanderern (doppelt soviel wie 2013).

Wieder nicht politisch korrekt sagte Bibi, dass die Angriffe Teil des radikalen islamischen Krieges gegen alle anderen waren. „Nachdem er seine Basen im Nahen Osten aufgebaut hat, sendet der Terrorismus nun seine Untergruppen in die ganze Welt“. Die Gruppen haben viele Namen, werden aber alle vom selben blutigen...Fanatismus genährt, der keine Grenzen kennt...“ Siehe als Beweis die Verherrlichung der Mörder von Paris in der offiziellen Hamas Veröffentlichung.

Er sagte, die Einnahme eines gemeinsamen Standes dagegen kann dies zunichtemachen. „Doch wenn wir die wahre Wurzel ignorieren..., dass der extreme islamische Terrorismus die westliche Zivilisation als ganze, einschließlich des jüdischen Volkes, auslöschen will, „dann wird das, was in Paris geschehen ist, zunehmen“. Dies sind keine Angst machenden Worte oder Prophetien des Zorns, sondern einfach die Realität...Um Terrorismus zu bekämpfen, ist es einfach notwendig, gegen ihn vorzugehen.“ ("Netanyahu to French Jews: Israel is your home," Israel Hayom, 11 Jan. 2015)

Elliott Abrams, Senior Fellow für Nahost Studien beim Rat für außenpolitische Beziehungen, stellte die Frage, weshalb bei jenem Marsch in Paris nicht mehr Schilder mit Je suis Juif – ich bin ein Jude – gewesen seien. Die Journalisten wussten, „welche Risiken sie eingehen. Ihre Büros waren schon bombardiert worden“ und wurden von der Polizei bewacht. Doch die Juden haben nur für Shabbat eingekauft. Die Journalisten wurden wegen ihrer gezielten Handlungen, ihrer Kritik am islamischen Glauben, getötet. Die Juden wurden getötet, weil sie Juden waren.“ ("Solidarity with journalists, not Jews," E. Abrams, Israel Hayom Op-ed, 12 Jan. 2015)

Dan Margalit sagte, dass israelische Politiker, die Bibi dafür kritisiert haben, dass er die Juden nach Hause gerufen hat und Israel nicht als „Land des Asyls“ erscheinen lassen wollen, „den Zionismus grundlegend missverstehen – selbst den Auszug aus Ägypten“. Israels Recht auf Rückkehr für Juden macht es zu einem sicheren Zufluchtsort, und „die Führer Israels sind nicht von der Verpflichtung ausgenommen, Juden dazu zu ermutigen, Gottes Gebot an Abrahams zu befolgen: ‚Geh aus deinem Land, deinem Geburtsort und aus deines Vaters Haus, in das Land, das ich dir zeigen werde’ (1 Mose 12:1)...“ ("A time to offer pride," D. Margalit,  Israel Hayom Op-ed, 12 Jan. 2015) 

„Der Ruf nach Tötung aller Juden ist eine legitime Kritik an Israel“. Aharon Lapidot sagt, dass dieser erschütternde Satz vom „Büro des Hauptstaatsanwalt der Stadt Linz in Österreich – einem legalen Amtsträger in einem fortgeschrittenen westlichen Land“ -  geäußert worden ist...(Das) Land, das uns Hitler beschert hat, hat eine neue Tiefe von Ungerechtigkeit und Unsensibilität erreicht.“ Der Amtsträger verteidigte die Facebook Nachricht eines Österreichers türkischer Herkunft, das Hitlers Bild und das erfundene Hitlerzitat enthielt: ‚Ich hätte gleich alle Juden töten können, aber ich habe einige übriggelassen, damit ihr versteht, weshalb ich sie eigentlich gleich alle töten wollte.’ Die Nachricht bat auch „Allah, den jüdischen Staat vom Erdboden verschwinden zu lassen“.

Hat die Nachricht „ein österreichisches Gesetz gebrochen, das die Verherrlichung von Nazis verbietet?“ Der Staatsanwalt sagte nein, da dies nur eine legitime Kritik an „Israels Vorgehen“ im letzten Sommer in Gaza gewesen sei.

Die wirkliche Frage ist, ob „der Ruf nach der Vernichtung der Juden...innerhalb der Definitionsgrenzen von Meinungsfreiheit liegt“. Jüngste Terroranschläge gegen Juden in Europa zeigen, dass „Worte töten können“. In Wahrheit war die Aussage des Staatsanwalts schlimmer als die Facebook Nachricht, da sie Antisemitismus legitimiert. Doch „Meinungsfreiheit“ kann „keine Bewilligung zum Töten von Juden sein“. ("The legitimization of anti-Semitism," A. Lapidot, Israel Hayom Op-ed, 16 Feb. 2015)

Der Vorsitzende der Jewish Agency Natan Sharansky sieht Israel „mitten in einer historischen Zeit“, da die Hälfte der französischen Juden „entschieden hat, dass ihre Zukunft nicht in Frankreich ist“. Er weiß, dass ihn die Medien oft als „Unheilspropheten“ bezüglich der europäischen Juden bezeichnen, doch „es gibt keine Zukunft für Juden in Westeuropa. Es kann 5 oder 20 Jahre dauern, aber es gibt eine stärker werdende islamische Gemeinschaft und einen wachsenden Hass gegen Israel von Seiten der „Liberalen“. „“Beide zusammen machen Europa zu einem unbequemen Ort für Juden“. ("There is No Future   for Jews in Western Europe," Arutz 7, 17 Feb. 2015)

Abschließende Gedanken

Israel Today berichtet nach einer neuen Umfrage, dass „eine Mehrheit israelischer Juden“, die sich selbst als „säkular“ oder „traditionell“ bezeichnen, die Bibel verstehen wollen – 57% von ihnen sind bereit sich zu verpflichten, sie jeden Tag eine kurze Zeit zu lesen.

Cal Thomas: „Israel, in dem westliche Werte wie freie Wahlen, religiöse Toleranz und Pluralismus, eine freie Presse und gleiche Rechte für Frauen gelten, wird von ... Obama und seiner Regierung so behandelt, wie eigentlich der Iran behandelt werden sollte. Leiden diese Leute unter diplomatischer Legasthenie oder an Antisemitismus? ...

In 5 Mose 17:17 sagt Gott den Israeliten: ‚Ihr müsst das Böse aus eurer Mitte tun.’“ In seinem gefährlichen Streben nach „sowohl einem iranischen Atomwaffenabkommen und der Geburt eines Staates ‚Palästina’, entfernt Obama nicht das Böse, sondern er fördert sein Wachstum. Die Geschichte wird ihn dafür zur Rechenschaft ziehen, so wie sie es mit jeder anderen Nation getan hat, die ‚Seinen Augapfel’ angetastet hat.“ (Sach 2:8)  ("Iran Nuclear Deal: Does Obama want Israel to commit suicide?" C. Thomas, Fox News, 24 Mar. 2015)

Yeshua sagte zu Seinen Jüngern: Glückselig die Augen, die sehen, was ihr seht! Denn ... viele Propheten und Könige haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen ... (Luk 10:23-24a). Können wir diese Aussage auch heute anwenden, wenn wir Israels Sammlung und Wiederherstellung sehen, und wie die Nationen gegen Israel und unseren Gott toben?

Chuck & Karen Cohen 


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