Watchmen from Jerusalem 1/2015

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Shalom aus Jerusalem

Am 17. Dezember 2014 war der erste Tag von Chanukka. Wir feiern einen Sieg der „Söhne Zions“ gegen die „Söhne Griechenlands“ (Sach 9:13). Im Jahr 165 v. Chr. nahmen die Makkabäer, eine kleine jüdische Kampftruppe, den Tempel in Jerusalem wieder ein und reinigten ihn, indem sie eine größere, besser ausgerüstete syrisch-griechische Armee unter Antiochus Epiphanes (ein Typus des Antichristen und ein „Evangelist“ für eine griechisch-humanistische Weltschau) schlugen. Obwohl der Krieg mehrere Jahre andauerte, erinnert Chanukkah an die erneute Weihung des Tempels, was den Juden die Ehrung und Anbetung Gottes in biblischer Form ermöglichte.

Am selben Tag erhob sich „der Mensch“ in all seinem anti-christlichen Zorn und verspottete Gott und Seine Nation Israel. Der EU Gerichtshof entfernte die Hamas – die terroristischen Herrscher von Gaza – aus „technischen“ Gründen zeitweilig von der EU Terrorgruppen Liste. (Bis jetzt sind sie nicht mehr drauf.) Dann stimmte das EU Parlament überwältigend dafür, dass die EU Außenminister ein „Palästina“ in den vor 1967iger Grenzen mit Jerusalem als Hauptstadt anerkenne.

Auch die Genfer-Konventions-Mächte haben sich getroffen und Israel wegen begangener „Kriegsverbrechen“ im seinem Krieg gegen die Hamas im Sommer 2014 angeklagt. Und eine UNO Sicherheitsrats Resolution, die Israels Rückzug aus allen „besetzten Gebieten“ (d.i. das biblische Land Judäa, Samaria und Jerusalem) bis 2017 fordert,  wurde bis Ende des Monats aufgeschoben.

Im Jahr 1917 wurde das moslemisch besetzte Jerusalem durch den britischen General Allenby besiegt – das erste Mal seit 1244, dass eine „christliche“ Nation die heilige Stadt regierte. Im Jahr 1967 – 50 Jahre später (ein biblisches Halljahr) – kam es zum ersten Mal seit Ende der Makkabäer Herrschaft, die 37 v. Chr. endete, wieder unter israelische Herrschaft. Rechnet ein Halljahr weiter, und die Nationen möchten Jerusalem von seinen Gott-bestimmten Herrschern befreit sehen, und es dem Islam geben! Sind sowohl die politischen Angriffe zu Chanukkah und die Frist bis 2017 Zufall? „Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher ... Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen ... Und zu der Zeit werde ich darauf bedacht sein, alle Nationen zu vertilgen, die gegen Jerusalem gezogen sind“ (Sach 12:2-3a,9).

Bleibe fokussiert auf Gottes Wort und achte auf Sein Timing. Da Gott regiert (Ps 93:1; 96:10; 97:1; 99:1), lasst uns Geschehnisse nicht einfach als Zufall beiseite tun, ohne zu beten und Sein prophetisches Wort zu studieren!

EU gegen Israel & Gott

Im November kam ein „geheimes Dokument“ der EU über Sanktionen gegen Israel heraus. Sanktionen sollten verhängt werden, falls Israel irgendetwas tut, von dem „die EU empfindet, dass es die Schaffung“ eines „Palästina“ erschwert. Die „rote Linie“ der EU „schließt das Bauen sowohl im E1 Gebiet zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim als auch in den Vororten Jerusalem jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 ein ...“.

Ein EU Diplomat sagte: „Dieses Papier ... enthält ‚Zuckerbrot und Peitsche‘, um Israel die europäische politische Vision aufzudrängen“, doch – gab er zu – enthalte es zum größten Teil „die Peitsche“. Und das angesichts eines sprunghaft ansteigenden Antisemitismus in Europa. („Secret EU Document Reveals Israel Sanctions Policy,“ Arutz 7, 17 Nov. 2014).

Als sich die Unterzeichnermächte der 4. Genfer Konvention an jenem Chanukkah Tag trafen, war es erst das dritte Mal seit 1949 – und jedes Mal ging es allein um Israel. Ein israelischer Amtsinhaber sagte, diese Gruppe, „die sich mit Kriegsverbrechen befassen soll, hat sich weder“ anlässlich Syriens, Lybiens oder irgendwelcher islamischer Terrorgruppen getroffen, „sondern nur wegen Israel“. („What elections? Europe presses ahead on Palestine question as Israel prepares for poll,“ JP, 17 Dec. 2014).

Premierminister (PM) Bibi Netanyahu äußerte: „Es sieht so aus, als ob zu viele in Europa, auf dessen Boden sechs Millionen Juden abgeschlachtet worden sind, nichts gelernt haben.“ („... Too many in Europe have learned nothing ...“ JP, 17 Dec. 2014 ).

Likud Minister Hotovely sagte, die Entscheidung hinsichtlich der Hamas ist ein Zeugnis dafür, dass Europa „von der Realität abgeschnitten ist ... diejenigen, die eine Terrororganisation wie diese beschönigen, unterstützen den Terror.“ Likud Knesetmitglied (MK) Danon sagte, die Botschaft, die des Gerichtshofes heißt: „Tötet Israelis und bekommt einen Staat“.

Benett von der Jewish Home Partei sagte prophetisch: „Falls Leute denken, Israel zu opfern, würde Europa retten, dann liegen sie falsch ... Terror, der in Tel Aviv gerechtfertigt wird, wird schnell nach London, Paris und Brüssel übergreifen.“ („(Bibi) Demands EU Place Hamas back on Terrorrism List,“ Arutz 7, 17 Dec. 2014). Wie er gewarnt hatte, schlug der Terror vier Wochen später im Herzen von Paris zu.

Der Terror pirscht sich an die EU heran

Nur Tage, nachdem Frankreich im UNO Sicherheitsrat mit „ja“ für einen Palästinenserstaat gestimmt hatte, trafen zwei Terroranschläge Paris – einer gegen die satirische Zeitung Charlie Hebdo, die Karikaturen von Mohammed veröffentlicht hat, und der andere gegen einen kosheren Supermarkt.

Netanyahu antwortete: „Den Terror zu bekämpfen, heißt, ihn sowohl physisch zu bekämpfen als auch dessen falsche Forderungen und ein Nichtakzeptieren irgendeiner Rechtfertigung desselben.“ Er fügte kühn hinzu: „Vor zwei Jahren sahen wir eine große Intensivierung von internationalem Terrorismus, und die Quelle dieses Terrors ist der radikale Islam.“ Wir sagen „kühn“, weil die meisten anderen westlichen Führer sich weigerten, diese Gräueltaten als „islamisch“ zu bezeichnen. („Netanyahu: Terrorists to destroy western civilization,“ JP, 7 Jan. 2014).

Dan Margalit schrieb: „Die jüdische Geschichte lehrt uns, dass jedes Mal, wenn es für die Menschheit schwierig wird, es mit Israel anfängt.“ (Röm 2:9) Viel haben gedacht, dass Terroristen „bloß Einrichtungen wie die jüdische Schule in Toulouse oder das jüdische Museum in Brüssel angreifen würden“. Doch jetzt sieht Europa, dass „der radikale Islam gegen die westliche Kultur, Christentum und natürlich die Juden ist.“

Netanyahu hat recht, wenn er sagt: „Alle zivilisierten Gesellschaften“ müssen „sich zusammentun, um diese Geißel zu bekämpfen.“ Doch das wird nicht geschehen. Es gibt „Nationen und Regierungen, die glauben, dass, wenn sie die Juden opfern, sie Frieden für sich selbst erlangen können“. Sie sind getäuscht.

Margalit schätzt es so sein, dass in gewisser Hinsicht die Juden im Exil „besser dran sind als ihre Gastgeber: Die Juden haben ein Heimatland, in das sie zurückkehren oder sich zurückziehen können. Wohin werden die Holländer, Belgier, Deutschen, Schweden fliehen, wenn die tödlichen Samen der ISIS, die im Gewächshaus Europa ausgesät sind, außer Kontrolle geraten?“ („The Jews are just an excuse,“ D. Margalit, Israel Hayom Op-ed, 8 Jan. 2014).

Israelische Wahlen – 17. März 2015 – St. Patrick’s Day

Herr, ebenso wie St. Patrick alle Schlangen aus Irland verjagte, hilf den israelischen Wählern dasselbe mit der nächsten Regierung zu tun!

Wir haben verstanden, weshalb Netanyahu die Regierung aufgelöst und Neuwahlen ausgerufen hat, aber wir waren enttäuscht darüber, dass sie nur zwei Jahre gehalten hat. An dem Tag, nachdem die Wahlen festgesetzt worden waren, leitete Chuck das Mittagsgebet von IFI. Als er vom 14. Stock aus dem Fenster blickte, sah er einen doppelten Regenbogen über der Stadt – Gottes ermutigendes Zeichen dafür, dass Er über Seine Bundesverheißungen für Israel und für uns wacht (1.Mose 9:11-17).

Da wir entsprechend Seinem Wort gebetet haben, hat Chuck uns in den Gebetspunkten vom 12. Dez. ermutigt, über den Fall der Regierung Netanyahu und den Ruf nach Neuwahlen nicht den Mut zu verlieren oder in Zweifel zu geraten. Während dies nicht das war, wofür wir gehofft hatten, haben wir doch große Zuversicht darüber, dass Gott auf höheren Wegen hört und antwortet (1.Joh 5:14-15), als es die unseren sind. Chuck sagte auch, dass unser Gebet vor den letzten Wahlen war, dass Gott Israel eine Regierung geben möge, durch die Er verherrlicht würde. Dieses Gebet ist immer 101% in Seinem Willen, da das Ziel Seines Königreiches Seine Herrlichkeit ist (Joh 17:1,4-5). Deshalb fahre fort in dieser Weise für die Verantwortlichen zu beten (1.Tim 2:1-4).

Arbeitet Obama im Geheimen daran, Bibi zu ersetzen? EU Vertreter sagten, der Grund, den der amerikanische Außenminister Kerry nannte, weshalb Amerika sein Veto gegen eine UNO Sicherheitsrats Resolution über „Palästina“ eingelegt habe, gewesen sei, weil dessen Zustandekommen Bibi helfen würde, die Wahlen zu gewinnen. („Kerry: UN vote on Palestinian bid would strengthen Israeli right-wing,“ The Times of Israel, 20 Dec. 2014).

Aaron Klein, der bemerkte, dass die amerikanische Regierung „eine beispiellose Krise in den amerikanisch-israelischen Beziehungen angezettelt hatte“, fragte warum? „Die Antwort ist voller politischer Implikationen, die in das Herz von Obamas gefährlich kurzsichtiger, akademischer Sicht der Welt und Amerikas Platz unter Freunden und Feinden schneiden“.

Bibi’s „hartnäckige Weigerung“ die Idee „eines beeindruckenden, abschließenden Vertrages mit dem Iran zu akzeptieren, von dem Experten glauben, er werde die Mullahs auf Dauer in der Position halten werde, dass sie in wenigen Monaten atomare Waffen herstellen können“, verstimmt das Weiße Haus.

Die Regierung lastet ihm auch offen den Zusammenbruch der „Friedensgespräche“ an, weil er dem Bau von „jüdischen Wohnhäusern in Bereichen Jerusalems zustimmt, die ... auch bei jeglichem zukünftigen Vertrag unter israelischer Souveränität bleiben werden“ und weil er darauf besteht, dass „die Palästinenser Israel als einen jüdischen Staat anerkennen müssen ...“.

Bibi’s Friedensgesten werden ignoriert, während die Verletzungen des Friedens durch Abbas ignoriert werden. Bibi hat den Wohnungsbau in Judäa, Samaria und Jerusalem unterbrochen und Terroristen freigelassen. Abbas hat die Gespräche verlassen, sucht die einseitige Anerkennung durch die UNO, nährt „täglich Hetze gegen Israel und die Juden“ in den offiziellen Medien der Palästinensischen Autoritäten (PA), nennt Judenmörder Helden und Märtyrer“ und ist mit der Hamas immer noch in einer „Einheits“-Regierung.

Eine kürzliche Meinungsumfrage zeigt, dass eine zunehmende Anzahl von Israelis Obama nicht vertraut. Sie betrachten „den Iran als ihre größte existentielle Bedrohung und ... reagieren positiv auf Netanyahus hartnäckige Haltung gegen von den Amerikanern geführte Verhandlungen. Und bemerkenswerter Weise hat (Bibi) die stille Unterstützung der ägyptischen und saudischen Regierungen für seine regionale Politik“. („Is Obama secretly working to replace (Bibi)?“ A. Klein, JP Op-ed, 11 Dec. 2014).

„Frieden“? Bedeutet er, was du meinst, was er bedeutet?

Daniel Greenfield schreibt, dass ein kanadischer Moslem zu einem Mitarbeiter sagte: „Es kann keinen Weltfrieden geben, bis es ausschließlich Moslems gibt“, bevor er anfing, in der Nähe des kanadischen Parlaments zu schießen. Und arabische Moslems in Jerusalem sagten zu einem Reporter, dass für sie „Frieden bedeutet – keine Juden“.

Greenfield: „Wenn man Friedensverhandlungen mit anderen Kulturen führt, ist es eine gute Idee sicherzustellen, dass die Worte, die man gebraucht, dasselbe bedeuten ... Ideen beinhalten schweres kulturelles Gepäck.“ „Frieden“ enthält im Westen den Gedanken, dass er dem Krieg vorzuziehen ist. Doch dieses Konzept ist nicht islamisch, da Jihad /

Heiliger Krieg ein Teil seines Wesens ist. „Wenn Krieg Religion ist, dann ist Frieden, der den Krieg beiseite tut, Häresie ...“.

Islamischer Frieden bedeutet „Einheit durch Islam“, indem alles vernichtet wird, was nicht Islam ist. Wie Mohammed an nicht-moslemische Führer schrieb: Bekehre dich zum Islam und du wirst Frieden haben ...“ Wenn nicht, bekommst du Jihad.

„Der Islam lehnt den Gedanken ab, dass wechselseitige Empathie den Konflikt überwindet. Stattdessen glaubt er, dass Krieg die Menschheit weiterbringt. Oder wie der Koran es ausdrückt: „Krieg ist dir bestimmt, obwohl er dir verhasst ist; doch kann es sein, dass etwas, was du hasst, gut für dich ist ... Allah weiß es; du weißt es nicht ...“

Die Gefahr ist, dass der Westen und der Islam zu wenig gemeinsames Gedankengut besitzt. Beide Seiten mögen „Frieden“ sagen, „doch für die eine Seite bedeutet Frieden in Wahrheit Krieg.

Sprache besteht aus Worten und Werten. „Es reicht nicht aus, zu einer Verhandlung ein Wörterbuch mitzubringen, wenn die beiden Seiten es mit unterschiedlichen ethischen und moralischen Traditionen lesen ... Für den Westen bedeutet Frieden, mit den Moslem zu leben. Moslems sehen Frieden als das Ende des Westens.“ („Peace with Islam ...,“ D. Greenfield, FrontPage Mag, 27 Nov. 2014).

Khaled Abu Toameh schreibt, dass die jüngste Zunahme von Terrorismus in Israel keine Überraschung ist angesichts der „fortgesetzten Hetzkampagne“ der PA, die eskaliert ist, nachdem Kerry’s „Friedensverhandlungen“ fehlgeschlagen waren. Er trägt ein Großteil der Schuld, weil er nicht verstanden hat, dass „Abbas von seinem Volk kein Mandat zum Verhandeln hat, geschweige denn irgendeinen Vertrag mit Israel zu unterzeichnen ...“.

Als die Gespräche gescheitert waren hat, Abbas nicht seinen Leuten gesagt: „Frieden erfordert schmerzliche Zugeständnisse“, sondern er hat sie gegen Israel über die Medien und durch üble Rhetorik aufgehetzt und gesagt: „Israel ist nicht an Frieden interessiert, und Israels Ziel ist die ‚ethnische Reinigung‘ von den Palästinensern. Abbas und die Hamas haben ihr Volk dahingehend radikalisiert, dass es absurd sei, „mit Israel auch nur über irgendeinen Friedensprozess zu sprechen“.

Abbas lehnte es ab, die jüngsten Terrorangriffe zu verurteilen und feierte „die Täter als Helden und Märtyrer ...“. Ja, kein PA Vertreter verurteilte diese „‚heldenhaften Operationen‘ wie den Mord an einer 26 jährigen Frau oder die Tötung eines 3 Monate alten Babys, indem ein Fahrzeug in die Menschenmenge gelenkt wird“. („Why Abbas Will Not Condemn Terror Attacks,“ Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 12 Nov. 2014).

Zum 50. Jahrestag der Fatah Fraktion der PLO von Abbas wurden in Judäa und Samaria Feiern abgehalten. Die mit ihnen verbundenen sozialen Medien „waren gespickt mit Ausdrücken des Hasses gegen Juden“. Ein Foto auf der offiziellen Seite der al-Asifah (der militärische Flügel der Fatah) war besonders grausig. „Es stellte dutzende von Schädeln mit einem blauen Davidstern auf dem Hintergrund von Szenen der Zerstörung dar. Ein Gewehr und die al-Asifah Flagge waren in der Mitte mit Unterschrift dargestellt: ‚Wir ruhen uns auf euren Schädeln aus‘“. Dieses Bild, eine deutliche Darstellung eines 2. Jüdischen Holocaust bringt „Hetze und Hass“ auf eine neue Ebene, da es „zum Völkermord am jüdischen Volk aufruft“. („Fighting Palestinians incitement,“ Dr. Edy Cohen, Israel Hayom Op-ed, 6 Jan. 2015).

Ein Palästinenserstaat? Auf Gottes Land?

Louis Réne Beres, ein Professor für internationales Recht, schrieb über die Heuchelei der westlichen Besessenheit, ein „Palästina“ zu kreieren. „Es gibt keinerlei Rechtfertigung dafür – weder ethisch, legal oder geopolitisch – einerseits einen Krieg gegen die Jihadisten in Syrien und Irak zu führen, während man gleichzeitig darauf drängt, einen Staat für die Hamas/PA Jihadis ins Leben zu rufen ...“

ER bemerkt, dass die „Zwei-Staaten-Lösung“ auf zahlreichen Irrtümern basiert. Zum einen „akzeptiert sie die falsche arabische Schilderung eine israelischen ‚Besetzung‘.“ Die PLO, die 1964 ins Leben gerufen wurde, drei Jahre bevor Israel die ‚besetzten Gebiete‘ überhaupt übernahm, hatte als Ziel, das gesamte Israel in den Grenzen vor 1967 zu ‚befreien‘ – Grenzen, von denen man jetzt sagt, sie seien der „Ausgangspunkt für Friedensverhandlungen“, die aber zugleich von sowohl US als auch israelischen Militärexperten als „die Auschwitz Grenzen“ bezeichnet werden. 

Beres stellt heraus, dass das Ziel der Palästinenser „etwas völlig anderes ist als ‚die Besetzung zu beenden‘. Sowohl Fatah als auch Hamas bezeichnen in ihrer Charta, ihren täglichen Verlautbarungen, unablässigen Aufrufen zum Mord, offiziellen Karten ... dass sie ganz Israel als Teil ‚Palästinas‘ ansehen.“

Und warum sollten Judäa und Samaria als ‚besetzt‘ bezeichnet werden, wenn 1922 der US Kongress „einstimmig das ‚Mandat für Palästina‘ (des Völkerbundes) bestätigte, das den Juden das Recht der Siedlung zusprach“ – und zwar in dem gesamten Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer.

Eine ununterbrochene Folge des jüdischen Besitzes des Landes wurde nach dem I. Weltkrieg durch die San Remo Friedenskonferenz im April 1920 legal anerkannt ... Großbritannien wurde die Mandatsautorität über ‚Palästina‘ gegeben, verbunden mit der Erwartung, dass England ... dieses Gebiet als ‚nationale Heimstätte für das jüdische Volk‘ bereitstellen würde,“ gemäß der international bestätigten „Balfour Declaration“. Jedoch hat England 1922 „einseitig und ohne gesetzliche Grundlage“ 78% dieses Landes abgetrennt, das östlich des Jordan lag, und damit ein „Transjordanien“ geschaffen (das im April 1949 in „Jordanien“ umbenannt wurde). In diesem neuen arabischen Gebilde durften keine Juden leben, ein Vertragsbruch gegen „Balfour“, und ein Bruch der grundlegenden Mandatsverpflichtung Englands. 

„1947 nahm die neu entstandene UN ... eine zweite Teilung“ des Landes westlich des Jordan, was den Juden versprochen worden war, vor. „Jüdische Leiter stimmten dem schweren Herzens zu ... die arabischen Staaten nicht.“ Der Generalsekretär der arabischen Liga kündigte für den Tag nach der Geburt Israels „‚einen Vernichtungskrieg, ein ungeheures Massaker‘ an. Diese eindeutige Ankündigung eines Völkermordes ist die Grundlage aller folgenden Aktionen gegen Israel von Seiten der Araber, Muslime und der PA. „

„Durch die ‚Beute‘ des sechs Tage Krieges von 1967 bekam Israel die Kontrolle über Judäa, Samaria und Gaza. Israel bot an, für einen Friedenschluss alles zurückzugeben – außer Jerusalem – aber die arabischen Staaten antworteten auf dem Gipfeltreffen (August 1967): „Kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen.“ 

Dies zeigt, dass die „zwei-Staaten-Lösung“ auf „legaler, geschichtlicher und begrifflicher Ignoranz über Israel und ‚Palästina‘“ basiert. („Palestinian Statehood?“ L. R. Beres, Gatestone Institute, 22 Oct. 2014)

Daniel Gordis schrieb, dass „ab und zu so etwas einfaches wie ein Tweet daran erinnert, dass – im Leben allgemein, aber besonders für diese Region – der Kontext und die Geschichte wichtig sind ... Das Tweet lautete einfach: ‚Wenn die Welt die Anerkennung eines PA-Staates unterstützt, unterstützt sie damit auch Israel auf 78% des Landes zwischen Fluss & Meer.‘“

Aber Anerkennung „Palästinas“ durch die Nationen ist „ein feindlicher Akt gegen Israel“, da die PA Leiter „Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen“ und das auch nicht vorhaben. Sie bestehen ebenfalls auf das Rückkehrrecht ihrer „Flüchtlinge“ innerhalb der Grenzen von 1967. „Das würde Israel als jüdischen Staat vernichten.“ Deshalb sagt Gordis: Wenn „Europäische Hauptstädte einen Staat anerkennen, der nicht existiert und gleichzeitig Israel als jüdischen Staat zerstören wollen, beunruhigt mich das.“

Jetzt sollte es ihm aber besser gehen, da ja „diese Anerkennung Palästinas ja auch Israel 78% des Landes zuspricht ...“ Aber Gordis sagt, dass der Teilungsplan der UN von 1947, mit dem „ein zweiter arabischer Staat auf dem Land geschaffen werden sollte, das laut Balfour den Juden gehören sollte“, ihnen „weniger als ein Achtel übrig lies von dem, was ihnen durch Balfour vor 30 Jahren versprochen worden war.“ Wegen der beiden Verteidigungskriege von 1948 und 1967 hat Israel einiges von dem Land bekommen, was ihm eigentlich versprochen worden war. Aber heute wollen die Nationen immer noch, dass Israel das „Land Gottes“ (3 Mose 23:25) teilt. („Tweets, content & history,“ D. Gordis, JP Op-ed, 25 Dec. 2014)

Der israelische UN Botschafter Ron Prosor putzte die EU Regierungen herunter, die einen PA Staat anerkannten, weil die PA damit „genau bekommt, was sie will, einen Staat ohne Frieden“ und somit jeden Anreiz aus dem Weg räumt, „zu verhandeln, Kompromisse einzugehen oder der Gewalt abzusagen.“ („Israel’s UN Ambassador: Europe Has Failed us Again,“ Arutz 7, 25 Nov. 2014)

Diese getäuschten Nationen meinen, dies würde dazu beitragen, „erneut Verhandlungen in Gang zu bringen und die Position der ‚Moderaten‘ zu stärken.“ Aber alle neuerlichen diplomatischen Aussagen der PA fordern eine „formale Anerkennung ‚Palästinas‘“, ohne jede Verhandlung mit Israel. 

In den Äußerungen der PA ist auch „keine Spur von ‚Mäßigung‘ zu erkennen.“ „Der Ratgeber und Mitglied des Fatah Zentralkomitees Al-Einen sagte kürzlich: ‚Gesegnet seien eure wunderbaren Waffen, die Räder eurer Autos, Äxte und Küchenmesser ... Wir sind Soldaten Allahs‘.“ Ein anderer Fatah Amtsträger sagte im PA Fernsehen: „Jerusalem braucht Blut, damit es von den Juden gereinigt wird.“  

Warum erscheint die EU so anti-Israel? Sie wurde doch nach dem zweiten Weltkrieg mit der Grundvorstellung ins Leben gerufen, „dass der Nationalstaat und nationale Identität die Ursache allen Übels sind. Israel ist ein Nationalstaat mit einer starken nationalen Identität,“ deshalb ist Israel böse. 

Europa wurde auch unter der Schuld des Holocaust wieder aufgebaut. Indem es jetzt die „Palästinenser“ unterstützt, kann es „vorgeben, dass israelische Juden genauso kriminell sind wie es die Europäer zur Zeit der Nazis waren. Der alte Ausspruch, dass die Europäer den Juden Auschwitz nie vergeben werden, bewahrheitet sich ...“ („Obama‘s Legacy (and Europe‘s),“ Guy Milliere, Gatestone Institute, 23 Nov. 2014)

UNSC Resolution fordert ein „Palästina“

... der Rückzug Israels auf die Waffenstillstandslinien vor 1967 bis 2017 und eine 12-monatige Frist bis zum Abschluss einer endgültigen Regelung wurden vorerst zurückgewiesen. Aber das ist Teil von dem, was Shlomo Cesana als „diplomatischen Angriff“ gegen Israel bezeichnet. Seine Liste der neuesten dieser Angriffe beinhalten die oben genannten, sowie diese UNSC Resolution und den Antrag der PA auf Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um „Israel wegen Kriegsverbrechen gegen Zivilisten zu verfolgen und anzuklagen ...“

Israels Bedingungen für Frieden beinhalten den Verzicht auf das Rückkehrrecht ihrer „Flüchtlinge“ durch die PA, eine Zustimmung zu einem entmilitarisierten Staat und eine offizielle Beendigung des Konfliktes. All das lehnt die PA ab und bemüht sich stattdessen „auf internationaler Ebene“ darum, einen Staat „unter ihren Bedingungen“ zu bekommen; d.h. „keinerlei Bedingungen ...“ („Israel under diplomatic assault,“ S. Cesana, Israel Hayom, 19 Dec. 2014). 

Als Israel die Resolution der PA in der UN vesenkte, herrschte in Jerusalem keine Freude. „Zu Beginn des Jahres 2015 ist offensichtlich, dass die PA mit voller Kraft in einen Kollisionskurs mit Israel hinein galoppiert. Es gab eine Eskalation, und sie sind zu einem Dialog nicht bereit. Während Abbas versucht, den Schauplatz vom Verhandlungsraum auf die internationale Bühne zu verlegen, weigert Israel sich, die PA Position zu übernehmen, die Israels Sicherheitserfordernisse übergeht.“ Die Frage ist: werden die US und die EU die „palästinensische Sichtweise übernehmen, dass die Zeit für Gespräche beendet ist und die Zeit für eine aufgezwungene Lösung gekommen ist?“ („The diplomatic ‚tsunami‘ ... averted, for now,“ S. Cesana, Israel Hayom, 2 Jan. 2015). Dies alles passt zu dem, was Gott über die letzten Tage sagt – dass alle Nationen gegen Seine Stadt und Seine Land heranziehen werden (Sach 12:2-9).

UN = Nationen vereint gegen Israel

Der israelische UN-Botschafter Ron Prosor sieht die UN als einen totalen Versager, denn eines ihrer Hauptziele war „zu verhindern, dass Nazi-Verbrechen wieder geschehen,“ aber heutzutage ist sie „zu einer internatonalen Arena für kriminelles arabisches Mobbing“ geworden. Arabische und moslemische Staaten haben gemeinsam ein „120-Staaten-starkes anti-Israelisches diplomatisches Kartell gebildet.“

Prosor sagt, dass von den 193 Nationen der UN „nur 87 Demokratien sind“. Das hat zur Folge, dass diktatorische und unterdrückende Regime den demokratischen Prozess der UN manipulieren, während sie selbst „jeden Funken von Demokratie innerhalb ihrer Staatsgrenzen unterdrücken“. Somit ist die UN zum „absurden Theater geworden ...“ („The UN’s theater of the absurd,“ R. Prosor, Israel Hayom Op-ed, 30 Nov. 2014)

Die UN-Aufpasserin Anne Bayefsky stellt fest, das 2014 mindestens „75000 Menschen in Syrien abgeschlachtet wurden. Es gab brutales Polizeivorgehen in Hong Kong, eine blutigen Aufstand in der Ukraine, Unterdrückung von Frauen in Saudi Arabien, brutale Gesetzlosigkeit im Jemen, Lybien, Nigeria, Mexiko – usw. Aber die UNGA hat 20 mal mehr Resolutionen verabschiedet, die „Israel ... für Menschenrechtsverletzungen verurteilen als irgend eine andere Nation auf der Erde.“ („UN marks Human Rights Day by promoting violation of human rights,“ A. Bayefsky, FoxNews.com, 10 Dec. 2014)

Prophetische Vorschattungen

Dr. Kobi Michael sagt, dass die chaotische Frucht des „arabischen Frühlings“ „eine neue geostrategische Realität im Nahen Osten und darüber hinaus geschaffen hat. Der Zerfall der regionalen Ordnung und der beunruhigende Anstieg von Mächten, die keine Staaten sind, der in dieser Region stattfindet, und die in Form radikaler Terrororganisationen eine neue Weltordnung auf der Basis des islamischen Gesetzes errichten wollen, stellen einen Weckruf dar ...“ Die freie Welt muss die Stärke und den Mut finden, entgegen der „politischen Korrektheit“ zu handeln und zu unterscheiden „was richtig und was falsch, was human und was barbarisch ist ...“ („Qatar: A wake-up call for the West,“ Dr. K. Michael, Israel Hayom Op-ed, 4 Sept. 2014)

Gog & Magog Alarm #1: Russland hat sich verpflichtet, dem Iran „zwei weitere Atomreaktoren zu bauen; später u. U. noch sechs weitere. („Russia to build more nuclear reactors in Iran,“ Israel Hayom, 12 Nov. 2014)

#2: Der russische Präsidnet Putin muss verärgert darüber sein, dass Israel den EU-Ländern vorgeschlagen hat, in eine „multi-Milliarden Euro Pipeline zu investieren, um sein Erdgas zum Kontinent zu pumpen,“ um dadurch „Europas derzeitige Abhängigkeit vom Erdgas aus Russland zu reduzieren.“ („Israel pitches ‚massive‘ natural gas pipeline plan to Europe,“ Times of Israel, 20 Nov. 2014)

#3: Trotz verheerender wirtschaftlicher Auswirkungen der Sanktionen, Inflation und dem fallenden Ölpreis umfasst das neue Staatsbudget des iranischen Präsidenten Rouhani „einen starken Anstieg der Militärausgaben.“ („Iranian president increases defense budget …,“ ICEJ News, 8 Dec. 2014)

Israel Heute schrieb: „Es sah aus wie eine gruselige Szene aus einem Film über die letzen Tage, einem Anti-Christ-übernimmt-die-Weltherrschaft Film. Hunderte von Moslems übernehmen die bedeutendste Kirche der USA, werfen sich auf ihre Gebetsteppiche und rufen in Einheit und mit aller Kraft: ‚Es gibt nur einen Gott, er zeugt nicht, und ich bekenne, dass Mohammed sein einziger Diener und Gesandter ist.‘“ Diese Szene spielte sich Freitag, 14. November, ab, als „in der Nationalen Kathedrale in Washington, die ikonenhaften Status besitzt“ Moslemische Kleriker eingeladen waren, um dort „einen moslemischen Gebetsgottesdienst abzuhalten.“ Andere Gesänge lauteten: „Gott hat keinen Sohn“; „Jesus Christus kann nicht sein Sohn sein“; „es gibt keinen Gott außer Allah“.“

Ziel der Veranstalter war, „den interreligiösen Dialog zu fördern“ und „Ängste der Moslems zu zerstreuen, dass sie als Extremisten angesehen würden und die Toleranz unter den Glaubensgemeinschaften zu stärken.“ Wie trägt man dazu bei, wenn in islamischen Gesängen Yeshua als Messias geleugnet wird? („Muslims Chant to Remove Jesus at Washington‘s Nat‘l Cathedral,“ Israel Today, 20 Nov. 2014)

Am 18. November hatte die Synode der „Church of England“ ebenfalls einen Moslem als Sprecher eingeladen. Derartige Veranstaltungen finden im Rahmen „besonders der interreligiösen-Glaubens-Industrie“ schon seit Jahren statt. Was hier besonders beunruhigend war, ist, „dass der erste nicht-Christ, der vor der Synode der ‚Church of England‘ sprechen durfte, Verbindungen zu extremen islamistischen Netzwerken besitzt.“ („The Church of England Chooses Extremist Islam,“ Samuel Westrop, Gatestone Institute, 14 Nov. 2014)

Fröhliche Palästinensische Märtyrer-Weihnachten

Inzwischen ist es schon PA „Weihnachtstradition“ geworden, dass Abbas und andere hochrangige PA-Vertreter Jesus für sich beanspruchen. Am 22. Dezember sagte Abbas in der offiziellen PA Zeitung: „Wir feiern die Geburt von Jesus, einem palästinensischen Botschafter der Liebe, Gerechtigkeit und des Friedens.“ Als derselbe Anspruch im letzten Jahr erhoben wurde, wies der israelische Außenminister diesen Anspruch zurück und fügte hinzu: „Wir vergeben ihm, denn er weis nicht, was er tut.“

Der oberst Sharia-Richter der PA Al-Habbash ergänzte: „Weihnachten ist auch ein Palästinensischer Feiertag, weil Jesus ... in Palästina geboren wurde, dort lebte und (als Prophet) nach Palästina gesandt wurde.“ Auf der facebook Seite der PA Sicherheistkräfte hieß es: Weihnachten, „der Jahrestag der Liebe und des Friedens, der Geburtstag von Jesus dem Palästinenser.“

Unterdessen verteidigte der anti-Messianische jüdische israelische Nachrichtensender Arutz 7 die koshere Qualifikation von Yeshua: „diese PA Lügen widersprechen allen historischen Tatsachen ... im Christentum wird Jesus als jüdischer Bürger von Judäa genannt, und erst hunderte Jahre nach dem Tod von Jesus änderte Rom den Namen von Judäa in ‚Palästina‘.“ („PA Co-opts Jesus the ‚Palestinian Messiah & Martyr‘,“ Arutz 7, 29 Dec. 2014) 

Sind wir wirklich bereit für die Rückkehr des Messias?

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“ (Luk 21:28)

• Basiert unser Wandel mit Gott auf Seinem Wort oder Erfahrungen? Uns sind alle Erfahrungen kostbar, die Er uns machen lässt und empfangen sie gerne, aber wir müssen sie erst durch Sein Wort prüfen – wie das Wort selber uns befiehlt – und nicht so, wie heute das häufig üblich zu sein scheint, Sein Wort anhand unserer Erfahrungen beurteilen. Gottes Wort sagt, dass das Wort absoluten Vorrang hat!

Sein Wort ist zuverlässig und wahr, weil Er der zuverlässige und wahrhaftige Gott ist. „... Du hast dein Wort groß gemacht über deinen ganzen Namen." (Psalm 138:2b) „Name“ bedeutet im hebräischen Denken das eigentliche Wesen der Person. Der Psalmist sagt, dass Gottes Wesen die Grundlage Seines Wortes darstellt.

So ewig wie Er ist, ist auch Sein Wort. Es ändert sich nicht mit jedem Wind der Lehre. „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.“ (Psalm 119:89; vergl. Jes 40:8; Mal 3:6).

Er ist das wahre Licht (1 Joh 2:8) und durch Sein Wort bekommen wir Licht (Ps 36:10). Wir sollten nur durch Sein Licht beurteilen. „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“  (Psalm 119:105). Zu Seinem Wort gehört das Alte Testament (2 Tim 3:16-17; vergl. Rö 15:4; Jes 8:20). Wenn wir wirklich erkennen, dass der Tenach auch heute noch Gottes Wort ist, schließen wir vielen Täuschungen die Tür. 

• Ist Yeshua der Mittelpunkt unseres Glaubens? Lance Lambert erinnert uns, dass alle wirklichen Erweckungen das Ergebnis einer frischen Offenbarung von Yeshua waren, und dass Yeshua das „Zentrum und Inhalt“ wahren biblischen Glaubens ist. Einige, die sich mit Israel beschäftigen, schieben Ihn beiseite und haben Gott den Vater im Fokus. Der Vater bekommt alle Ehre – dadurch, dass der Sohn verherrlicht wird. Lies die Evangelien wieder. Achte darauf, wie häufig Jesus sich ins Zentrum setzt. „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matth 11:28). „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ (Matth 28:18; usw)

Und was ist das Ziel des Heiligen Geistes in unserem Leben? „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, ... Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen.“ (Joh 16:13-14)

Deshalb „... lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens ...“ (Hebr 12:1b-2a, vergl 1 Joh 5:4-5)

• Ist unser Blick in die Zukunft realistisch? Billy hat einmal gesagt, er lebe, als ob Jesus morgen zurückkäme – aber er plane, als ob er noch 100 Jahre Zeit habe. Unsere Pläne sollten sich darauf konzentrieren, wie wir Ihn verherrlichen können und nicht, dass es uns möglich gut geht. Investieren wir in Sein Königreich – Zeit, Gebete, Einsatz, Finanzen? „... tut alles zur Ehre Gottes“ (1 Kor 10:31).

Kennen wir unseren Platz im Leib des Messias? Wenn jemand nicht an seinem zugewiesenen Platz ist, arbeitet der Leib weniger effektiv. Wenn mir ein Platz als Wächter auf den Mauern Jerusalems zugewiesen ist, und ich etwas anderes tue, öffne ich eine Lücke für den Feind. Wenn du deinen Platz nicht kennst, frage Ihn danach. Ein Grund, warum du errettet wurdest besteht darin, dass du Seinen Willen tust – um deinetwillen. „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ (Eph 2:10; vergl Joh 15:16).

Chuck & Karen Cohen 


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