Watchmen from Jerusalem 4/2014

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Shalom aus Zion

unlängst hat mich ein amerikanischer Freund gefragt: „Denkst  du, dass die zwei-Staaten-Lösung die Antwort ist – wobei die internationale Gemeinschaft das überwacht und eine entmilitarisierte palästinensische Gruppe ... und die Hamas nicht mehr da ist, oder kann man das nicht erwarten? Außerdem: was denkst du, ist an Unterstützung von Präsident Obama zu erwarten angesichts der Förderung für des Systems Eiserne Kuppel?“ 

Hier eine ausführlichere Version der Antwort von Chuck: Das hängt davon ab, welche Weltsicht man hat. Der Westen sieht durch eine humanistische Linse; sowohl der religiöse als auch der säkulare Westen. Humanismus aber funktioniert nur so lange, wie er auf einer jüdisch-christlichen Grundlage basiert, bei der alle Menschen als vor dem Gesetz als gleich angesehen werden, weil der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen ist. Wenn Gott wegfällt, bleibt der säkulare Humanismus, indem eine Person immer noch respektiert wird, Freiheit genießt und persönlich verantwortlich leben kann, solange das nicht andere auf illegale Weise beeinflusst. Weil der säkulare Humanismus aber nicht auf absoluter Wahrheit basiert, kann er schnell zu einer Anbetung des Opfers führen, in dem Einwanderung und Verbrechensbekämpfung untragbar werden. Hier folgt die USA den Fußstapfen der EU.

Die fortschrittlichen Leiter des Westens denken – geblendet von Arroganz – dass jeder die Welt durch ihren humanistischen Filter betrachtet. Sie glauben zum Beispiel, dass die Palästinenser nur ihren eigenen Staat haben wollen und mit Israel in Frieden leben wollen. 

Wenn man die Charta der Fatah (die Gruppe des PA Präsidenten Abbas) oder der Hamas (ist online einzusehen) liest, erkennt man, dass das Ziel jeder Gruppe die völlige Vernichtung Israels ist. Hamas möchte außerdem alle Juden töten, wie Mohammed das in den Hadithen (islamische Kommentare und Aussprüche Mohammeds, die gleich wichtig sind wie der Koran) fordert. Hinzu kommt die islamische Doktrin, dass man – um Allahs Willen umzusetzen und voranzutreiben – in bestimmten Fällen lügen kann oder sogar lügen soll. Mit wem also sollte Israel Frieden schließen? 

Heutzutage können weltliche Westler sich nicht vorstellen, dass ein normaler Mensch bereit ist, aus religiösen Gründen zu töten oder sich töten zu lassen. Das gehört zu einem vergangenen Jahrhundert! Vielleicht werden hier durch den Islamischen Staat (IS oder ISIS) Augen geöffnet. Selbst wenn man ihnen McDonalds und Starbucks und Demokratie und freie Wahlen gäbe, würde dadurch ihr Raison d‘être nicht geändert, die verlangt, dass die Welt sich ihrem Gott unterwirft.

Unsere Weltsicht unterscheidet sich von der oben angeführten. Wir glauben an einen Gott, der uns geschaffen hat. Deshalb ist die einzige Möglichkeit, wie wir ihn erkennen können, dass Er sich entscheidet, das zu offenbaren. Er tut das durch Sein Wort – den Tanach (AT), das Neue Testament und das neue Leben in Seinem Sohn durch Seinen Heiligen Geist. Der Beweis dafür, dass die Bibel vom Schöpfer gegeben ist, ist einfach: sie ist das einzige religiöse Buch, das im Laufe der Geschichte bewiesen hat, dass in ihm prophetisch die Zukunft vorausgesagt wird. Ob es die Voraussage war, dass der Messias in Bethlehem geboren werden würde, oder dass Er sowohl Gott als auch Mensch sein würde, oder dass Er gekreuzigt und wieder auferweckt werden würde, oder das nach dem Holocaust Israel wieder als eine Nation auf Gottes Land wieder hergestellt werden würde, dass Juden aus der ganzen Welt zurückkehren würden und es deswegen Unruhen geben würde – es gibt buchstäblich hunderte von Prophetien, die im Laufe der Geschichte schon erfüllt worden sind. 

Gottes Buch sagt, dass das Land Israel Sein Land ist (3 Mose 25:23; Joel 4:1-2), und dass es weder geteilt noch verkauft werden soll. Er hat Sein Land Seinem Volk gegeben und Er erwartet, dass wir uns darum kümmern – um Seines Heiligen Namens willen (Hes 36).

Wehe denen, die Gutes Böse nennen

Heute hören wir, wie Menschen Gutes Böse nennen. „Wer zu dem Schuldigen sagt: ‚Du bist im Recht‘, den verwünschen die Völker, verfluchen die Völkerschaften“ (Spr 24:24). „Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis …“ (Jes 5:20a). „Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte“ (Matth 7:18). Hier ein Beispiel dazu: UN Generalsekretär Ban Ki–moon sagte am 12. Oktober in Bezug auf den Gaza Krieg. „Wir dürfen die eigentliche Ursache der neuerlichen Feindseligkeiten nicht aus den Augen verlieren: eine restriktive Besatzung, die schon fast ein halbes Jahrhundert andauert, die andauernde Verweigerung der Rechte der Palästinenser und der Mangel an greifbaren Fortschritten in den Friedensverhandlungen ...“

Israels Premierminister (PM) Bibi Netanyahu hat dem widersprochen: „Die Grundursache der Gewalttätigkeiten, die von Gaza ausgehen, ist nicht Israels Besetzung ... Wir haben alle Siedlungen geräumt und alle Siedler entfernt. Es gibt keine israelische Besetzung von Gaza.“ („ADL Decries UN Chief‘s ‚Stunning‘ Bias,“ Arutz 7, 14 Oct. 2014) 

Was Obama und den US – Außenminister Kerry betrifft: Warum habe sie versucht, Katar und die Türkei, die die Hamas unterstützen, als Verhandlungspartner für einen Waffenstillstand zu bekommen, wenn doch Ägypten, dass die Hamas verachtet und sie als Terrorgruppe ansieht (Genau wie das Gesetz der US) viel geeigneter gewesen wäre? Als sie das versuchten, haben Israel, Ägypten, die Golfstaaten – außer Katar – Jordanien und Saudi-Arabien sich gemeinsam den Versuchen Kerrys entgegen gestellt – und das Ansehen Amerikas im Mittleren Osten (MO) stürzte erneut ab. 

Folgen des Gaza-Krieges

Der israelisch-arabische Reporter Khaled Toameh entlarvt öfter die Heuchelei der Welt gegen Israel. Er tat das z.B. in seinem Bericht über Ägyptens Krieg gegen den Terrorismus im Norden des Sinai.

Die ägyptische Armee räumt einen breiten Streifen an ihrer Grenze zu Gaza. Sie zerstört hunderte von Häusern, siedelt Tausende der Bewohner um, schafft sich „eine Sicherheitszone ... um Terroristen daran zu hindern, Schmuggeltunnel für Angriffe gegen ägyptische Soldaten und Zivilisten zu benutzen.“ Mit anderen Worten, sie verschärfen die Blockade von Gaza und vollziehen eine „Kollektivbestrafung“ an den Palästinensern, die dort leben. 

„Ägypten hat schließlich erkannt, dass der von der Hamas kontrollierte Gazastreifen zu einem der Hauptexporteure von Terrorismus in der Region geworden ist. Israel ist schon vor mehreren Jahren zu dieser Einsicht gekommen ...“ 

Die Heuchelei der Nationen ist offen gelegt. „Während es für Ägypten völlig in Ordnung ist, dass es hunderte von Häusern zerstört und mit Gewalt Tausende von Menschen zur Terrorismusbekämpfung umsiedelt, darf Israel auf die nicht zurück schießen, die Raketen auf ihre Zivilbevölkerung abfeuern.“ („Egypt‘s War on Terrorism: World‘s Double Standards,“ K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 3 Nov. 2014)

Der „Friedensgötze“ & Abbas

Egal, was die Palästinenser tun, wollen die meisten Nationen immer noch, dass Israel sein ihm von Gott gegebenes Erbe teilt und einen weiteren feindlichen moslemischen Staat schafft. „Friede“ ist ein Götze der Endzeit, und Gottes Wort sagt unmissverständlich, dass die, die Götzen anbeten, so werden wie diese Götzen – taub, stumm und blind (Ps 115:4-8; Jes 44:9-11).

Abbas neuerliche Aussagen zeigen, dass er nicht der „Friedenspartner“ Israels ist. In der Vollversammlung der UN im September beschuldigte Abbas Israel, in Gaza „Völkermord“ zu begehen. Er sagte, Israels Flugzeuge und Panzer ermordeten Menschen auf brutale Weise und verwüsteten Häuser, Schulen und die Träume von tausenden von palästinensischen Kindern, Frauen und Männern ...“ („Lieberman calls Abbas ‚diplomatic terrorist busy with slandering Israel‘,“ JP, 26 Sept. 2014)

Andere Ausdrücke, die er verwendete, um Israel zu verleumden, waren „ein rassistischer Besatzungsstaat, Apartheid, Kolonialismus, ein Staat, der über dem Gesetz stehe ...“ Er gab Israel auch die Schuld für die Existenz von Terrorgruppen im MO: „Um den Terrorismus zu konfrontieren, der unsere Region heimsucht“ sei es erforderlich „die Israelische Besetzung unseres Landes zu beenden, die durch ihre Praxis und Fortdauer eine abscheulichen Form des Staatsterrorismus und eine Brutstätte für  Spannung und Hass darstellt.“ („Abbas incites and we‘re to blame?“ Dror Eydar, Israel Hayom Op-ed, 29 Sept. 2014)

Israels ehemaliger Botschafter in der USA, Michael Oren, sagte: ein „palästinensischer Leiter, der den Staat Israel beschuldigt – der aus der Asche des Holocaust entstanden ist – Völkermord, Apartheid und ethnische Säuberung in Gaza zu begehen, hat nicht die Absicht“ ein Friedenspartner zu sein.

Stattdessen ist er eine strategische Gefahr, „größer als die taktische Gefahr, die die Hamas darstellt.“ Seine Worte in der UN sind „der erste Schuss einer palästinensischen politischen Initiative, die darauf abzielt, Israel in der internationalen Arena zu isolieren, delegitimieren und Sanktionen zu verhängen.“ („Abbas incites and we‘re to blame?“ Dror Eydar, Israel Hayom Op-ed, 29 Sept. 2014)

Dr. Einat Wilf vom The Jewish People Policy Institute‘s schreibt:  da die Versuche, Israel mit Gewalt zu vernichten, nicht zum Erfolg führten, ist das Bemühen „die öffentliche Meinung gegen Israel und den Zionismus aufzubringen ... zum Schwerpunkt der palästinensischen anti – Israel Aktivität geworden.“ Viele denken, weil „dieser Krieg ein Krieg mit Worten, Bildern und Vorstellungen sei, sei er nicht so bedrohlich“ wie ein „realer“ Krieg. Aber das Ziel ist, „den Staat Israel und die zionistische Idee dem Weltbewusstsein als ein totales Übel darzustellen, etwas, ohne dessen Existenz die Welt besser dran wäre. Die nicht-gewalttätige Handlung, Israel zum Satan zu machen, schafft die Grundlage für die tatsächliche Gewalt, die darauf folgen wird.“  

Dies war die Absicht von Abbas. „Nachdem solche Aussagen wie ‚Zionismus ist Rassismus‘ und ‚Zionismus ist Apartheid‘ gegriffen haben, sind wir jetzt bei ‚Zionismus ist Völkermord‘. Boykotts und Sanktionen reichen da nicht mehr. Jetzt muss es ein totaler Krieg sein, der Israel auslöscht, „weil das die einzige Möglichkeit ist, mit Ländern umzugehen, die Völkermord begehen ...“ („The true Palestinian dream,“ Dr. E. Wilf, Israel Hayom Op-ed, 1 Oct. 2014)

Netanyahu sagte vor dem israelischen Parlament: „Israel wird einem palästinensischen Staat ohne ein echtes Friedensabkommen, dass es als Nationalstaat des jüdischen Volkes anerkennt,  nicht zustimmen, und das beinhaltet konkrete, langfristige Sicherheitsvorkehrungen auf dem Boden, durch die es befähigt ist, sich alleine und selbstständig gegen jeden Angriff zu verteidigen.“

Man sagt: „Gebt doch erst einmal Land ab, erstellt eine Landkarte, und danach regelt die Fragen von Sicherheit und anderen ... Was nutzt es, eine Landkarte zu erstellen, wenn wir nicht wissen, was für eine Art Staat da auf der anderen Seite entsteht? Sicherheit bekommt man nicht durch Worte, sondern durch Bodentruppen. Nur Soldaten der IDF werden das Graben von Tunneln verhindern. „Wenn es um die Verteidigung Israels geht, gibt es dazu keine Alternative ...“ („Israel has every right to build in Jerusalem,“ Israel Hayom, 28 Oct. 2014)

Bibi sagt, eine Glaube, dass der israelisch-arabische Konflikt wegen der Siedlungen fortbestehe, sei eine Lüge. „Es geht nicht um Land; es geht um unsere Existenz ... Die Palästinenser erwarten, dass wir anerkennen, dass sie das Recht auf einen eigenen Staat haben,“ aber zu uns Juden sagen sie „die wir für fast 4000 Jahre hier sind,“ ihr habt dieses Recht nicht. („[Bibi] Assures EU: No Jewish Prayer on Temple Mt.,“ Arutz 7, 7 Nov. 2014)

Der Terror ist zurück auf den Straßen Jerusalems

Im Oktober hat der Terror wieder in Jerusalem zugeschlagen. Der israelische Außenminister Avigdor Liebermann beschuldigte Abbas, „die Flammen anzufachen“. Zum Beispiel sagte Abbas vor kurzem in einer Rede, jüdische „Siedler“ müssten daran gehindert werden, den Tempelberg zu betreten, und zwar „mit allen Mitteln ... Dies ist unser erhabenes Heiligtum ... sie haben kein Recht, es zu betreten und entweihen.“

Liebermann sagte, Abbas habe sich „den Frontlinien der islamischen extremistischen Organisationen angeschlossen ... die den religiösen Krieg verherrlichen.“ („Lieberman: Abbas is anti-Semite trying to ignite holy war,“ Israel Hayom, 19 Oct. 2014)

Ein Terrorist suchte gezielt Rabbi Y. Glick auf, der sich aktiv dafür einsetzt, dass Juden legal auf dem Tempelberg beten können, und schoss auf ihn. Glick überlebte durch ein Wunder. Netanyahu kritisierte die Nationen für ihr „heuchlerisches Schweigen sowohl zu dem Anschlag als auch zu der zunehmenden Gewalt in Jerusalem. Vor einigen Tagen sagte ich, dass wir uns einer Welle von Aufhetzung zur Gewalt durch radikale Elemente und durch Abbas gegenüber sähen, und immer noch haben wir kein Wort der Verurteilung von der internationalen Gemeinschaft gehört.“ („Netanyahu Slams International ‚Hypocrisy‘ over Glick Shoot-ing,“ Arutz 7, 30 Oct. 2014)

Als zwei Terroristen fünf Israelis abschlachteten, von denen vier Rabbis in einer Synagoge in Jerusalem waren, schrieb der Herausgeber der Times of Israel, David Horovitz: „Abbas und seine Anhänger haben sich entschieden dem Extremismus zugewandt ... sie legitimieren Terror.“ In der vergangenen Woche warnte Abbas vor „Siedlern und Extremisten, die die al-Aksa Mosche ‚vergifteten‘. Seine Fatah Anhänger brachten Cartoons heraus und verfassten Beiträge auf Facebook, in denen sie Terrorismus begrüßten und dazu ermutigten, und zu ‚Tagen des Zorns‘ aufriefen, um al-Aksa zu verteidigen. Er lobte den Attentäter von Rabbi Glick als Märtyrer.“

Diese Angriffe zeigen, dass „diese jetzige Wiederholung des israelisch-palästinensischen Konflikts religiöser Natur ist und offen legt, dass Moslems auch nur die Vorstellung, dass Juden eine religiöse Verbindung mit dem Tempelberg, mit Jerusalem und mit Israel haben, nicht tolerieren.“

Horovitz schließt: „Dies ist das Heimatland der jüdischen Nation, der einzige Ort, wo wir jemals souverän waren oder Souveränität angestrebt haben. Was geschrieben und ausgesprochen werden muss, besonders an einem so schrecklichen Tag wie heute, ist, dass wir uns hier nicht vertreiben lassen.“ („Palestinian terrorists ... know: It‘s not going to work,“ D. Horovitz, Times of Israel Op-ed, 18 Nov. 2014)

„Siehe, ICH (JHWH) mache Jerusalem ...

… zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.“ (Sach 12:3)

Die neue EU-Außenbeauftragte Mogherini erklärte bei ihrem Besuch in Gaza: „Wir brauchen einen Palästinenserstaat“. Das ist das ultimative Ziel der EU. In Ramallah fügte sie hinzu: „Jerusalem kann und sollte die Hauptstadt von 2 Staaten sein,“ aber Israel blockiert dieses „globale“ Ziel, indem es Juden gestattet, in Gebieten zu leben, die die Palästinenser beanspruchen, besonders in Ost-Jerusalem (alias ‚biblisches Jerusalem‘). Bibi antwortete darauf: „Jerusalem ist unsere Hauptstadt ... es ist keine Siedlung.“ („Europe: Divide Jerusalem; Netanyahu: Not a Chance,“ Israel Today, 9 Nov. 2014)

Am 10 Jahrestag des Todes von Arafat sagte Abbas auf einer Kundgebung in Ramallah, an der Tausende teilnahmen: „Die moslemische und christliche Welt wird niemals Israels Anspruch akzeptieren, dass ihm Jerusalem gehört – Jerusalem, das 1967 erobert wurde, gehört uns. Es ist unsere Verantwortung, die heiligen Orte zu schützen und zu verteidigen.“ („Abbas: Israel leading region toward ‚bloody religious war‘,“ Israel Hayom, 12 Nov. 2014) 

Trotz weltweiter Verurteilung, weil Juden in dieser Stadt bauen, sagte Netanyahu kürzlich: „Wir haben in Jerusalem gebaut, wir bauen in Jerusalem und wir werden weiter in Jerusalem bauen.“ (Ps. 147:2; Sach. 12:2-3)

Der Kampf um Gottes „heiligen Berg“

„Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? ... Könige ... und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten. ... Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet über sie. Dann spricht er sie an in seinem Zorn, in seiner Zornglut schreckt er sie: Ich selber habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg.“  (Psalm 2:1-6)

Der Blogger Tuvia Brodie sagt: Der Gaza Krieg ist zwar für den Moment beendet, aber „der Kampf zur Eroberung Israels hat nicht aufgehört. Er wurde nur auf ein anderes Schlachtfeld verlegt,“ nach Ost-Jerusalem und den Tempelberg.

Als der Tempelberg zu einem „Sammelpunkt für moslemische Angriffe“ wurde, wollte die Polizei ihn vorübergehend schließen. Die „Welt sagte nichts, als Moslems Juden attackierten“, aber als Israel aus Sicherheitsgründen die zeitweilige Schließung ankündigte, „‚baten‘ die Nationen Israel,“ das nicht zu tun. Die USA machte die Aussage: „Israel muss den Berg für Moslems öffnen,“ ihn aber für Juden geschlossen halten. („The Muslim, the world, the war vs. Jerusalem,“ T. Brodie, Arutz 7, 3 Nov. 2014)

Israelische und arabische Medien schreiben seit kurzem von einem „Religiösen Krieg im Heiligen Land“. Viele Moslems betrachten „die gegenwärtige Gewalttätigkeit als den Anfang eines großen Krieges, der nach Aussagen des Koran ausbrechen wird.“ Juden und Christen wissen auch von einem Krieg gegen Israel, bei dem es im Kern um Jerusalem und Judäa gehen wird. (Sach. 12:2-3; 14:2) 

Im MO sind „Politik und Religion nicht zu trennen“. Dies läuft westlichem Denken so zuwider, dass ihre Medien es als „schwierig ansehen, die religiöse Basis des israelisch-islamischen Konflikts zu verstehen und angemessen wahrzunehmen.“ („Israeli, Arab Media Speak of Religious War; West Re-mains Blind,“ Israel Today, 19 Nov. 2014)

Annika Hernroth-Rothstein, eine politische Referentin und Journalistin sagte: „Nachdem ich von dem Mordversuch an Rabbi Glick hörte, kann ich sehen, wie die Nachrichten von Morgen sich aufbauen; die Überschrift wird etwa so lauten: ‚Zurückhaltung.‘ Jerusalem am Siedepunkt; unsere Kinder werden in einer dritten Intifada umgebracht.“ Dennoch rufen die USA, die UN u.a. beide Seiten zur ‚Zurückhaltung‘ auf, so als ob Israel der Verursacher dieses „sinnlosen Terrors“ sei. 

Bei den Anhörungen der „Peel Commission“ 1936 wurde Israels kommender Premierminister, Ben-Gurion, aufgefordert „Beweise für das jüdische Recht auf das Land Israel“ zu erbringen. Er hob seine Bibel auf und sagte: „Hier ist unser Mandat für das Land Israel!“ („This land is our land,“ A. Hernroth-Rothstein, Israel Hayom Op-ed, 30 Oct. 2014)

Die Weisheit des israelischen Premierministers Netanyahu

Seit unserer letzten Ausgabe hat Netanyahu seine Sichtweise zu den gegenwärtigen Ereignissen weit verbreitet. Die folgenden Aussagen zeigen, dass er eine der klar denkendsten Leiter heutzutage ist. Gott beantwortet unsere Gebete (Ps 80:17).

Vor Diplomaten und Experten einer Counter-Terrorismus-Konferenz in Israel sagte er, dass Hamas, Al Kaida, ISIS und andere Terrorgruppen „alle Zweige desselben giftigen Baumes sind ... eine eindeutige und gegenwärtige Gefahr für Frieden und Sicherheit für die Welt und für unsere gemeinsame Zivilisation ...“ Um sie zu bekämpfen, „sind Waffen ... Klarheit und Mut erforderlich. Die Klarheit zu verstehen, dass sie falsch liegen und wir richtig. Sie sind böse, und wir sind gut. Es gibt da keinen moralischen Relativismus...“ („[Bibi]: Israel fully supports Obama against ISIS,“ Ynetnews, 11 Sept. 2014)

Er warnte davor, ein Bündnis mit dem Iran gegen IS einzugehen, und sagte: „Es ist entscheidend, dass wir durch den Kampf gegen den Sunni-Extremismus nicht die Gefahr des Shia-Extremismus (Iran) vergessen ... Lasst uns beide schwächen und ... lasst es nicht zu, dass sie Massenvernichtungswaffen bekommen.“ („… Fight ISIS, but don‘t neglect Iran nuclear threat,“ Israel Hayom, 12 Sept. 2014)

Ein Journalist, der ein Interview mit Netanyahu in der Jerusalem Post einführte, sagte, dass Bibi sich bestätigt fühle wie jemand, der „die Zukunft richtig vorausgesagt habe und dabei häufig gegen alle anderen gestanden habe“; er habe genau die zerstörerische Frucht des Rückzuges aus Gaza gesehen, oder dass der „arabische Frühling“ den Arabern nicht Freiheit und Demokratie bringen würde, und dass er „erfolgreich harte wirtschaftliche Sanktionen gegen den Iran gefordert habe ...“ Der Gaza Krieg habe „die absolute Notwendigkeit der Erfüllung von Sicherheitsauflagen gezeigt, die er lange von der PA gefordert habe, ehe er eine Bereitschaft zum Rückzug von weiteren Gebieten signalisiere.“ 

Er sieht einen Iran mit Nuklearwaffen als „die größte unmittelbare, mittel- und langfristige Bedrohung Israels und der Welt ... (für) uns weil wir der Vorposten der Zivilisation sind, die sie verabscheuen und vom Angesicht der Erde vertilgen wollen, wie sie das auch sagen. Sie meinen es, und ich nehme das wörtlich ...“ („Special JP Interview with Netanyahu: ‚Who turned out to be right?‘“ JP Interview, 24 Sept. 2014)

Bibi in der UN Löwen-Lügengrube (29. Sept. 2014)

Was für ein Segen, wenn wir hören, wie Israels Premierminister die Wahrheit von Zion vor der UN ausspricht: „Das Volk Israel ist kein Besetzer im Land Israel.“ („Netanyahu at UN: ‚ISIS is Hamas ...‘,“ Arutz 7, 30 Sept. 2014)

Dr Haim Shine schreibt: „Jedes Mal, wenn ein israelischer Premierminister oder Präsident ... bei der UNO spricht, werde ich begeistert. Vor den Vertretern der Nationen der Welt repräsentieren sie ein Land, das aus der ... Asche hervorgegangen ist, womit ein 2000 Jahre alter Traum in Erfüllung geht und jetzt eine Oase erleuchteter Demokratie inmitten extremem Wahnsinns und Gewalt ist.“ O mögen doch mehr Gläubige das erkennen!

Shine: „... Netanyaju hat klargestellt, dass er niemals das Recht des jüdischen Staates auf sichere und verteidigungsfähige Grenzen aufgeben wird. Die IDF ... wird für die Verteidigung Israels verantwortlich sein. Die Geschichte hat bewiesen, dass die Welt keinen Platz für Juden hat, die sich nicht selbst verteidigen können.“

Er sagte, dass die radikalen islamischen Organisationen unterschiedliche Namen haben, dass aber ihr Kern derselbe ist. Ihr Ziel ist die Zerstörung der westlichen Zivilisation und die Aufrichtung eines islamischen Kaliphats an dessen Stelle ... Lediglich Laster der IS zu zerstören, ohne sich gegen einen atomaren Iran zu verhindern wäre ein gewaltiger strategischer Fehler.“ („A Jewish & Zionist speech,“ Dr. H. Shine, Israel Hayom Op-ed, 30 Sept. 2014)

Der Leitartikelschreiber Ruthie Blum sagte in Übereinstimmung mit biblischer Wahrheit, dass Worte wichtig sind und zitierte aus Bibi’s Rede: „Heute hören wir in Europa Gruppen, die die Vergasung von Juden fordern. Wir hören einige nationale Führer, die Israel mit den Nazis vergleichen. Das ist nicht die Reaktion auf die Politik Israels sondern entstammt krankem Denken. Diese Krankheit hat einen Namen ... Antisemitismus. Sie verbreitet sich jetzt in einer höflichen Gesellschaft, wo sie sich als legitime Kritik an Israel tarnt.“

Bezug nehmend auf Abbas’ Bezeichnung von Israels Kampf als „Völkermord“, fragte Bibi rhetorisch: „In welchem moralischen Universum schließt Völkermord ein, dass die Zivilbevölkerung des Feindes aufgefordert wird, sich in Sicherheit zu bringen oder sicherzustellen, dass sie jeden Tag Tonnen von humanitärer Hilfe bekommen – selbst während tausende von Raketen auf uns abgeschossen werden – oder Feldlazarette zur Hilfe für ihre Verwundeten aufgestellt werden?“ Er antwortete: „Es ist dasselbe moralische Universum, in dem ein Mann (Abbas) eine Doktorarbeit von Lügen über den Holocaust geschrieben hat und auf einem judenfreien Palästina besteht ... und dann hier an diesem Podium stehen kann und schamlos Israel des Völkermordes und der ethnischen Säuberung bezichtigen kann.“ („Words matter,“ R. Blum, Israel Hayom Op-ed, 30 Sept. 2014)

Bibi zitierte am Schluss einer Rede aus Jesaja: „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten.“ („... Truth in a Den of Lies,“ Joseph Klein, FrontPageMag, 30 Sept. 2014)

Liat Collins, ein Herausgeber der JP, sagte, Netanyahu sei „ein ausdauernder Spielverderber in einem Zeitalter, in dem jeder einfach Spaß haben will ... Seine Botschaft war nicht auf der Welle des Zeitgeistes, weil sie so stark mit der Realität zu tun hatte ... Die Welt fürchtet Netanyahu nicht. Sie fürchtet das, was er sagt. Und es ist leichter, Israel (und den Juden) die Schuld für die Weltprobleme zuzuschieben als sie zu lösen.“ („Selective hearing,“ L. Col-lins, JP Op-ed, 2 Oct. 2014)

Obama & Co gegen Israel

Es ist deutlich geworden, dass die Regierung Obama und das amerikanische Außenministerium nicht Israels Freunde sind. Daniel Greenfield sagte: „In einer auffälligen öffentlichen Rüge warnte die Regierung Obama Israel heute, dass Pläne für ein kontroverses Bauprojekt in Ost-Jerusalem Israel sogar‚ von seinem engsten Verbündeten‘ distanzieren würde und Fragen hinsichtlich dessen Engagements“ für Frieden aufwerfen würde. Sie verurteilten auch „die kürzliche Besetzung der Wohngebäude in Silvan“ durch mehrere hundert Israelis in den vergangenen Jahren. Doch Silvan (hebr. Siloach) ist das Gelände der Davidstadt in Jerusalem, einschließlich des Königspalastes von Salomo.

In der modernen Geschichte schließt diese „Besetzung“ den Kauf von Eigentum durch Juden in einem Gebiet ein, „aus dem sie durch eindringende moslemische Kräfte aus Jordanien Ende der vierziger Jahre (1940) ethnisch ‚gereinigt‘ worden waren.

Bibi wies diesen politischen Angriff zurück, indem er sagte: „Araber in Jerusalem können frei Wohnungen im westlichen Teil der Stadt kaufen ... Ich habe nicht die Absicht, Juden zu sagen, sie könnten keine Wohnungen in Ost-Jerusalem kaufen ... Es darf keine Diskriminierung geben ... Das geht gegen die Werte, an die die USA auch glauben.“ („Obama Warns Building Houses in Jerusalem Will Distance Israel,“ D. Greenfield, FrontPage Mag, 1 Oct. 2014)

Auf CBS’ Face the Nation fügte er hinzu: „Der Gedanke, dass wir diese ethnische Säuberung als Bedingung zum Frieden haben würden ... das ist Anti-Frieden.“ („WH: American Values Demand We Keep Jews Out of Jerusalem,“ D. Green-field, FrontPage Mag, 6 Oct. 2014)

Dror Eydar schreibt: „Wir haben einen gefährlichen Punkt erreicht ... Die Regierung Obama nennt Netanyhu jetzt einen ‚Feigling‘ und ‚Hühnersch...‘“. In der Zwischenzeit „besetzt Russland Teile der Ukraine ... der Iran erhält Legitimation in den europäischen Salons“, Massen von Menschen werden Syrien getötet, die IS haben „große Landstreifen erobert“, Christen werden „von Moslems abgeschlachtet, zur Konvertierung gezwungen“, oder werden Flüchtlinge. „Ägypten bekämpft den Terrorismus im Sinai ... Afrika wird von Bürgerkriegen zerrissen ... Europa ist hilflos angesichts der schleichenden Übernahme ihrer Städte durch Moslems ... Nordkorea, der Yemen, der Libanon und mehr.“ Die Welt ist sehr gefährlich. Doch was macht Obama wütend? „... wenn Juden in ihrer eigenen Hauptstadt Häuser bauen. Welch eine Farce!“

Heute stimmen die meisten Israelis darin überein, dass es kein Friedensabkommen geben wird, ohne dass Jerusalem unter der vollständigen Souveränität Israels bleibt. Jerusalem zu haben ist dem wahnhaften Frieden der Welt vorzuziehen ... Es gibt keinen Zionismus ohne Zion.“ („No Zionism without Zion,“ D. Eydar, Israel Hayom Op-ed, 30 Oct. 2014)

Mit Drohungen wie sie in Jes 60:12 und Sach 12:9 stehen, sieht es für die USA nicht gut aus. Doch Hes 22:20 sagt, dass Gott, der gnädig sein will, Gläubige sucht, die vor Ihm in den Riss treten.

Iran – ein atomarer Schwellenstaat?

Während wir schreiben, besagen die Nachrichten, dass die P5+1 Nationen übereingekommen sind, eine weitere Verlängerung der Gespräche mit dem Iran von 7 Monaten zu gewähren – was wieder ein Sieg für die islamischen Fanatiker ist, die jenen radikal shiitischen Staat regieren.

Clifford D. May sieht die Sache so, das der Iran „deutliche Gewinne erzielt“. Das ist nicht gut. „Die iranische Revolution von 1979 wurde angeführt von Ayatollah Khomeini“, dessen Ziel es war, einen globalen Jihad gegen den Westen zu entfachen.

Khomeini vertrat eine islamische Version von sozialer Gerechtigkeit, als er 1984 sagte: „Wenn man einem Ungläubigen erlaubt, in seiner Rolle als Sittenverderber der Welt fortzufahren ... wird das moralische Leiden des Ungläubigen um so schlimmer sein. Wenn man den Ungläubigen tötet und das ihn daran hindert, seine Missetaten zu begehen, wird sein Tod für ihn ein Segen sein.“ Der gegenwärtige oberste Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, und dessen „gemäßigter“ Präsident Rouhani sind beide Schüler von Khomeini.

C.D. May sagte, dass, wenn der Iran atomare Waffen bekommt, werde Obama für einen Fehler weltweiten, historischen Ausmaßes verantwortlich sein ...“ („Iran rising,“ C. May, Israel Hayom Op-ed, 2 Oct. 2014) 

Kurz nachdem ein geheimer Brief Obamas an Khamenei über „Amerikas und Irans gemeinsame Ziele im Nahen Osten“ auf seinem offiziellen Twitter Account enthüllt worden war, hat der Ayatollah wieder zur Zerstörung Israels aufgerufen: „Für dieses barbarische, Wolf-ähnliche, Kindes-mörderische Regime Israels gibt es kein Heilmittel außer der Vernichtung ... Die einzige Möglichkeit, einem barbarischen Regime wie Israel entgegenzutreten, ist die Bewaffnung (der Palästinenser).“ („Iran: It‘s time to destroy Israel,“ Israel Today, 9 Nov. 2014) 

Khamenei machte sich anfangs über Obama lustig. Vor Bannern, die proklamierten „Amerika kann kein verfluchtes Ding tun“ prahlte er damit, dass der Versuch des „großen Satans“, Iran in die Knie zu zwingen, fehlgeschlagen sei.

Angesichts der ständigen Wiederholungen des Iran, Israel zu zerstören, kann Israel „die Perspektive, dass ein derart fanatisches terroristisches Regime zum atomaren Schwellenstaat wird, nicht dulden. (Obama desperate for a deal with Iran at any price,“ Isi Leibler, JP Op-ed, 12 Nov. 2014)

Der Krieg gegen den Zionismus

Der Zionismus war ein Zeichen „der Rückkehr des jüdischen Volkes aus einem geist-ähnlichen Status in eine nationale und diplomatische Auferstehung“. Bis dahin waren wir weder tot noch lebendig. Wir waren „außerhalb der Zeit und der normalen Regeln der Geschichte, wandernd ... ständig auf der Suche nach einem Ort, an dem unsere Füße ruhen können. „Während der vergangenen 200 Jahre ist das Pendel der Geschichte für uns direkt vom Exil in die Erlösung geschlagen; von der Zerstörung in die Unabhängigkeit. Die Richtung, in die die Juden gegangen sind, ist klar: eine Rückkehr nach Zion – in unser altes Heimatland. Manche Teile der Welt akzeptieren diesen Wechsel nicht und möchten den jüdischen Geist aus der Flasche wieder in die Flasche zurückstecken ... 

„Der Krieg gegen die Rückkehr der Juden nach Zion ist an unterschiedlichen Fronten geführt worden: Fortgesetzte Verhinderung von jüdischer Niederlassung und Souveränität in Israel, lautstarker Widerstand gegen Juden, die sich aktiv in ihrem Land verteidigen und ein wachsender Antisemitismus verkleidet als Anti-Israelismus und anti-zionistischer Aktivismus. Man kann ihnen keine Vorwürfe machen: schließlich haben sie sich im Verlauf von hunderten von Jahren an Juden gewöhnt, die unterwürfig Pogrome, Morde und schwere religiöse Verfolgung als auch Vertreibungen – beginnend mit Spanien und an den Toren von Auschwitz endend – akzeptiert haben. Wir können wir es jetzt wagen, die Regeln zu ändern und uns verteidigen? Wir Juden müssen verrückt geworden sein.“ („A shadow of a doubt,“ Dror Eydar, Israel Hayom Op-ed, 5 Sept. 2014) 

David Horovitz sagte: „Die kritische Wichtigkeit des wiederbelebten jüdischen nationalen Heimatlandes als einzig garantierter Ort der Flucht für Juden ist in diesem Sommer bitter bestätigt worden“, als Juden aus Ländern wie Frankreich und Belgien „jetzt zunehmend nach Israel als einem unentbehrlichen Rückzugsort blicken angesichts der Unmöglichkeit, in der Nachkriegswelle (Gazakrieg) von Antisemitismus als öffentlich identifizierter Jude sicher zu leben.“ („Lady Gaga, we … love you too,“ D. Horovitz, Times of Israel Editorial, 17 Sept. 2014)

Israel und Indien

Vijeta Uniyal aus Indien schrieb: „Während Europa ... die Rückkehr eines unverhüllten Antisemitismus erlebt, erzählt Indien, die weltgrößte Demokratie, in seiner Unterstützung für Israel eine sehr andere Geschichte über den von der Welt fabrizierten Zorn über den Gaza-Konflikt, den die meisten Medien im Westen offensichtlich darstellen wollen. Eine Mehrheit von Indern, deren Meinungen nicht von einer Kultur des Antisemitismus verunreinigt ist, können sehen ..., dass der Staat Israel nicht nur das Recht besitzt, sich zu verteidigen, sondern verpflichtet ist, seine Bürger vor nicht-provozierter terroristischer Aggression zu schützen. „Solch eine rationale Sicht ... ist wahrscheinlich zu viel, als dass man sie von der Medienelite in Europa erwarten kann. Sie scheint unfähig zu sein, die Bedrohung des Westens durch die radikale islamische Ideologie zu erkennen ... Sie scheinen auch nicht dazu fähig zu sein, ihre Freund von ihren Feinden zu unterscheiden.“ („Responses to Terrorism: Europe vs. India,“ V. Uniyal, Gatestone Institute, 16 Sept. 2014)

George Whitefield’s Weisheit

„Sobald wir uns über unsere Bibeln hinwegsetzen und aufhören, das geschriebene Wort Gottes zur einzigen Grundlage sowohl des Glaubens als auch des praktischen Handelns zu machen, werden wir bald für alle möglichen Täuschungen offen sein und uns in großer Gefahr befinden, an unserem Glauben und unserem guten Gewissen Schiffbruch zu erleiden. Unser gesegneter Herr, obwohl er den Geist Gottes ohne Maß besaß wurde regiert – und kämpfte gegen den Teufel mit: ‚Es steht geschrieben‘.“

Chuck & Karen Cohen

 Chuck & Karen Cohen 


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