Watchmen from Jerusalem 2/2014

Eine biblische Sicht auf die Nachrichten

Shalom aus Zion

Während die Ereignisse, die Israel betreffen, in immer schnellerer Reihenfolge ablaufen, gibt es eine gute Möglichkeit, informiert zu bleiben: die Freitagsgebetspunkte von Intercessors for Israel. Dieser Nachrichtenbrief ermöglicht eine biblische Gesamtschau, aber die wöchentlichen Gebetspunkte geben ein jeweils aktuelles Update.

Ein Beispiel: während wir dies schreiben (Mitte April) stehen die israelisch – palästinensischen „Friedensgespräche“ vor dem Kollaps. Im Gebetsbrief am 11 April schrieb Chuck: „Der Stück-um-Stück (engl. piece-by-piece) Friedensprozess hängt am Tropf. Herr erbarme Dich und lass ihn sterben! Dieser anti-biblische ‚Land – für – Frieden’ Handel ist ein Gestank in Seiner Nase, denn dadurch soll Israel sein von Gott gegebenes Erbe für einen verlogenen ‚Frieden’ mit hartnäckigen Feinden eintauschen. Selbst wenn wirklicher Friede angeboten würde, dürfte Israel kein Land dafür eintauschen. „Ihr sollt das Land nicht als unablöslich verkaufen; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Beisaßen“ (3 Mose 25:23). Es ist viel besser, dass die Welt sich gegen Israel stellt, als wenn Gott sich noch einmal gegen Sein Volk stellen würde. Während dieser ‚Friede’ vergangene Woche fast gestorben wäre, versucht der amerikanische Außenminister John Kerry ihn am Leben zu erhalten. Dabei gibt es Berichte, dass er versucht, Israel damit zu bestechen, dass Jonathan Pollard im Tausch für die Freilassung hunderter weiterer Terroristen frei kommen soll. Dabei hat Pollard seine Strafe längst abgesessen, seine Schuld bekannt – während die Statistik zeigt, dass freigelassene Terroristen häufig weitere Terrorhandlungen begehen.“

Im Anschluss an diese Einführung wurden Beispiele der Gebete und Schriftstellen genannt, die der Geist Gottes den in Jerusalem versammelten Fürbittern gegeben hatte: „Herr, Du hast dieses Land Deinem Volk zu Deiner Verherrlichung gegeben" (Hes 35:12-13; 36:5, 22-24)!

• Gott Israels, erhebe Dich und zerstreue Deine Feinde (Psalm 17:13; 68:1).

 Lass nicht Menschen die Oberhand gewinnen über Dich und Deine Pläne (Psalm 9:20-21).

 Bewirke es, dass Dein Volk mit diesem Land verheiratet ist und dessen  Erde liebt (Jes 62:4-5; Psalm 102.14).

 Wir proklamieren Jes 8:9-10: „Seid unruhig, ihr Völker, und erzittert! Merket auf, ihr alle in fernen Landen; rüstet euch (und erzittert doch, ja, rüstet euch) und erzittert! Beschließet einen Rat, es wird doch nichts daraus! Verabredet etwas, es wird doch nicht ausgeführt; denn mit uns ist Gott!“

 Möge diese Regierung in Übereinstimmung mit der Beschreibung kommen, die Paulus für eine gottesfürchtige Regierung gibt... (Rö 13:3-4). Wenn ihr die wöchentlichen Gebetspunkte noch nicht bekommt, ermutigen wir euch, sie anzufordern: http://www.ifi-deutschland.org/index.php/abos.

Ein prophetischer Überblick zur Fürbitte heute

Wenn wir in dem zunehmenden Aufruhr und Chaos der Welt effektiv Fürbitte tun wollen, müssen wir uns auf Gottes umfassendes Ziel und die Art, wie Er offenbart hat, dass Er es erreichen will, konzentrieren. Unser Gott regiert (Ps 103:19) und erreicht Seine Absichten trotz der rebellischen Menschheit (Ps 2:1ff), aber Er sucht die, die vor Sein Angesicht kommen und Ihn darum bitten, dass Sein Wille geschieht (Jes 62:6-7; Hes 22:30; Matth 6:9-10).

Eine biblische Denkweise ist erforderlich, um effektiv Fürbitte tun zu können. Deshalb ist Sein/unser Ziel das Folgende: „Denn die Erde wird voll werden der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken“ (Hab 2:14). Dies wird geschehen, wenn der Messias Yeshua zurückkehrt, um als König der Könige von Jerusalem aus zu regieren (Sach 14:16; Offenb 19:11-16).

Wenn wir uns auf grundlegende Sachverhalte konzentrieren, wird klar, wie wir für Israels gegenwärtige Situation beten können. Im Wort Gottes erkennen wir zwei Grundlegende Ereignisse, die erfüllt sein müssen, ehe der Herr zurückkehrt – und beide ereignen sich in unserer Zeit!

1. „Dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen“ (Matth 24:14). Heute wenden sich Massen von Menschen dem Messias zu: in China, im Iran, in der Mongolei, in Afrika, in Indien usw. Tatsächlich geschieht diese endzeitliche Erweckung, auf die viele im Westen warten heute – wobei sie Europa und Nordamerika umgeht, wo die Ersatztheologie und der „christliche“ anti- Zionismus wachsen.

2. Juden kommen aus dem Exil nach Hause (Jes 43:5-6). Einige empfangen eine Offenbarung des Messias (Hes 36:24-28; Sach 12:10) und sind bereit, Yeshua in Jerusalem willkommen zu heißen (Matth 23:37-39).

Aber es müssen bestimmte Bedingungen gegeben sein, damit dieses zweite Ereignis gänzlich in Erfüllung gehen kann. Wenn man das erkennt, wird es klarer, wie man für Israels gegenwärtige Kämpfe beten kann.

a) Es muss für Juden möglich sein, überall im verheißenen Land zu leben (Hes 36:1-5 beschreibt das, was zum Land gehört; bes. :4-6; Jer 32:41-44; 33;13); Jer 31:4-5 Samaria; Sach 12:2-3 Jerusalem & Judäa; Jer 50:19 der Golan, in der Bibel Basan genannt. Alle diese Gebiete werden heute von der Welt als „besetzte Gebiete“ bezeichnet. Deshalb beten wir gegen jeden Plan, das Land Gottes zu teilen (3 Mose 25:23; Joel 4:1-2).

b) Israel soll jedem Druck widerstehen können, sein von Gott gegebenes Erbe zu teilen (Ps 105:8-11); es braucht diese gute Regierung, die Gott versprochen hat, Seinem Volk zu geben, wenn Er Israel nach Hause bringt (Jes 1:26; Jer 23:3-4). Deshalb beten wir für gottesfürchtige Leiter.

c) Juden müssen lebendig sein, um errettet zu werden. Deshalb beten wir für eine Starke IDF; das ist ebenfalls in Übereinstimmung mit Gottes Verheißungen (Jes 41:14-16; Jer. 51:20-14; Hes. 37:10; Micha 4:11-13; Sach 9:13-15; 12:6-8).

d) Gottes Wort deutet an, dass Israels nationale Errettung, in der ‚ganz Israel gerettet wird’, sich in Seinem Land ereignet (Jer 32:37-44; Hes 36:23-28; Sach 12:10). Deshalb beten wir für Aliya – die Rückkehr der Juden aus dem Exil nach Israel. Wir beten gegen alles, was das Zustandekommen dieser Ereignisse behindert.  Wenn wir also gegen ‚Land – für – Frieden’ beten, beten wir nicht gegen ‚Frieden’! Da Gottes Friede nur im Messias zu finden ist (Jes 9:6; Apg 10:36), beten wir für den wahren „Friedensprozess“.

Unsere Gebete richten sich nicht nach Daten oder Diagrammen, sondern nach diesen prophetischen Ereignissen, die in Seinem Wort klar vorgegeben sind.

Aliya – Gottes Wort wird heute erfüllt

Rabbis haben gesagt: „Im Land Israel zu wohnen entspricht allen Geboten der Torah“ (Tosefta, Avodah Zarah 5:2); dennoch gibt es Widerstand gegen Aliyah von Seiten der Juden, die unter den Nationen wohnen – seien sie orthodox, säkular oder messianisch. Viele Juden erkennen Israel nicht als ihre wahre ‚Heimat’. Sie verstehen auch nicht, dass es biblisch korrekt ist, das Land ihrer Geburt als „Exil“ und „Gefangenschaft“ zu bezeichnen. Juden und Christen sollen Gott und ihrer Regierung untertan sein, es sei denn, dass Gehorsam gegenüber der Regierung Ungehorsam gegenüber Gott erfordert.

Gott möchte, dass Juden nach Hause kommen: „So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will deinen Samen vom Aufgang herführen und dich vom Niedergang sammeln. Ich will zur Mitternacht sagen: Gib her! und zum Mittag: Halte nicht zurück! Bringe mir meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter von den Enden der Welt, alle, die mit meinem Namen genannt sind und die ich zu meiner Ehre geschaffen habe...“ (Jes 43:5-7; siehe auch Psa 106:47; Hes 39:28; Sach 8:7-8, usw.).

Juden, die im Exil leben und Israel als ein Besuchsland, aber nicht als Heimat ansehen, befinden sich in Gefahr. Die Jäger (Jer 16:16) werden gegen Sein Volk losgelassen – dennoch sind viele so taub, blind und halsstarrig, wie wir es in den 1930igern in Europa waren.

Israels Minister für Jerusalem und Diaspora, N.Bennet, hat gerade die neueste Statistik zum europäischen Antisemitismus herausgegeben. Eine Umfrage ‚Grundlegende Rechte in der EU’ von 2013 ergab, dass „23% der Befragten jüdische Veranstaltungen oder Gottesdienste aus Furcht, auf dem Weg dorthin angegriffen zu werden, mieden; 38% haben Angst, in der Öffentlichkeit religiöse Symbole zu tragen; 66% erklären, dass Antisemitismus einen großen und ständigen Einfluss auf ihr Leben ausübt ... Juden in Europa glauben, dass ihre Regierungen Antisemitismus als unabänderlichen Teil des Lebens ansehen ... 77% sind nicht bereit, antisemitische Schikanen oder Angriffe anzuzeigen ... 33% befürchten, einmal Opfer einer antisemitischen Gewalttat zu werden; 29% ziehen Aliyah in Erwägung ("'No Reason or Justification' for European Anti-Semitism," Arutz 7, 26 Jan. 2014)

Der ‚Friedensprozess – tot! Vielleicht ...

Wie bereits erwähnt, befindet sich der anti – biblische „Land – für – Frieden“ Prozess in großen Schwierigkeiten, und Kerry hat jetzt Israel die Schuld an seinem Scheitern gegeben. Er und das US-Außenministerium sagen zwar jetzt, er habe das nicht gemeint; er hat es aber unterstellt (siehe unten). Dennoch ist sein Herz in Gottes Hand (Spr 16:9; 21:1), und Er kann menschlichen Ratschluss außer Kraft setzen, damit Sein Ratschluss bestehen bleibt (Ps 33:10-11; Spr 19:21). Hallelujah!

Als Amerikaner sind wir betrübt,  dass unsere Geburtsnation nicht länger ein Leuchtturm für Wahrheit ist. Obama hat den Fall Der USA vor der Welt beschleunigt. Er ist kein Dummkopf; das muss von Anfang an sein Plan gewesen sein. Wir danken Gott für den amerikanischen Kongress und den Überrest der Gemeinde, in Amerika, der die Wahrheit sieht und sich sowohl zu dem Wort Gottes als auch zu Seiner Nation Israel stellt.

Als gläubige Israelis beten wir, dass Israel aufhört, einem Amerika der Vergangenheit zu vertrauen und zu dem Einen aufschaut, der Israel für Sich geschaffen hat (Jes 43:7; 45:11) und es zu Seiner Verherrlichung wieder herstellt (Jes 46:13; Jer 33:7-9; Hes 20:40-42; Mal 1:5).

Israel hat unter massivem amerikanischem Druck zugestanden, mehr als 100 Terroristen in vier Gruppen freizulassen, damit die ‚Friedensgespräche’ wieder in Gang kommen. Drei Gruppen wurden freigelassen, und es gab keinerlei Fortschritt. Mitte April hat Israel die 4. Freilassung hinausgezögert, weil der PA Präsident Abbas sich weigerte, die Gespräche über den 29. April hinaus zu verlängern. Nachdem die Freilassung der 4. Gruppe sich verzögerte, hat Abbas die getroffene Vereinbarung gebrochen, indem er für den „Staat Palästina“ die Aufnahme in 15 verschiedene Gremien der UN beantragte. Gleichzeitig lies der Generalsekretär der PLO verlautbaren: „Die Leitung der PLO respektiert ihre Verpflichtungen und möchte, dass der politische Prozess fortgesetzt wird, aber wir fordern einen echten politischen Prozess ohne Tricks.“

Tricks? Im März gab ein Amtsträger der PLO zu, dass „der UN-Status als ‚Waffe’ gebraucht wurde, um Israel zu ‚erpressen’, Terroristen freizulassen. Im vergangenen Herbst sagte ein Amtsträger der PLO: „Die PA nimmt an den Friedensgesprächen nur länger teil, um die Freiheit der 104 Terroristen zu erreichen.“ ("PA Asks Kerry to Keep Trying to Make Peace," Arutz 7, 2 Apr. 2014).

E. Wilf, der Minister in einer früheren israelischen Regierung war und leitendes Mitglied des Jewish People Policy Institute sagte, dass Abbas damit die Gespräche auf „das Schlachtfeld der UN“ verlagert habe. Diese jüngste Art der Kriegführung, die ‚lawfare’/juristischer Krieg genannt wird, muss in dem Kontext der BDS-Kampagne (Boycott, Divestment and Sanctions, dt. Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen, kurz BDS) gesehen werden und ist Teil der Strategie, ‚Israel zu isolieren, delegitimieren und auf jedem möglichen Gebiet zu schwächen, ohne dass physische Gewalt eingesetzt wird“("Wilf: Abbas renewing 'the war' at the UN," JP, 3 Apr. 2014).

Auf einer Kabinettssitzung hat PM Netanyahu klar gestellt, dass es Abbas war, der den Verhandlungstisch verlassen hat. „Während dieser Verhandlungen haben wir schwierige Maßnahmen ergriffen und unsere Bereitschaft demonstriert, auch weitere schwierige Entscheidungen zu treffen ... gerade, als wir dabei waren, die Verhandlungen fortzuführen, erklärte Abbas, dass er noch nicht einmal über die Anerkennung Israels als Heimatland für das jüdische Volk reden würde.“ Aber er weis, dass es kein endgültiges Abkommen ohne dies geben wird (siehe unten). ("Netanyahu: Israel Will Respond to PA with 'Unilateral Moves'," Arutz 7, 6 Apr. 2014)

Der Verteidigungsminister (VM) Ya’alon sagte: „Die Friedensgespräche sind tot.“ Er beklagte, dass man wieder Israel die Schuld dafür gab und sagte, es sei deutlich, dass die Palästinenser daran interessiert seien „zu bekommen und nicht zu geben“. Sie haben öffentlich gesagt: „Ich werde nicht mit ihnen über die Anerkennung Israels als jüdischen Staat reden oder das Rückkehrrecht (für Palästinenser) aufzugeben. ("All Talk & No Action in Peace Negotiations," Arutz 7, 8 Apr. 2014)

Kerry implizierte, dass Israel Schuld sei, auch wenn das Außenministerium der US das abstreitet. Seine Sprecherin, J.Psaki, sagte: „Er war offen überrascht, wie die Medien in Israel über seine Bemerkung berichteten.“ Aber dies ist nicht das erste Mal, dass er etwas derartiges getan hat und von den israelischen Medien – die zum Großteil eine zwei – Staaten – Lösung befürworten -  dafür kritisiert wurde. Kürzlich erst hatte Kerry Israel mit einer 3. Intifada und mit einem globalen Boykott gedroht.

Das Büro des PM sagte, es sei „tief enttäuscht“ durch das, was Kerry vor dem Komitee für Außenpolitik äußerte. Er hatte gesagt, die Gespräche hätten sich in Luft aufgelöst, als Israel eine Ausschreibung für 700 Baueinheiten in Gilo vergeben habe – einem Vorort Jerusalems mit 40 000 Einwohnern. Das Büro des PM sagte, der wirkliche Knackpunkt sei der Antrag von Abbas bei 15 UN Gremien gewesen.

„Kerry weis, dass es die Palästinenser waren, die im November ‚nein’ zu der Fortführung direkter Verhandlungen mit Israel sagten, die ‚nein’ sagten zu dem vorgeschlagenen Rahmenabkommen über Gespräche zu einem endgültigen Status, die ‚nein’ sagten zu dem Vorschlag, über Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes auch nur zu sprechen; die ‚nein’ sagten zu einem persönlichen Gespräch mit Kerry; die ‚nein’ sagten zu einer Verlängerung der Gespräche.“ Es gilt auch festzuhalten, dass in „Übereinkünften vor Beginn der Gespräche Israel sich nicht verpflichtet hat, seine Bautätigkeit einzuschränken.“ Die Behauptung, in Gilo zu bauen sei die Verletzung eines Abkommens, ist einfach unwahr!

Kerrys Kommentare haben Israel schockiert. Regierungsvertreter sagten dazu: „In den vergangenen Wochen hat die USA wiederholt sehr klar zur Kenntnis genommen, dass Israel Schritte unternahm, die Gespräche am laufen zu erhalten, und sie haben auch bemerkt, dass die Palästinenser keinerlei Flexibilität zeigten.“ ("State Dept. urges Israel to keep Kerry's 'disappointing' comments in proper context," JP, 9 Apr. 2014)

Dan Margalit befürwortet eine zwei-Staaten Lösung, aber hat auch Kerry kritisiert und sagte, dieser „ ..ignoriere die eigentliche Ursache ...Abbas hat keinerlei Interesse die Gespräche fortzuführen, unter keinen Umständen. Immer wieder hat er die Verhandlungen zum Stillstand gebracht. „Er tat das  im Jahr 2000, als er und ... Arafat das Angebot des damaligen PM Barak von Camp David ablehnte; er tat das wieder, als er 2009 den Friedensplan von Olmert, der zu diesem Zeitpunkt PM war, ablehnte. Er tut es wieder, indem er sich weigert, das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung bzw. sein Recht, in einem jüdischen Staat zu leben, anzuerkennen.

„Kerrys Einseitigkeit wird durch die unverblümten Aussagen verstärkt, die ‚wichtige amerikanische Regierungsbeamte’ immer wieder machen“, die wiederholt VM Ya’alon oder andere gerade heraus sprechende israelische Regierungsmitglieder scharf kritisieren; sie haben aber nicht einmal einen der Helfer von Abbas kritisiert.“

Das Verhalten der PA zeigt, das es sich „eindeutig um Böswilligkeit ihrerseits handelt. Wenn Arafat sagte, Israel sei ein jüdischer Staat, kann das auch Abbas. Es ist aber klar, dass er das nicht will. Er ist ein Wolf im Schafspelz...“ ("Mistakes all around," D. Margalit, Israel Hayom Op-ed, 10 Apr. 2014).

‚Frieden’ mit wem?

„Lange genug hat meine Seele bei denen gewohnt, die den Frieden hassen! Ich bin für den Frieden; doch wenn ich rede, so sind sie für den Krieg“ (Psalm 120:6-7; ebenso 109:1-3).

Israel wurde weiter Gewalt angedroht – gleichgültig, ob die Friedensverhandlungen erfolgreich sind oder nicht! A.Zaki, ein ranghohes Mitglied der Fatah Partei von Abbas, sagte kürzlich im syrischen Staatsfernsehen, dass „alle Zugeständnisse, die die PA durch die Vermittlung der USA aus den Gesprächen bekommen würde, lediglich der ‚erste Schritt’ zur Zerstörung Israels seien.“ ("PA Reps Slam 'Israeli' Kerry Plan, Threaten Intifada," Arutz 7, 2 Feb. 2014)

Isi Liebler schreibt: „Es ist jetzt Zeit, dass die Regierung Obama erkennt ... dass die PA sich in eine verbrecherische Gesellschaft entwickelt hat. Wie anders soll man ein Regime bezeichnen, dass Kindergartenkindern in dem Glauben erzieht, Israel und die Juden seien böse Parasiten“ und beständig zu deren Vernichtung aufruft? „Die Dämonisierung Israels wird täglich vorangetrieben .. in Moscheen und durch die PA-kontrollierten Medien. Desgleichen werden Terroristen „wie Helden behandelt und bekommen eine Pension vom Staat“.("The disastrous outcome of the 'peace negotiations'," I. Leibler, JP Op-ed, 1 Apr. 2014)

Israel ist das Heimatland der Juden

Ali Salim, ein Moslem, sagt: Alle Muslime wissen, dass Juden „Nachfahren der alten Nation der Hebräer sind, die man Israeliten nannte .. dass die Juden mit dem gesegneten Land Palästina seit tausenden von Jahren in Beziehung stehen, noch ehe in der Römerzeit ... der Name des Landes in Palästina geändert wurde.“ Die enge Verbindung zwischen den Juden und dem Land wird in „allen heiligen Büchern, den heiligen Koran eingeschlossen“, beschrieben.

Dennoch verweigert die PA die Zustimmung zu Netanyahus Forderung, „ den Staat Israel als das nationale Heimatland des jüdischen Volkes“ anzuerkennen. Die Leiter der PA lügen, wenn sie sagen, Juden hätten keinen „religiösen oder historischen Anspruch“ auf das Land. Der wahre Grund für diese Weigerung ist die Absicht von Abbas, ein ‚Palästina’ zu schaffen, dass den Staat Israel mit der sogenannten „Rückkehr“ palästinensischer Flüchtlinge überflutet.“

Salim weis, dass die israelischen Juden die Anerkennung von Abbas nicht brauchen. Es ist das ‚Palästinensische Volk’, das erst kürzlich erschaffen wurde und nur knapp – wenn überhaupt – „die internationalen Kriterien erfüllt, mit denen ‚ein Volk’ definiert wird“. Die Meisten der Araber kamen „mit angreifenden Armeen, oder wurden von den Türken oder Engländern als billige Arbeitskräfte importiert, oder wollten von den wirtschaftlichen Fortschritten profitieren, die die Juden beim Aufbau ihres Heimatlandes erzielt hatten."

Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts fingen sie an, sich als politisches Gebilde anzusehen. Aber „die Juden hatten eine gemeinsame Einheit seit über 3000 Jahren. Ungleich den Juden werden Palästinenser weder im Koran noch im Alten Testament oder Neuen Testament erwähnt. Ihre Anwesenheit in Palästina ist nicht dokumentiert: weder in Geschichtsbüchern des Altertums, noch der neueren Geschichte, noch in Reiseberichten ...“

Die israelischen Juden haben guten Grund, ihre Anerkennung zu fordern. Sie wollen sicher gehen, dass ein ‚Palästina’ neben Israel die letzte Forderung der Araber ist, und dass danach „kein Versuch mehr unternommen wird, Israel die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge aufzuzwingen, die seit langem in den Nachbarländern leben und auch dort bleiben sollten. ... Das Ende des israelisch – palästinensischen Konflikts besteht in gegenseitiger Anerkennung.“

Die PA weis: wenn sie Israel als jüdischen Staat anerkennt, wir ihre „Forderung nach dem gesamten Land ... nicht länger legitim sein. Palästinenser fordern einen eigenen Staat, und sie fordern auch, dass ihre Staatsbürger in Israel leben dürfen, dem benachbarten jüdischen Staat. Diese Heuchelei wächst exponential, indem sie gleichzeitig behaupten, Israel sein ein Land der Diskriminierung, Besatzung, Apartheid und Unterdrückung.“ Wenn das so wäre – warum sollten „ihre Flüchtlinge“ dort wohnen?

Salims Schlussfolgerung: „Wenn ich Israeli wäre, würde ich darauf bestehen, dass die Palästinenser Israel als das Heimatland des jüdischen Volkes anerkennen.“ ("Why Palestinians Refuse to Recognize Israel as a Jewish State," Ali Salim, Gatestone Institute, 3 Feb. 2014)

Carolin Glick hat über die Tatsache geschrieben, dass die US-Regierung vor kurzem davon Abstand genommen hat, diese Forderung Israels zu unterstützen. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, Amerika sähe Israel als jüdischen Staat, aber „das sei nicht notwendigerweise das, worauf die Verhandlungspartner sich einigen müssten ...“ Glick: „Das bedeutet: Washington ist einverstanden, wenn die PLO Israels Existenzrecht anerkennt. Washington ist aber auch einverstanden, wenn die PLO Israels Existenzrecht weiterhin nicht anerkennt.“

Inzwischen besteht der US „Friedensplan“ nicht länger darauf, dass die Araber Israel als jüdischen Staat anerkennen. Aber, wenn sie nicht akzeptieren, dass „wir als Juden das Recht haben, unseren eigenen Staat zu definieren“ und die arabische Liga wiederholt die Weigerung von Abbas unterstützt hat, das zu tun – wie kann Israel ihnen dann vertrauen? Der Konflikt begann damit und geht auch deshalb weiter, weil Araber, Palästinenser und die islamische politische Welt „jedes jüdische Selbstbestimmungsrecht als Volk oder Nation ablehnen.“

Warum also mit einem ‚Friedensplan’ weiter machen? „Am Ende werden die Palästinenser doch nicht mit einem Staat in Frieden leben, den sie sich weigern anzuerkennen.“ ("Why make light of PLO non-recognition of Israel?" C. Glick, JP Op-ed, 10 Mar. 2014)

Dror Eydar bemerkt, dass dieser jahrhundertealte Kampf darum geht, dass „das jüdische Volk ein Recht auf ein unabhängiges Heimatland im Land Israel hat. Nicht nur die Palästinenser, auch kein arabischer Staat erkennt unser Recht als Juden an, einen Teil dieser Region als unser eigen zu bezeichnen ... Dieser Konflikt wird nicht beendet, wenn es keine Anerkennung eines jüdischen Staates gibt.“

Die Palästinensische Nationalcharta, das Gründungsdokument der „moderaten“ Partei von Abbas, dass auf ihrer Vollversammlung in Bethlehem (August 2009) bestätigt wurde, erklärt einen „absoluten unabänderlichen Widerstand gegen die Anerkennung Israels als ‚jüdischen Staat’, um die Rechte der Flüchtlinge und ... unseres Volkes zu schützen“; das sind arabische Bürger Israels. ("The debate is about our right to exist," D. Eydar, Israel Hayom, 16 Mar. 2014)

Der Koran: ‚Palästina’ gehört den Juden

Den Titel des neuen Buches von Prof. Dana von der Universität von Ariel könnte man übersetzen mit ‚Wem gehört dieses Land? Eine Nachprüfung des Koran.’ Seine Schlussfolgerungen sind überraschend. „Im Koran, der gemäß dem Islam das Wort Gottes ist und dessen Heiligkeit nicht minimiert oder übertroffen werden kann, gibt es zehn Abschnitte, in denen Allah das Land dem jüdischen Volk übermacht. In allen diese Abschnitte wird außerdem zum Ausdruck gebracht, dass es „die Pflicht der Söhne Israels ist, das Land in Besitz zu nehmen.“

Die Arbeiten anderer Korangelehrter unterstreichen „den Anspruch des jüdischen Volkes, dass sie eine historische Verbindung zu dem Land Israel haben.“ Al – Tabari, ein sehr geachteter Koranexeget, beschreibt „die Grenzen des Landes .. ‚das sich vom Euphrat bis zum Ostufer des Nil erstreckt’ ...“

Der Anspruch der Palästinenser, sie seien Nachfahren der Kanaaniter, richtet sich sogar gegen sie selbst, da „der Koran sagt, dass Allah den Befehl gab, sie aus dem Heiligen Land zu vertreiben, nachdem sie es verunreinigt hatten.“ ("The fabricated Palestinian history," Nadav Shragai, Israel Hayom, 7 Feb. 2014)

Der jordanische Moslemgelehrte Sheik Adwan schrieb auf seiner Facebook Seite, das ‚Palästina’ nicht existiert. „Woher kommt der Name ‚Palästina’ .. wenn Allah das Land bereits als ‚Heiliges Land’ bezeichnet und es den Kindern Israel bis zum Tag des Gerichts gegeben hat (Sure 5:21).“ Es gibt kein „’Palästina’ im Koran ... Eure Forderung nach dem Land Israel ist eine Fälschung und stellt einen Angriff auf den Koran, die Juden und ihr Land dar. Deshalb werdet ihr keinen Erfolg haben.“

Er bezeichnet Palästinenser als „Kindermörder, Mörder von Alten und Frauen“ die sie als Schutzschilde missbrauchen „um fälschlich die Juden zu beschuldigen, sie getötet zu haben.“ Er hatte selbst erlebt, wie die PLO diese Taktik in den 1970 Jahren gegen die Armee Jordaniens angewandt hatte. ("Allah Gave Israel to the Jews, There's No Palestine," Arutz 7, 7 Feb. 2014)

Obamas Außenpolitik schafft ein gefährliches Vakuum

Als Netanyahu im Flugzeug in die USA unterwegs war, wurde durch ein Interview bekannt, dass Obama Bibi unter Druck setzen wollte, das Rahmenabkommen von Kerry zu akzeptieren – unabhängig von dessen Inhalt. In diesem Augenblick kochte die Krise in der Ukraine über, und der Friede im Nahen Osten war nicht länger in den Schlagzeilen der Nachrichten. Man war schockiert über die schwache Reaktion von Obama auf die Handlungen Russlands – aber was hatte man erwartet? An Syrien und am Iran war ja schon seine Gesinnungswandlung deutlich geworden.

Der russische Präsident Putin schickte mit derselben Begründung  Truppen in die Krim, mit der Hitler in die Tschechoslowakei einmarschierte – um das eigene Volk (Russen bzw. Deutsche) zu schützen, die in diesen Gebieten lebten. Im Vergleich zu vielen westlichen Leitern ist Putin ein Leiter, der tatsächlich leitet. Das hat dazu geführt, dass viele wieder Hes 38-39 gelesen haben.

Amerika ist nicht länger der Weltpolizist. Für einige ist das eine gute Nachricht. Aber ohne Durchsetzung von Recht herrscht so lange Anarchie, bis ein Diktator auftaucht. Ist damit die Bühne für den Antichristen bereitet? Inzwischen danken wir Gott, dass Er Israel einen Leiter wie Bibi gegeben hat.

Walter Russel Mead schreibt, wie der israelische VM Ya’alon eine einseitige militärische Aktion gegen den Iran in der Hoffnung ablehnte, Amerika „würde in der Aktion vorangehen...“ Aber jetzt verhandelt die USA und Ya’alon sagte: „Wenn es darum geht, auf dem persischen Basar zu verhandeln, sind die Iraner besser.“ Viele Nationen, einschließlich Israels, machen sich wegen der schwachen Außenpolitik Obamas Sorgen. Mead schreibt: „Das sind wichtige Neuigkeiten. Israel ist einer von Amerikas zuverlässigsten Verbündeten in der Region, und es verliert den Glauben, dass Amerika fähig ist, seine Sicherheit zu garantieren. Betet für die Israelis, dass sie Hilfe bei Gott und nicht bei Menschen suchen (Psalm 56:11).

Mead schreibt: „Israel ist wahrscheinlich bereit, sehr viel zu unternehmen, damit es nicht zu einem Iran mit Nuklearwaffen kommt – mit oder ohne den Segen Washingtons.“ ("US Weakness Pushing Israel toward Unilateral Strike on Iran," W. R. Mead,The American Interest, 18 Mar. 2014)

Ya’alon wurde gezwungen, sich bei der amerikanischen Regierung zu entschuldigen, weil er sie beleidigt habe, aber ein nicht genannter israelischer Regierungsvertreter sagte vor Journalisten, dass viele Nationen, die die Ereignisse in der Ukraine verfolgen, erkennen, dass „die US nicht länger ein verlässlicher Verbündeter ist.“

Für Israel hat das „Bedeutung in Bezug auf den Umgang mit den Palästinensern ... Es ist lächerlich, von Garantien Amerikas für Israels Sicherheit auszugehen ... wir müssen selber dafür sorgen,,,“ ("Ya'alon Apologizes for Remarks as another Minister Echoes Them," ICEJ News, 20 Mar. 2014)

Eine Welt im Aufruhr

Daniel Pipes stellt fest, dass der Nahe Osten – „abgesehen von Israel“ sich in totalem Chaos befindet. „Das Wasser wird knapp“. Äthiopien baut am Blauen Nil einen Damm, der „Ägyptens hauptsächliche Wasserquelle um ein verheerendes Maß verringert ... Syrien und der Irak befinden sich in einer Wasserkrise, da die Flüsse Euphrat und Tigris austrocknen.

Auch die Bevölkerung verringert sich.“ Die Geburtenrate im Nahen Osten ist stark rückläufig. „Der Iran erlebt den größten Rückgang, den je eine Nation erfahren hat. 1977 waren es 6,6 Geburten pro Frau, 2012 waren es noch 1,6 Geburten. Dies hat – wie ein Analyst es formuliert – zu einer ‚apokalyptischen Panik’ geführt, die die Aggression Teherans entfacht.

Eine Hungersnot such die Ägypter, Syrer, Yemen und Afghanistan heim.

Große Reserven an Öl und Gas haben fast jeden Aspekt des Lebens verfälscht ... Die Privilegierten können fast jedem Impuls nachgeben und sind durch Geld und Beziehungen geschützt...

Bemühungen um Demokratie oder politischem Mitspracherecht verwelken entweder – wie in Ägypten – oder bringen Fanatiker nach oben, die ihre Absichten geschickt verbergen, wie in der Türkei...

Der Islam, die zur Zeit dynamischste und bedrohlichste politische Ideologie, wird in einer morbiden Deklaration der Hamas gegenüber Israel zusammen gefasst: ‚Wir lieben den Tod mehr als ihr das Leben liebt’...“ ("The sick ME," D. Pipes, Israel Hayom Op-ed, 26 Jan. 2014)

Einer von Israels besten Freunden, der kanadische PM Harper, sagte auf einer Pressekonferenz in Israel: „Ich bin nicht hier, um Israel auszustellen und zu kritisieren.“ Er sagte, als er in Ramallah war, habe ihn „niemand gebeten, er möge die PA herausstellen, um sie zu kritisieren.. aber er hätte das mit Israel tun sollen. Wenn ich in Israel bin, werde ich auch aufgefordert, Israel zu kritisieren ... in der Hälfte der restlichen Welt soll ich Israel herausstellen und kritisieren.“ ("Harper: I will not single out Israel for criticism," Israel Hayom, 22 Jan. 2014)

Netanyahu, der zu jüdischen Leitern in Amerika sprach, kritisierte die Boykottdrohungen der EU gegen Israel und nannte diese „beschämend“, „ein Skandal“. „In der Vergangenheit boykottierten Antisemiten jüdische Geschäfte. Heute rufen sie auf zu einem Boykott des jüdischen Staates“. Die Boykottierer sind „klassische Antisemiten in modernem Gewand...“ ("Netanyahu: Israel boycotters are anti-Semites," Israel Hayom, 18 Feb. 2014)

 

Ist das wirklich der Weg, um iranische Atomwaffen zu stoppen?

„Die pro-iranische Linke antwortete auf jede iranische Nichtanerkennung hinsichtlich ihres angeblich grundlegenden Vertrags damit, dass Worte angeblich keine Bedeutung haben – nur Handlungen.“  Wenn sie über Aussagen von iranischen Spitzenpolitikern befragt wurden, dass „nichts von ihrem Atomprogramm aufgelöst werde, antwortete der Sprecher des Weißen Hauses Carney: ‚Für uns ist es weniger wichtig, was sie sagen als was sie tun’“. Damit deuten Obama & Co  an, dass man, während dem nicht zu trauen ist, was die Führer des Iran sagen, man „angeblich dem vertrauen soll, dass sie tun, was sie angeblich gesagt haben, was sie in einer geheimen Vereinbarung, zu wir keinen vollen Zugang haben dürfen, tun werden.“

Lügt demnach der Iran oder Obama? Da der Iran ständig gesagt hat, „es werde nichts auflösen, erscheint der Iran glaubwürdiger als Obama und seine Verbündeten, die behaupten, der Iran habe dem zugestimmt.“

Falls Obama & Co die Wahrheit sagen, dann ist ihr Argument, dass „das iranische Regime krankhaft unehrlich ist, ihm jedoch vertraut werden kann, die USA und die internationale Gemeinschaft nicht in der Weise an der Nase herumzuführen, wie er es die ganzen Jahre getan hat – ebenso wie Syrien, Indien und Pakistan es getan haben...“ („Obama Inc.: Don’t Trust What Iran Says, But Trust it to Keep its Word,“ Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 24 Jan. 2014).

Israels Wirtschaft boomt

Boykott-Drohungen erinnern an die Nazis in Deutschland, doch heute richten sich die Drohungen nicht gegen ein Volk im Exil sondern gegen eine auferstandene Nation. Die Welt ist gewarnt worden, nicht denjenigen zu fluchen, die Gott gesegnet hat (1.Mose 12:3; Jes 60:12; Joel 3:1-2; Sach 12:9)!

Durch Gottes Gnade bleibt Israels Wirtschaft stark – mit Anzeichen, dass es sogar noch stärker werden wird. „Heute umfassen die bekannten israelischen Gasvorräte 30 Billionen Kubikfuß (1 Kubikfuß= 28,31 Liter), und amerikanischen geologischen Gutachten sagen aus, dass noch mindestens doppelt so viel in israelischen Gewässern zu entdecken sind...Außerdem sagt dieselbe Stelle voraus, dass auch noch 1,7 Milliarden Barrel Ölgas vorhanden sind.“

Der Energie Beobachter und leitende Mann des Washington Institute for Near East Policy’ ME S. Henderson sagt: „Israel wird bald ein Netto-Exporteur von Energie sein“ und damit seine „politische, geopolitische und diplomatische Position stärken...“. Natürlich sind damit neue Sicherheitsthemen verbunden. „Der Iran, Syrien und die Hisbollah haben davor gewarnt“, dass Israels neue Energie-Industrie „ein strategisches Ziel sein könnte“. Israel vergrößert seine Marine, um seine Bohrinseln zu schützen, baut und bestellt neue Schiffe, vermehrt seine Patrouillen, entwickelt neue Waffensysteme, etc.

Diese Funde werden auch Israels Außenpolitik beleben“, da sie die Beziehungen mit vielen Nationen verändern – einschließlich den USA. Und das mag prophetische Implikationen haben, sodass Gog und Magog in Israel einmarschieren, „um Beute zu machen“ (Hes 38:12-13). („Israel’s Big Gusher,“ Martin Fletcher, Moment Magazine Jan/Feb., momentmag.com)

Die PA wurde von ‚Boycott, Divest, und Sanction’ Gruppen dafür kritisiert, dass sie Israel nicht boykottiert haben. Doch ein PA Bericht hat gezeigt, wie schädigend dies sein würde, da 70% der PA Importe israelisch sind – jährlich etwa 3,5 Milliarden $.

Palästinensische Händler sagen, ihre Kunden „bevorzugen israelische Waren, weil sie glauben, dass sie von besserer Qualität sind als die örtlichen billigeren Produkte oder Produkte aus den arabischen Ländern. In Israel hergestellte Produkte haben normale Preise und die Kunden glauben, dass sie einen guten Wert für ihr Geld bekommen, wenn ‚blau und weiß’ kaufen.“ („PA Bericht: Palestinians Prefer to Buy ‚Blue & White’,“ Arutz 7, 4 Feb. 2014)

Noah’s Arche im Vergleich zur Titanic

Der israelische Generalmajor (res.) Uzi Dayan sagte: „Denkt immer daran, dass Noah’s Arche von einem Mann des Glaubens gebaut worden ist, während die Titanic von weltbekannten Experten gebaut wurde.“ („Silence of the lamb,“ Gonen Ginat, Israel Hayom Op-ed, 31 Jan. 2014).

„Herr, rette Dein Volk, den Überrest Israels“ (Jer 31:7b)

Chuck & Karen Cohen 


IFI-Deutschland - www.ifi-deutschland.org

Hier kann man sich anmelden, um per Mail Freitags die wöchentlichen Gebetspunkte zu bekommen oder auch diesen Rundbrief als e-Mail zugesandt bekommen.


Chucks zukünftige Dienste – so Gott will!

Ankündigungen für Deutschland auf der Internetseite unter Veranstaltungen

International: IFI's website - www.ifi.org.il

Or call the IFI office: 00 972 2 622 1194


Spenden für die Arbeit von Chuck:

Vermerk: Watchmen from Jerusalem an

Kontoinhaber: IFI-Deutschland
Kontonummer: 40269425
Bankleitzahl: 710 520 50
Bank: Sparkasse Trostberg-Traunstein 
IBAN: DE77 7105 2050 0040 2694 25
SWIFT-BIC: BYLADEM1TST