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Watchmen from Jerusalem 3/2019

Shalom aus Zion,

wie viele von euch wissen, ist unser geschätzter Freund und Chucks Mitarbeiter in der Arbeit von Intercessors for Israel, Eliyahu Ben Haim, im Juni zu seinem Herrn gegangen. Sein Tod war unerwartet. Chuck wurde vom IFI-Leitungsteam gebeten, die Arbeit weiterzuführen. Wir bitten um euer Gebet für den IFI-Dienst und für uns.

Wächter, ist die Nacht bald hin?

„Der Wächter spricht: ‚Der Morgen ist angebrochen, und doch ist es noch Nacht!‘“ (Jes 21,11b-12a). In Jes 60,1-2 sagt der Prophet weiter: „Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“

Wir befinden uns in jener Zeit, wenn der Morgen, das Licht und die Herrlichkeit in und durch Israel und den gläubigen Überrest scheinen, während die vorhergesagte „große Finsternis“ auf vielen Menschen außerhalb des Königreiches Gottes liegt.

Auch andere Stellen in der Schrift beschreiben diesen Gegensatz. Als die Plagen über die Ägypter kamen, wurden die Kinder Israel geschützt (2 Mose 8,22; 9,26).

In der Passah-Nacht schützte das Blut des Lammes alle, die es anwandten, vor dem Gericht Gottes (2 Mose 12,12-13), während alle Erstgeburt von Menschen und Tieren, die nicht unter dem Blut waren, starben (2 Mose 12,29).

Am Roten Meer trat Gottes Gegenwart zwischen die Ägypter und die Israeliten. Für die Ägypter war sie „eine Wolke der Finsternis“, doch Seinem Volk gab sie Licht (2 Mose 14,19-20).

Paulus sagt uns, dass wir in den letzten Tagen eine derartige Trennung zu erwarten haben und wir – die Kinder des Lichts – nicht überrascht sein sollen, wenn wir beobachten, wie die große Finsternis über die Welt kommt (1 Thess 5,1-9). Achtet darauf, was der Geist sagt: „ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsternis. So lasset uns auch nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein!“ (1 Thess 5,5-6). Dies unterstreicht die Mahnung des Herrn für jene Zeit, in der Er vor der Tür steht: „Sehet zu, wachet und betet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist“ (Mk 13:33).

Die Bibel – Israels Urkunde für das Land

Es ist eine Antwort auf Gebet, wenn wir lesen, dass israelische Amtsträger Gottes Wort gebrauchen, um Israels Anspruch auf das Land zu unterstreichen. Es gibt keinen besseren Ort, das Wort Gottes zu hören als in der UN, der „Löwengrube“ der Welt. Im April sagte Danny Danon, als er bei einer Sondersitzung des UN Sicherheitsrates gebeten wurde, den jüdischen Bezug zum Land zu begründen: „Die Bibel, die Geschichte, das internationale Recht und das Bemühen um internationalen Frieden und Sicherheit“.

Watchmen from Jerusalem 2/2019

Shalom aus Zion,

Die weltweite Zunahme schrecklicher Ereignisse scheint den Warnungen zu entsprechen, die die Bibel für die Endzeit gibt. Die Bibel vergleicht die letzte Zeit mit Geburtswehen, die schließlich immer häufiger und stärker werden. Wenn das stimmt, dann ist für Gottes Kinder das Gebot der Stunde biblische Fürbitte und der Schrei danach, dass Sein Reich komme und Sein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden (Lk 11,2).

Ergreife die mächtige Kraft der Fürbitte

Gott ändert Sein Wesen nicht (Mal 3,6; Jak 1,17) – aber als Antwort auf Gebet kann Er Seine Entscheidungen ändern. Sonst wären die vielen Ermahnungen zur Fürbitte und die mächtigen biblischen Zeugnisse über erhörtes Gebet lediglich Märchen.

Dennoch lesen wird an mehreren Stellen, dass Gott Menschen sucht, die vor Ihm in den Riss treten um angesichts Seines göttlichen Rechtes zur Ausübung von Gericht um Gnade bitten.

Hesekiel 22,30-31 spricht davon, dass Gott einen Fürbitter sucht, der im Gebet vor Ihn tritt, damit Er Seine Gnade zeigen kann (Jak 5,16b-18). Wenn sich jedoch kein Fürbitter findet, ergeht Sein gerechtes Gericht.

„Und ich suchte unter ihnen einen Mann, der eine Mauer bauen und vor mir für das Land in den Riss treten könnte, damit es nicht zugrunde gehe; aber ich fand keinen! Da schüttete ich meinen Zorn über sie aus, rieb sie im Feuer meines Grimmes auf und brachte ihren Wandel auf ihren Kopf, spricht Gott, der Herr.“

In 1 Mose 18,17 stellt Gott die Frage, ob Er vor Abraham verbergen kann, was Er im Begriff ist mit Sodom und Gomorra zu tun. Er wusste, dass Abraham für diese bösen Städte in den Riss treten würde. Obwohl die Fürbitte Abrahams Gottes Pläne veränderte, gab es jedoch nicht genügend Gerechte, um Gottes Gericht abzuwenden.

In Hes 16,49 werden uns die Augen dafür geöffnet, dass der erste Grund für die Zerstörung Sodoms nicht das Maß seiner Sünden war – sondern sein Stolz! Heutzutage erleben wir bei den Demonstrationen der Homosexuellen die Zurschaustellung einer ungeheuer arroganten Haltung des Menschen gegen Gott.

In 2 Mose 32 sehen wir an Mose, was biblische Fürbitte ist. Wieder ist es Gott, der hier zu Mose über den Grund Seines Gerichts über Sein Volk spricht. Wenn Gott Israel nur wegen seiner Verehrung des goldenen Kalbes hätte zerstören wollen, hätte Er nichts gesagt.

Watchmen from Jerusalem 1/2019

Shalom aus Zion,

zu Beginn dieses Neuen Jahres 2019 erkennen wir viele „prophetische“ Ereignisse, die in unserer Welt Wirkung zeigen: Gott-gelenkte Klimaänderungen, Kriege und Kriegsgerüchte in Israel und anderen Nationen des Nahen Ostens, der Einsatz wirtschaftlicher Macht durch den amerikanischen Präsidenten, um zu kontrollieren, wer von den USA kauft, und wer an die USA verkauft, das Ansteigen des Antisemitismus im Westen, die weltweite Zunahme der Verfolgung des Leibes Jesu – auch im Westen ... All dies und noch viel mehr bestätigt uns, dass wir der Rückkehr unseres Herrn Yeshua näher sind als viele denken möchten.

Unsere Schwierigkeit mit prophetischen Tabellen oder dogmatischen prophetischen Lehren ist, dass das erste Kommen des Messias im Alten Testament, dem Tanach, deutlich erwähnt ist, obwohl es niemand erkannte – außer hinterher.

Auf welcher Tabelle war abzulesen, dass der Messias in Bethlehem geboren werden würde, dann aus Ägypten gerufen würde und dennoch aus Nazareth kam? Im Rückblick erkennen wir, wie das alles geschehen ist, doch damals sahen die Menschen Gottes Plan wie durch einen dunklen Spiegel (1 Kor 13,12a).

Wenn wir nach vorne blicken, stellen wir schlaue Vermutungen an, doch jeder, der meint, Gott müsse so handeln, könnte das Handeln Gottes verpassen, weil Er nicht nach ihren Vorstellungen handelt.

Ich erinnere daran, was Petrus zu Pfingsten/Shavuot in Apg 2,16 sagte: „... dies ist das, was durch den Propheten ... gesagt worden ist“. „Dies ist das“, kann mit Gewissheit nur nach dem Geschehen gesagt werden.

Beten mit biblischer Perspektive

Wie vermeiden wir es nun, über unsere eigenen Interpretationen der endzeitlichen Ereignisse – nämlich wie Gott handeln könnte oder nicht – ins Stolpern zu kommen? Wir lesen und studieren das ganze Wort Gottes und beten entsprechend dem, was Gott uns zeigt. Auf diese Weise beten wir „mit dem Verstand“ (1 Kor 14,15), weil uns Gottes Wort durch Seinen Geist, der uns auch im Gebet leitet, offenbart wird. In diese Spur finden wir nur hinein, wenn wir sowohl einen beständigen Hunger nach Seinem Wort (Jer 15,16) als auch eine tiefe Hingabe zu ausdauerndem Gebet haben (Lk 18,1).

Bei Intercessors for Israel erleben wir es, dass Gott uns, wenn wir immer wieder für eine Sache mit dem Verständnis, das wir haben, beten, Er uns neue Einblicke in dieses Thema geben kann – einschließlich von Dingen in Seinem Wort, die wir bis dahin in diesem Zusammenhang noch nie gesehen haben.

Watchmen from Jerusalem 3/2018

Shalom aus Jerusalem,

„Der Geist Gottes, des Herrn, ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu predigen, den Gebundenen Öffnung [der Kerkertüren]; zu predigen ein Gnadenjahr des Herrn und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Traurigen ... in Zion, dass ich ihnen Schmuck für Asche, Freudenöl statt Traurigkeit und Feierkleider statt eines betrübten Geistes gebe, dass sie genannt werden ‚Eichen der Gerechtigkeit‘, eine ‚Pflanzung des Herrn‘ zu seinem Ruhm“ (Jes 61,1-3).

Jes 61,1-2a begann erfüllt zu werden, als Jesus die Verse in der Synagoge von Nazareth vorlas (Lk 4,18-19) und dabei absichtlich mitten im Satz aufhörte. Betrachte die Geschichte, um sehen zu können, was inzwischen geschehen ist, um die weiteren Aussagen dieser Verse zu erfüllen.

Nach der Rückkehr des Messias zu Seinem Vater, begann der frühe messianische Leib, Seinen Auftrag auszuführen. Sobald Seine Jünger die Fülle des Geistes empfangen hatten (Apg 2,1-4), predigten sie die Gute Nachricht, heilten die Hoffnungslosen, im Geist Zerschlagenen, predigten den unter der Sünde Gefangenen Freiheit und verkündeten von Jerusalem aus „das angenehme Jahr des Herrn“.

Jesaja zeigt, dass Gottes Erbarmen über Seine Gerichte triumphiert, indem er die Zeit Seiner gnädigen Annahme als „Jahr“ bezeichnet, während die Zeit der Rache Gottes „Tag“ genannt wird. In jenem „Tag“ befinden wir uns heute. Während alles, was gesagt wird, bevor Jesus Seinen Satz unterbricht, global zu verstehen ist, ist Zion der Grund für die Zeit der Rache Gottes. Sehr alte Geschwister erinnern sich an die weltweite Auswirkung der Ausrufung des Staates Israel 1948. Sie sahen Ps 102,14 in Erfüllung gehen: „Du wollest dich aufmachen und dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, dass du ihr gnädig seiest, die Stunde ist gekommen!“ Dieser Vers folgt auf Ps 102,2-12, eine unglaubliche prophetische Beschreibung des Holocaust.

Was Gott über diesen „Tag der Rache“ sagt, schließt ein, dass Er der Not Seines Volkes nach dem Holocaust begegnet. Er tröstet die Trauenden in Zion; Er gibt ihnen Schönheit statt der Asche der Nazi-Öfen; Er schenkt Freude statt Trauer und Lobpreis statt eines betrübten Geistes. All das hat Er getan und tut es um Seiner Herrlichkeit willen immer noch (Hes 36,22-32)!

Gottes Kontroverse mit den Nationen über Zion findet heute statt (Jes 34,8). Angesichts der zunehmenden Intensität und Häufigkeit der prophetischen Ereignisse erkennen wir, dass Gott ein schnelles Werk tut, um dieses Zeitalter in der herrlichen Rückkehr des Messias Yeshua zum Abschluss zu bringen. Kein Wunder, dass der Teufel die Nationen gegen Gott und Seinen Gesalbten toben lässt (Ps 2,1-3). Satan weiß, dass seine Zeit fast um ist (Offb 12,12).

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