Zum neuen Jahr - Der Schall der Trompete

Wir wünschen allen mit IFI-D verbundenen Geschwistern ein gesegnetes Neues Jahr 2018 und möchten euch aus diesem Anlass die Übersetzung folgender Botschaft, die Ofer Amitai zu Rosh Hashana 2017 in Jerusalem gegeben hat, zukommen lassen.

Im Herrn verbunden

Das IFI-D Team

Allen ein gutes und gesegnetes Neues Jahr! Herzlich willkommen in Jerusalem!

Jerusalem ist die Stadt des Großen Königs, aber auch die Stadt Seines Volkes Israel.

Hier erlebt ihr uns, wie wir sind. Wir haben keine Flügel am Rücken, sondern wir sind einfach Gläubige, die dem Messias, Yeshua, nachfolgen.

Ich möchte zuerst beten:

„Herr, sei Du durch Dein Wort heute Morgen für einen jeden von uns all das, was Du für uns sein möchtest. Mögen Deine Absichten und Dein Königreich gefördert und mögest Du in allem verherrlicht werden. Wir beten das in dem Namen Yeshua. Amen.“

Ich möchte für diese Botschaft zunächst zwei grundlegende Texte vorlesen.

Es geht um Rosh Hashana - auch „Trompetenfest“ genannt.

3 Mose 23:24: Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung.”

4 Mose 10:9-10: „Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, dass euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden. Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.“

Wir feiern heute Rosh Hashana – das traditionelle jüdische Neujahrsfest - und Gott weist uns in diesen bereits vor 3500 Jahren aufgezeichneten Schriftstellen an, mehrere Dinge zu tun.

Erstens: Haltet ein in dem, was ihr tut.

Zweitens: Blast zur Erinnerung in die Trompeten.

Drittens: Versammelt euch zu einer heiligen Festversammlung.

Weiter wird uns gesagt, wie wir die Trompeten über den Brandopfern und Friedensopfern blasen sollen. Dazu werden wir später noch kommen.

Wir als Volk brauchen Hilfe, viel Hilfe, und ihr werdet überrascht sein, was unsere Not ist. Wir brauchen Hilfe darin, dass wir Gott nicht vergessen! Gott weiß, wie anfällig wir dafür sind, IHN, den HERRN, zu vergessen. Das klingt vielleicht seltsam.

Salomo hat einmal festgestellt, dass Gott größer ist als das ganze Universum. In seiner Rede anlässlich der Tempelweihe lesen wir: „Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen” (2 Chr 6:18).

Dennoch neigen wir dazu, Gott zu vergessen. Was meine ich damit? Natürlich lieben wir Ihn und leben mit Ihm, aber wie oft wenden wir unsere Augen und unser Herz von Ihm ab. Dieses Neujahrsfest, Rosh Hashana, soll dazu dienen, uns in die Gegenwart Gottes und in Seine Realität zurückzubringen - in das, was Er ist.

Vielleicht seid ihr heute sehr begeistert darüber, in Jerusalem zu sein - aber könnte es sein, dass der Fokus deiner Begeisterung nicht wirklich Gott selbst ist, sondern all das, was hier los ist? Oder suchst du vielleicht eine Erfahrung?

Dieses ganze Neujahrsfest soll jedoch alle Menschen Israels, die das Jahr über gearbeitet haben und mit Problemen beschäftigt waren, wieder an den Herrn erinnern. Dieses Fest und dieses Blasen der Trompete soll drei Dinge bewirken:

Erstens soll es unsere Aufmerksamkeit wieder auf Gott selbst richten. Zweitens soll es uns zurück zu Jesus, zu Yeshuah, rufen.

Du weißt gewiss, dass du verheiratet sein und zusammen mit deiner Frau in einem Haus leben kannst, ohne wirklich eine enge Beziehung zu ihr zu haben. So kannst du mit Gott gehen, ohne in einer wirklich engen Beziehung mit Yeshuah, dem Messias, zu leben. Gott möchte uns deshalb zurückbringen zu Seinem Sohn.

Das Dritte, was wir anschauen werden, ist die Tatsache, dass das Blasen der Trompete auch ein Ruf Gottes zu dem Kampf an uns ist, zu dem wir berufen sind. Wir sind nicht zu einem bequemen Leben berufen, sondern zu einem Leben des Kampfes in himmlischen Dingen.

Dies sind die drei Dinge, die wir so leicht vergessen und uns stattdessen anderem zuwenden.

Ein Beispiel für unsere Vergesslichkeit: Ihr erinnert euch daran, dass die Kinder Israels bald, nachdem sie Ägypten verlassen hatten, an einen Ort kamen, wo es kein Wasser gab, und sie anfingen sich zu beklagen. Weshalb? Weil sie Gott vergessen hatten! Wisst ihr, wie lange es damals her war, seitdem sie Ägypten verlassen hatten? Drei Tage! Bereits nach drei Tagen hatten sie Gottes Handeln vergessen. Weißt du, dass du und ich eine starke Erfahrung mit Gott gemacht haben können, und dennoch drei Tage später alles vergessen haben?

Wir vergessen den Herrn! Gott weiß das und liebt uns trotzdem. Er weiß, dass wir Staub sind. Er weiß, dass wir zum Vergessen neigen und unsere Augen leicht von Ihm abzuwenden. Er weiß, wie oft wir auf das Irdische fixiert sind und Er uns wieder daran erinnern muss, unsere Augen aufzuheben und Ihn zu sehen. In Lk 21:28 sagt Er bezüglich der ‚letzten Zeit’: Wenn aber dieses anfängt zu geschehen” – d.h. all diese Dinge wie Erdbeben, Hurrikans und vieles andere – ‘Schaut nicht auf das alles, sondern’: “dann seht auf und erhebt eure Häupter”. Warum muss Er uns das sagen? Weil wir dazu neigen, nach unten auf das zu sehen, was vor Augen ist!

So erinnert Er uns: “Am ersten Tage des siebenten Monats blast zum Gedächtnis die Trompete!“

Gottes Weckruf an uns

Diese Trompete entspricht dem Ruf Gottes aus 5 Mose 6:4 “Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein...”. Höre, Israel! Gott muss uns immer wieder mahnend rufen.

Im Buch der Offenbarung lesen wir am Ende jedes Sendschreibens, dass Jesus Johannes mitteilt: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist …sagt!” (Offb 2:7).

Gott muss uns oftmals zur Aufmerksamkeit rufen und unsere Ohren öffnen! Mein Gebet ist, dass diese Botschaft wie der Ruf Gottes sein möge: ‚Höre, Israel, was der Herr sagt und erkenne Ihn neu.’ Wecke uns auf, Herr, dass wir neu Dich Selbst sehen! Wieder und wieder ruft Gott in unseren Geist und in unser Herz hinein, damit wir neu erkennen, wie groß und einzigartig unser Gott ist. Wir leben in einer Welt voller Götzendienst. Viele von euch kommen aus Nationen, in denen dies ganz greifbar ist. Ich glaube, die ganze Welt ist voller Götzendienst, sodass unsere Seelen leicht davon abgelenkt werden, Gott so zu erkennen, wie Er in Wahrheit ist.

Erinnert ihr euch an das erste Kapitel im Buch der Offenbarung? Dort sagt Johannes von sich selbst: „Ich war im Geist“ (Offb 1:10). Ich vermute, dass viele von euch hier heute das Empfinden haben, sie seien im Geist. Doch selbst, wenn du im Geist bist, höre genau, was Johannes sagt: „Ich war im Geist am Tage des Herrn und hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, wie von einer Posaune, die sprach:… Ich bin das Alpha und das Omega,… der Erste und der Letzte...” (Offb 1:10-11.8.17).

Was bedeutet es, dass Johannes im Geist war? Er war vor dem Herrn, und dennoch kam der Herr – d.h. die Stimme des Herrn - von hinten! Das weist darauf hin, dass Er aus dem Königreich Gottes kam. Es kann sein, dass Johannes, obwohl er im Geist war, darüber nachdachte, was mit ihm geschehen war. Er war ja um des Wortes Gottes willen verfolgt worden... Ich weiß es nicht.

Aber selbst wenn du am Sonntagmorgen oder wann immer zum Gottesdienst kommst, musst du immer noch die Stimme Gottes wirklich hören und dich auf Gott ausrichten!

Und was sagte Gott zu Johannes? Gott hat nicht sofort angefangen, mit ihm über die Gemeinden zu sprechen. Er musste ihn zunächst auf Sich Selbst aufmerksam machen! Deshalb sprach Er: „Ich bin das Alpha und das Omega“.

Ich bin sicher, dass dieses Wort Johannes ins Herz traf und er von da an völlig wach war. Es geschah sogar, dass Johannes wie tot auf sein Angesicht fiel und Gott Seine rechte Hand auf ihn legen musste, um ihn für die dann folgenden Offenbarungen zu stärken. Auch wir müssen wach gemacht werden. Wenn es mir gelingen würde, euch davon zu überzeugen, hätte ich meine Arbeit getan.

Ich weiß nicht, ob du jemals betest: „Herr mache mich wach“. Du solltest es tun! An vielen Stellen in der Schrift finden wir Gebete wie: „Wende mich zur Dir, Herr!“. Es sind Gebete von gläubigen Menschen, die Gott lieben und darum bitten: „Herr, wende mich zu Dir!“ So oft brauchen wir eine innere Hinwendung zu Gott selbst. Wenn wir Ihn sehen, ergibt alles einen Sinn. Selbst wenn alles durcheinander zu sein scheint, kommt alles an seinen Platz, wenn wir Gott im Zentrum haben.

Geschwister, wir bewegen uns in konfliktreiche, schwierige und herrliche Zeiten hinein und müssen neu die Stimme Gottes hören, die ruft: „Höre, Israel, Ich bin der Herr!“

Dazu rufe ich euch heute Morgen auf: „Höre Israel! Der Herr, Jahweh (so wörtlich im Hebräischen), unser Gott, Jahweh ist Einer“. Er richtet sie wieder auf den einen und einzigen Gott aus. Es ist der Name, den Gott Sich selbst gegeben hat, um Sich, den einzigen Gott, zu beschreiben: Er allein ist der Höchste, der Schöpfer aller existierenden Dinge – des Himmels, der Erde, des Universums. Ich möchte dich heute daran erinnern, dass du, wenn du von Jahweh sprichst, von dem Gott sprichst, der ewig ist. Er hat weder Anfang noch Ende, Er ist von niemandem abhängig, was Seinen Anfang oder Seine Existenz betrifft. Es gibt keine Schwachheit und keinerlei Verderbtheit in Gott. Er ist Seinem Wesen nach unsterblich. Gott ändert sich nicht. Er ist immer derselbe. Er entwickelt sich nicht. Sein Name ist ‚Ich bin’, ‚Ich bin, der Ich bin’, was einfach heißt: Ich bin alles, was Ich weiß, das Ich bin.

Weshalb ist das wichtig? Weil wir eine begrenzte Sicht von Gott haben. Wir haben ein Bild von Gott, das nicht wahr ist, weil es nicht das ganze Bild ist. Und wenn Gott sagt: ‚Ich bin, der Ich bin’, dann sagt Er, Ich bin, der Ich bin aus Mir Selbst heraus – nicht durch dein Denken. Niemand kann Gott begrenzen, und Du solltest es auch nicht tun.

Ich mache dich mit diesen Hinweisen auf die Eigenschaften Gottes aufmerksam, damit du dir neu klar wirst, wer eigentlich dein Gott ist.

Bei Gott gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Er ist völlig unabhängig von Seiner ganzen Schöpfung. Er hat Leben in Sich Selbst und gibt allen Leben, braucht jedoch selbst niemals Leben. Gott ändert sich nicht. Er ist unwandelbar. In Mal 3:6 sagt Er: „Ich, der Herr, wandle mich nicht.”

Wie oft hast du Angst bekommen, weil sich etwas in Gottes Haltung dir gegenüber anscheinend verändert hat? Ein Großteil meiner pastoralen Arbeit besteht darin, Menschen davon zu überzeugen, dass Gott sich niemals ändert.

Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Gewand; wie ein Kleid wirst du sie wechseln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende“ (Ps 102:26-28).

Auch Gottes Wissen ist vollkommen und vollständig. Er weiß alles und hat immer alles gewusst. Niemand kann etwas zu Gottes Wissen hinzufügen. Wie viele von uns informieren Gott im Gebet über etwas, das Er – so denken wir - nicht weiß! Die Tatsache, dass Er uns so lange reden lässt, ist ein Ausdruck Seiner Geduld. Wenn ich wirklich darin getrost wäre, dass Gott alles weiß, würde ich zu Ihm sagen: ‚Gott ich brauche Dir nichts zu erklären, und hier ist mein Gebet.’

Kein Mensch kann etwas zu Seinem Wissen hinzufügen und Ihn etwas lehren, das Er nicht weiß.

In Apg 15:18 heißt es: „Gott sind alle seine Werke seit Anfang der Welt bekannt.“ Weißt du, dass das, was Gott heute tut, bereits festgelegt war, bevor die Welt geschaffen wurde?

“…der Ratschluss des Herrn bleibt ewiglich” (Ps 33:11). Dies ist ein kurzer Vers, auf den ich mich oft berufe, weil ich im kleinen Israel angesichts der ganzen Welt, die uns von allen Seiten Druck macht, weiß, dass der Ratschluss der Nationen nicht zustande kommen wird - der Ratschluss des Herrn jedoch ewig Bestand haben wird.

Er ist der große ‘Ich bin’. Jahweh ist Sein Name, der Unwandelbarkeit zum Ausdruck bringt. Das bedeutet, dass Gott unveränderlich ist und du dich auf Ihn verlassen kannst. Gottes Name ist niemals ‚Ich war’ oder ‚Ich werde sein’. Du kannst Gott bedingungslos und absolut vertrauen.

Gott ist allgegenwärtig. „Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der Herr. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der Herr“ (Jer 23:24).

Gott ist allwissend. Er weiß alle Dinge, die man wissen kann. Sein Wissen ist grenzenlos. Gott weiß alles vollkommen und jedes Detail, was mit uns gewesen ist und sein wird.

Nur Gott allein kennt das Herz - jedes Herz.

Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten“ (Jer 17:9-10).

Weil Gott allwissend, ewig und allgegenwärtig ist, erstreckt sich auch Gottes Vorsehung auf alle Dinge. Es gibt nichts im Universum, was zu klein ist, als dass es Seiner Vorsehung entgeht, und nichts zu außergewöhnlich, als dass Er es nicht verstehen könnte.

Gott weiß auch über die Feinde Seines Volkes genauestens Bescheid. Er hat die Aufseher in Ägypten gesehen und Sanherib, den assyrischen König, der Krieg gegen Israel geführt hat. In Jes 37:28 sagt Gott zu ihm: „Ich weiß von deinem Aufstehen und Sitzen, von deinem Ausziehen und Einziehen und dass du tobst gegen mich.” Er kennt unsere Feinde besser als wir. Wenn wir für die Vollendung und Erfüllung des Verlangens und Willens Gottes beten, ist das für mich ein großer Trost in diesem kleinen Land. All diese Dinge sind Gründe dafür, dass wir uns völlig auf Ihn verlassen können.

‚Höre Israel!’ Gott rief ganz Israel drei Mal im Jahr nach Jerusalem, um sich ihnen zu offenbaren, um ihnen zu zeigen und sie daran zu erinnern, wer Er ist. Gott kennt jeden Menschen aus Seinem Volk genau und persönlich. Wir gehen nicht in der Menge unter. Gott sieht dich, liebt dich, kennt dich und ist bei dir. Du kannst dich auf Ihn verlassen. Gott blickt nicht nur auf die großen Städte der Welt, sondern Er sieht auch die kleinsten Dörfer, die schwierigsten Situationen, die dunkelsten Kerker und die schlimmsten Umstände.

Wenn ich das nicht wüsste, könnte ich möglicherweise davon überzeugt werden, dass das Böse siegt. Doch ich weiß und muss mich auch immer wieder daran erinnern, wer Gott ist. ‚Höre, Israel!’

Wir sind nicht vergessen. Wenn Er die Sterne mit Namen ruft, wie viel mehr kennt Er Seine eigenen Auserwählten! Yeshua, der Messias, sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie …“ (Joh 10:27). Der Herr kennt die zu Ihm gehören.

Gott sieht auch die Wölfe, die sich als Schafe verkleiden und unter die Herde mischen.

Wie sehr tröstet es mich auch, dass Gott unsere geheimen Gebete, Seufzer und Werke kennt, von denen andere nichts wissen.

Es spielt keine Rolle, was andere Menschen über dich denken. Ausschlaggebend ist, was Gott über dich denkt. „Herr, du kennst all mein Begehren, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen” (Ps 38:10).

Er kann jeden Schrei aller Seiner Kinder auf der ganzen Erde hören und gerät niemals durcheinander! Der Mensch stellt Computer her, die viele Daten über jeden Menschen speichern können. Gott braucht das nicht. Gott kennt unsere Nöte.

Zur Gemeinde in Smyrna sagt Er: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut…” (Offb 2:9). Er weiß, wann die richtige Zeit dafür ist, uns zu unserem Besten in Bedrängnis zu bringen, und wann Er diese Bedrängnis wieder wegnimmt.

Er sah Jona im Bauch des Fisches, ja, Er hat sogar den Fisch geschaffen, der Jona verschlucken sollte, bis dieser wieder zur Besinnung käme. Es ist schon lustig, dass Jona im Bauch dieses Fisches ‚Hören und Sehen vergehen’ mussten, bevor er Gott erkannte und sah. Gott hat Daniel in der Löwengrube gesehen...

Obwohl Gott genau sieht, wie wir sind, verachtet Er uns nicht nur nicht, sondern Er liebt uns unermesslich. Er weiß Bescheid über unsere Schwachheit und hat Mitleid mit uns. Er kennt uns und weiß, dass wir Staub sind. Er gedenkt unserer Schwachheit und kennt unseren sündigen Zustand. Er weiß, wie abhängig wir auch noch in unserem wiedergeborenen Zustand von Ihm sind.

Brauchst du Gott heute weniger als an dem Tag, als du wiedergeboren wurdest? Ich habe herausgefunden, dass ich Ihn heute mehr als je zuvor brauche.

Er kennt unsere Abhängigkeit von Ihm. Er kennt unsere Sünden und offenbart sie uns, damit wir Buße tun können. Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege“ (Ps 139:23-25).

Gottes Macht ist unendlich und unbegrenzt. Er kann alles tun, was Er möchte, will oder vorhat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit dem Wort seiner Kraft und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe” (Hebr 1:3).

Gott ist heilig, d.h. Er ist vollkommen und gänzlich unberührt von jeglichem Bösen. Seine Heiligkeit ist die Summe all dessen, wer Er ist - die Schönheit der Heiligkeit, die moralische Geradheit und Rechtschaffenheit. Ebenso sehr wie Gott alles liebt, was gerecht ist, so hasst Er auch alles Böse.

Die Güte Gottes

Das führt mich zum nächsten Punkt, der Güte Gottes. Gott ist gütig, großherzig und gibt allem, was Er geschaffen hat, gerne. Seinem Wesen gemäß handelt Er gütig. Weshalb sage ich das? Weil wir ein Problem damit haben, zu manchen Menschen gut zu sein. Vielleicht sind wir zu diesem gut aber nicht zu jenem, und vielleicht sind wir morgen auch schon nicht mehr gut zu diesem...

Gott ändert sich nicht und ist gut zu Seinen Geschöpfen. Aus Seinem freien Willen heraus ist Er weder durch Selbstsucht noch von Bösem befleckt, sondern handelt in Güte und entscheidet Sich, Gutes zu tun. Gott ist nicht nur wohlwollend und gut sondern hat auch Freude daran, Seine Güte kundzutun. Seine Freude am Schenken ist größer als unsere Freude am Empfangen. Kannst du das glauben? Wir denken so oft, dass wir Gott davon überzeugen müssten, uns etwas Gutes zu tun, während Er uns Gutes tun will, wenn wir es nur zulassen würden.

Natürlich muss Er zuerst unser Herz unbestechlich machen, damit wir all das empfangen können – aber das ist ein anderes Thema. Er freut sich, Seine Reichtümer auszuteilen und freut sich, wenn wir um Seine Güte bitten. Er liebt es, denen, die Ihn bitten, Gutes zu tun. Er geht mit uns gemäß Seinem Wesen und Willen um: „Der Herr ist gegen alle gütig, und seine Barmherzigkeit erstreckt sich über alle seine Werke” (Ps 145:9).

Wenn du das nächste Mal versucht bist zu denken, Gott behandele dich hart, erinnere dich daran, dass Er sich über alle Seine Werke erbarmt.

‚Höre, Israel’ - ihr seid nach Jerusalem gekommen, um in eurer Erkenntnis und eurem Verständnis unseres Vater erneuert zu werden!

Als nächstes müssen wir durch diesen Trompetenschall hinsichtlich des Sohnes Gottes und dem, was Er am Kreuz getan hat, wachgerüttelt werden. Ich weiß nicht, wie lebendig dir heute das Kreuz ist, aber es sollte neu lebendig werden.

Ihr seid nach Jerusalem gekommen, und ich hoffe und bete, dass ihr in eurer Wertschätzung, in eurem Verständnis, ja, in eurer Dankbarkeit über das, was Gott am Kreuz getan hat, erneuert werdet.

Es ist interessant, dass Gott Sein Volk anwies, die Trompete über das Brandopfer und das Friedensopfer zu blasen. Das Brandopfer weist auf Erlösung und Sühnung hin und das Friedensopfer auf Gemeinschaft – auf ein gemeinsames Mahl mit Gott.

All dies ist der Ausdruck Seiner Güte. Das gesamte Evangelium ist nichts als ein großer Spiegel der Güte Gottes. Erlösung entspringt der Güte Gottes. Als der Mensch in Sünde fiel, stand die Güte nicht zuschauend daneben, sondern erdachte, was sich nur das Herz Gottes erdenken kann. Nämlich dass eines Tages der Sohn Gottes als Mensch kommen und als Einziger, der durch das Gesetz hätte gerechtfertigt werden können, als ein unter dem Gesetz Verurteilter für dich und mich sterben würde.

Gott brauchte nichts. Er musste uns nicht erschaffen. Er brauchte uns nicht zu erlösen und hatte ganz gewiss keinerlei Verpflichtung dazu. Weit davon entfernt, Seine Güte zu verdienen, scheint sich die Menschheit verbissen abzumühen, dieser Güte ein Ende zu setzen. Doch Gott hat über Seinem Gericht der Gerechtigkeit Seinen Gnadenstuhl aufgerichtet. In der Erlösung hat die Güte die Gerechtigkeit überwunden. Der Gerechtigkeit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes volle Genüge getan.

Die Schöpfung kostete Gott lediglich Seinen Atem. Er musste sie in Existenz sprechen. Aber die Erlösung kostete Ihn das Blut Seines Sohnes. In der Erlösung musste Gott die Rebellion und die Unwürdigkeit des Menschen überwinden.

‚Höre, Israel, was der Herr zu dir redet!’

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams“ (Eph 2:1-2).

Wusstest du, dass die Welt tot ist? Die Menschen der Welt sind tot! Sie leben physisch, aber ihr Geist ist tot. Du bist privilegiert, dass Gott dich in Christus lebendig gemacht hat. Paulus erinnert daran: „Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht — aus Gnaden seid ihr selig gerettet -; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus“ (Eph 2:3-6).

Vielleicht denkst du, wie könnte ich das jemals vergessen? Und doch – wir vergessen es.

‚Höre, Israel, was der Geist dem Leib Yeshuas zu sagen hat! Sieh’ neu den Vater! Sieh’ neu den Sohn! Sieh’ neu die Größe Seines Opfers! Bete Ihn an und lass dies in dir alles heute neu lebendig werden!’

Der Kampf des Glaubens

Es gibt noch einen weiteren Trompetenstoß, der, wie ich glaube, für uns wichtig ist. Es ist der letzte, den wir heute Morgen hören müssen.

In 4 Mose 10 sprach Gott zu Seinem Volk: Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten”.

Ich glaube, wir müssen neu den Ruf, in den Kampf für Gott zu ziehen, hören.

Weshalb sage ich das? Weil wir trotz unserer Gebetsaktivitäten oftmals vergessen, dass Gott uns eigentlich in diese Welt gestellt hat, um Teil Seiner Armee zu sein. Stattdessen führen wir allzu oft ein entspanntes Leben und meinen, Gott müsse sich um unsere Wünsche und Nöte kümmern. Wir sollten jedoch sagen: „Herr, hier bin ich! Sende mich.“ Wir brauchen die Gesinnung eines Soldaten.

Gott sagte zu ihnen: „Wenn ihr in den Krieg zieht“, und im Timotheusbrief sehen wir, um welchen Kampf es geht. Ich möchte hier nur über zwei Aspekte dieses Krieges sprechen und mit ihnen noch andere in Erinnerung bringe.

Als erstes sagt Gott zu Timotheus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben” (1 Tim 6:12). Unser Glauben ist ein Schlachtfeld. Was meine ich damit? Angesichts von Hebräer 11 frage ich euch: Hat Abraham einen Kampf des Glaubens gekämpft, um Gott zu glauben? Er wohnte in Zelten und erwartete eine Stadt, die Gott bauen würde. Er hatte das Königreich Gottes im Blick – nicht sein eigenes Vergnügen. Er schaute auf das Königreich Gottes – nicht auf seine Pension. Er setzte sein Leben dafür ein, in einem Kampf des Glaubens vor Gott zu stehen. Sollen Abraham und seine Kinder Isaak und Jakob allein dort stehen?

Erinnert ihr euch daran, wie Abraham es ablehnte, sich von Sodom reich machen zu lassen und zu sagen: ‚Damit kann ich viel für das Königreich Gottes tun’? Gott sagt, Ich brauche die Welt nicht, um Mein Reich zu bauen.

Sollten wir nicht an der Seite von Mose stehen, der „wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden als eine Zeit lang den Genuss der Sünde haben” (Hebr 11:25)?

Wie sehr tobt doch der Kampf gegen Sünde in der Gemeinde! Wenn man Statistiken liest, kann man über das Volk Gottes nur weinen, weil sie an dieser Stelle versagt hat. In der Gemeinde Jesu gibt es dieselbe Scheidungsrate, dieselben Drogenprobleme und vieles andere ...

Entscheidungen treffen

Mose musste sich entscheiden. Wir müssen uns entscheiden. Aber wir können uns nicht entscheiden, wenn Gott uns nicht daran erinnert, dass wir uns in einem Kampf befinden und es normal ist zu kämpfen! Es ist normal, den Helm des Heils zu tragen. Es ist normal, mit dem Schwert zu Bett zu gehen. Man lässt sein Schwert nicht draußen in der Küche, sodass jemand hereinkommen und es nehmen kann. Im Alten Testament schliefen die Männer auf ihrem Schwert. Heute legen manche Pistolen unter ihr Kopfkissen. Soll Mose alleine kämpfen? Soll Abraham alleine stehen? Sollten wir nicht zusammen mit Barak, Simson, Jephta, Samuel und all den Propheten stehen, über die der Hebräerbrief sagt: „Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen.” (Hebr 11:33).

Wie sehr wir es doch nötig haben, im Glauben zu kämpfen!   Das gilt sowohl für unseren inneren Menschen, dass wir uns nicht vom Geist dieser Welt bedrängen und beeinflussen lassen, als auch für unser natürliches Wesen, dass wir es lernen, auf Gott zu warten, Ihn zu lieben und alles für Ihn dranzugeben!

Es geht um den Kampf des Glaubens, Yeshua weiter in einer Welt nachzufolgen, die dabei ist, in rasantem Tempo von der dunkelsten Finsternis überrollt zu werden.

Wisst ihr, manche Leute haben die Illusion, dass es der Menschheit heute besser geht als früher. Ich glaube das nicht. Nur weil wir Technologie und Smartphones haben, sind wir besser dran? In Wahrheit haben wir mehr Möglichkeiten, Böses zu tun als je zuvor. Wir haben unsere Technologie dazu benutzt, Abscheulichkeiten über die ganze Erde zu verbreiten. Wir sind besser im Töten geworden. Wisst ihr, dass es heute in der Welt mehr Sklaverei gibt als je zuvor?

Wo ist die Armee Gottes? Wir sind in der Täuschung gefangen, dass wir in einer guten Welt leben. Das stimmt nicht. Die Welt steht in diesem Kampf um das Königreich Gottes auch gegen dich und mich – und zwar bis zum Äußersten.

Wir haben jedoch einen Heerführer, den Herrn der Armeen Israels.

Der Gebetskampf

Als letztes möchte ich noch etwas zum Gebetskampf sagen. Dabei bewegen mich immer wieder zwei Fragen Yeshuas zutiefst.

- „Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?” (Mt 26:40).

- “Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?” (Lk 18:8).

Erinnert ihr euch an jene kleine Begebenheit mit der Frau, die den Richter bedrängte, ihr Recht zu verschaffen? Und Jesus sprach zu ihnen: „Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen?” (Lk 18:7).

Halten wir fest an am Gebet, auch wenn es so aussieht, als ob Er sich verspätet und auf sich warten lässt? Es hat den Anschein, als ob Yeshua hier das Fragezeichen stehen lässt. Wird Gottes Volk im Gebet durchhalten oder sich entmutigen lassen und anderen Dingen zuwenden?

Aus diesem Grund muss Gott uns wieder nach Jerusalem rufen und uns sagen: ‘Höre, Israel, höre die Trompete, die zum Kampf im Gebet ruft’!

Wird es Glauben geben für Sein Kommen? Glauben an Seine Verheißungen? Glauben zu beten, bis der Tag anbricht? Sollen wir nicht durchhalten wie Hanna und Simeon, die ihr ganzes Leben dafür einsetzten – ihr ganzes Leben! Als das Baby Yeshua in den Tempel gebracht wurde, war Hanna über 100 Jahre alt und hatte über 80 Jahre ihres Lebens im Gebet für das Kommen des Messias verbracht! Und Gott wollte dieses Gebet!

Sie mögen im Tempel vielleicht seltsame Gestalten gewesen sein.

Wisst ihr, dass der Tempel ein politischer, korrupter Ort war? Stellt euch den Tempel nicht als einen schönen Ort vor. Jesus musste eine Peitsche nehmen...

Aber da gab es diese beiden Menschen, und es gab vielleicht sogar einige, die gedacht haben, was macht diese alte Frau da? Sie sieht vom Fasten ganz schwach und durchsichtig aus. Und dann dieser Simeon, der immer vor sich hin murmelte.

Was tun sie? Sie beten Tag und Nacht. Schon morgens sind sie da und wieder am Abend. Sie beteten für das Kommen des Messias. Wird Gott solchen Glauben auf der Erde finden?

Ein Gebetstreffen findet ja nicht um unsertwillen statt! Manche gehen nur zum Gebetstreffen, wenn sie sich danach fühlen und es genug gute Musik gibt. Weshalb versuchen wir überhaupt, beim Gebet Gefühle zu wecken? Vielleicht weil nichts zu geschehen scheint, wir anscheinend in die Luft reden und so wieder weggehen, wie wir gekommen sind. Wir kommen am nächsten Tag wieder und tun dasselbe. Für uns sieht es oftmals nicht so aus, als ob Gott Gebet beantwortet.

Wenn du aber um Seinetwillen kommst... Ich glaube nicht, dass Hanna und Simeon jeden Morgen voller Begeisterung waren, aber sie wollten es. Sie hatten sich hingegeben. Ich glaube, sie waren Gott so völlig hingegeben, dass Er ihnen durch den Heiligen Geist Kraft gab, ihr Leben auszugießen. Ich glaube, dass Gott, der Vater, zu Simeon kam und ihm sagte: Du wirst nicht sterben, ehe du nicht den Messias gesehen hast!

Wenn ich heute zu Gläubigen oder Nicht-Gläubigen in Israel sagen würde: Wisst ihr, ich bete dafür, dass der Messias kommt, würden sie mich auslachen. Warum? Wenn man in Israel von der ‚Zeit des Messias’ spricht, bedeutet dies, dass etwas weit weg ist, bzw. niemals geschehen wird. Man sagt z.B. : Ja, in Israel wird es Gerechtigkeit geben, ‚wenn der Messias kommt’. Natürlich stimmt das, aber was man in Wirklichkeit meint, ist, es wird niemals geschehen.

Hannah und Simeon haben angesichts aller Korruption in einer Atmosphäre, die keine Gebetsatmosphäre war, durchgehalten und sind vor dem Herrn geblieben.

Wird Gott Glauben auf der Erde finden, wenn Er kommt?

Die Sache Gottes leidet nicht darunter, dass Gott nicht alles tun könnte, sondern sie leidet unter einem Mangel an Gebetsfähigkeit der Menschen. Gottes Handeln ist damals wie heute zutiefst mit Gebet verbunden. Es ist ein Geheimnis, dass Er uns mit einbezieht, aber Er tut es. Wird Gott Glauben auf der Erde finden?

In Jes 64:7 heißt es: „Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, dass er sich an dich halte”.

Wir müssen einen Trompetenstoß hören, der die Welt, das Fleisch und alles andere in uns durchdringt, was uns absorbiert.

Zu Anfang habe ich gesagt, dass Gott uns liebt und in unseren Kalender Zeiten eingetragen hat, wenn der Wecker klingelt. Heute ist solch ein Tag! Drücke ja nicht auf die Schlummertaste!

Ich möchte schließen mit den Worten aus Offb 2:7:

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!”.


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