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Gebet für Israel

Zum neuen Jahr - Der Schall der Trompete

Wir wünschen allen mit IFI-D verbundenen Geschwistern ein gesegnetes Neues Jahr 2018 und möchten euch aus diesem Anlass die Übersetzung folgender Botschaft, die Ofer Amitai zu Rosh Hashana 2017 in Jerusalem gegeben hat, zukommen lassen.

Im Herrn verbunden

Das IFI-D Team

Allen ein gutes und gesegnetes Neues Jahr! Herzlich willkommen in Jerusalem!

Jerusalem ist die Stadt des Großen Königs, aber auch die Stadt Seines Volkes Israel.

Hier erlebt ihr uns, wie wir sind. Wir haben keine Flügel am Rücken, sondern wir sind einfach Gläubige, die dem Messias, Yeshua, nachfolgen.

Ich möchte zuerst beten:

„Herr, sei Du durch Dein Wort heute Morgen für einen jeden von uns all das, was Du für uns sein möchtest. Mögen Deine Absichten und Dein Königreich gefördert und mögest Du in allem verherrlicht werden. Wir beten das in dem Namen Yeshua. Amen.“

Ich möchte für diese Botschaft zunächst zwei grundlegende Texte vorlesen.

Es geht um Rosh Hashana - auch „Trompetenfest“ genannt.

3 Mose 23:24: Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung.”

4 Mose 10:9-10: „Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, dass euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden. Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.“

Wir feiern heute Rosh Hashana – das traditionelle jüdische Neujahrsfest - und Gott weist uns in diesen bereits vor 3500 Jahren aufgezeichneten Schriftstellen an, mehrere Dinge zu tun.

Nieder mit der Mauer der Trennung: Gegen die von Menschen verursachte Trennung des Alten und Neuen Testaments

Watchmen from Jerusalem / Zweiteiliger Lehrbeitrag (Teil 2) von Chuck Cohen, Fürbitter für Israel | Teil 1 siehe hier

Ich möchte in zwei Teilen eine biblische Lehre weitergeben, die ich im Zusammenhang mit einigen Fragen in Vorbereitung auf ein Pastoren- und Leitertreffen in England zusammengestellt hatte. Ich wusste, dass manche Teilnehmer kein klares Verständnis von Gottes Plan für Israels endzeitliche Wiederherstellung hatten. Ich wusste auch, dass eines der zentralen Themen die Wertschätzung des AltenTestaments war, da viele Gläubige den Tanach (AT) als weniger wichtig ansehen als das Neue Testament - oder noch schlimmer – die meinen, das AT sei für sie oder für unsere Welt nicht mehr Gottes Wort.

Meine Ausführungen mögen Gläubigen ein besseres Verständnis dieser Fragen vermitteln, indem sie schriftgemäße Argumente gegen einige ‚herkömmliche’ Irrtümer von Menschen geben, die durch den Widersacher versucht sind, die Wahrheit des Wortes Gottes zu vernebeln.

Im zweiten Teil  werde ich auf folgende Fragen eingehen:

1. Wie interpretierte der Messias, Yeshua, die Prophetien des Tanach?

2. Wie sollten wir die heutige Wiederherstellung Israels beurteilen?

3. Gott liebt Sein jüdisches Volk – doch kümmert Er sich wirklich um Israel als Nation?

Zu 1.: Wie interpretierte der Messias, Yeshua, die Prophetien des Tanach?

Stimmen die von der Gemeinde verwandten Methoden der Interpretation des Tanach mit dem überein, wie Yeshua und die neutestamentlichen Schreiber den Tanach verstanden haben, oder leidet die heutige Gemeinde an einer Störung ihrer theologischen Lesefähigkeit?

Wie Yeshua Gottes Gesetz interpretierte

Wenn Yeshua über Gottes Gesetz 1 sprach, sagte Er nicht: „Das Gesetz sagt...Ich aber sage...“.

Was Er sagte, war: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist...Ich aber sage euch...“ (Mt 5:21-22, 27-28, 33-24, 38-39, 43-44). In dieser Weise ‚erfüllte’ Er das Gesetz (Mt 5:17) – das ist eine rabbinische Redewendung um auszudrücken, was das Gesetz in Wahrheit beabsichtigte. Das Gesetz zerstören oder aufheben bedeutete, es in einer Weise zu erklären, die Gott nicht beabsichtigte 2. Yeshua erklärte die wahre Absicht des Gesetzes und machte offenkundig, dass niemand es in seiner eigenen Gerechtigkeit halten konnte. Paulus stimmt mit Ihm überein (Gal 3:24), dass das Gesetz ein Lehrer sein sollte, um das Kernproblem unserer sündigen, bösen Herzen aufzudecken (Jer 17:9; siehe auch 1 Mose 6:5; Mt 15:19) 3.

Wenn es irgendjemanden gibt, der wissen sollte, um was es im Gesetz wirklich geht, dann ist es wohl Yeshua. In Seiner Existenz als Gott-der-Sohn vor Seiner Menschwerdung war er noch nicht der Gott-Mensch, der Er jetzt und auf ewig ist. Doch war es der Sohn vor seiner Menschwerdung, der auf dem Berg Sinai Mose das Gesetz gegeben hat. Schließlich, wenn Joh 1:18 eine vom Heiligen Geist geoffenbarte Wahrheit ist, nämlich dass „niemand Gott je gesehen hat; der eingeborene Sohn, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn (den Vater) uns verkündigt“, dann müssen alle Theophanien (Erscheinungen Gottes im Tanach) der Sohn Gottes vor seiner Menschwerdung sein – der der gesalbte König Israels, der Messias, unser Herr Yeshua ist 4.

Nieder mit der Mauer der Trennung: Gegen die künstliche Trennung von Altem und Neuem Testament

Watchmen from Jerusalem / Zweiteiliger Lehrbeitrag (Teil 1) von Chuck Cohen, Fürbitter für Israel

Ich möchte in zwei Teilen eine biblische Lehre weitergeben, die ich im Zusammenhang mit einigen Fragen in Vorbereitung auf ein Pastoren- und Leitertreffen in England zusammengestellt hatte. Ich wusste, dass manche Teilnehmer kein klares Verständnis von Gottes Plan für Israels endzeitliche Wiederherstellung hatten. Ich wusste auch, dass eines der zentralen Themen die Wertschätzung des AltenTestaments war, da viele Gläubige den Tanach (AT) als weniger wichtig ansehen als das Neue Testament - oder noch schlimmer – die meinen, das AT sei für sie oder für unsere Welt nicht mehr Gottes Wort.

Meine Ausführungen mögen Gläubigen ein besseres Verständnis dieser Fragen vermitteln, indem sie schriftgemäße Argumente gegen einige ‚herkömmliche’ Irrtümer von Menschen geben, die durch den Widersacher versucht sind, die Wahrheit des Wortes Gottes zu vernebeln.

Im ersten Teil  werde ich auf folgende Fragen eingehen:

1. Was sollten wir den Gläubigen über den heutigen Platz Israels im Plan Gottes  sagen?
2. Mit welchem Vers ‚steht und fällt’ die ganze Schrift?
3. Weshalb fängt das Neue Testament mit einer Rückschau an?
4. Warum bezeichnet Yeshua seine trauernden Jünger als „Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben“ ? (Lk 24:25)
5. Wie hat Paulus den Tanach betrachtet?

Zu 1.: Was sollten wir den Gläubigen über den heutigen Platz Israels im Plan Gottes sagen?

Die Antwort muss ja aus der Schrift kommen. Wenn Gegner das Wort Gottes ablehnen, ist das eine Sache zwischen ihnen und dem Herrn Yeshua, und wir können darauf vertrauen, dass Er sich um seine Kinder kümmert.

Immerhin würde das griechische Wort, das wir gewöhnlich mit ‚predigen’ übersetzen, meistens richtiger mit ‚proklamieren/bekanntgeben’ wiedergegeben. Manchmal müssen wir einfach bekanntgeben, was Gottes Wort sagt und beobachten, wie Er es zu seiner Verherrlichung gebraucht, anstatt zu versuchen, es zu rechtfertigen oder zu erklären (Jer 1:12; Jes 55:11).

Obwohl Antworten, die unter Gebet gegeben werden, effektiver sind als solche, die einfach nur guter Theologie entspringen, müssen dennoch von Gebet begleitete Antworten auf guter Theologie – d.h. auf solider biblischer Lehre - basieren. Selbstverständlich müssen wir die Wahrheit in Liebe sagen – aber es muss die Wahrheit sein. „Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit“ (Joh 17:17; s. Eph 4:15).

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